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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Bunsenlabs Linux Tutorial Teil 1


Freitag, 20. März 2015

Per Linux auf den Speicher eines Blackberry 10 zurückgreifen

Leider macht es Blackberry wie so viele, eigentlich alle Hersteller von Mobilgeräten, sie lassen Linux links liegen, wenns ums verbinden geht. Entweder setzen setzen sie auf MTP Protokolle die nicht oder nur mit ach und krach und eher schlecht als Recht mit Linux kommunizieren wollen und/oder, sie bauen eine Desktopsoftware, dies für Windows und, wenns hoch kommt, noch für OS X gibt. Linux? kümmert niemanden. (was natürlich bei Android, gelinde gesagt eine Frechheit ist, da ja Android selber auf einem Linuxkernel aufbaut).

Linux scheint für die Smartphonehersteller einfach nicht relevant, was bei Blackberry aber irgendwie recht tragisch ist, da sehr viele Firmen auf Linuxserver setzen und sich Linux auch auf dem Desktop immer mehr ausbreitet bei Behörden (Limux in München nur als Beispiel genannt). Nun denn, seis wie es will, als Linuxuser weis man sich zu helfen.

Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten: beide Setzen ein Wlan voraus, in dem sich sowohl der Blackberry als auch der Computer befinden. Hier befasse ich  mich erst einmal mit dem einfacheren, für Hardcorelinuxuser aber etwas unfeineren weg (aber sind wir ehrlich, ein Free Software Fanatiker wird kein Blackberry haben) - nämlich dem Weg über Samba.

Samba, abgekürzt SMB ist ein Protokoll von Microsoft (übrigens MTP auch, daher frag ich mich, warum es die Smartphonehersteller kaum zustande bringen, eine Saubere MTP Verbindung mit Linux zu etablieren - und ja, auch an die Canonicals und Debains dieser Welt geht diese Frage). Zum Glück unterstützen die meisten Linux Distributionen samba von Hause aus und wenn nicht, lässt es sich nachinstallieren. Die Anleitung hier bezieht sich auf Ubuntu 14.04 LTS, und da Ubuntu undogmatisch ist, ist Samba schon mit an Bord.

Kümmern wir uns zuerst um den Blackberry.. dieser muss natürlich über Wlan angebunden sein. Über das Einstellungsmenü, und dort unter "Speicher und Zugriff" muss der Schalter "Zugriff über Wi-Fi aktiviert werden. Üblicherweise ploppt dann gleich ein Popup auf um das Zugriffspasswort über Wlan zu definieren. Also gibt man sich da ein Passwort. Als nächstes klickt man auf "Idendifikation in einem Netzwerk" und Passt die Daten ggf. nach eigenen Wünschen an. Wichtig für den Zugriff von Linux aus ist der Benutzername und die Arbeitsgruppe. Die kann man sich dann auch gleich merken.
Dann muss man noch kurz auf Info im Einstellungsmenü und dort die Kategorie Netzwerk auswählen. Dort interessiert uns die IPv4 Adresse des Blackberry, die üblicherweise 192.168.0.irgendwas lautet.. die 24 dahinter interessiert uns nicht. auch dass sollte man sich merken. So, das wars soweit auf dem Blackberry, die Einstellungen kann man auch gleich so belassen, dann muss man sich nie wieder drum kümmern.

Wenden wir uns nun dem Computer zu. Ich persönlich benütze als Dateimanager PCmanFM, jedoch sollte es auch mit Nautilus oder jedem anderen Grafischen Dateimanager genau gleich funktionieren. Idealerweise hat man eine Adresszeile, weil das machts am einfachsten, dort gibt man dann einfach

smb://die vorher gemerkte ip adresse an. Als nächstes müssten zwei Ordner sichbar werden, nämlich den internen Speicher und die SD Karte, sofern eine vorhanden ist. Klickt man einen der beiden Ordner an, geht ein Popupfenser auf, in dem man nun den Benutzernamen, die Arbeitsgruppe und das Passwort eingeben muss. Idealerweise klickt man dann auch gleich an, dass diese angaben gemerkt werden sollten und das wars dann auch schon.. ggf kommt noch ein weiteres Popup mit dem Gnome Keyring, wenn man nicht schon ein Globales Passwort definiert hat, also gibt man da auch noch mal entweder das schon definierte globale Passwort ein, oder man definiert ein neues.

So, idealerweise geht man dann noch auf den Reiter Favoriten, so dass man das nöchste mal nur noch auf den Order in den Favoriten klicken muss, wenn man auf sein Blackberry zurückgreifen will und die ganze Einrichtung nicht jedesmal wieder holen muss.

und das wars auch schon, schon könnt ihr mit dem Computer auf euer Blackberry zurückgreifen und Daten hin und her schaufeln wies euch lustig ist.

Donnerstag, 19. März 2015

Super Hexagon - eines meiner Lieblingsspiele (auf jeder Plattform)

Wie lange sind 60 Sekunden? bei Super Hexagon eine verzweifelte Ewigkeit,

Es gibt diese Blockbuster Games, gigantomanische Grafik, epische Story, hochkomplexe Steuerung mit reiner Gameplayzeit von mehreren Tagen. Diese Spiele werden mit grossem Budget prodiziert und dann auch teuer Verkauft. Da in solchen Spielen sehr viel Investition steckt gehen diese Spiele oft auf Nummer sicher und bleiben im Mainstream, man muss ja die Kosten wieder einspielen und möglichst auch noch Gewinn erwirtschaften.
Was im Kino der Autorenfilm ist, dass ist der Spielebranche das Indygame, die werden oft mit wenig Budget, vielfach nur von einer Person produziert und meist weniger mit der Absicht, gross Geld zu verdienen, sondern um eine Idee umzusetzen. Da werden auch mal neue Spielideen ausprobiert. Das bekannteste Indygame dürfte wohl Minecraft sein, das das Legospielprinzip perfekt in die digitale Welt umgesetzt hat.

Super Hexagon nun, der Star dieses Reviews ist vom Spielprogrammierer Terry Cavanagh, der seine Spiele eher als Kunstprojekt versteht. Einige seiner Spiele gehen in Richtung Antigame, sind also nicht richtig spielbar, bzw. unterwandern die Erwartungen des Spielers, in dem Sie entweder kein wirkliches Ziel haben, fast unlösbar schwer sind, oder die geläufigen Spielmechaniken unterlaufen. Zu den letzteren gehört das sehr poetische Nayas Quest, zu den unsagbar schweren Spielen gehört Super Hexagon.
Super Hexagon ist ein klassisches Arcadespiel, das heisst: es hat keine Story, keine Komplexität, es ist ein Spiel, das man so schnell zwischendurch Spielen kann (denkt man). Optisch wirkt es wie ein Spielhallenspiel aus den 80ger Jahren. Das Spielfeld ist ein Hexagon, die Spielfigur ist ein Dreieck, das man nach Links oder nach rechts bewegen kann. Von aussen her fliegen geometrische Formationen auf einen Zu und das Ziel des Spieles ist es, den Balken auzuweichen und so 60 Sekunden lang zu überleben. Trifft man auf einen Balken, hat man verlohren.

Simpelstes Spielprinzip also und man denkt sich: Kleinigkeit - denkste. Nicht ohne Grund gibt es drei Level: Hard, Harder und Hardest, und das ist ungelogen: Selbst wenn das Spiel nur schnell währe, was es ist, nämlich sehr schnell, währe das noch eine lösbare Aufgabe, nur: die ganze Spielebene dreht sich, in unterschiedlichen Tempis, was die Hand-Augen Koordination massiv durcheinanderbringt.. Dieses Tempo und die Rotation machen das Spiel teilweise zu einer extrem frustrierenden Aufgabe und man ist schneller tot, als man sich das vorstellen kann.
Zur Imagination: spielt man das Spiel das erste mal auf Level Hardest ist man garantiert nach 2 Sekunden Spielzeit tot und man hört dieses "Game Over" das einen, solange man dieses Spiel spielt auch in den Träumen verfolgen wird.
Man könnte nun meinen, dass es ein ziemlich ödes Spiel ist, nun, falsch gedacht: zum einen ist die Herausforderung des Spieles süchtig machend: man wills diesesm Spiel einfach mal zeigen, dass man es packen kann, dass man es schafft, das man schnell genug ist, dass man es besiegen kann. Zum anderen, durch die wechselnden Farben, die Rotation und die Musik (die ich gleich noch erwähnen werd) kommt hier ein extrem psychedelisches Feeling auf - ganz ungelogen hat das Spiel etwas sehr hypnotisches (Epileptiker sollten das Spiel mit Vorsicht geniessen).
Wie schon erwähnt noch ein paar Worte zur Musik: diese stammt von der Japanischen Chiptune Musikerin Chipzel und ist genau das, was man sich von einem Arcadetitel vorstellt: Technoid, extrem eingängig, perfekt zum Spiel passend, Laut und teilweise etwas abgdreht. Es gibt auch eine EP mit den Songs zum Spiel zu kaufen, und das lohnt sich auf jeden Fall: zumindest wenn man auf Technoiden Chiptune Sound steht.

Das Spiel gibt es für iOS, Android und Blackberry für mobile Geräte, über Steam für alle Betriebsysteme und bei Ubuntu über das Ubuntu Software Center zum Downloaden, jeweils für 2,99 € . Meiner Erfahrung nach geht es mit Touchscreen am besten zu steuern, wobei aber das 16:9 Format der meisten Mobilen Geräte das ganze etwas schwerer macht. 
Fazit? Spielt das Spiel auf keinen Fall im Zug, es könnte euch dasselbe passieren wie mir, nämlich dass ihr die Station verpasst.. Allerdings hab ich dann auch das Level Hardest endlich mal geknackt, hat sich also gelohnt hehe.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht

Super Hexagon für Android & Blackberry
Super Hexagon - Sountrack EP von Chipzel  

Sachesi unter Ubuntu installieren

Nachtrag und wichtiger Hinweis: Sachesi läuft nur auf 68bit Systemen

Sachesi ist eine Software, die das installieren (sideloaden) von *.bar Files auf Blackberry 10 Geräte möglich macht, und zwar vom installieren von Apps bis zum kompletten up und downgarden eines Blackberrygerätes. Ebenfalls ist es möglich mit Sachesi Backups seines Gerätes zu erstellen.

wie aber nun bringt man Sachesi auf seinen Ubuntu Rechner?

Die folgende Anleitung bezieht sich auf Lubuntu 14.04 (LTS), sollte aber theoretisch  mit den meisten auf Debian basierenden Betriebsystemen möglich sein, sofern sie die benötigten Paketquellen beinhalten. Möglich also, dass es bei Debian Stable noch nicht geht. Mit Debian Testing/Jessie sollte es aber möglich sein.

als erstes muss man Sachesi natürlich runterladen

https://github.com/xsacha/Sachesi/re...-Linux.tar.bz2

das Archiv entpackt man in einen Ordner nach belieben (idealerweise benennt man den Ordner natürlich Sachesi)

als nächstes muss man die benötigten Abhängigkeiten installieren. Möglich, dass diese schon installiert sind (dürfte bei Kubuntu der Fall sein), aber doppelt hält ja bekanntlich besser. Dazu öffnet man ein Terminal und gibt darin


sudo apt-get install qt5-qmake libqt5network5 libqt5qml5 
qtdeclarative5-settings-plugin qtdeclarative5-controls-plugin 
qtdeclarative5-dialogs-plugin qtdeclarative5-quicklayouts-plugin 
qtdeclarative5-window-plugin qtdeclarative5-qtquick2-plugin

bestätigt dann das Passwort und wartet bis alles installiert ist.

Hernach muss man in den Ordner in dem man Sachesi entpackt hat wechseln (wenn man nicht schon da ist) und dort im Terminal:


sudo qmake && make -j4

ein.

das wars dann auch schon. Nun doppelklickt man im Dateimanager die Datei Sachesi, bestätigt, dass man sie ausführen will und schon kann man mit seinem Blackberry Device rumwurschteln wie man will.

Mittwoch, 18. März 2015

Crunchbang Linux, ein Erfahrungsbericht - und leider auch ein Nachruf


Crunchbang Linux wird leider nicht mehr weiterentwickelt, daher ist dieser Erfahrungsbericht, den ich auf Ciao.de erstveröffentlicht habe auch sowas wie ein wehmütiiger Nachruf

Es gibt zwei Arten von Linuxdistributionen
- die einfachen und schlanken, die versuchen auf allen Firlefanz zu verzichten, damit die Distribution auch auf ältester Hardware noch läuft und dazu alles weglassen, was nur immer geht
- die Eyecandy Distros, die mit grafischen Effekten, hochkomplexen Desktopenvironments und allem Schnickschnack anbieten
und es gibt Crunchbang Linux, schlicht auch einfach #! genannt

what the #!

Crunchbang geht einen eigenen Weg. Bei Crunchbang soll der Desktop vorallem eins: nicht nerfen, keine unnötigen Resourcen verschwenden und einfach Fenster darstellen damit sie funktionieren. Um das hinzubekommen verwendet Crunchbang kein vollständiges Desktopenvironment, sondern nur einen Fenstermanager, genauer gesagt Openbox. Dabei verzichtet aber #! nicht auf alle notwendigen Funktionen und bietet keine abgespeckte Linuxversion, sondern ist ein ausgewachsenes Debian GNU/Linux.
#! will also kein "Damn Small Linux" oder "Puppy Linux" sein, es verzichtet auch nicht auf hochkarätige, auch Ressourcenhungrige Anwendungen wie GIMP oder Firefox (wie bei allen Debian basierenden Distros heisst der hier Iceweasel) und es ist auch kein Linux das speziell für ältere Hardware konzipiert wurde. Trotzdem kann man damit auch wieder ältere Hardware flott machen, weil #! auf alles verzichtet, was eben nicht nötig ist: einen überladen Desktop

Desktop Environment vs Fenstermanager

Von einem Betriebsystem erwartet man eigentlich ein komplettes Desktop Environment, also einen kompletten Desktop mit Panel (Task- und Startleiste), einem Dock also Programstarter, tollen grafischen Effekten, einem Dateimanager und unzähligen kleinen Hilfspogrammen für die Einstellung und die Verwaltung des Computers (c.z. ein Paketmanagement für komprimierte Dateien, Netzwerkverwaltung, Tastatur-, Maus-, Sprach etc Einstellungen, einen Kalender usw etc pp.
Die meisten stellen das auch so zur Verfügung und pimpen das ganze noch durch schöne grafische Effekte und so hat man nach dem Auspacken, bzw installieren ein kompletter Desktop der einem das Arbeiten und einrichten sehr erleichtert
Und dann gibts die Fenstermanager, die auch eine Kernkomponente eines Desktops darstellen, aber eben nichts, bzw nicht viel anderes machen als eben: Fenster anzeigen. Da gibt (meist) kein Panel, keine grossen Grafischen Effekte, keine zusätzlichen Programme, manchmal nicht mal ein Menü zum Programme starten. Damit kann man doch nicht arbeiten oder?

der #! Desktop

nein, eigentlich nicht, ein Fenstermanager, mit dem man wirklich arbeiten will, muss etwas konfiguriert werden. Das ist normalerweise eine Relativ komplexe Aufgabe, da man die Programme und tools die man mit einem Fenstermanager will, konfigurieren muss. #! nimmt da erfreulicherweise etwas Arbeit ab und hat der Fensterverwalter schon etwas vorkonfiguriert, so das ein benutzbarer Desktop zustande kommt. Dieser besteht:- aus dem Openbox Fenstermanager
- dem Tint2 Panel
- dem Conky Systemmonitor
- einigen xfce applets zur Netzwerk, Lautstärke und Tastautrverwaltung
- dem Clipit Zwischenablagenverwalter
Openbox
Openbox ist, wie schon erwähnt, der Fensterverwalter. Openbox ist dabei vorallem auf Sparsamkeit ausgelegt, verzichtet dabei aber nicht, wenn das gewünscht ist, auf einfache grafische Effekte wie animiertes Vergrössern und Minimieren der Fenster, Transparenz oder Schattenwurf. Openbox kommt mit einem Startmenü daher, das man durch einen Rechtsklick auf dem Desktop aufrufen kann. Anders als bei vollständigen Desktops werden Menüeinträge da nicht automatisch hinzugefügt oder entfernt, wenn man ein Programm installiert oder deinstalliert, sondern muss dies selber machen.
Das hat zum Nachteil, dass man das Menü selber pflegen muss: das mag Anfangs etwas umständlich wirken, hat aber einen ungemeinen Vorteil: Bei Desktops nämlich, die Menüeinträge automatisch vornehmen, werden die Programme nicht immer da abgelegt, wo man sie sucht oder braucht, manchmal werden mehrere Einträge für ein Programm gemacht, so dass das Menü schnell unübersichtlich wird, man muss dann, um das anzupassen ein Konfigurationstool herunterladen und selber Hand anlegen, was mal schlecht und mal recht geht.
Das alles kann man sich sparen, wenn man die Menüeinträge direkt selber vornimmt, da ist alles da, wo man es will, und nur da.
Tint2
Tint2 ist ein kleines Panel, in dem die offenen Programme, sowie Uhr und die xfce Applets angezeigt werden, also eine Taskleiste. Tint2 ist, wie fast alles bei #! über eine Textdatei editierbar, so dass man Höhe, Farbe, Einträge, Position usw. Bequem seinen Bedürnissen anpassen kann.
Exkurs: das Anpassen per Text
Normalerweise ist man es gewöhnt, seine Einstellungen für das Aussehen und Verhalten von Programmen über kleine Grafischen Programme vorzunehmen, in denen man Schieberegler, Prozentangaben, Farbauswahl usw vornimmt. Bei #! wird das meiste über config Files im Textformat vorgenommen. Das mag zwar gerade Anfänger etwas abschrecken, da das alles zuerst wie Bahnhof wirkt: hat man sich jedoch einmal daran gewöhnt, hat man seine Einstellungen sehr schnell erledigt, ausserdem erkennt man dadurch mehr wie etwas funktioniert, was auch dazu führen kann, dass man andere config files beginnt seinen Bedürfnissen anzupassen - z.b. hat mit die Fensterumrandung meines ansonsten präferierten optischen Gewands meines Dekstops nicht gefallen, also hab ich das Kurzerhand meinen Wünschen angepasst.
Conky
Conky ist primär ein kleiner Systemmonitor, der unendlich Konfigurierbar ist. In der Auslieferung zeigt er ausserdem noch die vorporgrammierten Shortcuts an, was überaus nützlich ist,, wenn man ein Programm schnell starten möchte und es nicht erst im Menü finden will. Wie schon erwähnt, ist auch Conky über eine Textdatei konfigurierbar: und zwar bis in das hinterste Eck (Position, Grösse, Einträge die angezeigt werden sollen, Hintergrundfarbe, Hintergrundbild, Textfarbe, Aktualisierungsgeschwindigkeit, Position usw usw usw. )
die Applets und Clipit
Die xfce Applets und Clipt ist kleine Tools die im Systemabschnitt von Tint2 auftauchen. Diese sind nicht Grossartig konfigurierbar, bieten aber sehr schnellen Zugriff auf die Funktionen, ähnlich wie man das aus der Windowstaskleiste her kennt.

die mitgelieferten Programme

mit nur einem Desktop kann man nicht Arbeiten, man braucht auch noch einige Programme. Crunchbang wird standartmässig ausgeliefert mit
- Iceweasel (Firefox, heisst nur anders, ist ein Debianding)
- Thunar, dem Dateimanager aus dem xfce Desktop
- GIMP - dem wohl umfangreichsten Grafikprogram
- Geany - eine kleine Entwicklungsumgebung und Texteditor
- Abiword und Gnumeric - Textverarbeitung und Tabellenkalkulation aus dem GNOME Office Paket
- VLC Media Player - der Media Player er mit jedem Dateiformat klar kommt
- Synaptic - Debians grafische Paketverwaltung
- Terminator - ein Terminalemulator
- Catfisch - ein Dateisuchprogramm
- Transmission - ein Torrenttraker
- xchat - ein IRC Chat Client
- gparted - Ein Partitionierungsprogram aus dem Gnome Desktop Envoirment
- file roller - Archivverwalter aus dem Gnome Desktop Envoirment sowie die GNU- Posix- und unixoiden Standarttools wie man sie auf jedem Linux findet und die dafür sorgen, das das System überhaupt funktioniert

#! ? Its a Debian, you cant kill it

#! Linux basiert auf Debian und verwendet auch die Debian Quellen zum Updaten und um neue Programme zu installieren (über synaptics oder per apt/dpkg wenn man aus Textkonsole arbeiten möchte), und zwar genauer gesagt auf Debian 7. d.H. hier kommt nur jahre Lang geprüfte und getestete Software zum Einsatz, die, Debiantypisch zwar nicht auf dem neusten Stand ist, aber extrem stabil und unkaputbar. Im Gegensatz zu anderen Distributionen, die gerne auch mal etwas experimentieren, ist es bei Debian üblich, keine neuen Versionen einer Software auszliefern innerhalb derselben Versionsnummer; es werden nur Fehler behoben. Das macht Debian, und damit auch #! zu einem der stabilsten und unkaputbarsten Betriebsysteme überhaupt. Ausserdem hat man dadurch zugriff auf ca 32000 Programme, die alle gepflegt und geprüft sind von der Debian Community und das installieren, deinstallieren, neu installieren führt zu keinerlei Konflikten. Das ganze läuft und läuft und läuft einfach.
Ausserdem machts die Paketverwaltung von Debian sehr leicht, Programme zu installieren und zu deinstallieren, da das System automatisch Prüft, ob noch weitere Komponenten nötig sind, und läd diese automatisch nach.

mein #!

Nachdem ich mein vorhergehende System mal wieder zutodegespielt habe, wollte ich mal was neues, und bin bei #! gelandet und war sofort angefixt. Die Installation verlief Debiantypisch kinderleicht durch den grafischen Installer. Einzig, auch Debiantypisch waren keine Wlantreiber vorhanden, aber diese hab ich mir sowieso schon lange auf einem USB stick zwischengespeichert, von daher gabs da keine Schwierigkeiten. Wer #! auf einen Computer oder Laptop installieren will, und nur über Wlan Zugang zum Internet hat, sollte sich also vorher die Broadcom Wireless Treiber von der Debian Homepage herunterladen. Ethernet und der gesammte Rest der Hardware wurde einwandfrei erkannt.
Anders als Debian, und das ist wohl geschuldet daran, dass #! früher auf Ubuntu aufsetzte, werden die unfreien Treiber für Audio, Video usw schon automatisch Installiert, d.h. man muss nach der Installation nicht nachfrickeln, wenn man etwas Musik hören will.
Ebenfalls Ubuntu like ist, dass kein Rootkonto eingerichtet wird und man üblicherwiese über sudo auf die Adminfunktionen zurückgreifft. Richtet man sich nur einen Computer für einen User ein, ist sudo eh der einfachere Weg, sein System zu verwalten, wer mehrere User einrichten will, kann sich das Rootkonto nach der Installation freidschalten.Das Arbeiten mit Openbox hab ich mir sehr schnell angewöhnt - es macht richtig Spass, das Aussehen und das Verhalten des Fensterverwalters bis ins kleinste Detail selber zu manipulieren, so dass alles genau so aussieht und funktioniert wie man es will. Auch bin ich von der Performance extrem begeistert: das frisch gestartet System braucht gerade mal 160 MB Ram und belastet den Prozessor nur mit 1% - das ist, für ein komplettes Debian System einfach nur der Hammer.
Natürlich hab ich mir dann auch die Programme installiert die ich wollte, und das ungewollte entfernt, was, wie schon erwähnt, Debian typisch ein Kinderspiel ist. Da Debian 8 (testing) inzwischen eingefrohren wurde (der zustand, bei dem an den Dateiversionen nichts mehr verändert wird und nur noch Fehler korrigiert werden) hab ich dann das System auf Debian 8 geupdatet, was erstaunlich einfach ging, blos die Audiotreiber hats zerschossen, was aber nach etwas Googlen schnell gelöst war.Nach etwas Rumhacken am Aussehen und der Funktion hab ich nun ein System auf meiner Kiste, das mich schlicht begeistert durch die Performance, das Understatement in der Funktion, dem Simplen und doch praktibalen Äusseren und der unendichen Hackbarkeit des Systems. Und bei jeder Frage die ich bisher hatte, fand ich im Crunchbang Forum schnell die passende Lösung (leider nur auf Englisch, die deutssprachige Crunchbang Community scheint in einem Dornröschenschlaf zu sein

dein #! ?

für wen nun ist Crunchbang zu empfehlen? Sicher nicht für Menschen, die die ersten Schritte in einem Linux System machen, dazu ist hantieren mit config files ein Böhmisches Dorf, diese sind mit Ubuntu oder Linux Mint sicher besser bedient. Wer aber schon Erfahrungen mit Linux gesammelt hat, keine Angst davor hat, selber Hand anzulegen und auch gerne etwas rumbastelt, und trotzdem ein grundsolides, nahezu unkaputbares und dabei noch schnelles und einfach nur cooles System haben will, der sollte sich #! mal anschauen, es könnte sein, dass er sich in dieses System verliebt.

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