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Samstag, 4. April 2015

Über den Tellerrand... gelächelt? Gigaset will in den Smartphonemarkt einsteigen

Gigaset.. wir alle kennen dieses Begriff, er ist, wie Tesa oder Walkmann ein Gattungsbegriff. Kein Mensch kauft ein Festnetztelefon mit schnurlosem Hörer der über den DECT Standart mit der Basisstation verbunden ist, nein, man kauft ein Gigaset und es gibt wohl sehr viele Haushalte in Deutschland in denen tatsächlich genau ein solches Telefon von der ehemaligen Siemenstochter steht. Ein Gigaset, das ist so Deutsch, wie ein Opinel französisch ist: es gehört einfach dazu, ohne dass man sich gross Gedanken macht. Soweit so gut.

Gigaset hat es ja schon einmal versucht, also das mit dem Haus verlassen und in die freie Wildbahn als mobiles Gerät entlassen zu werden, dooferweise erstmal als Tablet. Natürlich ist Gigaset mit dem Tablet voll auf die Schnauze gefallen, denn wer will schon ein durchschnittliches Androidtablet für einen etwas überdurchschnittlichen Preis von einer Firma die so sexy ist wie lange Unterwäsche und soviel Glamour verspricht wie das Wort zum Sonntag. Aber vielleicht lags auch nur an den sehr erotischen Namen wie Gigaset QV1030 und QV830, da kommt iPad, Galaxy Tab, Iconia, oder Playbook gar nicht erst ran mit... nun ja, mit deutsch sein.
Inzwischen werden die Tablets von Gigaset verramscht und schon um die 90 Euro Neupreis angeboten, als wollten sie alle noch schnell los werden und die Firma Gigaset hat die Tablets sicher alle schon abgeschrieben.

Nun, man könnte meinen, Gigaset hätte aus dem Desaster gelernt und will sich wieder auf den Markt konzentrieren, auf dem Gigaset, zumindest in Deutschland, eine Macht, die Macht, der unangefochtete Regal um Regalreihe im Media Markt dauerbefüllende Meister ist: das Festnetztelefon, das über den DECT Standart, wahlweise auch Bluetooth losgelöst von der Basisstation das telefonieren im ganzen Wohnraum ermöglicht. Aber nein, natürlich nicht.

Darum will nun Gigaset, dieser King of Uncool, ins Smartphonebuissnes einsteigen und will noch dieses Jahr Smartphones auf den Markt schmeissen, hergestellt in Zusammenarbeit mit Chinesischen Produzenten, oder anders ausgedrückt: Chinesische Smartphones in Lizens kaufen und blos das eigene Logo draufpampen um in der gesichtslosen Reihe all die Alcatels und Simvalleys zu duelieren.

Ich will ja nun nicht grossartig Unkenrufen, aber, Liebe Firma Gigaset: tolle Idee, ganz grosses Kino, das kann ja nur... absolut Misslingen, darum: Schuster bleib bei deinen Leisten und Gigaset, bleib bei deinem Festnetztelefon.

Dienstag, 31. März 2015

Warum eigentlich Blackberry?

ja warum eigentlich? warum nutzen wir und viele andere eigentlich Blackberry? wo wir doch soviel über den Service, über Bugs und fehlende Apps fluchen? da könnten wir doch grad so gut bei Apple, Android oder Windows über den Service, die Bugs oder die fehlenden Apps fluchen. Warum so ein "uncooles" System verwenden, das den Ruf eines Altherresmartphones hat, eine halbtote Firma, die von allen belächelt und als tod angesehen werden. Warum eigentlich nutzen wir Smartphones von einem Hersteller, dessen Geräte entweder unsagbar unförmig (Passport) unsagbar klein (q10, q5) unsagbar altmodisch (Classic) unsagbar kurzatmig (Z10) unsagbar hässlich (Z30) oder unsagbar untermotorisiert (Z3, Leap) sind? sind wir etwa Massochisten? Sind wir nur Blackberry Loyalist, weil wir Markenheinies und Markenmariechen sind? Weil wir statt der Apple Church der Kirche Blackberry der Letzten Tage angehören? Oder mag das sonst einen Grund haben?

Wir wollen schreiben, kommunizieren, uns vernetzten. Das kann man sicher auch mit anderen, kein thema, aber wer kann schon einfach auf eine tastatur einhämmern zu beginnen, ohne zu überlegen, wo er ist und schon am schreiben sein? vom Homescreen einfach mal "tw ich schreib jetzt diesen doofen tweet" eingegen und schon ist ein tweet abgesetzt, wer kann das schon, oder mit einem Wisch an einem ort gleich twitter, facebook, whatsapp und BBM mit seinen ergüssen belasten, ohne sich zu überlegen, wo man nun diese doofen apps hinverschoben hat.
Und wir wollen emailen, drölfzig Email Accounts einrichten und diese nicht notgedrungen über Gmail schlaufen oder zwanzig verschiedene Email apps auf dem Gerät haben - nein, wir wollen sogar keine Email app, denn wir brauchen das nicht. Wir wollen uns nicht mit für jeden Textkanal eine app mit deren ganz bestimmten einstellungen auseinander setzen, wir wollen die kanäle einfach nutzen, alle auf dieselbe Art, ohne Appwirrwar und durcheinander.. wer kann das schon?.. niemand, richtig, niemand ausser Blackberry und der Hub.. DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, all diese unsäglichen autokorrigierten Ergüsse von anderen Smartphones, die sogar den erstellern peinlich sind, dieses frickelige tippseln auf unergonomischen und teilweise arg hässlichen Tastaturen, die Krampfhaft von Drittherstellerapps ersetzt werden, die auch nicht viel machen als ein schmieriges Gewische, wer will das schon? wir jedenfalls nicht, wir wollen auf Tasten hauen, präzise, zielgerichtet, akkurat, ja sogar blind - und wenn wir keine Tasten haben, dann wollen wir eine Tastatur, die mitdenkt, die so dimensioniert ist, dass man sie auch trifft, die so akkurat und präzise ist, dass alle anderen neidisch erblassen, DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, wir wollen nicht auf lahmarschige Webdienste setzen, bei denen wir uns zigmillonen Passworte merken müssen und die beim ersten Edge Loch in Edgeland gleich den Geist aufgeben, nein, wir wollen einen Messanger, der auch bei mieser Verbinung noch schnell läuft, der mit unserem Handy verknüpft ist, so dass wir uns nichts weiter merken müssen, mit dem wir in sekundenschnelle mit der gesammten Welt kommunizieren können, ja in dem wir sogar einen kanal unterhalten können und der Grenzen überschreitet, seit neustem sogar Betriebsysteme, wer kann das schon, ausser BBM? DARUM Nutzen wir Blackberry

Und egal wie sehr und sie Leute verlachen, weil wir so altmodisch sind, und Tastaturen haben, wir lächeln und wischen unsere Apps in den minimierten Zustand, während sich andere um Knöpfe ärgern.
Und wir lächeln müde, wenn uns jemand was von Multitasking erzählt und über versteckte Menüs unübersichtliche Karten von Menüs zeigt.

Deswegen nutzen wir Blackberry, weil Blackberrys zulassen, das man Dinge tun kann, schnell, ohne gross nachzudenken, ohne komplizierte Einstellungen, ohne den Fluss zu unterbrechen, weil jeder Kommunikationsweg gleichwertig gehandhabt wird.... und natürlich auch um anders zu sein als die anderen xD

Dieser Beitrag habe ich auf Blackberrybase.net - DEM deutschsprachigen Blackberry Forum erstveröffentlicht

Freitag, 27. März 2015

Tablets: vom Hype zum Ramsch

Ich hab schon immer gesagt, dass sich Tablets nicht durchsetzen werden, da sie eine recht unnötige Gerätekategorie sind. Die letzten Jahre scheinen mit die Verkaufszahlen unrecht zu geben, und ebenso der Hype mit dem Tablets promotet wurden und jeder, wirklich jeder sein eigenes Tablet auf dem Markt geworfen hat.
Natürlich kam zuerst Apple, bzw war es Apple die behauptet haben, das Tablets für den Consumermarkt ein Must have sind - ungedachtet davon das Microsoft und diverse Hardwarehersteller schon längst Tabletcomputer für den professionellen Markt produzierten, wenn auch eher schlecht als recht - zu Microsoft dann später nocht mehr.

Und dann ging der Run los, selbst marktferne Unternehmen glaubten im Tabletmarkt, verbunden mit darauf installierten Schops für ihre Produkte den Markt gefunden zu haben, den Gordischen Knoten um Geld zu verdienen: Vorallem grosse Verlagshäuser sprangen auf den Zug auf, aber es gab auch so kuriosa wie das Gigaset Tablet.
Und zuerst fanden dass die Kunden ja scheinbar auch ganz toll, so sprechen zumindest die Verkaufszahlen der letzen Jahre, bald hatte fast jeder so ein grosses Smartphone ohne Telefonfunktion.
Aber mit der Zeit stellte sich Ernüchterung ein, man kann ja mit den Tablets sowieso nicht soviel, bequem auf dem Sofa lesen? da greift man doch lieber zum Ebookreader, der hat ein angenehmeres Lesebild, ist leichter und muss auch nicht schon nach ein paar Stunden wieder aufgeladen werden. Games? dazu sind die Tablet zu unhandlich und diese ganzen Steuerungen über den Bewegungssensor klappen mit dem Smartphone auch viel besser, man ist sich ja immerhin jahrelanges Zocken mit den Handheldkonsoloen gewöhnt (danke Nintendo). Filme schauen? Zuhause hat man sowieso den Fernseher und unterwegs ist das Filme schauen auch nicht immer prikelnd. Als Mobiles Büro? da wurde schnell die Limitierung der Smartphonebetriebsysteme zum Problem, ganz zu schweigen von dem unangenehmen langen Schreiben auf einer Bildschirmtastatur. Ob da vielleicht eine Bluetooth-Tastatur eine Lösung ist? aber warum dann nicht gleich zum Laptop oder zum Subnotebook greiffen? Zumal gerade diese Gerätekategorie vor den Tablets als DIE mobile Lösung angeboten wurde (und ja, man kann auch darauf Filme schauen).

Und so blieben die gekauften Tablets immer mehr einfach in er Ecke liegen, unbeachtet und staubten vor sich hin, aber davon ungeachtet hauten die Hersteller immer mehr und noch mehr Tablets auf den Markt, Tablets die auch immer kleiner wurden, um sie handlich und mobil zu halten, während die Smartphones immer Grösser wurden, und so blieben auch diese kleinen Tablets ungeliebt. So ungeliebt, das sie inzwischen verramscht und einem nachgeschmissen werden. Macht man bei einer Firefox Umfrage mit, kriegt man ein Tablet für 7 Euro, schliesst man bei Base ein Mobilfunkvertrag ab, kriegt man ein Tablet für einen Euro zusätzlich nachgeschmissen, Amazon kann seine Tablets nur noch verkaufen, weil da ein Jahr Prime Mitgliedschaft mit dabei ist, bei Vertragsverlängerungen beim Spiegel, bei 1&1, bei weiss Gott wem alles noch kriegt man garantiert ein Tablet geschenkt.

Und inzwischen ist auch der Tabletmarkt rückläufig, denn weil diese Geräte eh selten benutzt werden, hat auch niemand grossartiges Interesse, sein Tablet jedes Jahr zu erneuern - und haben nicht die meisten eh schon 2 oder sogar 3 Tablets rumliegen, die Staub ansammeln.
Nein, was Apple mit der Präsentation des iPad damals losgetretten hat, war ein kurzzeitiger Hype, auf den nun die Ernüchterung folgt, das auch das Jammern an den Märkten beweisst: und längst hat sich eine neue Produktkategorie etabliert, bei der weder Apple noch Android mitmischen können oder dürfen: dem Tablet/Laptop Hybriden. Und damit wären wir wieder bei Microsoft.

Microsoft bliebt lange dem Consumertablet Bereich fern, und als dann das Surface kam, war es von Anfang an als Kombigerät gedacht, Tastaturbetrieb von im Vorhinein vorgesehen, Anfangs zwar auch noch in einer RT Variante, die aber nun auch schon Geschichte ist, also nur noch mit einem Voll ausgerüsteten Produktivsystem, dass, das das normale Installieren von Programmen, Treibern, Tools und so weiter zulässt: es sind Laptops die auch als Tablet zweckentfremdet werden können. Und nun ist es nicht mehr nur Microsoft, die das anbieten, schon stehen die Lenovos (auch als Thinkpad), die Asus, die Acers und all die anderen mit Ihren Hybriden da.. mal mit abdockbarer Tastatur, mal mit umklappbarer, sie alle haben eins gemeinsam: sie interpretieren den Tabletcomputer genau so, wie er von Microsoft definiert wurde, bevor Apple mit dem iPad kam.

Und so stell ich mir die Zukunft der Tablets auch vor: nicht als weitere Produktkategorie zwischen Laptop und Handy, sondern als vollwertiger Laptop, der, wenn gewünscht, seiner Tastatur entledigt werden kann um als Tablet seinen Dienst zu tätigen.

Was heisst das für Blackberry, sollten sie tatsächlich ein Tablet auf den Markt bringen? Es heisst, dass Blackberry tunlichst ihr grösstes Potential dabei nicht vergessen soll: die Tastatur, und dass sie es nicht mit einem Smartphone OS, wie das OS 10 ausstatten dürfen oder, nocht schlimmer, mit einer Neuauflage des Playbook OS. Wenn Blackberry ein Tablet auf den Markt bringen, will, der auch den Buissnessanforderungen gerecht wird, dann muss dies ein Hybrid sein, und er sollte auf Windows, besser noch auf ein GNU System mit dem Hauseigenen QNX Kernel aufbauen, um auch die Installation von wirklicher Produktivsoftware zu bewerkstelligen.

Notebooks bei Amazon

Donnerstag, 26. März 2015

Blackberry Leap - Verzweiflungstat oder zielen auf die richtigen Märkte?

Der Blackberry Leap steht ja nun in den Startlöchern, ein 5 Zoll all-Touchgerät für einen doch recht annehmbaren Preis von 275 US Dollar. Und doch bleiben Fragen offen.

Denn immerhin beinhaltet der Blackberry Leap, nun ja, recht veraltete Technik, im Grunde genommen dieselbe wie der Blackberry Z10 - ist das ein richtiges Zeichen? Viele haben sich ja ein neues Highend all-Touch Gerät erhofft, und dass ist der Leap auf keinen Fall, auch der Preis sag nichts anderes aus. Selbst die Bezeichnung Midrange scheint etwas übertrieben, man kann hier fast von einem Low-End Gerät sprechen.

Laut Blackberry Werbung zielt der Leap auf Start Up Unternehmen, aber kann das funktionieren? Die meisten Startups werden ja von sehr Technoaffinen Menschen gegründet, die durchaus auch mal gerne zu High End Geräten greiffen, und es ist auch eher weniger der Fall, dass ein neues Startup gleich einen Fuhrpark an Geräten anschafft, um eine ganze Belegschaft damit zu versorgen, zumal die Belegschaft bei Start Ups eher klein sein dürfte.

Ist also der Leap ein Sprung vorwärts, oder eher einer Rückwärts? Nun, ich sehe beim Leap in den Europäischen und Amerikanischen Märkten eher weniger Chance, zumal man dieselbe Technik auch viel günstiger kriegt bei anderen Anbietern, neue Kunden wird man damit für Blackberry sicher nicht reissen können. Vielleicht gibt es Umsteiger vom Z10 auf den Leap, aber die kaufen sich dann eigentlich nur ein Z10 mit grösserem Bildschirm und stärkerem Akku.

Aber Europa und Amerika ist schon lange nicht mehr der Markt, an dem wirklich Geld gemacht wird mit Smartphones, es ist der Asiatische Raum, es sind die Emergin Markets, Märkte, die stark im kommen sind, und wo auch immer wieder etwas mehr Kaptial auszugeben ist: Indonesien, Indien, Malaysia usw. Und dort kann der Leap sicher funktionieren als, im Verhältniss gesehen, High-End Ablösung für den Blackberry Z3. So entspricht ja auch das Design sehr genau dem des Z3, mit leichten, dezenten Verschönerungen, etwas solider gearbeitet.

Und bei uns? Nun, wohl kaum zum Einführungspreis, dieser ist dann doch recht hoch für die gebotene Technik, zumal man ein Blackberry Z30 für denselben Preis, wenn nicht günstiger kaufen kann. Sobald sich der Preis jedoch senkt, oder der Leap mit einem guten Angebot eines Providers vermarktet wird, kann der Leap durchaus zu einem Interssanten Einsteigergerät, nicht nur in den Smartphonegebrauch, sondern auch ins Blackberryuniversum an sich sein. Sollte der Preis unter 200 Euro sinken, was sicher anzunehmen ist, das dies geschieht, dann dürfte der Leap sicher einen Blick wert sein, selbst wenn er dann, vergleichsweise alte Technik bietet. Wobei hier vorallem die weisse Version auch die Ansprechen dürfte, die gerne ein schickes Smartphone wollen.

Es bleibt also abzuwarten, ein Grosses Risiko wird Blackberry mit dem Leap sicher nicht eingehen, da die Produktionskosten wohl eher gering gewesen sind.

Mittwoch, 25. März 2015

Warum sichere Kommunikation nicht sicher ist

Blackberrys hinzugekaufte Tochter Secusmart ist ziemlich flink im Vermarkten von Hochsicherheitslösungen, vorallem an die Deutsche Regierung, die damit freundliche und feindliche Regierungen vom Zuhören ausschliessen will. Scheinbar schafft das die Firma Secusmart auch relativ gut. So ist ja erst kürzlich der Versuch, vermutlich von der NSA aufgefallen, ein Kryptohandy der Marke Blackberry zu manipulieren, als es sich auf dem versiegelten Postweg zur Reparatur befand. Man kann davon ausgehen, dass die NSA, oder welcher Geheimdienst auch immer, es nicht nötig hätte, ein Smartphone mechanisch zu Manipulieren, wenn man sonst Zugriff auf die Daten erlangen könnte. Kurzum: Secusmart, in Zusammenarbeit mit Blackberry, und künftig, dank dem Secutablet auch mit Samsung und IBM schaffen es wohl, einen sehr hohen Sicherheitsstandart zu etablieren. Soweit so gut.

Warum ist den sichere Kommunikation trotzdem nicht sicher? nun, weil sie niemand gebraucht. Es ist ja nicht nur Hillary Clinton, die Ihre Mails über einen privaten Server abwickelt, es ist das Gro der Politiker weltweit, die gerne mal Zugunsten der Bequemlichkeit auf die Sicherheit verzichtet. Die Menschen, und nichts anderes sind ja Politiker mögen es halt nicht, immer wieder Pins einzugeben, Passworte, auf Schlüsselaustausche zu warten und dann ggf auch noch eine geminderte Gesprächsqualität hinzunehmen. Das ist halt eben nicht bequem. Man ist sich durch den Gebrauch mit Technologie so sehr ans einfache, Problemlose gewöhnt, da schleichen sich Sicherheitslayer wie Störfaktoren ein, und vermindern die Usability. Das führt dann eben oft dazu, dass brisante Kommunikation eben nicht über gesicherte Wege abgewickelt wird, sondern der Bequemlichkeitshalber eben auf dem konventionellen, bequemen, schnellen weg. Ausserdem benötigt z.b. ein verschlüsseltes Telefongespräch immer eine Datenleitung, da es sich hier technisch um eine IP Telefonie handelt.

Nun, man kennt das, sehr oft in Deutschland und auch anderswoh befindet man sich Funklöchern, die einen stabilen Zugriff auf ein Datennetz nicht zulassen (das EDGE Land), was macht man also, wenn man gerade in einer solchen Region was besprechen muss? richtig, man greift zum normalen, sprich ungesicherten Gespräch. Aber selbst wenn, selbst wenn ein Anwender sich kryptisch an die Sicherheitsvorkehrungen hält: hat er oder das Gegenüber oder sonstwer im ggf. demselben Raum nicht vielleicht noch ein ganz privates Smartphone mit dabei? Man will ja erreichbar sein, falls die Kinder oder die Ehepartner einen Notfall haben. Und bei solchen Privat genutzen und Privat gekauften Geräten kann niemand garantieren, dass sie sicher sind, ja nicht einmal, dass sie nicht manipuliert wurden, und so als Wanze für einen befreundeten Geheimdienst dienen.

So sehr also Sicherheits und Hochsicherheitslösungen für die Kommunikation wichtig sind, sie geifen viel zu kurz, wenn sie nur auf wenige Geräte beschränkt sind, kompliziert in der Handhabung und ggf mit Einbussen der Kommunikationsqualität verbunden sind. Und diese Probleme kann man nicht umgehen, wenn man Sicherheit als zusätzliches Feature "on top" auf ein System aufsetzt, sondern nur, wenn sie per default in die Geräte und die Anwendungen impelentiert sind. So seltsam wie das klingt, Whatsapp zeigt da vor, wie das geht, mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung, von der der Nutzer nicht einmal etwas mitbekommt.

Dienstag, 24. März 2015

Smartwatches?

Ich habe keine Uhr mehr getragen seit? nun, seit ich ständig ein Handy mit mir rumtrage, das mir die Zeit anzeigen kann, und ich bin froh darum. Ich stosse eh gerne an Zeugs an, bleibe hängen, bin tolpatschig, und so ist wenigsten mein Unterarm frei für wirklich wichtige Dinge wie zum Beispiel Armbänder. Und so Uhren sind ja meistens auch klobig, und vorallem find ich nie die richtige Grösse. Entweder sitzen sie dann zu eng, oder sie schloddern rum. Nein, ich bin froh keine Uhr haben zu müssen und dass das Handy, spätestens das Smartphone es ermöglicht, ohne Uhr durchs Leben zu gehen.

Und nun wollen mir alle Hersteller eine Smartwatch verkaufen und tun so, als häts die Casio Night Rider Erinnerungsuhren nie gegeben und preisen mir das als den heissesten Scheiss an für.. nun für was eigentlich?

Selbst wenn ich persönlich ein Uhrenmensch wäre, was ist das praktische an einer Uhr? richtig, man schaut kurz drauf und man weiss die Zeit. Aber nun soll man erst den Display einschalten, mal mit einer doofen ruckartigen Handbewegung oder durch das drücken eines Knopfes? blos um die Zeit zu sehen? Mal ganz abgesehen davon, dass es dann mit einem Smartphone genau so schnell geht, ist das doch einfach nur doof.

Ja, klar, man kann Notifiactions sehen, ohne das man das Smartphone herausnimmt und dann entscheiden, ob eine Nachricht so wichtig ist, dass man eben doch das Smartphone herausnimmt, aber sind wir doch mal wieder ehrlich, wir nehmen das Smartphone sowieso wieder heraus, denn irgend eine Nachricht die wir bekommen, ist uns sowieso immer eine Reaktion wert oder?

Klar, die Hersteller wollen uns weis machen, dass es möglich wäre, direkt über die Uhr zu reagieren, aber mal Butter bei die Fische: wenn eine Smartwatch den Störfaktor, sagen wir mal bei der Arbeit minimieren will, dann soll ich in eine Uhr Quatschen? den darauf rumtipseln geht ja eher schlecht, nicht nur vom Grössenfaktor her, sondern auch von der verwendeten Software.

Oh, und Gesundheitstrakingtools, tolle Sache, zur Selbstmotivation, zumindest laut Marketing, vorallem aber zum Hochladen von sehr intimen Daten zu den Servern von Google, Apple und Co? Und wenn nicht, dann doch um einem ein schlechtes Gewissen einzureden mit diesem Selbstoptimierungswahn

Nein, sind schon alles tolle Sachen, blöd dann blos, dass der Akku meistens gegen Abend dann in die Knie geht und man dann nicht einmal mehr die Uhrzeit sehen kann, da der Bildschirm aus ist, also den Griff zum Handy... Das dann dummerweise leider auch keinen Akku mehr hat, weil es den ganzen Tag über Bluethoot mit der Uhr gekoppelt war, und man ja doch bei jeder Nachricht dann doch das Handy herausgenommen hat und damit zum üblichen Akkugesauge eben noch eine weitere Datenverbindung kommt.

Wobei das mit dem Laden ja sowieso ganz lustig ist, vorallem bei Smartwatches, die Funktionen zur Schlafüberwachung mit sich bringen, die man dann leider kaum jemals gebrauchen kann, da so eine Smartwatch ja auf der Ladestation schlafen muss, wenn man am Tag danach noch eine Uhr haben will, die Ihre Grundfunktion, also das Anzeigen von Zeit erfüllen kann.

Was sind Smartwatches eigentlich? Im Grunde doch nur eins: eine Demonstration der Entwickler, wie arg sie Technologie minimieren können, so dass ein kompletter Computer ans Armgelenk passt. Nein, das ist wirklich grandios sowas, ungelogen, und ich kann mir sehr wohl nütziche Anwendungssenarien für so einen Minimalisierungsgrad vorstellen (stellt euch mal vor, wie viel Akku neben so einem Computerwinzling Platz hat, wenn man den in eine Smartphone, ein Tablet oder gar einen Laptop einbaut). Und nun versucht die Industrie diesen technischen Vortschritt irgendwie zu vermarkten und erfindet dazu diese Produktkategorie "Wearables" - also an den Körper angebrachte Elektronik - der Cyborg lässt Grüssen.

Möchte ich so ein Technogadget um mein Handgelenk? ganz bestimmt nicht.

Montag, 23. März 2015

Grösser, Leichter, Dünner

Die letzten Jahre, vorallem 2014 war unter den Smartphonehersteller ein Rennen um die Poleposition, die Geräte mussten immer grösser, leichter, dünner werden, das war fast das einzige Merkmal, dass alle immer propagiert haben. In zwischen ist es schon so weit, das Smartphones teilweise so dünn sind, dass nicht einmal mehr ein 3,5 mm Klinkenanschluss Platz hat und die Kammera extrem störend herausguckt. Nebenher so gross, dass man beinahe eine seperate Tasche braucht um sie zu transportieren und dabei so leicht, dass man gar nicht mehr merkt, dass man sie dabei hat - und dabei oft noch aus Materialien deren Eigenschaften man wie folgt zusammenfassen kann: bruchanfälllig, krazteranfällig, rutschanfällig, verbieganfällig.

Um das hin zu bekommen, werden die Akkus immer kleiner, schlimmer noch, die Geräte müssen, um mit diesem Run mithalten zu können, so verbaut werden, dass sie nicht mehr zu Öffnen und damit auch nicht mehr zu Reparieren sind.

nun mal ganz ehrlich: GEHTS NOCH?

Was nützt mir ein grosses, dünnes, aus Glas gefertigtes Smartphone, das ich nicht transportieren, nicht reparieren und nicht richtig halten kann, bei dem der Akku nach einem halben Tag leer ist, blos damit ich das grösste, dünnste, leichteste, sprich dümmste Smartphone habe? Was nützt mir gebürstetes Aluminum, das sich zerkratzt, wenn man es anschaut und verbiegt, wenn man es festhält, ganz zu schweigen davon, das Metallunibodygehäuse eine Katastrophe für die Empfangsfähigkeit ist.

Ist mir schon klar, Smartphonehersteller müssen bei diesem Run mitmachen, um aufzufallen, in die Medien zu kommen, bei den Techbloggern und Vloggern überhaupt wahrgenommen zu werden, man muss mit Superlativen glänzen, man will Zahlen, Zahlen und noch mals Zahlen, die man dann wie bei Apple schön prozentual präsentieren kann (50% schneller, 20% Leichter usw etc pp) oder, wenn um Displayauflösung geht mit ppi und Megapixel zu prozen (ganz unabhängig davon, dass Unterschiede in einer Auflösung die höher als 300 ppi sind gar nicht mehr festgestellt werden können vom menschlichen Auge).

Das gleiche mit den inneren Specs, ja, toll, Snapdragon 810, 64bit Technologie, das Protzt schön (wenn man verschweigt dass die meisten Apps 64 bit gar noch nicht unterstützen, der Prozessor Überhitzungsprobleme hat und dadurch drosselt und dass Android schon im Leerlauf ziemlich viel Leistung verschwendet).

Das alles nützt doch rein gar nichts.

Was aber nützt ist ein schnelles Handy, das einen guten Display hat, handlich ist, mit einem Gewicht, das nicht aufträgt, aber spürbar ist, das aus Materialien geformt ist, die bei etwas schweisigeren Händen nicht zur Rutschpartie werden, das auch die Unbill des Alltags ohne hässliche Kratzer übersteht, dass eine Akkuleistung hat, die einen ohne Schwierigkeiten über den Tag bringt, das auf einer glatten Fläche aufliegt, ohne zur wackeln oder gar zu rutschen.

Da kümmert es doch auch nicht, ob das Gerät dann nun 130 oder 150 Gramm schwer ist, dass es vielleicht aus gummiertem Policarbonat gefertigt ist, dass es vielleicht 9,8 und nicht 6,5 Millimeter dick ist.

Und ganz ehrlich, fordern das nicht die Leute? jetzt abgesehen von ein paar Techblogger, die aber spätestens mit dem Nexus 6 gemerkt haben, dass mit 6 Zoll endgültig das Mass überschritten ist? Ich mein die normalsterblichen Menschen, die ein Gadget zum Gebrauch haben, die ihr Handy nutzen, damit spielen, Telefonieren, SMS und Emails schreiben, Kontakte und Kalender verwalten, die Menschen, die ein Handy am Morgen vom Stecker ziehen wollen und erst wieder Abends oder in der Nacht, vor dem Schlafen legen Ihr Gerät wieder anstöpseln wollen.
Und fordern nicht gerade die Leute, die sich vielleicht alle 2 oder 3 Jahre ein neues Gerät kaufen wollen, wenn überhaupt, dass das Gerät reparierbar ist? der Akku tauschbar, wenn der alte den Geist aufgibt, dass sie ihre Investition wirklich pflegen können (denn gibt man für ein Smartphone in zwischen nicht viel mehr aus, als für einen Computer?)

Und ja, natürlich gibt es einen Platz für diese Riesenschinken wie das Blackberry Passport (mein Lieblingsgerät) oder das Samsung Galaxy Note 4. Aber nicht für jeden 6 Zoll Schinken.

Warum nicht?

wie die beiden genannten Todschläger ihre Grösse mit Funktionen legitimieren, ihnen einen Grund geben: die Tastatur auf der einen, der Stylus und das Multiwindowing auf der anderen. Aber das heisst noch lange nicht, dass jedes Standartandroid und jedes Standartiphone mit Standartoberfläche auch so gross sein muss, denn: sie bieten keine Funktionen dafür, es sind einfach nur aufgeblasene Geräte, die, ausser dass sie gross sind nichts zu bieten haben.

Also, liebe Smartphone Hersteller, denkt mal etwas weniger in reinen Zahlen, sondern an Menschen, die ein Gerät haben wollen, dass einfach in die Tasche und die Hand passt, dem es wurscht ist, wenn der Schlüssel daran klappert, das auch Vielbenützer über den Tag bringt, und das griffig gearbeitet ist.

Oh, aber ich weiss schon, eure neusten, nun nur noch 3 Milliemter dünnen, dafür 7 Zoll grossen, mit 20 facher HD Auflösung bestückten Geräten sind schon in den Startlöchern,  und ihr werdet behaupten, dass die User das ja so wollen.

Freitag, 20. März 2015

Dear Blackberry

Liebe Firma Blackberry,

du weisst, ich und viele andere sind dir ganz treu ergeben.. Fanboys und Girls vielleicht, grundsätzlich lieben wir einfach deine Geräte und deine Software. Und wir wollen das auch bleiben, denn wir wollen keine Androidenflickenteppiche und auch kein iOS Pastell, wir wollen ein Betreibsystem auf Handies, das Funktioniert.

Nun, funktioniert, das ist so eine Sache, denn mit dem Update auf 10.3.1 hast dus ja ganz schön verbockt, einige Z30 wollten gar nicht mehr gehn und auf den Passports immer dieses Geflackere. Weisst du, ich bin zu Blackberry gewechselt, weil ich dieses ganze Rumgeflasche nicht mehr wollte.. und nun musste ich Ein Sideloadprogramm installieren auf meinem Computer und einen Leak flaschen, nur damit mein Passport nicht mehr flackert. Im Ernst, da hätt ich auch bei Android bleiben können.
Okay, nun läufts wieder, soweit so gut, kann ja jedem mal passieren. Aber Blackberry, so lange wie du 10.3.1 angeteastert hast und so sehr du behauptest, künftig auf Software zu setzen?
Ich hab mir immer gesagt: lieber warte ich länger auf ein Update, wenn es denn auch wirklich ausgereift ist, und das, liebe Blackberry, war das 10.3.1 update nun ganz und gar nicht, im Gegenteil, es war ein Betaproduk. Nun denn, wie gesagt, kann jedem mal passieren.
Nur, du willst auf Software setzen? Dann beweis uns doch, das du das wirklich kannst.

Apropoz Software, lass uns mal über Blend und Link sprechen, ja. Und über Linux im speziellen. Ich weiss, Smartphonehersteller lassen Linux gerne links liegen, das hat viele Gründe: es ist beinahe irrelevant auf dem Heimcomputer und es ist zu zersplittert. Aber hei, du willst ja für Firmen interessant sein nicht wahr? Serious Mobile for serious buisness ist doch dein Motto. Und im Buissnessbereicht, da ist doch Linux kein unbekannter. So erzählt man sich zumindest im ziemlich Grossen Hauptsitzt der Firma Suse gleich um die Ecke, oder bei Redhat, oder in der Stadtverwaltung von München - und setzen nicht gerade Emergin Markets immer vermehrt auf Ubuntu und Debian Varianten für ihre Verwaltung? Eben, und deine Geräte zielen doch immer mehr gerade auf diese Märkte.

Weisst du, du musst ja nicht für jede klitzekleine Distribution ein Programm anbieten, der Quelltext würde vielen ja schon reichen, oder ein Debian oder ein Red Had Paket, und schon währen 90 % der Linuxcomputer, egal ob Privat, Geschäftlich oder Öffentlich genutzt schon abgedeckt. Und für dich währ das doch eh ein Kinderspiel, du setzt ja sowieso auf das QT Toolkit, welches ja ziemlich leicht mit Linux Systemen zusammenspielt, nicht nur wenn sie einen QT Desktop haben.

Denk mal darüber nach liebe Firma Blackberry

Warum dieses Blog?

ja warum eigentlich? nun, es war einmal ein kleiner Noob mit seinem grossen Totschläger in der Hand, der durch den tiefen dunklen Wald im Internetland schlenderte. Vonüberall her schalten die Techblogs der Techbegeisterten Kobolde uns riefen Android, Android und raunten IOS IOS und hin und wieder hörte er Uhus in der Ferne Windows gurren
Und als der kleine Noob in die Ländereien des Königreiches Blackberry stolperte, so fand er die einst prächtigen Blogs halb verwildert und überwuchert. Wo einst gross und in heller Freude die Marktschreier und Verkündungsleser ihre Dekrete in die Welt heraus riefen, da bleibt die Zeit stehen bei Windermere. Und selbst Tapfere Hochburgen im Hochland BerryMe liesen ihre Proklamationen nur noch spärlich verlautbaren.

Hat das Königreich Blackberry seinen alten Glanz verlohren? haben die einstigen Heroen und Heroinnen aufgegeben? sind die vor dem allmächtig erscheinenden Grünen Roboterritter und dem halb aufgefressenen Reichsapfel in die Knie und wurden Kleinlaut? waren die einzigen, die dem Imperium Androiddianum wiederstanden etwas die Wiederstandsbasis Blackberrybase und das Kloster bb10qnx?

dem kleinen Noob grauste, und er floh aus den deutschen Landen, da hier der Kampf verlohren schien. Doch da sprach ihm ein kanadischer Kobolt mit dem Namen JC Mut zu, Mut, das einigste Königreich lautstark zu propagieren, nicht zu weichen, eine Trutzburg zu errichten, dass Banner in den Boden des Internets zu Rammen, und zu rufen: bis hierher und nicht weiter, das ist Blackberryland, das Alterwürdige Königreich, welches nicht untergeht. Das ist Blackberryland, das war Blackberryland und es wird wieder Blackberryland sein.

Und der kleine Noob rammte das Banner in den Boden, errichtet die Trutzburg noobzeugs, von der aus über all die Länder hoch errichtet und hell erläuchtet erstrahlen soll: Blackberry geht nicht unter, grüne Roboter werden Rostig, Angebissene Äpfel faulen, Fenster gehen zu Bruch, aber ein Brombeerenstrauch, einmal gepflanzt, wird die Gezeiten und die Jahreszeiten überdauern, Wind und Sturm wird ihm nichts anhaben können.

und so wurde die trutzburg noobzeugs errichtet, stein um stein, beitrag um beitrag, als kleines Suchlicht all jener verirrten Bürger des Königreichs Blackberry, die den Weg fanden.

Wegweiser:

Die Wiederstandsbasis: http://www.blackberrybase.net/forum.php
Das Kloster: http://bb10qnx.de/
Das Hochland: https://berryme.de/

... ach ja.. und nein, ich bin tatsächlich nicht wahsinnig xD

Donnerstag, 19. März 2015

das Playbook - lohnt sich das noch?

Das, oder der Playbook hatte ja einen eher unrühmlichen Start, keiner wusste so genau, was mit diesem Gerätchen anzufangen ist. Und dann war da noch das uneingelöste Versprechen von RIM, dass das Playbook mit OS 10 versorgt wird, was dann leider niemals geschah.

Nun hat diese Tablet Exkursion von Blackberry ja schon fast 4 Jahre auf dem Buckel, im sehr schnellebigen Mobilgerätesektor sind das 8 Ewigkeiten. So gesehen gibt es doch sicher keinen Grund, sich heute noch ein Playbook zuzulegen, oder gar eins zu benützen.. oder doch?

Nun, meine Meinung über Tablets posaune ich ja überall raus, wos mir grad gefällt: ich halte das für eine eher Zukunftslose Gerätekategorie. Sie wurden einst als Laptopersatz angepriesen, aber dafür können sie alle viel zu wenig (den Tablet/Laptop Hybriden Surface von Mircosoft lass ich mal aussenvor). Die Betriebsysteme der Tabletcomputer sind, als vollwertiger Laptopersatz einfach zu eingeschränkt in Ihren Fähigkeiten. Klar, die iOSes, Androiden, Blackberry OSes und wie sie alle heissen sind super geeignet für mobile Geräte, ausgelegt auf geringen Verbrauch, einfaches Handling, kleine Bildschirme, Toucheingabe, die Unmöglichkeit das OS zu schrotten - Aber einen Laptop ersetzen? niemals, dazu fehlt die Möglichkeit ins Betriebsystem selber einzugreiffen, fehlt die Möglichkeit, Anwendungen direkt und Hardwarenah zu installieren wie das mit einem Windows, Linux, BSD oder OS X möglich ist. Es fehlt (meistens) die Möglichkeit mehrere User anzulegen und diese sauber zu Administrieren - sowieso ist das Administrieren kaum möglich, insofern ist ein Laptopersatz eher was anderes. Und da sprechen wir noch nicht von einer fehlenden Tastatur und der Möglichkeit, weitere Peripheriegeräte anzuschliessen.

Ergo verkommen Tabletz zu Medienkonusmationsgeräten, und da kämpfen sie sehr stark gegen die Smartphones an. Klar, als die ersten Tablets im "ipad" Stil auf den Markt kamen, waren die Smartphones im Vergleich zu heute noch winzig klein, so das ein grösserer Screen durchaus Sinn machte. Aber in zwischen wurden die Smartphones immer grösser (während die meisten verkauften Tablets immer kleiner wurden und sich im 7 - 8 Zoll segment angesiedelt haben). Zudem bekamen Smartphones immer potentere Hardware und sind den Tablets technisch meist haushoch überlegen.
Insofern ist die logische Konsequenz, dass der Tabletmarkt stagniert, teilweise sogar rückläufig ist, da die Anwender eben nicht jedes Jahr ein neues Tablet kaufen, da ihnen inzwischen aufgefallen ist, dass diese Geräte eh meistens nur Rumliegen.

Spannen wir den Bogen also zurück zum Playbook, ein 4 Jahre altes Tablet, dessen Specs sich heutzutage eher zurückgeblieben anhören - wobei es durchaus aktuelle Einsteigertablets gibt, die diegleiche Leistung beinhalten. Also warum sollte man sich ein Playbook zulegen?
Nun, man sollte es nicht, wenn man immer noch der Illusion anhängt, dass mit einem Tablet ein produktives Arbeiten möglich ist, denn darin macht das Playbook seinem Namen alle Ehre: es ist ein Spielzeug, was für eine Firma wie Rim eher unpassend ist.
Will man aber genau das: ein Spielzeug, ein Medienkonsumationsgerät, möglicherweise ein Ebookreaderersatz, ein Unterhaltungsgerätchen für längere Zug und Flugreisen, dann, ja dann kann dieser Urahn doch noch überzeugen.

Klar gibt es, wie schon angesprochen, aktuellere Geräte, die mit ähnlichens Specs aufwarten, und die einem auch recht Günstig angepriesen werden, warum sollte man also zu einem Grossvatergerät greifen? Nun, der Playbook war kein Billiggerät, damals, vor Urzeiten, im Gegenteil.. aber wies der Preiszerfall so will, sind die neuanschaffungskosten inzwischen auf einem Niveau angelangt, wo man nicht mehr 2 bis 3 mal nachdenken muss: zwischen 60 und 120 Euro, je nach Ausstattung und ob es sich um ein Neu oder ein Gerbrauchtgerät handelt. Und dafür kriegt man einiges, was die aktuellen Billigheimser nicht bieten:

- eine unglaublich solide Verarbeitungsqualität, wie es sich für ein Blackberry gehört
- sehr gut klingende Stereolautsprecher
- brillliante Farbwiedergabe
- ein Browser der Adobe Flash unterstützt und so das Streamen von Filmen und Serien zu einem Kinderspiel machen
- ein ziemlich einzigartiges, schnell zu lernendes OS, das nichts von seinem Reiz verlohren hat
- und doch einige recht unterhaltsame Spieletitel in der Blackberry World
- mitunter die beste Akkulaufzeit, die man sich auf einem Tablet wünschen kann

Natürlich gibts auch Minuspunkte, die da vorallem währen das sehr langsame Laden von Apps (aber wenn die Apps mal gestartet sind, laufen sie wie geschmiert) und die mehr oder weniger unbrauchbare Kammera (aber wer macht schon Fotos mit Tablets? eben)

Nichts desto trotz, man kriegt inzwischen extrem viel Tablet für sein Geld, wenn man ein Playbook möchte: man darf eben nur niemals vergessen, dass es ein Tablet ist, eine Geräteklasse die hauptsächlich, um nicht zu sagen nur dem Medienkonsum und dem Spielen dient. Wer ein Gerät zum mobilen Arbeiten sucht, der sollte sich lieber ein Netbook oder ein Windows Tablet/Hybrid zulegen, auch die werden einem inzwischen für ganz wenig Geld nachgeschmissen.

Blackberry Playbook günstig auf Amazon kaufen

Android in Blackberry OS 10.x

Wenn man ehrlich und nüchtern ist, die Blackberry App World ist eine Wüste. Da gibts zwar wunderbare Wüstenblumen an Apps, die rar gesäht ihre Pracht präsentieren, jedoch sind diese Apps leider kaum sichtbar in der weiten weiten leeren Welt der Appworld.

oh, nicht dass es keine Apps gäbe in der Blackberry App World, nur: die meisten sind Schrott, und zwar auf eine ganz Blackberry Art und Weise Schrott: ich mein diese unzähligen Radio Stationen Apps, die billig mit einem Onlineappgenerator gepfefferte mobile Websites sind - und nichts anderes. Das braucht kein Mensch (genau so wenig wie die Furzkissenapps bei Google).

Nun war Blackberry so schlau und hat Android in das Blackberry OS 10 integriert, als Argument, dass die User ja dann unzählige Apps haben, eben auch die schon besagten Furzkissenapps die niemand will. Und mit 10.3 ging Blackberry ein Deal mit Amazon ein, so dass der Amazon App Store nun standartmässig auf den Blackberrys vorinstalliert ist. Tolle Sache oder? oder? ODER?

Auf kurze Sicht gesehen und für den User: ja, auf jedenfall, denn Amazon hat tolle Apps, teilweise auch recht günstig und überrascht immer wieder mit unglaublichen Verschenkaktionen. Für den User, hier und jetzt, ist das wirklich ein ganz gutes Angebot. Auch wenn der App Store von Amazon natürlich nicht mit dem Google Play Store mithalten kann - was aber im Endefekt auch heisst, dass es bei Amazon weniger Müll gibt. Eine feine Sache.

Aber wie sieht es auf lange Sicht gesehen aus? Da könnte sich diese Android und Amazoneinbindung als Bumerang erweisen. Denn so toll es auch ist, dass Blackberry Androidapps ausführen kann: sie sind ein Fremdkörper im System, genau so wie die Android Runtime insgesammt ein Fremdkörper ist.
Und warum sollten Developper sich noch die Mühe machen, Native Blackberry Apps zu entwickeln, wenn die Apps ja sowieso als Android apps auf den Blackberrys landen?
Das Problem dabei, jetzt abgesehen davon, dass Android Apps auf den Blackberry Geräten naturgemäss nicht so performant laufen, wie Native Blackberry Anwendungen ist, dass dadurch die Wüste in der Blackberry Appworld eben nicht weiter bepflanzt wird und es da immer und immer wieder an wichtigen und notwendigen Apps fehlen wird. Und schlussendlich wird sich der User doch auch denken: hm, ich nutze Android Apps und fast nur Android apps, warum sollte mein nächsten Gerät ein Blackberry sein, wo ich doch Android Apps viel besser auf einem Android Gerät ausführen kann.

D.h. die Android Integration in Blackberry mag kurzfristig ein sehr nützliches Goodie für die Anwender sein, kann sich jedoch im Umkehrschluss als Bumerang für Blackberry erweisen. Viel wichtiger und Interessanter währe es, dass Blackberry die Developer von Apps an sich zieht, ihnen zeigt, dass es ein Vorteil, auch Martechnisch sein kann, Apps direkt nativ für Blackberry zu entwickeln, durch sinnvolle Monetarisierungsmöglichkeiten, durch gute Unterstützung, auch durch Werbung.

Ich sträube mich immer, Android Apps zu installieren, und ausser ein paar Spielen habe ich auch nur 2 oder 3 Android Apps auf meinem Blackberry. Es währ mir jedoch viel lieber, wenn diese Spiele und vorallem die Anwendungen Nativ währen, denn ich hab ein Blackberry Gerät, kein Android und ich will auch ein Blackberry Gerät und kein Blackberry Android Klon.

Wobei, Amazon: es währ natürlich auch toll, wenn Amazon native Blackberry Apps anbieten könnte, was aber wohl eher nicht geschehen wird, leider.

how the noob to the Blackberry came

ein kleine Video darüber, wie ich als ehemaliger Androidfanboy zum Blackberry User wurde.


Mittwoch, 18. März 2015

Fanboytum ist doof

ggf auch als Kaufempfehlung für Unentschlossene

ich war ja mal Androidfanboy.. und ich mein schlimmer Android fanboy, ich hab mir Geräte gekauft, nur um sie zu rooten und damit rumzuspielen, Android war mein einziges Hobbie, und nun bin ich Blackberry User.. ich hab über den Tellerrand geblickt und dass ist ganz sinnvoll, denn man verliehrt etwas den Fanboy blick. Klar find ich Blackberry zZ das beste Smartphone os (für mich), aber das ist weder in stein gemeisselt, noch soll das für alle gelten. Klar fänd ichs cool, wenn Blackberry mehr den Markt rocken würde, weil das auch das App angebot (Native, nicht behelfsmässig über android) steigern würde und auch zu vielleicht anderen Modelentscheidungen bei Blackberry führt.. aber nun jedem menschen ein Blackberry anzupreisen ist dann auch falsch. Jedes Phone OS hat seine Stärken und Schwächen, und genau diese Stärken und Schwächen machen die einzelnen Phones für die einen oder anderen vielleicht attraktiv und sinnvoll. Darum versuch ich mal die einzelnen Schwächen und Stärken von OS aufzulisten

Android

Stärken:
- die massive Marktdurchdringung die zu einem extrem grossen Appangebot führt, so das jeder die Apps auch hat, die er will
- relativ kostengünstige Apps: sehr viele Apps sind werbefinanziert, und auch ansonsten sind die appreise eher moderat
- unendliche modellvielfalt: es gibt sie gross, klein, krumm, teuer, billig, luxuriös, edel, dahingerotzt, jeder findet ein Gerät, das zu einem passt
- Anpassbarkeit: man kann sehr viel individualiseren, fast alles kann auch ohne rootzugang dem eigenen geschmack angepasst werden: Android kann so aussehen wie man es will
- es gibt eine sehr enthusiastische freie Entwicklerszene, die immer mal wieder neues ausprobiert
- Android ist rootbar, was den basteltrieb noch massiv unterstützt und dadurch viele customroms, jedem tierchen sein plaisierchen

Schwächen:
- die anpassungen durch Hersteller: die machen Android oft zu einem flickenteppich an redundanzen und unübersichtlichkeiten, ganz zuschweigen von den Sicherheitsrisiken, den Updateverzögerungen und der optischen Inkonsistenz
- Updates: bekommt man eins, bekommt man keins? es ist pure loterie
- Google: Google dies Google das, Google verdient geld durch das Vermarkten von Nutzerprofilen, das merkt man Android an jeder ecke an, Privatsphäre ist mit Android kaum möglich
- Resourcenhungring: zum einen ist Linux nicht sehr sparsam und dann kommt noch Java, bzw Dalvik, neu ART hinzu, die sehr viel Rechenpower brauchen, daher braucht es ziemlich hochgetunte Hardware blos damit das OS ansich flüssig läuft, auf schwächeren Geräten sind daher Ruckler und Wartezeiten Standart
- manchmal arg unübersichtlich: apdrawer und apps auf dem homescreen, das macht zwar optisch was her, kann aber auch verwirrend sein, wenn man mal wirklich apps sucht
- Sicherheit: Android ist teilweise arg löchrig, da android den user vom eigentlichen Linuxkern ausschliesst und auf Linux dann eigentlich ein Javaklon aufsetzt, was viele angriffsmöglichkeiten bietet

für wen ist Android geeignet:
- für die Appjunkies, die jede furzkissenapp brauchen
- für menschen die einfach ein Telefon brauchen ohne besondere ansprüche: es gibt sie recht günstig nämlich
- für Designjunkies: man kann alles so anpassen und moden, dass es einem gefällt
- für googlefetischisten: man kann sich da im Googlekosmos extrem gut austoben
- für specsfanatiker: jedes halbe jahr die neusten specs zum neusten sensationspreis, wer auf nackte Zahlen abfährt, ist hier zuhause
- für menschen die vollzugriff auf ihr System wollen
- für einsteiger: man bekommt eben halt alles ziemlich schnell serviert

und für wen nicht?
- für sicherheitsfanatiker: man kann android kaum sicher machen
- für bequeme: man muss android anpassen, damit man es wirklich gut bedienen kann
- für texter: es gibt aktuell keine qwertz androiden
- für konsistente: Android ist in jeder nur erdenklicher hinsicht inkonsistent

Blackberry

Stärken:
- Der Hub, hell jeah, der Hub
- ziemlich konsistent
- Buissnessfeatures, MDM kann kein system besser als Blackberry
- Fluidität: Blackberry läuft auch auf etwas älterer Hardware recht flüssig
- Robustheit: alle Blackberrys die ich bisher hatte überzeugten duch eine extrem gute Verarbeitung
- Datenaustausch: die Sharefunktion in Blackberry gehört zum ausgereiftesten was ich je auf einem Mobilen OS gesehen habe, von überall nach überall hin sharen, davon können andere nur träumen
- Androidapps laufen: zumindest teilweise, zumindest irgendwie
- die Tastatur, hell yeah, die Tastatur, egal ob hardware oder Software
- Audioqualität: die sucht ihresgleichen

Schwächen
- Kaum individualisierbar: es schaut so aus, und so schauts aus, punkt
- relativ wenig native apps: die Blackberry World ist partiell eine wüste und überwuchert von extrem vielen müllapps
- Androidintegration: die könnte wirklich besser sein

für wen ist Blackberry geeignet?
- für die vielschreiber: wer emails, bbm nachrichten, twitter, facebook, sms usw schreibt den ganzen tag, der wird bei Blackberry am besten bedient durch die Kombination von Hub und Tastatur, an diese kombo kommt niemand heran, das ist die Paradedisziplin von Blackberry
- für die vieltelefonierer: Die Sprachqualität ist einfach durchs band exzelent
- für die expandiererer: SD Kartenslot ist immer noch Standart und wirds wohl auch bleiben
- für Firmen: die schon vorher angesprochene MDM fähigkeiten durch bes
- für die Sicherheitsfanatiker, Blackberrys sind einfach sicherer als andere
- für die vielserver: der Browser von Blackberry ist einfach 1a

und für wen ist Blackberry nicht geeignet?
- für die Hardcorezocker: es gibt zwar gute games in der Blackberry World, und Android apps können auch ausgeführt werden, aber das können Androiden oder iphones schlicht einfach besser
- für Anpasser: es gibt bei Blackberry kaum was zu individualiseren, es gibt keine Rootmöglichkeit: klingeltöne, hintergrundsbild, neu die Notificationsfarbe, das wars

iphone

Stärken:
- Appangebot: sehr viel hochwertige Apps stehen meist zuerst für iphone zur verfügung
- kulanter Support/Garantie: apple tauscht und repariert meist mit recht wenig hin und her
- Integration in andere Applegeräte: so seamles schafft das aktuell keiner
- Relativ gut optimiertes System: ios holt aus der halben Hardwarepower von androidgeräten dieselbe Geschwindikeit geraus
- die Kamera: ja, da ist die glanzdisziplin der iOS geräte, und zwar durchs band, ohne aussetzer
- verständliche Menüführung: man kommt recht schnell zurecht, zumindest bei den Apple anwendungen

Schwächen
- der Preis, hell jeah der Preis
- das Primborium drumherum, das geht sowas von auf den kecks
- Teilweise krüppeliges Datenmanagement, wenns um Musik oder Filme aufs gerät oder vom Gerät kopieren geht
- das Softwaredesign: okay, das ist geschmackssache, aber dieses pastell.. wirklich? echt jetzt?
- fehlender zugang zu neuen technologien: selbst NFC kann man nicht wirklich brauchen, weil das auf Apple Pay minimiert wurde
- die Akkulaufzeit: regelmässig einfach unterirdisch

für wen ist ein iphone geeignet
- für appelianer: wer eh schon einige applegeräte hat, ist damit bestens bedient, weil sich das Gerät perfekt in den Kosmos einbindet
- für Hobbiefotografen: wie schon gesagt, die Cam kann echt was
- für Appjunkies: es gibt alles
- für wiederverkäufer: apple geräte sind zwar teuer, haben aber auch einen vergleichweise hohen wiederverkaufswert
- für wenignutzer: man muss nichts grossartiges einstellen, damit das gerät funktioniert

für wen ist ein iphone weniger geeignet?
- für individualisten: alle iphones sehen gleich aus, es gibt keine individualisierungsmöglichkeiten
- für Datenschaufler: daten zwischen Apps hin und her schieben ist ein krampf teilweise
- für Preisleistungsfanatiker: man kriegt verhältnismässig wenig smartphone für sein geldür
- für bastler: man kann daran nix herumbasteln

Jolla:

Stärken:
- the other half: das konzept, die funktionen durch eine andere rückseite zu erweitern ist genial und wird auch schon rege genutzt
- Das Design: sowohl das OS als auch das Gerät sieht einfach nur hammer aus und ist was neues
- Frischheit: es ist mal was anderes, von der gesammten Bedienung her, vom Konzept, es hat massives Potential
- Multitasking: wie Blackberry, fast genau wie blackberry, sie alle haben von Webos gespickt
- Accountintegration: da haben die wohl nach Blackberry geschielt: ein hub ist es nicht, aber trotzdem
- Androidapps: wie Blackberry spielt Jolla Androidapps mal schlecht und mal recht
- offenheit: root ist standart

Schwächen:
- kinderkrankheiten: es ist ein firstgen Produkt, vieles funktioniert noch nicht so wirklich flüssig
- unklare gesten: manche gesten sind eher seltsam, z.b. vom rechten screen wischen um eine app zu verlassen, ausserdem sind sie inkonsistent und nicht überall dieselben
- Apps: da schauts noch mauer aus als bei Blackberry

für wen ist jolla zu empfehlen
- für individualisten: anders sein um anders zu sein, das kann man mit jolla perfekt
- für Nokianachtrauerer: Jolla sind die ehemaligen Maego und Symbian Programierer von Nokia, das sieht und fühlt man beim OS an jeder ecke
- für technologienerd: man will halt alles ausprobieren

und für wen ist jolla weniger geeignet:
- für konsensualisten: die learning curve bei jolla ist höher als bei anderen Betriebsystemen
- für Appjunkies: es gibt eben noch nicht sehr viel
- für Produktivbenützer: das OS ist zwar schön, aber ganz und gar nicht auf einen professionellen markt ausgelegt: es ist ein Spielplatz, der auch gar nichts anderes sein will

Ubuntu Touch

Stärken:
- es ist ein ausgewachsenes Ubuntu, mit all seinen stärken und schwächen
- es ist Contentorientiert: apps werden zur nebensache
- es ist offen: Webcontent, HTML5 Anwendungen können direkt eingebunden werden
- es ist was frisches: noch frischer als Jolla und in sich konsistenter

Schwächen:
- Es ist Ubuntu, mit all seinen schwächen, vorallem der relativ penetranten Amazon einbindung
- Es ist inkonsisten, was gesten anbelangt
- Es ist ein Resourcenhungriges Monster
- Es braucht Datenvolumen: fast alles sind direkte Webeinbindungen, was entsprechend Daten saugt, eine grosse Flat ist fast voraussetzung

für wen ist Ubuntu Touch zu empfehlen
- Für ubuntuholics: wer den Ubuntu Desktop Unity mag, wird sich hier sofort zuhause fühlen
- Webdienstebesitzer: man kann sie alle einbinden, alle, ohne app
- für early adapters: es ist immer noch mehr oder weniger beta

für wen ist Ubunt Touch nicht zu empfehlen
- für Linkhänder: aktuell ist die Bedienung für Linkshänder beinahe unmöglich
- für Gamer: da fast alles webcontent ist, gibt hier noch kaum spiele
- für Amazonabneiger: wie bei Ubuntu selber halt

Windows Phone

Stärken:
- läuft auch auf minimalhardware wie ein zäfpchen
- konsistentes Bedienkonzept
- Cortana, die Sirikonkurenz ist ungeheuer mächtig
- es gibt enorm viele Budget Windows Phones
- gute integration in Microsoft Office Anwendungen
- Übersichtlich gestaltet

Schwächen
- die Apps, wie immer, auch wenn da Microsoft einiges getan hat
- Es ist langweilig, der Homescreen ist zwar praktisch und auch logisch, aber langweilig
- eine zentrale Suche ist nicht vorhanden, man kann immer nur den gerade offenen "Hub" durchsuchen

für wen ist Windows Phone zu empfehlen?
- für Schnäpchenjäger: wer ein günstiges aber trotzdem schnelles Smartphone sucht, findet garantiert ein passendes Windows Phone
- für Minimalisten: eine reduziertere Oberfläche gibt es selten
- für Reisende: sehr viele Windows Mobile Phones werden als Dual Sim Variante angeboten

für wen ist Windows Phone eher weniger zu empfehlen
- für App Junkies: wie immer halt
- Für Flagschifffanatiker: Windowsphones zielen aktuell extrem auf den Einsteigermarkt, ein aktuells Flagschiff sucht man aktuell vergebens
- für Modifizierer: es gibt da schlicht nicht viel anzupassen, zumindest Optisch nicht


Firefox OS hab ich nicht erwähnt, weils das hierzulande fast gar nicht gibt, ausser in der Feature Phone Klasse, ebensowenig Tizen, da es auch hier kein Tizen Smartphone oder Tablet gibt

lg

der noob

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