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Freitag, 17. April 2015

16 Prozent aller Apps sind Maleware

Laut der Firma Symantec sind 16 Prozent aller Apps für Mobile Betriebsysteme als Maleware einzustufen. Symantec hat dazu 6.3 Millionen Apps untersucht und definiert eine Million davon in ihrem Internet Security Threat Report als Maleware, was ein Anstieg von 43% ausmacht zum Vorjahr ausmacht

Ebenfalls hat Symantec die bekannte gewordenen Schwachstellen der Mobilen Betriebsysteme gezählt, demnach gibt es 168 neu bekannt gewordene Schwachstellen, von denen 84% auf iOS Geräten zu finden sind, 11% bei Android, 4% bei Blackberry und 1% bei Windows Phone.

Quelle: itespresso

Donnerstag, 26. März 2015

Twitter, der IS und dessen Smartphonegewohnheiten

Der ISIS, oder der IS, wie man auch immer diese menschenverachtenden Terroristen nennen will, die im Namen von Allah die Menschen in die Steinzeit zurückversetzen wollen, ist ja nicht nur im Nahen Osten und im Kampf erfolgreich (mehr oder weniger), viel mehr noch lebt er von Propaganda, vorallem übers Internet, und das teilweise leider auch sehr erfolgreich. Es ist auf eine traurige Art Ironisch, dass gerade diejenigen, die das moderne System so verachten, sehr genau wissen, wie sie mit den Medien dieses Systems umzugehen haben, was wohl auch daran liegt, dass sich der IS ja zu einem grossen Teil aus jungen Menschen am Ende der Teenagerzeit besteht, die mit diesen Medien aufgewachsen sind.

Vorallem ist der IS auf Twitter speziallisert und lanciert mit Bot uns an die 46000 aktiven Accounts an die 1000 Tweets pro Minute, was über eine Million Tweets im Tag macht, bei ungefähr 90000 Followern. Dies haben J.M Berger und Jonathon Morgan in Ihrer Studie "The ISIS Twitter Census" dargelegt.

In dieser Studie ist auch aufgeführt, dass die Propagandatweets der IS hauptsächlich von Mobilen Geräten stammen. Sie haben ausserdem ermittelt, von wo die Twitterapps heruntergeladen wurden. 69% der Twitterapps, die der IS verwendet wurden vom Google Play Store heruntergeladen, laufen also auf Android Smartphones, 30% stammen aus dem App Store von Apple, jedoch nur 1% aus der Blackberry World.

Im Grunde genommen sagt das nur aus, dass die menschenverachtenden IS Mörder dieselben Interessen und Marktausrichtung haben, wie der Rest der Menschheit, da sich ja deren Betriebsystemverteilung mit dem der Rest der Weltbevölkerung ziemlich deckt.

Weiter stellt es, gerade in Bezug auf Twitter eine sehr unangenehme Frage: Twitter ist bekannt (und berüchtigt) für sein sehr grosses Mass an Meinungsfreiheit, was immer auch wieder zu negativen Erscheinungen führt, wie z.b. Shittstorms oder eben den Missbrauch von Twitter als Propagandaplattform für den Terrorismus. Die Frage ist, wie weit Twitter diese Kultur der Meinungsfreiheit einschränken muss, damit solchen Auswüchsen keine Plattform mehr gegeben wird, ohne die Twittereigene Kultur der Offenheit einzuschränken.

Statistik zum Smartphonegebrauch in Deutschland durch BITKOM

Das Marktforschungsinstitut Bitkom Research GMBH hat eine Studie zum Smartphonegebrauch 2014/2015 in Deutschland veröffentlicht.

Laut dieser Studie nutzen 63% aller Deutschen über 14 Jahren ein Smartphone , effektiv sind das 44 Millionen Menschen, was einen Anstieg von 2 Millionen in den letzten 6 Monaten bedeutet.

83% der Smartphoneuser benützen ihr Smartphone, neben dem telefonieren auch als Terminplaner, 74% laden zusätzliche Apps auf das Smartphone, 71% benützen Kurznachrichtendienste, 70% greifen auf ein Soziales Netzwerk mit dem Smartphone zu.
Weiter nutzen 68% der Smartphoneuser ihr Smartphone zum Musik hören, 67% lesen darauf Nachrichten, 64% nutzen Spiele und 58% zweckentfremden ihr Smartphone als Wecker.
55% nutzen ihr Smartphone zum Lesen und Schreiben von Emails (erstaunlich wenig meiner Meinung nach), und ebenfalls 55% nutzen die Navigationsfunktionen. Weniger überraschend: 100% der Smartphoneuser telefonieren mit dem Smartphone, 98% nutzen die Kamera und 97% surfen mit dem Smartphone im Internet.

Interessant auch, dass das Smartphone auch bei den Usern über 65 Jahren ähnlich gebraucht wird, 83% der Senioren machen damit Fotos, 57% surfen damit im Internet, 50% Nuten es als Terminplaner. 36% laden zusätzliche Apps auf die Geräte und 31% nutzen Soziale Netzwerke. Laut Johannes Weickels von der BITKOM liegt dieses Nutzungsverhalten bei Senioren vorallem an den immer grösseren Bildschirmen, da dies zu einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit führt.

In einer weiteren Studie von Kantar World Panel werden folgende Betriebsysteme verwendet

- Android: 71%
- iOS:  18,7%
- Windows Phone: 6,9%
- Blackberry: weniger als 1%

Quellen: zdnet und Bitcom Research GmbH

Donnerstag, 19. März 2015

Super Hexagon - eines meiner Lieblingsspiele (auf jeder Plattform)

Wie lange sind 60 Sekunden? bei Super Hexagon eine verzweifelte Ewigkeit,

Es gibt diese Blockbuster Games, gigantomanische Grafik, epische Story, hochkomplexe Steuerung mit reiner Gameplayzeit von mehreren Tagen. Diese Spiele werden mit grossem Budget prodiziert und dann auch teuer Verkauft. Da in solchen Spielen sehr viel Investition steckt gehen diese Spiele oft auf Nummer sicher und bleiben im Mainstream, man muss ja die Kosten wieder einspielen und möglichst auch noch Gewinn erwirtschaften.
Was im Kino der Autorenfilm ist, dass ist der Spielebranche das Indygame, die werden oft mit wenig Budget, vielfach nur von einer Person produziert und meist weniger mit der Absicht, gross Geld zu verdienen, sondern um eine Idee umzusetzen. Da werden auch mal neue Spielideen ausprobiert. Das bekannteste Indygame dürfte wohl Minecraft sein, das das Legospielprinzip perfekt in die digitale Welt umgesetzt hat.

Super Hexagon nun, der Star dieses Reviews ist vom Spielprogrammierer Terry Cavanagh, der seine Spiele eher als Kunstprojekt versteht. Einige seiner Spiele gehen in Richtung Antigame, sind also nicht richtig spielbar, bzw. unterwandern die Erwartungen des Spielers, in dem Sie entweder kein wirkliches Ziel haben, fast unlösbar schwer sind, oder die geläufigen Spielmechaniken unterlaufen. Zu den letzteren gehört das sehr poetische Nayas Quest, zu den unsagbar schweren Spielen gehört Super Hexagon.
Super Hexagon ist ein klassisches Arcadespiel, das heisst: es hat keine Story, keine Komplexität, es ist ein Spiel, das man so schnell zwischendurch Spielen kann (denkt man). Optisch wirkt es wie ein Spielhallenspiel aus den 80ger Jahren. Das Spielfeld ist ein Hexagon, die Spielfigur ist ein Dreieck, das man nach Links oder nach rechts bewegen kann. Von aussen her fliegen geometrische Formationen auf einen Zu und das Ziel des Spieles ist es, den Balken auzuweichen und so 60 Sekunden lang zu überleben. Trifft man auf einen Balken, hat man verlohren.

Simpelstes Spielprinzip also und man denkt sich: Kleinigkeit - denkste. Nicht ohne Grund gibt es drei Level: Hard, Harder und Hardest, und das ist ungelogen: Selbst wenn das Spiel nur schnell währe, was es ist, nämlich sehr schnell, währe das noch eine lösbare Aufgabe, nur: die ganze Spielebene dreht sich, in unterschiedlichen Tempis, was die Hand-Augen Koordination massiv durcheinanderbringt.. Dieses Tempo und die Rotation machen das Spiel teilweise zu einer extrem frustrierenden Aufgabe und man ist schneller tot, als man sich das vorstellen kann.
Zur Imagination: spielt man das Spiel das erste mal auf Level Hardest ist man garantiert nach 2 Sekunden Spielzeit tot und man hört dieses "Game Over" das einen, solange man dieses Spiel spielt auch in den Träumen verfolgen wird.
Man könnte nun meinen, dass es ein ziemlich ödes Spiel ist, nun, falsch gedacht: zum einen ist die Herausforderung des Spieles süchtig machend: man wills diesesm Spiel einfach mal zeigen, dass man es packen kann, dass man es schafft, das man schnell genug ist, dass man es besiegen kann. Zum anderen, durch die wechselnden Farben, die Rotation und die Musik (die ich gleich noch erwähnen werd) kommt hier ein extrem psychedelisches Feeling auf - ganz ungelogen hat das Spiel etwas sehr hypnotisches (Epileptiker sollten das Spiel mit Vorsicht geniessen).
Wie schon erwähnt noch ein paar Worte zur Musik: diese stammt von der Japanischen Chiptune Musikerin Chipzel und ist genau das, was man sich von einem Arcadetitel vorstellt: Technoid, extrem eingängig, perfekt zum Spiel passend, Laut und teilweise etwas abgdreht. Es gibt auch eine EP mit den Songs zum Spiel zu kaufen, und das lohnt sich auf jeden Fall: zumindest wenn man auf Technoiden Chiptune Sound steht.

Das Spiel gibt es für iOS, Android und Blackberry für mobile Geräte, über Steam für alle Betriebsysteme und bei Ubuntu über das Ubuntu Software Center zum Downloaden, jeweils für 2,99 € . Meiner Erfahrung nach geht es mit Touchscreen am besten zu steuern, wobei aber das 16:9 Format der meisten Mobilen Geräte das ganze etwas schwerer macht. 
Fazit? Spielt das Spiel auf keinen Fall im Zug, es könnte euch dasselbe passieren wie mir, nämlich dass ihr die Station verpasst.. Allerdings hab ich dann auch das Level Hardest endlich mal geknackt, hat sich also gelohnt hehe.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht

Super Hexagon für Android & Blackberry
Super Hexagon - Sountrack EP von Chipzel