Werbung


Posts mit dem Label Passport werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Passport werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 17. April 2015

Bild des Blackberry Oslo aufgetaucht

Bei Blackberry Central ist ein Bild eines neuen Blackberrygerätes aufgetaucht, dass auf den Codenamen Oslo hört. Das Oslo sieht auf dem Bild aus, wie ein Blackberry Passport (AT&T Version) in einem Metallgehäuse. Alles weitere zum Gerät ist jedoch noch Spekulation

Es wird vermutet, dass es sich hierbei um ein neues Porsche Design Gerät handeln könnte ( www.Blackberrybase.net ), was ich jedoch aufgrund des Bildes bezweifel. Optisch wirkt das Gerät auf mich nicht sehr ansprechend, es könnte sich hierbei ggf. auch um eine Einsteigervariante des Passports handeln, also sozusagen die Q5 Version des Passports. dafür würde das, in meinen Augen, eher etwas billig wirkende Design passen. Aber, wie gesagt, es handelt sich hierbei um blose Gerüchte und Vermutungen. Sobald mehr bekannt ist, werd ich das natürlich berichten. 

Sonntag, 12. April 2015

Auf den Roten Punkt gebracht, auch diesmal

Blackberry, der schon öfters totgesagte, irgendwie unsterbliche Highlander aus Kanada ist nicht nur nicht Tod zu kriegen, sondern wird im Gegenteil auch immer mal wieder ausgezeichnet. Wurde der Passport noch am 1. April von den Technobuffalolesern zum besten Smartphone gekührt, hat der Wide Worker nun den renomierten Red Dot Design Award des Design Zentrum Nordrhein Westfalen abgesahnt mit der Auszeichnung "Best of the Best", also die höchste aller Auszeichnungen.



Was dabei das aussergewöhnliche ist? Es ist das nächste Blackberry 10 Gerät, das mit dem Red Dot Award gekührt wird: letzes Jahr wurden das Blackberry Z30, Q10 und Q5 ausgezeichnet und 2013 das Blackberry Z10 und ebenfalls wurde 2014 das Blackberry Porsche Design P'9983 zum Best of the Best gekührt.

Damit haben alle bisher (weltweit) erschienenen Blackberry 10 Geräte, mit Ausnahme des P'9982 und dem noch frischen Classic (wobei sich dies ja noch nächstes Jahr ändern kann) einen Red Dot Award bekommen, was für einen immer mal wieder todgesagten wie Blackberry doch ein ziemlich massives Lebenszeichen ist - vorallem für das PRodukt Design Team.

In dem Sinne gratuliere ich Blackberry natürlich zu dem Award und drück für die kommenden Jahre ebenso die Daumen.

Donnerstag, 2. April 2015

TechnoBuffalo: Mobil Madness 2015, and the Winner is: Balckberry Passport

Wie schon mehrfach berichtet (hier, hier und hier), veranstaltete die Techblogging Seite TechnoBuffalo einen grossen Wettbewerb, genannt Mobil Madness 2015, bei dem die User über das beste Smartphone abstimmen konnten. Gekämpft wurde im Cup System, d.H. Es traten immer zwei Smartphones gegeneinander an und der Sieger kam eine Runde weiter.

Im Kampf standen sich alle grossen Smartphones der bekannten Herstellern gegenüber: Apple, Samsung, Sony, HTC, Motorola, Microsoft, One und eben auch zwei Geräte von Blackberry: das Classic und der Passport.

Gegen Ende des Wettbewerbes artete der Kampf dahingehend aus, dass es darum ging, welche Fanbase konnte mehr Wähler Mobilisieren: Blackberry oder Android Fans. Am Ende aber steht nun der Gewinner fest, es ist nicht das One Plus One, dass als eines der besten Smartphones von 2014 gehandelt wird und einen grossen Impact, vorallem bei den Kritikern hatte, nein, es ist unser aller geliebter Blackberry Passport, der sich am Ende durchsetzen konnte und nun den Titel "Best Readers Choice Winner Mobil Madness 2015" davon tragen kann.

Freitag, 27. März 2015

TechnoBuffalo, Mobile Madness 2015 - Update

Wie schon erwähnt, veranstaltet TechnoBuffalo ein grosses Messen der besten Smartphones 2014/2015 und nun steht der erste Finalteilnehmer fest, es ist, wen wunderts (alle): Der Blackberry Passport.. Dieser hat im Halbfinale das Android Flagschiff HTC One M9 haushoch mit 77,53% der Stimmen vom Platz verwiesen.

Aktuell steht das zweite Halbfinale an, den Blackberry Classic gegen das One Plus One. Inzwischen sind auch die Votebedingungen massiver verschärft worden, war es vor dem Halbfinal möglich, ohne Restriktionen zu wählen, muss man nun eine Email hinterlegen umd doppeltes Voten auszuschliessen. Böse Zungen mögen behaupten, dass diese Restriktion nicht vorhanden währe, wenn sich die Blackberries nicht so hoch in den Rängen befinden würden, zumal die Kommentatoren im Forum ganz schön sauer sind und weiter behaupten, dass die Firma Blackberry Tod sei.

Doppeltes Voten hin oder her, man kennt das von anderen grossen Wettbewerben, bei denen das Publikum Abstimmen kann, die Fans rufen, mailen, schrieben, klicken für Ihren Wunschkandidaten immer vermehrt an und mobilisieren die Mitfans. Also selbst wenn die Stimmen für den Passport und das Classic durch mehrfachvotes und Aufrufe zum Voten in Mobilen Netzwerken zustande gekommen sind, heisst das nur, dass die Blackberry Fans sich besser organisieren und mobilisieren, als die Marktplatzschirsche Samsung und Apple, was doch sehr dafür spricht, dass Blackberry alles ist, nur nicht tod.

Donnerstag, 26. März 2015

Nützliches zur Steuerung des Blackberry OS 10

okay, wie man ein Blackberry bedient, dürfte den meisten die hier lesen klar sein. Trotzdem gibts vielleicht den einen oder anderen Trick, den man noch nicht kennt. Daher liste ich hier ein paar nützliche Tricks & Tipps auf, vielleicht kennt ihr ja noch weitere:

Der Hub hängt? einfach von der rechten Bidschirmkante 3 mal nach schräg unten wischen, dadurch wird der Hub neu initialisiert

Der Barcodescanner aus der App World nerft euch mit Popups und die Androidports von Barcoo und Barcodescanner funktionieren nicht richtig? einfach die App Smart Tags verwenden, die hat einen integrierten Barcodescanner

Klickt man im Dateimanager auf die drei Punkte unten Rechts, kann man zwischen Listen und Rasteransicht wählen

Egal in welcher App man ist, zieht man mit zwei Fingern vom oberen Bildschirmrand nach unten, öffnet sich die Statusleiste mit den Schnelleinstellungen.

Seit Blackberry 10.3 kann man die Einträge in den Einstellungen nach dem eigenen Gusto arangieren, einfach mit einem Finger von der Bildschirmkante nach unten wischen und Neuanordung auswählen und die Einstellungen verschieben, wies einem beliebt.

Wenn man viele Bildschirme voll Apps hat, muss man nicht durch alle hindurch wischen, wenn man weis, auf welcher Seite sich eine App befindet, muss man einfach auf den entsprechenden Punkt in der in der Bildschirmansicht klicken.

Wenn man einen Androidlauncher (Homescreen) installiert, kann man über diesen auf das Androideinstellungsmenü zurückgreiffen

Klickt man im Androidmenü im untersten Menü (Telefon) 7 mal auf die Build Nummer wird das Entwicklermenü für Android freigeschaltet, dort kann man z.b. die Android Bildschirmanimationen ausschalten, und so Android etwas beschläunigen

Unter Apps im Android Menü kann man einige Androidapps deaktivieren.

In den Einstellungen der Bilder App kann man die automatischen Storys ausschalten.

Will man nicht, dass sich euer Blackberry mit einem Computer verbindet, wenn ihr es läd, könnt ihr unter dem Punkt Speicher und Zugriff und dann Zugriff über USB den Modus "Nur laden" Aktivieren. Es wird dann keine Datenverbindung zu einem Computer erstellt.

Unter Sprache und Eingabe und dann Eingabehilfe und Korrektur unter Wortersetzungen könnt ihr eigene Abkürzungen definieren, z.b. für eure Adresse oder eure Telefonnummer.

Wenn ihr die Lauter und die Leiser Taste gleichzeitg drückt, wird euer Bildschirm fotografiert.

Wisst ihr noch weitere nützliche kleine Kniffe?

Tastatur Schortcut für den Blackberry Hub geht nicht? Hier ist die Lösung

Mit Blackberry OS 10.3.1 ist ja die Möglichkeit für Tastaturshortcuts zum Blackberry Passport (und anderen Tastaturblackberries) hinzugekommen, ein Feature, das vorallem alteingesessene Blackberry Users ja schmerzlich vermisst haben.

Nun kann man in den Einstellungen für die Shortcutbelegung auch den Blackberry Hub belegen (den ich Logischerweise auf die Taste H gelegt habe), aber das scheint nicht bei allen zu funktionieren. Wieso?

Nun, wenn ihr so drauf seit wie ich, dann löscht ihr bei jedem Gerät alle Apps und Icons, die ihr nicht benötigt, dazu gehören neben Facebook meist auch reine Icons und Shortcuts, wie z.b. das Icon für den Blackberry Hub oder den Browsershortcut für Youtube. Und genau das ist das Problem: der Shortcut für den Blackberry Hub funktioniert nur dann, wenn auch das Icon für den Hub auf dem Display ist (was ironischerweise nicht für andere Funktionen des Hubs gilt).

Nun ist das Icon gelöscht und nun was? nicht verzagen.. einfach die Blackberry World aufmachen, nach Blackberry Hub Icon suchen, installieren und schon klappts wieder mit dem Tastaturshortcut um in den Blackberry Hub zu gelangen.

Mittwoch, 25. März 2015

Mobil Madness 2015 - Techno Buffalo

Technobuffalo, ein Name der zumindest all jenen auch hierzulande bekannt ist, die sich per Youtube über neue Smartphones und sonstige Mobilegeräte interessieren, veranstalten auf ihrem Blog eine Grosse Meisterschaft zwischen den Smartphones, bei dem die User jeweils für ein Gerät voten können und der Sieger dann in die nächste Runde kommt.

Das mag nicht allzu spektakulär klicken, denn immerhin veranstalten viele Websites solche Votes, jedoch nur wenige so umfangreich wie TechnoBuffalo, und noch weniger mit einem so grossen Einflussbereich, immerhin ist Technobuffalo einer der wichtigsten Techsites in den USA.

Mit von der Partie sind, bzw. waren alle wichtigen Smartphones von 2014 und 2015, also:

- HTC One M9
- LG G3 (in einer Vorrunde gegen das HTC One M9 ausgeschieden)
- LG G Flex 2)
- Apple iPhone 6 & 6 Plus
- Motorola Moto X (2014)
- Motorola Droid Turbo (welches leider nur in den USA erhältlich ist)
- Sony Xperia Z3
- Nokia/Microsoft Lumia 930
- One Plus One
- Samsung Galaxy S6
- Samsung Galaxy Note 4
- Samsung Galaxy Note Edge
- Google Nexus 6

sowie

- Blackberry Passport
- Blackberry Classic

Das die Leser die iphones schon in der ersten Runde abgestraft haben ist sicher nicht allzu verwunderlich (oder doch), die Gegner hatten es auch in sich (HTC One M9 & One Plus One), Das alle Samsunggeräte die erste Runde überlebt haben sicher auch. nein, verwunderlich, gerade für die USA, in denen die Blackberrys Stück für Stück von den Providern Vernachlässigt wurden ist der durchschlagende Erfolg der beiben Blackberry Flagschiffe. Das der Passport das Motorola Droid Turbo ausgestochen hat, mag velleicht noch daran liegen, dass es den Droid Turbo nur im Vertrag mit Verizon gibt. Dass aber der Classic schon in der ersten Runde Googles Flagschiff und Prozmaschine Nexus 6 aus dem Weg räumt ist dann schon ein ganz schöner Schlag ins Gesicht von Google (Yey).

Viel Interessanter wurde es dann in der zweiten Runde, dem viertel Finale, als der Passport seinem direkten Konkurenten, dem Samsung Galaxy Note 4 gegenüberstand. In diesem Kamp der Giganten, der Productivity Schlacht hat der Passport das Note 4 massiv abgestraft und ist somit triumpfal ins Halbfinale eingezogen.

Das dann auch noch der Classic das Sony Xperia X3 ausgebootet hat ist ein klares Zeichen dafür, dass die Leser genug von Sonys Langweiligkeit haben und dass der Classic, obwohl noch frisch, und mit eher Midrangespecs doch Nutzerfreundlicher ist als grosse, glasige Knäckebrote.

Und nun stehen Sie da, zwei Blackberrys im Halbfinale, als einziger Hersteller noch mit 2 Geräten im Rennen und haben es mit den am meisten gefeierten Androiden 2014/2015 zu tun, der Passport steht gegen das HTC One M9, der Classic gegen das One Plus One.

Unanbhängig wie dieser Kampf ausgeht, laut Meinung der Leser von TechnoBuffalo gehören die beiden Blackberries also zu den Top 4 Geräten in diesem Jahr, sie haben mächtige Konkurenten weit hinter sich gelassen. Von wegen also Blackberry ist tot, oder es gibt keine Blackberry Fans - Die Mobile Madness von TechnoBuffalo zeigt das pure Gegenteil. Und hoffentlich wird dann am erste April einer der beiden Blackberries den Titel von sich tragen. Wobei auch ein Finale dieser beiden Tastendrücker seinen Reiz hätte. Ich bin gespannt

und wenn Ihr das auch seit, dann votet hier aktuell für den Passport.





Dienstag, 24. März 2015

der Leak für das OS 10.3.1.2582 seht nun als Blitz-OS für alle Blackberry 10 Geräte zur Verfügung

Nachdem zuerst den Leak für den Passport und dann für das Z30 und das Classic veröffentlicht wurde, steht der Leak OS 10.3.1.2582 nun für alle Blackberry 10 Geräte als Blitz OS zur Verfügung und kann per Sachesi installiert werden.

Blitz-OS für alle Blackberry 10 Geräte

Bitte beachtet, dass sich das Update in einer sehr frühen Phase befindet, und daher Fehler durchaus wahrscheinlich sind. Es ist nicht zu empfehlen, der Leak auf ein Produktivgerät zu flashen. Es sollte Vorher auch ein Backup gemacht werden, falls etwas schief läuft. Und das flaschen geschieht wie immer auf eigenen Gefahr.

Super Graviton auf dem Blackberry Passport

Ich hab ja ein Faible für Spiele die so unsagbar schwer sind, dass man kaum länger als ein paar Sekunden überlebt, Games denen man es einfach mal zeigen will, so ultimative Arcadeherausforderungen. Und niemand kann besser solche Spiele machen, als Terry Cavenagh, von dem auch mein Lieblingsspiel Super Hexagon ist.
Bekannt geworden ist Cavenagh durch das Platformspiel VVVVVV (ich hoffe die Anzahl der Vs ist richtig), in dem es um das Spiel mit der Gravitation geht. In diesem Game gibt es ein kleines Minispiel, das nun als Super Graviton kostenlos veröffentlich wurde. Und das Spiel kann ich allen wärmstens empfehlen, zumindest all den jenigen, die Angry Birds zu leicht finden und die ggf. eine etwas massochistische Ader haben.
Das Game kann man über Snap oder den Playstore auf sein OS 10 Gerät herunterladen. Auf den Geräten mit Quadratischem Bildschirm ist es noch etwas schwerer, weil jeweils links und rechts etwas von der Grafik abgeschnitten wird, aber, seht selbst:


Blackberry OS 10.3.2 Preview für den Passport (update: nun auch für Classic und z30)

Kaum dass das ofizielle Update für Blackberry 10.3.1.1779 komplett (und fehlerfrei *sic*) über die Bühne ist, verteilt Blackberry schon Leaks für das nächste Update, zumindest für den Passport an ausgewählte User, die natürlich nichts andere taten, als dieses Preview direkt zu leaken, so dass es sich nun jeder, der es will mit Hilfe von Sachesi und Co. auf seinen Passport flashen kann.

zu den schon bekannten neuen Features gehören unter anderem

Neue Features in 10.3.2
S/MIME Unterstützung für Active Sync - Importieren Sie ihre S/MIME Zertifikate in den Zertifikatsreicher und verwalten Sie die Einstellungen für sichere E-Mails im Hub
Verbesserte Performance und neue Protokolle für 'Behind-Firewall-Access' bei BES 12.2

BlackBerry Protect
Diebstahlschutz: Möglichkeit das Gerät aus der Ferne zu sperren, löschen und freizuschalten durch einen Login bei BB Protect. Dies ist der einzige Weg, dass Gerät wieder frei zu schalten

Browser-Verbesserungen
Anti-Phishing Massnahmen
Verbesserter Privater Modus

Hub-Verbesserungen
Option zugehörige E-Mail beim betrachten eines Anhangs aufzurufen
Liste der Kürzlich aufgerufenen Kontakte auf einmal löschen

Kalender-Verbesserungen
Adaptieren der Monatsansicht abhängig von Terminanzahl
Zeitzonen-Vorschau beim editieren oder erstellen eines Termins

BlackBerry Assistant
Assistant bekommt Zugriff auf den Timer

.

(Quelle: Blackberrybase.net)

wie für ein Preview von Blackberry üblich, wird die Pin den vier Ecken angezeigt.

Interessierte können sich den Leak HIER herunterladen und ausgibig testen. Da es sich um eine sehr frühe Vorabversion handelt, sind Fehler nicht auszuschliessen, eine Installation auf ein Produktivgerät ist daher eher weniger ratsam. Sowieso geschieht das flashen von Previews und Leaks immer auf eigene Gefahr.

und meine Meinung dazu?

Ganz ehrlich, Ich fänds besser, wenn Blackberry sich erst darum kümmern würde, die Probleme mit dem Blackberry OS 10.3.1. wirklich zu fixen (z.b. den Umstand, dass man die Tastaturtöne nicht komplett abschalten kann), bevor schon wieder an neuem gearbeitet wird. Es nützt nichts, die Updatezahlen hochzuschrauben, blos damit man sie hochgeschraubt hat, wenn die Basis, auf dem das Update aufsetzt noch einige Bugs hat. Gerade bei Professionellen Geräten wie den Blackberrys sollte man mit Softwareupdates viel vorsichtigerer umgehen, als das zum Beispiel Google oder Apple tun, bevor noch ganze Geräte unbrauchbar werden, was ja teilweise beim Update auf 10.3.1 auch wirklich geschehen ist. User sollten ein fertiges und auch fertig getestetes Produkt bekommen, und nicht blos eine höhere Versionsnummer.

Aber vielleicht schafft das ja Blackberry mit dem 10.3.2.x - ich lass mich gerne positiv überraschen 

UPDATE: auf Crackberry.com gibts nun auch Leaks für das Classic und das z30

 

Sonntag, 22. März 2015

BlackBerry Passport PureBlack Special Edition

Den Blackberry Passport in komplet Schwarz. Das sieht so unendlich krass aus. Viel stylischer als all die Goldvarianten und selbst die Porsche Design Blackberry wirken dagegen ja dann doch etwas.. nun ja, langweilg. Haben will, jetzt, sofort






Freitag, 20. März 2015

At Folix Struktur Designfolie


Wer mich kennt, weiss, dass ichs überhaupt nicht mit Schutzhüllen für Smartphones hab. Schutzhüllen machen die Smartphones Klobig (sie sind ja schon gross genug) und in den meisten Fällen zerstören sie das Design der Geräte, ganz zu schweigen davon, dass sehr viele Hard Shell Cases extrem schlecht sitzen. Wenn ich, was selten vorkommt, für ein Smartphone ein Case kaufe. dann auch nicht aus Schutzgründen sondern aus optischen.. und dass können auch Designfolien, besser noch: Strukturfolien aus Vinyl.

Struktur was?

Ihr kennt sie sicher, diese Handyaufkleber aus dünnem Kunststoff, die schlecht sitzen, zerreissen, wenn man sie neu justieren will, ungenau ausgeschnitten sind und sich in der Hand scheisse anfühlen? genau sowas brauch ich nicht für ein Smartphone das 600 Euro kostet. Dafür aber gibts Vinyl Strukturfolien. Diese sind aus hochwertigem PVC und sind nicht blos Sticker, sondern sind hochwertig Bedruckt und haben eine, wie der Name schon sagt, strukturierte Oberfläche. Der Kleber ist von 3M, lässt sich spurlos entfernen und lässt die Folie sogar mehrfach verwenden, wenn man sorgsam damit umgeht. Im Idealfall imitieren Vinylfolien das Produkt, dass sie Imitieren so gut, dass man auf den ersten Blick keinen Unterscheid merkt - wie gut das die Strukturfolien von atFolix können, darauf komm ich später noch zurück.

meine Bestellung und Lieferumfang 

Am liebsten hätte ich mir Folien von dbrand bestellt, da diese laut allgemeiner Einschätzung der meisten Smartphonefreaks zu den besten überhaupt gehören. Leider gibt es von dbrand nur eine begrenze Anzahl von Geräten die mit Folien bedacht werden und der Blackberry Passport gehört nicht dazu. Also hab ich auf Amazon gegooglet und bin auf die Folien von atFolix gestossen. atFolix war mir schon bekannt als Hersteller von Displayschutzfolien, die ich auch schon für diverse Geräte verwendet habe und immer zufrieden damit war.
atFolix bietet ein breites Spektrum an Folien für den Passport an, nicht nur Strukturierte, sondern auch solche mit Bilderaufdrucken, welche mich aber nicht interessiert haben. Auch bei den Strukturfolien gibt es ein riesiges Sortiment: Diverse Metall-, Leder, Holz- und Stoffimitationen werden angeboten. Ich hab mich für eine Mahagoni und eine schwarze Camouflagefolie entschieden.
Geliefert wurden die beiden Folien zusammen mit einem Mikrofasertuch und einem Kartonkärtchen um die Folien sauber anzubringen sowie eine Installationsanweisung und, irgendwie lustig: einer Installationsanweisung für eine Displayschutzfolie. Zweiteres gehört wohl zum Umfang weil man die Designfolien auch in Kombi mit einer Displayschutzfolie bestellen kann, was ich aber nicht tat, weil ich zZ keine für mein Passport will. Die Folien bestehen aus zwei Teilen, eine für den oberen Teil, die andere für den unteren Teil der Rückseite.

der erste Eindruck und die Anbringung 

wie schon erwähnt imitieren Strukturfolien im Idealfall das Material so gut, dass man keinen Unterschied merkt. Das trifft bei den beiden Folien die ich bestellt habe vorallem auf die Camouflage Folie zu. Die Folie ist so fein strukturiert gearbeitet, dass sie sich haptisch genau so anfühlt wie meine Camouflagehose. Ich hatte ja etwas angst, dass die Struktur etwas grob wäre und sich arg künstlich anfühlt und da wurde ich mehr als nur positiv überrascht.
Die Mahagonifolie fühlt sich etwas ledrig an, also nicht 100% wie Mahagoni, was aber nicht heisst, dass sich das schlecht anfühlt, im Gegenteil, ich habe mich dann sogar für die Mahagonifolie entschieden, und zwar weil sie weniger rutschig ist und dem Passport etwas zusätzlichen Grip gibt Das Applizieren ist kinderleicht: mit dem Mikrofasertuch reinigt man die Rückseite des Gerätes, so das kein Staub herumliegt. Am besten Richtet man die Folie an der Kamera und dem Metallsteg aus und streicht sie dann von dort aus über das Gerät. An den Rundungen auf der Seite lohnt es sich, etwas stark darüberzureiben, da der verwendete Kleber bei Wärmeeinwirkung etwas besser zu haften beginnt.
Sehr Positiv überrascht war ich, dass die Folien keinerlei Blasen bildeten, und das obwohl ich bei solchen Dingen eher ungeduldig ans Werk gehe.
Die Mahagonifolie musst ich mehrmals wieder abziehen um sie wirklich sauber auszurichten, aber wie schon erwähnt stellt das kein Problem dar, da der verwendete Kleber sehr hochwertig ist.

der zweite Eindruck 

ich hatte etwas Angst,, dass die Schnittkanten sehr gut fühlbar sind, und in der Tat sind die Kanten der Mahagonifolie sehr stark spürbar, was vorallem auch deswegen auffällt, weil die Folie etwas kleiner ist als die Rückseite des Gerätes (ca 2 Milimeter auf jeder Seite). Das find ich etwas schade, ich hoff aber, dass sich das bei längerem Gebrauch etwas abwetzt

Die Camouflage Folie ist etwas dünner, daher fallen bei dieser die Kannte kaum auf. Die Folie ist sogar so dünn, dass man die Struktur des Blackberrylogos auf der Rückseite perfekte sehen kann.
Optisch sind beide Folien einfach nur 1a. Die Mahagonifolie sieht aus wie Holz, sehr edel und gibt dem Passport einen richtig guten Look. Die Camouflagefolie hat ein schönes Spiel mit dem Licht und wirkt mal ganz Schwarz und manchmal fast schon silbrig. Designtechnisch wurde ich sehr positiv überrascht.

 

 Fazit 

wer sein Smartphone etwas Individualisieren will, ohne die Optik massiv zu zerstören, sollte sich die Folien von atFolix auf jedenfall mal anschauen. Auch wenns klitzeleine Schwächen gibt, überzeugt die Qualität, die Haptik und die Optik auf der ganzen Linie.
btw: da sich die Folie auf meinem Smartphone befindet kann ich sie natürlich nicht fotografieren, da das Blackberry Passport auch über meine einzigste Kamera verfügt ;)

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht

Donnerstag, 19. März 2015

Samsung Galaxy Note 4 vs. BlackBerry Passport - Dogfight!

Ein sehr gutes Vergleichsvideo von PhoneDog zwischen den beiden "getting things done" Smartphonebiestern Samsung Galaxy Note 4 & Blackberry Passport. Anschauen lohnt sich auf jeden Fall, vorallem wenn man noch unentschlossen ist, welches dieser beiden Totschläger man sich zulegen will. Beide sind meiner Meinung nach die aktuell besten Smartphones oder "Phablets" wie man diese Grössenkategorie auch gerne nennt.


BlackBerry Passport bei Amazon
Samsung Galaxy Note 4 bei Amazon

Mittwoch, 18. März 2015

What's On My BlackBerry Passport

ItsmeJC startete einen Aufruf, mehr "Whats on my Blackberry 10 Device" zu Posten um all den whats on my Iphone Videos etwas entgegen zu halten und der Welt zu zeigen, dass Blackberry immer noch lebt. Also, schmeisst eure Kamera oder euren Screen Recorder an und zeigt der Welt, was ihr auf euren Blackberrys habt.


Blackberry Passport, Erfahrungsbericht

So, nach nunmehr 3 Monaten intensivem Passport nutzen, ist's mal an der Zeit, den Erfahrungsbericht massiv upzudaten und etwas detallierter die Pros und Kons dieses massiven "Totschlägers" auseinanderzudröseln.


zuerst die harten Fakten


der Hersteller:
Das Blackberry Passport stammt, wie der Name schon sagt, vom kanadischen Smartphonepionier Blackberry, ehemals bekannt als Research in Motion (RIM), den man im Zuge der iPhone und Android Revolution schon des öfteren abgeschrieben hat. RIM hat als eine der ersten Firmen das mobile Emailen eingeführt und ist aufgrund des Sicherheitsaspektes und der Möglichkeit, Geräte über den Blackberry Enterprise Server zentral zu verwalten vorallem im Buissnesbereich bekannt und beliebt und ist auch der einzige Smartphonehersteller, dessen Sicherheitszertifikate ausreichend für den Innendienst bei den meisten Staatsdiensten ist (Stichwort: Merkelphone). RIM ist ebenso bekannt dafür, dass sie exzelente Tastaturen verbauen und dass Ihre Smartphones akkulauftechnisch zu den Langstreckenläufern gehört. In den letzten Jahren ist Blackberry immer Nahe am Bankrott gewesen und sehr viele haben Blackberry schon abgeschrieben, jedoch hat sich seit der neue CEO John Chen das Ruder übernommen hat einiges getan und Blackberry versucht einen Neuanfang, der auch den Aktionären wieder etwas zu gefallen scheint. Der Blackberry Passport war Chens grosses Einstieg, denn das Gerät verursacht vorallem eins: Aufmerksamkeit. Ob das reicht um die Firma zu retten wird die Zukunft zeigen.

Das Gerät in Zahlen:
Die Ausmasse des Passport sind 128 x 90.3 x 9.3 mm und wiegt dabei massive 196 g.
Der Quadratische 4,5 Zoll Bildschirm hat eine Auflösung von 1440 x 1440 Pixel und ist ein LCD IPS Panel und wird vom kratz- und bruchresistenten Gorilla Glas 3 geschützt.
Im Herzen des Passports werkelt ein Qualcom Snapdragon 801 Prozessor, dessen 4 Kerne auf 2,26 Ghz getaktet sind. Die Grafik wird von einer Krait 400 GPU berechnet.
Der Arbeitsspeicher beträgt 3 Gb, der interne Speicher ist 32 Gb gross und kann mit einer Micro SD mit maximaler Grösse von 128 GB erweitert werden.
Die Rückkamera hat eine Auflösung von 13 Megapixeln mit optischem Bildstabilisator und kann 1080p Videos aufnehmen, dazu gibts ein LED Blitz. Die Frontkamera hat 2 Megapixel, mit ihr sind 720p Videos möglich. Mit der Umwelt nimmt der Passport mit GSM, HDSPA+ und LTE Kontakt auf, wobei alle GSM, HDSPA+ und LTE Bänder unterstützt werden. Ausserdem verfügt der Passport über Wlan 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0 sowie NFC und GPS Der Passport benötigt eine Nano-Sim
Die Batterie hat eine Kapazität von 3450 mAh und ist leider nicht entfernbar. Ausserdem verfügt der Passport über einen USB 3.0 Anschluss, der auch als Micro-HDMI genutzt werden kann (mit entsprechendem Adapter) sowie über einen 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer und Headsets sowie zwei Stereolautsprecher und die Blackberrytypische Notification LED.

Das Alleinstellungsmerkmal:
wie schon erwähnt ist Blackberry bekannt für seine akkuraten Hardwaretastaturen. Diese stellen heute eine fast schon vergessene Spezies im Smartphonebreich dar, seit 2007 Steve Jobs in seiner legendären iPhone Präsentation die Tastatur auf einem Smartphone zum Übel an sich erklärt hat. Nichts desto Trotz gibts viele Menschen, darunter auch ich selber, die nicht auf eine echte Tastatur verzichten möchten, da damit das Vielschreiben einfach leichter von den Fingern geht. Blackberry hat beim Passport die Tastatur überdacht und sie extrem minimiert: so besteht sie aus drei Reihen und beinhaltet blos eine QWERTZ Belegung, ohne doppelbelegung für Zahlen oder Sonderzeichen. Diese werden auf dem Bildschirm angezeigt, auch über ein Scroll up Menü und dann wahlweise auf dem Bildschirm ausgwählt oder mit den dazu assoziierten Buchstaben auf der Tastatur selber. Durch diesen Minimalismus und die Grösse des Gerätes sind die Tasten sehr gross geraten, so das man sie bequem trifft, auch mit etwas speckigeren Fingern. Dies macht es, mit etwas Übung möglich, fast Blind zu schreiben, was ein enormer Vorteil gegenüber jeder Bildschirmtastatur ist.
Revolutionär ist die in die Tastatur integrierte Touchpad Funktion. So kann man durch das Wischen auf der Tastatur durch Websiten Scrollen, durch Texte navigieren oder Wortvorschläge in den Text "schnippen". Dabei funktioniert das schnippen von Textvorschlägen sowie das scrollen Phänomenal, wohingegen das Navigieren in Texten genau so frickelig ist, wie mit Softwaretastaturen: hier besteht Verbesserungspotential.
Die Verarbeitung:
Der Passport ist ein Bomber, wie schon Eingangs erwähnt ein "Totschläger" Dabei ist der Passport im Vergleich nicht viel höher als ein Iphone, jedoch fast doppelt so breit: eine Einhandbedienung ist absolut unmöglich. Wenn man sich wundert, woher der Passport seinen Namen hat: Einfach mal einen Reisepass hervor nehmen und die Grösse vergleichen: diese ist nämlich, bis auf die Tiefe identisch. Mit einem Gewicht von knapp 200 Gramm ist der Passport auch kein Leichtgewicht: jedoch liegt der Passport gut in der Hand, er wirkt solide und ist auch solide Verarbeitet: das Gewicht kommt vom Edelstahlrahmen, der das Gerät zusammenhält. Ansonsten ist der Passport in Kunststoff gebaut, auf der Rückseite gummiert, was ihm etwas Grip verleiht, ihn aber auch zu einem Fingerabdruckmagneten macht. Dies stört auf dem Gerät aber weniger, da das Gerät in seiner gesamten Designsprache sagt: ich bin ein Arbeitstier und kein Modegadget. Gucken wir, ob er das auch in der Software beweist:

und nun die weichen Fakten:


Das Betriebsystem:
Der Blackberry Passport läuft mit Blackberry OS 10 in seiner 3 Inkarnation, also Blackberry 10.3. Hierbei handelt es sich um eine Eigenentwicklung die auf dem QNX Microkernel läuft, der vorallem für seine Sicherheit, Stabilität und Echtzeitfähigkeiten bekannt ist, weswegen er auch gerne bei der NASA und in der Autoindustrie für Sicherheitsrelevante Anwendungen verwendet wird. Der Kernel gilt als Unhackbar. d.h. im Gegensatz zu Android oder iOS wirds wfür Blackberry eher kein Jailbreak oder Root geben. Bastler und Custumizer werden daher hier weniger Glücklich werden. Jedoch gibt dies ein gutes Gefühl für alle, die Wert auf Stabilität und Sicherheit legen. Nach dem Blackberry typischen eher gemächlichen Bootvorgang landet man auf dem Homescreen, den man wahlweise: - durch wischen von unten nach oben
- durch das aufheben des Gerätes
- durch das Doppelklicken auf eine Nachricht
entsperren kann. Einmal entsperrt landet man, wenn man Apps offen hat, auf dem Multitaskmenü, in dem alle offenen Apps als kleine Kacheln angezeigt werden, je nach dem, wie gut die App programmiert ist auch mit angepassten Liveinhalten. Hierin unterscheidet sich der Passport fundamental von allen anderen Betriebsystemen für Smartphones (Abgesehen vom leider ausgestorbenen WebOS), in dem es den Taskmanager in Mitten des Betriebsystems setzt und nicht über Umwege darauf zurückgegriffen werden muss. Das macht das Wechseln von Anwenungen extrem leicht und ist sehr nützlich wenn man z.b. Text von einer Website in eine Email kopieren will, oder z.b. Daten von einer Excel Tabelle in einen Kalender übertragen will.
Wischt man von da nach rechts kommen die Homescreens die extrem an iPhones erinnern, also nichts anderes sind als eine Auflistung aller Apps, die man auf dem Gerät hat. Widgets sucht man vergebens, d.h. Individualisten und Homescreen Themer werden hier nicht glücklich werden: die einzige Möglichkeit den Homescreen dem eigenen Geschmack anzupassen ist: die Wahl des Hintergrundbildes. Zieht man die Navigationsleiste nach unten kommen Einstellungsschortcuts zum Vorschein, die man anpassen kann, z.b. Benachrichtigungstöne, Wlan Einstellung, GPS, Bluetooth, Flugzeugmodus, der Wecker usw. Nachrichten werden, anders als bei iOS und Android nicht in der Notificationleiste angezeigt, sondern im Blackberryhub, aber dazu später.
Ungewohnt, wenn man von einem anderen Betriebsystem kommt ist beim Blackberry OS 10.3 der Verzicht auf jegliche Hardware oder Touchsensitiven Tasten (abgesehen von der QWERTZ Tastatur natürlich): das Betriebsystem wird nur über Gesten gesteuert. Die fundamentalen Gesten sind: Wisch von oben nach unten um in die Einstellungen einer App zu kommen, Wisch von unten nach oben um eine App zu verlassen. Anfangs ist das Gewöhnungssache, hat man das jedoch einmal im Blut, fällts einem enorm schwer, auf andere Betriebsysteme umzusatteln, da man sich sehr an diese Gesten gewöhnt hat und man auch intuitiv in anderen Betriebsystemen eine App mit Swipe up beenden will (was dann doch etwas frustrierender ist xD). Das Einstellungsmenü ist teilweise etwas verwirrend vom Aufbau her, jedoch kann man die Menüeinträge nach eigenem Gutdünken anordnen, so dass man dann doch etwas Ordnung in die Sache bringen kann, was ein kleines, aber doch sehr Nützliches Goodie ist.
Farblich dominieren beim OS Blau und Grautöne, was teilweise etwas Altbacken wirkt, jedoch zu einem Blackberry passt, das ja ein Arbeitsgerät sein will und daher nicht so verspielt wie iOS oder Android daher kommt. Durch die massive Hardwarepower lagt das System grundsätzlich nirgends und aufgrund des Sicherheitsaspektes hab ich bisher auch noch nie Abstürze feststellen müssen: Das OS ist grundsolide und man kann damit arbeiten.

Die Anwendungen:
Die herausragendste Anwendung unter Blackberry OS 10.3 ist der Blackberry Hub. Blackberry war immer schon bekannt dafür, eine Kommunikationszentrale zu sein und mit dem Hub wird Blackberry dem Anspruch gerecht. Egal ob Email, SMS, Twitter, verpasste Anrufe, Kalendereinträge, Systemnachrichten, Facebook: alles wird im Hub zentral und Chronologisch aufgelistet und man kann direkt aus dem Hub heraus Antworten oder, bei Systemereignissen, darauf reagieren. So kann man Emails schreiben ohne je eine Email App zu öffnen, Twitternachrichten lesen und Schreiben, ohne Twitter öffnen zu müssen usw. Das macht es, wenn man viel und über viele Kanäle mit anderen Leuten kommuniziert, sehr praktisch und produktiv, da man nicht zwischen verschiedenen Apps hin und her switchen muss. So kommt es z.b. vor dass ich mit meiner Freundin ein Gespräch per SMS beginn, dazu links per Twitter schick und wir am Schluss über Blackberry Messanger kommunizieren, und das ohne, dass der Unterschied gross auffällt, weil alles: genau am selben Ort ist. Für Emails kann man so viele Konten anlegen wie man will und diese per Imap, Pop3 oder Microsoft Exchange mit dem Gerät synchronisieren. Ebenfalls kann man unendlich viele Kalender synchen, wobei hier über das ical, calDAV oder auch mit Exchange synchronisiert werden kann.
Und damit währen wir bei der zweiten wichtigen App: dem Kalender. Wie schon gesagt, man kann unendlich viele Kalender synchen. Kalendereinträge können dann entweder privat oder öffentlich gemacht werden und man kann Personen, Gruppen, Notizen, Erinnerungen etc mit einem Kalendereintrag verbinden, per Meetingfunktion für einen Kalendereintrag auch die Benachrichtigungen des Handys ausschalten und Folgemeetings mit einem einzigen klick eingeben. Praktisch ist vorallem die Steuerung über die Tastatur zwischen den einzelnen Ansichten (T für Tag, M für Monat, W für Woche und A für Agenda). Leider ist der Kalender an sich etwas unübersichtlich gestaltet worden, so dass die Einträge vorallem in der Monatsansicht kaum herausstechen. Eine weitere herausragende App ist der Blackberry Messanger, dieser ist Twitter, Whatsapp und Newsfeed in einem. Man kann Gruppengespräche führen, Einzelgespräche sowie Kanäle (Microblogging) abonnieren und selber einen Kanal unterhalten. Was BBM so aussergewöhnlich macht, ist seine enorme Geschwindigkeit: selbst bei schlechtem Empfang wo das senden über Twitter und andere Webdienste zur Glückssache wird, ist das Kommunizieren mit BBM weiter ohne Einschränkungen und Ruckzuck möglich. Da es den BBM auch für Android und iOS gibt, wäre dies eine gute Alternative zu den besagten Kurznachrichtendiensten, leider ist er noch nicht so verbreitet.
Sehr gut implementiert ist auch Docs to Go, für das Bearbeiten von Word und Excel Dateien. Und hier zeigt der quadratische Bildschirm seine wahre Grösse. Normalerweise ist es ein Krampf, unterwegs auf mobilen Geräten Word oder Excel Dateien zu bearbeiten, aber dank dem Grossen Bildschirm und der fest verbauten Tastatur wird das zu einer viel angenehmeren Tätiigkeit, wobei das natürlich immer noch kein Vergleich zu einem Computer mit grosser Tastatur ist, aber immerhin: kein Fluch mehr wie auf anderen Geräten. Auch erwähnenswert ist der Blackberry Asistent, der etwas an Siri, Cortana oder Google Now erinnert. Wenns um Geschwindigkeit geht, ist der Asistent den genannten jedoch gnadenlos unterlegen, es dauert ewig bis eine Spracheingabe endlich mal zu einem Resultat führt. Anders jedoch als Siri und Google Now ist die Spracherkennung absolut ausgezeichnet und das Resultat meistens brauchbar. Einzig Cortana hat aktuell eine bessere Spracherkennung. Wenns um Websuche geht, hat der Asistent jedoch gegen Googles Webübermacht keine Chance.
Sobald man aber die Sprachsteuerung abschaltet und die Tastatur zum Suchen verwendet, wir der Asistent kongenial. Zum einen durchsucht er nicht nur das Handy nach jedem nur erdenklichen Inhalt (was man von einer Suchfunktion auch erwarten kann), er wird auch extrem schnell gestartet (einfach auf dem Homescreen zu tippen beginnen, die app startet dann automatisch) und man kann direkte Aktionen ausführen. Beispiel: ich tippe: tw das ist ein tweet, drück dann Enter, dann wird das direkt getweetet, gleiches funktioniert mit emails (c für create) und zig andere apps, wobei man sich hier die schortcuts natürlich merken muss. Eher mittelmässig ist die Kameraapp geworden. Zwar schiesst das Blackberry akzeptable Fotos in einer extrem guten Farbtreue, jedoch ist der Fokus oft sehr träge und die Kamerapp glänzt durch die Abwesenheit von Funktionen. Man kann den Blitz auswählen, das Bildformat, HDR und den Timer und das wars dann auch schon. Professionelle Fotos sind damit kaum möglich
Ebenfalls mittelmässig ist die Karten und Navigationsapp: diese braucht sehr lange bis sie die Position gefunden hat, Suchanfragen muss man sehr genau eingegeben, sonst findet die Apps nicht, was man will (hier werkelt Bing im Hintergrund und nicht Google Maps) - auserdem ist die Navigation auf Autonavigation beschränkt, so das man als Fussgänger oder mit dem Öffentlichen Verkehr eher weniger den besten Weg findet. Allerdings: hat die Karte mal die Position und die Route berechnet ist die Navigation sehr akurat und hat mich bisher immer ans Ziel geführt.
Die Appladerampe:
Ein Betriebsystem steht und fällt mit den Anwendungen, und da hat die Blackberry World ein grosses Manko, nämlich die Abwesenheit vieler wichtiger Apps. Das hat sich zwar in der letzten Zeit etwas gebessert, aber im Vergleich zu Android oder iOS ist das eher mager. Blackberry ist sich dessen bewusst und hat daher einen stratgischen Deal mit Amazon geschlossen. Da das Blackberry OS auch Android Apps ausführen kann ist im Blackberry OS 10.3 die Amazon Appworld fix installiert, so dass man ziemlich viele Android Apps einfach installieren kann, ohne, so wie früher bei Blackberry, Umwege übers Sideloading zu gehen. Android Apps laufen erstaunlich gut auf dem Blackberry, auch wenn sie nicht für den quadratischen Screen optimiert sind. Dadurch hat man Zugriff auf die meisten aktuellen Apps und kann so mit seinem Passport fast alles tun, was man mit einem Androiden auch kann.

Der Klang:
Die Audiowiedergabe durch die beiden Stereolautsprecher ist akurat, wenns gewünscht ist sehr laut und hat auch einiges an Bass. Jedoch kann der Passport natürlich nicht mit dem Boomsound von HTC mithalten, aber für ein Smartphone ist das immer noch hohe Qualität. Zudem sind die Lautsprecher nicht auf der Rückseite, sondern unten angebracht, so dass man auch was hört, wenn das Handy auf dem Tisch liegt. Exzelent ist die Sprachqualität beim Telefonieren. Einige haben über schwankende Lautstärke während eines Gesprächs berichtet, ich konnte dies jedoch bisher nicht reproduzieren, bei mir konnte ich den Gesprächspartner und dieser mich immer gut verstehen.
der Akku:
Aber hallo, ich hatte schlicht noch nie einen Akku in einem Handy, der so ausdauernd ist. Ich bemitleide inzwischen die iPhone, HTC und sogar die Samsung User, da die immer nach Lademöglichkeiten suchen. Ich bin ein Heavy User, dh. mindestens alle 5 Minuten mach ich was auf dem Handy (Twitter, BBM, Newsfeed). Bisher hatten alle Handys die ich hatte bei diesem Gebrauch nach spätestens 10 Stunden schlapp gemacht. Der Passport hällt dies aber mindestens 24 Stunden durch und das ist, schlicht: extrem eindrücklich

Fazit:


Der Passport ist ein sehr eindrückliches Smartphone, das vorallem durch seine Eigenständigkeit auffällt. Die Tastatur ist genial, ebenso der Hub. Das arbeiten damit mach riesig Spass, auch wenn eine Einhandbedienung unmöglich ist. Vieles ist hier extrem clever gelöst und ich war noch nie mit einem Smartphone so zufrieden wie mit dem Passport. Danke fürs Lesen :)

dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht

What's on my Blackberry Passport



itsmeJC rief die Blackberrygemeinde auf, Videos zu erstellen, was man für Apps auf seinem Blackberry 10 Device so hat. Also folgte ich dem Aufruf, und hab ein solches Video im Noobstyle erstellt, d.h. billig und dahingerotzt, aber heiy, es ist ein Video von mir.