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Freitag, 17. April 2015

Blackberry Playbook - Review

Ein Tablet von 2011 an den heutigen technischen Standarts zu messen ist nicht fair, darum will ich das auch gar nicht und geh auch gar nicht allzugross auf die Technik des Tablets ein: 1 Ghz Dualcore Prozessor? Geschenkt! 1 GB Arbeitsspreicher? Schwamm drüber! Eine Auflösung von 120x600 Pixel? da schaun wir drüber hinweg (oder zählen die Pixel) - denn Anfangs 2011 waren das sicher ziemlich respektable Specs, aber die technische Entwicklung für mobile Engeräte mit Begrabschbildschirm hat in den letzten Jahren einen so massiven Entwicklungsschub genommen, dass heute selbst nachgeworfene Werbegeschenktablets mit mindestens ebenso guten nackten Zahlen aufwarten können. Nein, das wär nicht Fair.
Interessant ist am Playbook eher, dass es sehr symptomanisch ist für eine Firma, damals noch RIM, die Ihren Platz am Olymp des Mobile Computing verloren hat und verzweifelt versucht Anschluss zu finden, aber damals noch absolut hilflos herumruderte und den iPhone/iPad Impact einfach nur verschlafen hat. Symptomatisch für den Versuch einer eher konservativen Firma, zum neuen aufzuschliessen. Und was soll ich sagen? Sie ist mit dem Playbook grandios gescheitert.
Der eigentliche Sturz des Playbooks aber war nicht so sehr seine Technik oder seine Software, sondern die nicht eingehaltenen Versprechen die RIM damit machte:
Versprechen Nummer 1: es wird ein Update auf Blackberry OS 10 geben - das Versprechen wurde gebrochen
Versprechen Nummer 2: Entwickler die eine kostenpflichte Blackberry OS 10 App entwickeln, kriegen ein Playbooks geschenkt - und schob dann nachträglich irgendwelche vorher nicht genannten Bedingungen nach, um das Versprechen nicht einhalten zu müssen.
Ja liebe RIM, so vergrault man Kunden und Fans, und zwar massiv.
Aber nun von vorne:
als gestern die Post mein neues (altes) Spielzeug lieferte, war ich, wie immer wenn der Weinachtsmann von ebay oder Amazon seine Bescherung bei mir abliefert natürlich extrem hibbelig: also gleich ein Unboxing im Beastmode. Und schon da Begann dieses Feeling, das sich bisher nicht ändern konnte: durchwachsen
Die Kartoneinpackung ist Blackberry like, also dezent, schwarz, irgendwie edel, ohne blingbling und schnick schnack, verschwenderisch gross: Firmen, die was auf sich halten verpacken Ihre Geräte edel und minimal (Blackberry in Schwarz, Apple in Weiss) also freudig auf den Weg gemacht, das Innere zu erkunden und da: billig wirkender, billig seiender dünner, extrem hässlicher Kunststoff auf den das Playbook gebettet wurde - viel mehr Schlag in die Fresse und Zerstörung von edler Anmutung geht nun wirklich nicht. Unter dem geschmacksbefreiten Kunststoff war dann wieder das typsche schwarze, liebevolle Kartongedöhns, wie man das eigentlich gewohnt ist - Unboxingerlebnis: durchwachsen.
Eingetütet ist das gute Stück dann in ein recht schön wirkendes Sleeve, das sich aber unweigerlich zu einem Staubmagneten entwickeln wird bei mir, aber: nice to have: ansonsten ist in der Packung noch der übliche Papierkram, ein USB zu Mikro USB kabel und ein Ladegerät - die üblichen Verdächtigen also. Weg damit und den Star der Show ausgepackt: das Spielbuch selber.
Das erste was da auffällt ist das Gewicht. Für ein 7'' Tablet ist das Teil wirklich schwer (um die 426 Gramm rum) und das macht sich dann in der Einhandbedienung auch gleich bemerkbar.. das teil wird sehr, sehr, sehr schwer mit der Zeit: unangenehm schwer. Konterkariert wird dieses unangenehme Schweregefühlt durch eine sehr gut gummierte Rückseite und den breiten Rahmen, die gerade zu einladen, das Gerät als Buch zweckzuenfremden, also auch hier: durchwachsen
Das Tablet bietet auch die üblichen Anschluss- und Drückdingen, also eine Mikro-usbanschluss, ein Mini-HDMI Ausgang, noppen für eine Dokingstation, ein Powerbutton, Laut/Leise Wippe und seltsamerweise ein Play/Pause Button. also so Standart.. Dabei ist der Powerbutten im wahrsten Sinne des Wortes ein Fliegenschiss, bei dem man fast eine Pinsette braucht um ihn zu treffen, und recht schwerfällig, wohingegen der USB dann doch etwas zu leicht sitzt, Fazit: durchwachsen.
Aber mir gehts ja um die inneren Werte, also das Teil gleich einmal hochgefahren und die Blackberry typische Gemächlichkeit des Hochfahrens bewundert um dann alles schön einzustellen: Blackberry ID hatte ich schon, Sprache, Uhrzeit, WLan ist schnell durch um dann im Assistenten zu landen, der einem die Steuerung des Tablets erklärt.
Okay, 2011 war konsequente Gestensteuerung vielleicht noch neu, und so eine kurze Einführung schadet nichts, nein, passt scho, aber dass dann jeweils eine Geste gefühlt 2 Minuten demonstriert wird, ohne dass man den Anschauungsunterricht abkürzen kann, weil mans ja eh schon verstanden hat, das war dann doch etwas arg nerfig. aber gut, man will ja durch. und so landet man dann schlussendlich, irgendwann, auf dem Homescreen.
Und da sind wir dann nun in einem seltsamen Zwitterwesen, einem Screen, der von oben nach unten aufgebaut ist und sich auch von oben nach unten erweitern lässt: in der Statusleiste kann man das Einstellungsmenü öffnen sowie Benachrichtigungen und Applets zur Steuerung z.b. des Musikplayers oder Systembenachrichtigungen öffnen. Das erinnert irgendwie stark an den Gnome Desktop und gefällt. In der Mitte ist dann das Multitasking Menü, das jedem freudige Erinnerungen an Web OS hervorruft, der Web OS kannte. Unten sind dann erst mal 5 Icons, was etwas an Android erinnert, nebenher ein Pfeil, klickt man darauf, öffnet sich ein Appdrawer. Soweit so gut. der Homescreen ist so schlecht schon mal nicht, auch irgendwie durchdacht. Nur: er ist extrem inkonsistent, wenns um die Geschwindigkeit geht: Animationen sind mal butterweich und manchmal unendlich, gerade einschläfernd träge: ein Phänomen, dass sich durch das gesamte System zieht: das booten von Apps dauert oft Schaltjahre, während offene Apps in Lichtgeschwindigkeit reagieren. Beim Verlassen einer App in den Homescreen kann man einschlafen, beim wechseln zwischen den Apps über eine Swipegeste von rechts oder links wird der Turbo gezündet.. ich weiss nicht, ob ich das Wort schon verwendet hab, aber: durchwachsen.
Wo das Tablet wirklich restlos begeistert sind die Stereolautsprecher. Zum einen haben die richtig guten Bass, der sich auch nicht vor dem HTC One verstecken muss, sie klingen Voluminös und es kommt tatsächlich ein Stereogefühl auf - Musikhören macht damit wirklich Spass (abgesehen von der extrem Trägen Musikapp)
was auch sehr gefällt, ist die doch recht akkurate Farbwiedergabe, die, abgesehen von der veralteten Auflösung und den, nun ja, halt 2010/2011 angesiedelten Blickwinkelstabilität FIlme und Videos doch recht geniessbar machen - da kann ich nicht meckern.
soweit so gut.
Blackberry: das steht für Produktivität, für Professonalität, dafür das man Dinge machen kann - irgendwie ist es da ironisch, ein Gerät Playbook zu benennen. Aber es trifft den Nagel auf den Kopf, denn mit dem Tablet produktiv Arbeiten.. ne, das is nicht.. warum?
beginnen wir beim Dateimanager - was heisst Dateimanager? ich seh einen Dateibaum, hierarchisch geglieder vom Rootverzeichnis durch verschiedene Ordner mit Zugang zu allen Dateien, egal welchen Types nicht? Nein, nicht beim Playbook.. der Dateimanager hat 4 Kategorien: Bilder, Videos, Musik und Dokumente, nicht hierarchisch dargestellt: andere Dateien kommen in diesem gar nicht vor - das ist nicht einmal durchwachsen: das ist ein Versagen.
und dann kommen wir z Blackberry Bridge: denn die hat mich wirklich enttäuscht: laut dem Gedöhns von Blackberry soll die sozusagen das Handy auf das Tablet "Streamen" aber alles was passiert ist, dass der Blackberry Messanger und SMS über das Tablet zugänglich werden, wobei es sowieso fraglich ist, warum ein Blackberry Gerät ohne Blackberry Messanger ausgeliefert wird.
Und wie schauts mit Produktivapps in der Blackberryworld zum downloaden aus? ganz ehrlich; fragt lieber nicht. Und über Kameras bei einem Tablet ein Wort zu verliehren wäre sowieso Verschwendung: wer fotografiert denn schon mit einem Tablet? ohne Blitz? mit 5 megapixel
Tja, was soll ich sagen: ein Tablet mit Stärken; ich werd meine Spiele die ich in der Blackberry World gekauft hab, darauf zocken, denn die machen wirklich Spass, auch dank dem richtig guten Sound, aber damit Arbeiten, kann man nicht - irgendwie erscheint das Playbook teilweise fast schon wie ein zynischer Kommentar von Blackberry um all jenen, die glauben, mit einem Tablet produktiv Arbeiten zu können den Spiegel vorzuhalten, denn das Playbook ist, wie die meisten anderen Tablet auch: einfach Spielzeug - das Playbook aber extrem durchwachsenes Spielzeug.

16 Prozent aller Apps sind Maleware

Laut der Firma Symantec sind 16 Prozent aller Apps für Mobile Betriebsysteme als Maleware einzustufen. Symantec hat dazu 6.3 Millionen Apps untersucht und definiert eine Million davon in ihrem Internet Security Threat Report als Maleware, was ein Anstieg von 43% ausmacht zum Vorjahr ausmacht

Ebenfalls hat Symantec die bekannte gewordenen Schwachstellen der Mobilen Betriebsysteme gezählt, demnach gibt es 168 neu bekannt gewordene Schwachstellen, von denen 84% auf iOS Geräten zu finden sind, 11% bei Android, 4% bei Blackberry und 1% bei Windows Phone.

Quelle: itespresso

Blackberry Advertising Service wird am 16. Juni abgeschaltet

Der Blackberry Advertising Service, der es ermöglicht, Apps mit Werbung zu finanzieren, wird am 16 Juni 2015 eingestellt, das berichtet Crackberry. Es wird also künftig nicht mehr möglich sein, kostenfreie Apps mit Werbung direkt über Blackberry geschaltet zu Monetarisieren. Blackberry empfiehlt den Entwicklern das Einbinden von Drittanbieter Werbeservices (Blackberry empfiehlt Smaato). Ebenfalls empfiehlt Blackberry den Entwicklern, die Advertising Service API aus den Apps zu entfernen bis zum 16. Juni. Es werden aber noch bis 90 Tage nach dem End-of-Life Termin Einnahmen an die Entwickler ausbezahlt.

Das Abschalten des Advertising Services, der seit 2010 bei Blackberry besteht, ist Teil der Strategie von Blackberry, sich konzentriert auf professionelle Anwender und deren Bedürfnisse auszurichten, wobei dafür Werbeeinblendungen in Apps eher unpassend wirken. Damit wird wohl stärker darauf gehofft, dass "Private User Apps" vermehrt über den Amazon Appstore bezogen werden.

Auf lange Zeit gesehen, wir das wohl dafür sorgen, dass die Apps in der Blackberry World nur langsam zunehmen werden, dafür aber auch sehr viele Anwendungen gar nicht erst in die Blackberry World gelangen werden, deren einziger Nutzen bisher das einblenden von Apps war. Gegebenenfalls wird dadurch der Durchschnittspreis von Apps in der Blackberry World steigen, damit aber sicher auch die Qualität.

Dienstag, 14. April 2015

John Chen Interview mit dem Handelsblatt

Das Handelsblatt hat ein Interview mit dem Blackberry CEO John Chen geführt. Darin erörtert Chen, die künftige Strategie bei Blackberry und beantwortet Fragen zur Zukunft der Blackberry Geräten. Die wichtigsten Punkte die Chen anspricht:

- Blackberry muss ca. 8 bis 10 Millionen Smartphones verkaufen, damit das Hardwaregeschäft profitabel ist
- Chen gibt als Zielkonsument den "Power Professional" an, also Menschen die Ihr Smartphone als Werkzeug  und nicht als Spielzeug brauchen.
- Blackberry Geräte setzen sich von der Konkurenz durch besseren Akku, besseren Empfang und Kommunikationstools ab
- ein Comback von Blackberry dauert zwei Jahre (Chen kritisiert da die Medien, dass Sie diesen Zeitrahmen nicht berücksichtigen)
- Blackberry wird keine Nonameprodukte mit dem Namen Blackberry als Handelsmarke verkaufen (wie das z.b. Alcatel oä tun - Anmerkung von Noob), weil dies zwar zu mehr Abverkäufen, aber auch Reputationsverlust führen würde
- Investitionsschwerpunkt bleibt die Software
- Chen äussert Unsicherheit darüber, ob es Sinnvoll ist, Geräte anderer Hersteller und Software mit Blackberry Software zu verkaufen (mit Hinweis auf die Kooperation mit Samsung)
- Chen deutet an, dass Blackberry auch künftig weitere Firmen kaufen wird (wie das mit Secusmart geschehen ist)
- Als wichtigen künftigen Partner nennt Chen die Netzbetreiber die Blackberrys Sicherheitslösungen anbieten (mit Hinweis auf Vodafone Deutschland)

Das vollständige Interview im Handelsblatt.

Donnerstag, 2. April 2015

BES 12 nun als Cloud Service

BES 12, die Mobile Management Lösung von Blackberry, die ein Grossteil dessen ausmacht, wofür Blackberry bekannt ist, ist ab sofort auch als Cloud Service erhältlich und muss daher nicht mehr auf einem eigenen Server gehostet werden.
Dies macht BES 12 vorallem für kleine und mittelständische Firmen interessant, die keinen eigenen Server betreiben wollen oder können. Interessant an der Cloudlösung ist, dass sie, im Vergleich zur Standart BES 12 Lösung keine zusätzichen Kosten verursacht, d.H. die Lizenzpreise pro Gerät bleiben dieselben, was die Cloudlösung noch interessanter machen dürfte, da sich dadurch die Gesammtkosten gegebenenfalls verringern lassen, dadurch, dass die Kosten für den Betrieb eines eigenen Servers wegfallen.

BES 12 ist die neuste Itteration der Mobil Management Lösung von Blackberry, durch die sich sehr dezidiert die einzelnen Sicherheitseinstellungen von Firmeneigenen oder für Firmenzwecke genutzen Mobilgeräten einstellen lassen und die gesicherte und vom Normalbetrieb getrennte Workspaces zur Verfügung stellt. BES kann nicht nur Blackberry Smartphones Managen, sondern auch Android, iOS und, noch in etwas abgespeckter Form Windows Phones. Damit ist BES auch für den BYOD (Bring your own Device) Hype gerüstet, in dessen Zuge einige Enterprise Mobility Managementlösungen an ihre Grenzen stossen

Dienstag, 31. März 2015

Warum eigentlich Blackberry?

ja warum eigentlich? warum nutzen wir und viele andere eigentlich Blackberry? wo wir doch soviel über den Service, über Bugs und fehlende Apps fluchen? da könnten wir doch grad so gut bei Apple, Android oder Windows über den Service, die Bugs oder die fehlenden Apps fluchen. Warum so ein "uncooles" System verwenden, das den Ruf eines Altherresmartphones hat, eine halbtote Firma, die von allen belächelt und als tod angesehen werden. Warum eigentlich nutzen wir Smartphones von einem Hersteller, dessen Geräte entweder unsagbar unförmig (Passport) unsagbar klein (q10, q5) unsagbar altmodisch (Classic) unsagbar kurzatmig (Z10) unsagbar hässlich (Z30) oder unsagbar untermotorisiert (Z3, Leap) sind? sind wir etwa Massochisten? Sind wir nur Blackberry Loyalist, weil wir Markenheinies und Markenmariechen sind? Weil wir statt der Apple Church der Kirche Blackberry der Letzten Tage angehören? Oder mag das sonst einen Grund haben?

Wir wollen schreiben, kommunizieren, uns vernetzten. Das kann man sicher auch mit anderen, kein thema, aber wer kann schon einfach auf eine tastatur einhämmern zu beginnen, ohne zu überlegen, wo er ist und schon am schreiben sein? vom Homescreen einfach mal "tw ich schreib jetzt diesen doofen tweet" eingegen und schon ist ein tweet abgesetzt, wer kann das schon, oder mit einem Wisch an einem ort gleich twitter, facebook, whatsapp und BBM mit seinen ergüssen belasten, ohne sich zu überlegen, wo man nun diese doofen apps hinverschoben hat.
Und wir wollen emailen, drölfzig Email Accounts einrichten und diese nicht notgedrungen über Gmail schlaufen oder zwanzig verschiedene Email apps auf dem Gerät haben - nein, wir wollen sogar keine Email app, denn wir brauchen das nicht. Wir wollen uns nicht mit für jeden Textkanal eine app mit deren ganz bestimmten einstellungen auseinander setzen, wir wollen die kanäle einfach nutzen, alle auf dieselbe Art, ohne Appwirrwar und durcheinander.. wer kann das schon?.. niemand, richtig, niemand ausser Blackberry und der Hub.. DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, all diese unsäglichen autokorrigierten Ergüsse von anderen Smartphones, die sogar den erstellern peinlich sind, dieses frickelige tippseln auf unergonomischen und teilweise arg hässlichen Tastaturen, die Krampfhaft von Drittherstellerapps ersetzt werden, die auch nicht viel machen als ein schmieriges Gewische, wer will das schon? wir jedenfalls nicht, wir wollen auf Tasten hauen, präzise, zielgerichtet, akkurat, ja sogar blind - und wenn wir keine Tasten haben, dann wollen wir eine Tastatur, die mitdenkt, die so dimensioniert ist, dass man sie auch trifft, die so akkurat und präzise ist, dass alle anderen neidisch erblassen, DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, wir wollen nicht auf lahmarschige Webdienste setzen, bei denen wir uns zigmillonen Passworte merken müssen und die beim ersten Edge Loch in Edgeland gleich den Geist aufgeben, nein, wir wollen einen Messanger, der auch bei mieser Verbinung noch schnell läuft, der mit unserem Handy verknüpft ist, so dass wir uns nichts weiter merken müssen, mit dem wir in sekundenschnelle mit der gesammten Welt kommunizieren können, ja in dem wir sogar einen kanal unterhalten können und der Grenzen überschreitet, seit neustem sogar Betriebsysteme, wer kann das schon, ausser BBM? DARUM Nutzen wir Blackberry

Und egal wie sehr und sie Leute verlachen, weil wir so altmodisch sind, und Tastaturen haben, wir lächeln und wischen unsere Apps in den minimierten Zustand, während sich andere um Knöpfe ärgern.
Und wir lächeln müde, wenn uns jemand was von Multitasking erzählt und über versteckte Menüs unübersichtliche Karten von Menüs zeigt.

Deswegen nutzen wir Blackberry, weil Blackberrys zulassen, das man Dinge tun kann, schnell, ohne gross nachzudenken, ohne komplizierte Einstellungen, ohne den Fluss zu unterbrechen, weil jeder Kommunikationsweg gleichwertig gehandhabt wird.... und natürlich auch um anders zu sein als die anderen xD

Dieser Beitrag habe ich auf Blackberrybase.net - DEM deutschsprachigen Blackberry Forum erstveröffentlicht

Blackberry Leap ab heute bei Blackberry vorbestellbar, Liefertermin ist der 24.April

Der Blackberry Leap ist ab sofort bei Blackberry für 289 € vorbestellbar, als Versanddatum wird der 24. April angegeben. Es gibt aktuell nur die graue Version zum Vorbestellen.

Blackberry Leap bei Blackberry für 289 € vorbestellen

Mit dem Einsteigersmartphone Blackberry Leap versucht Blackberry vorallem Jungunternehmer anzusprechen, die einen günstigen Einstieg in das Blackberry Universum suchen.
Technisch bietet der Blackberry Leap ein Update zum Z10, der besitzt denselben Qualcom Snapdragon S4, ein Dualcoreprozessor der mit 1,5 Ghz getaktet ist, dieselben 2 Gb Ram, 16 Gb internen Speicher, der mit einer Micro-SD Karte erweitert werden kann, wobei der Leap bis zu 128 GB Micro-SD Karten unterstützt. Als Display kommt ein 5 Zoll grosses LCD Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel zum Einsatz, dies ist HD Auflösung mit einer Pixeldichte von 294 ppi (Pixel per Inch). Die Rückkammera löst mit 8 Megapixel auf, die Frontkamera mit 2 Megapixel. Für den Power sorgt ein 2800 mAh grosser Akku, der laut Angaben von Blackberry auch bei Heavy Use einen ganzen Tag halten soll.
Der Leap ist 144 mm hoch, 72,8 mm breit und 9,5 mm dick und hat ein Gewicht von 170 Gramm.

Damit ist der Blackberry Leap in keiner nur erdenlicher Form ein Flagschiff Gerät, und meiner Meinung nach, ist der Einstiegspreis mit knapp 300 € für das Gebotene etwas zu hoch. Aber das ist fast bei jedem Smartphone der Fall und ich gehe davon aus, dass sich der Strassenpreis nach Einführung schnell auf um die 200 Euro einpendeln wird, was dann der Leap auch für all jene interessant machen kann, die vom Z10 auf etwas grösseres und vorallem, etwas ausdauendernes umsteigen wollen.

Sonntag, 29. März 2015

Manipuliert TechnoBuffalo ihren MobileMadness Wettbewerb?

Wie schon mehrfach berichtet (hier und hier), veranstaltet TechnoBuffalo, eine der grossen Techblogger Sites ein grosses Duell zwischen den Smartphones. Inzwischen steht der Blackberry Passport gegen das One Plus One im Finale.

Auf dem Weg zum Finale haben sich die Votebedingungen einigemale geändert. So war es anfangs noch möglich, ohne Anmeldung zu Voten und das Resulstat wurde angezeigt. Inzwischen ist es nicht mehr möglich, ohne Anmeldung seine Stimme abzugeben und das Voteresultat wird nicht mehr angezeigt. Laut Stellungnahme dient dies dazu, Mehrfachvotes zu unterbinden.

Inzwischen beklagen sich immer mehr Blackberry User, dass das Voten von Blackberrysmartphones aus nicht geht, das dann immer angezeigt wird, dass sie schon eine Stimme abgegeben hätten, während sie, mit derselben Emailadresse von Ihren Computern aus ohne weiteres wählen können.

Da bleiben natürlich Fragen offen:

- Warum wird das Mehrfachvoten erst dann untersagt, als schon 2 Blackberry Smartphones im Halbfinale standen?

- Warum waren die Mehrfachvotes für andere Smartphones kein Problem?

- Warum ist es ausgerechnet von Blackberrysmartphones aus nicht möglich, einen Vote abzugeben?

Der Verdacht liegt nahe, dass das TechnoBuffalo verhindern will, das ein Blackberry Smartphone die Trophäe holt und durch undurchsichtige Methoden Blackberry User vom Voten abhalten will. Was aber sagt dies über eine so grosse Techbloggingsite wie TechnoBuffalo aus?

nichts desto Trotz könnt ihr hier für den Blackberry Passport voten, nur halt nicht von euren Blackberrygeräten aus

Freitag, 27. März 2015

Play on Blackberry 10: Slenderman, Chapter One: Alone

Horrorspieletittel, das heisst, wie so oft auch bei den Horrorfilmen auch: Splatter, Splatter und noch mehr Splatter und oft auch etwas Gore, vorallem viel Blut, aktuell vorzugsweise sehr viele Zombies und die eine oder andere Folter- oder Gewaltszene. Horror also wird meist mit sehr viel Gewalt in Verbindung gebracht und der expliziten Darstellung expliziter Szenen.

Aber ist das Horror? ist nicht jedem King-Leser schon von Anfang an bewusst, dass es dann, wenns um die konkrete Darstellung dessen geht, wovon man sich fürchtet schnell einfach nur stinklangweilig wird? Ist denn Horror wirklich das Darstellen von Gewalt? Verwechselt man da schlussendlich Ekel nicht mit Horror und sind Filme wie Saw schlussendlich nicht Horrorfilme sondern befriedigen nur den Genuss an Gewalt. 
Ich liebe das Horrorgenere: Horror heisst für mich vorallem: Angst - Angst vor dem Unbekannten, und diese Angst über lange Zeit aufrecht zu erhalten, das ist Kunst. Die besten Horrorwerke leben diese Angst aus durch das Weglassen dessen, was Angst macht: es ist im Hintergrund, es ist, um einen Fachausdruck zu bemühen: Numinos. Das Numinöse an sich, das ängstigt, das steigert die Spannung, den Nerfenkitzel.

Nehmen wir Psycho vom Meister Hitchcock himself: man weiss wer der Mörder ist, aber das Geheimnis das Norman Bates mit sich rumschleppt und dass den ganzen Film durch nicht gelüftet wird bis zum Schluss, dass macht den Nerfenkitzel aus: man weiss, das irgend etwas nicht stimmt, man kann es sich nicht ausmalen was, also fantasiert man darüber, und so wird die Spannung gesteigert. Oder Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere: das Grauen wird am Anfang angedeutet, nur Kurz und dann geht die Geschichte fast ganz normal weiter, nur dass Wissen des Lesers, dass hier etwas passieren muss, dass es passieren wird, steigert den Nerfenkitzel ins unermessliche. 

Noch deutlicher zeigt dies der Film "The Blair Witch Projekt", ein Film der das, wovor man sich ängstig nicht ein einziges Mal zeigt und gerade dadurch zu wirklichem Horror wird, es wird Spannung erzeugt, einzig durch die Stimmung. Die Abwesenheit dessen, wovor man sich fürchtet, macht hier den Nerfenkitzel au, eben: das Numinose.

Was also ist, um guten Horror zu erzeugen, naheliegender als dass, was man fürchtet nicht zu zeigen oder, um genau dieses Phänomen zu steigern: immer dann zu verlieren, wenn man dass, wovor man sich fürchtet eben in Erscheinung tritt. Und damit währen wir beim Slenderman. Denn das Spielprinzip von Slenderman ist ziemlich simpel: sieht man Slendy, dann hat man mehr oder weniger verloren, und solange man ihn nicht sieht, hat man Angst, dass er irgendwo direkt um die Ecke auftauchen könnte.
Ich hab schon verschiedenste Slendermann Spiele gespielt: die meisten sind Schrott, weil sie dem ursprünglichen Spielprinzip Elemente hinzufügen, die zwar augenscheinlich dem Spiel neue Elemente hinzufügen, dabei aber die Schlichtheit und die Effektivität des Spieles zerstören. Zunächst einmal gibts das klassische Slenderman spiel "Slender" und das damit eingeführte Spielprinzip:
Man spielt aus der Egoperspektive, man kann gehen und rennen und man hat (im Original) eine Taschenlampe (mit begrenzter Kapazität) dabei. Man muss acht Seiten suchen und möglichst nicht dem Slenderman begegnen. Das ist alles: man kann nicht schiessen, man muss keine Hebel bewegen, es gibt keine Hintergrundstory, nichts: suche die Zettel und begegne nicht dem Slenderman. Klingt langweilig: ist es aber nicht.
 Das liegt am Setting des Spieles: erstens ist es, natürlich, Nacht, alles ist also Dunkel, es gibt Wälder, Häuser, Autos, viele Ecken, vieles was scheint als könnte es sich bewegen, war da was im Schatten oder doch nicht? lieber mal davon Rennen. Und dazu kommt der Sound: im Orginal einfach nur der Atem und die Schritte im die man macht und die Geräusche der Nacht (war das ein Uhu?) - genau so funktioniert ein ganz langsam, Stück für Stück immer angsteinflössenderes Setting.
Meiner Meinung noch viel besser Umgesetzt hat das das Spiel um dass es nun hier geht: Slenderman Chapter one: Alone, das meiner Meinung nach am besten umgesetzteste Slendermanspiel überhaupt. Hier ist das Spielprinzip noch einmal vereinfacht worden: man kann nur gehen: es gibt keine Taschenlampe und man kann nicht rennen: nur Gehen und Zettel sammeln. Langweilig oder? ganz im Gegenteil: Zum einen ist die Grafik grandios: nicht auf eine Blockbuster Art, denn die Grafik ist relativ einfach: sondern auf eine klassische Horrorart. Sie ist in Schwarz/Weiss gehalten, sehr harte Kontraste, wenig das sich tut, ein paar Häuser, etwas Wald, ein paar Autos, je nach Karte die man Spielt ein paar Strassenlaternen oder Scheinwerfer. Das alles sagt schon: hier stimmt etwas nicht, genau so, wie die ersten paar Sekunden von "Night of the Living Death" oder "Shining" das Unheil ankündigen.

Man kann hier Tag oder Nacht wählen, wobei das keinen grossen Unterschied macht, aber jeder ernsthafte Horrorfan natürlich Nachts spielen will: sehr Stimmungsfvoll ist auch dieser Videoeffekt den man hinzuschalten kann, der fast so wirkt wie diese alten Rot/Grünen 3 D Filme.
 Was aber die Stimmung, die Suspence des Spieles wirklich ins unermessliche steigert ist der Soundtrack.. Man hört irgend was Murmeln im Hintergund, es gibt rar gesähte Soundeffekte, nicht mal all zu laut, aber perfekt gesetzt um die Stimmung Stück für Stück zu steigern. Und jedesmal, wenn man eine der acht Seiten gefunden hat, kommt ein so typischer Hitchcocksound und die Hintergrundssoundkulisse wird unmerklich bedrohlicher.

Was Slenderman Chapter 1: Alone vom Orginial "Slender" auch noch unterscheidet ist die Penetranz mit der Slenderman einen verfolgt. Ist im Orginial die Begegnung mit Slendy, wie ich ihn liebevoll nenne eine Sache des Zufalls, so besitzt Slendy in Chapter 1 eine intelligenz und Hartnäckigkeit. Diese steigert sich von Steite zu Seite die man findet. Hat er einmal Spur aufgenommen, klebt er an einem.
 So: und nun kommen wir zu dem, was aus dem Spiel ein Horrorspiel macht durch das Numinose, dass ich anfangs erwähnt habe: Man darf Slenderman nicht anschauen, weil man sonst den Verstand verliehrt und Game Over geht. Je nach dem wie weit Slendy von einem entfernt ist, dauert es ein paar Sekunden und man kann noch fliehen: nicht aber ohne das sich ein Rauschen über das Bild legt, dass je nach dem wie lange und wie nahe man Slendy angeschaut hat einige Sekunden bleibt. Hat man nun schon einige Seiten, hört dieses Raunen, und ist gerade am davonrennen weil man den Slenderman aus den Augenwinkeln wahrgenommen hat: wie gerne würde man sich nur kurz umdrehen um zu schauen ob er einen verfolgt, wie nahe er ist aber: genau das darf man nicht. Ist er noch hinter einem? ist er es nicht? muss man noch flüchten oder kann man ausweichen und wieder nach Seiten suchen: genau das macht der Nerfenkitzel dieses Spiels aus.

Kommt noch hinzu, dass die Seiten manchmal an Orten sind, die sich als Sackgasse herausstellen und man notgedrungen Umkehren muss, wenn man weiterspielen muss und Päng: steht der Slenderman in der Türe. Ich liebe Horror, ich hab schon einiges an Horror gesehen, gelesen, gespielt, aber bei keinem Spiel ist mir bisher das Herz so in die Hose gerutscht wie bei diesen ungewollten Begegnungen mit Slendy... durch die Musik und die Grafik wird eh schon diese Stimmung erzeugt, diesen Horrornerfenkitzel und dann steht der Leibhaftige doch noch vor einem, da kann man schon mal richtig böse Erschrecken - und genau das macht doch guten Horror aus, das ist es doch, was man sich von einem Trip auf der Geisterbahn erhofft und das kann Slenderman Chapter 1: Alone mit Bravour.

Fazit? dieses Spiel ist ein Kleinod: kein Blockbuster, kein Cashual Game, es geht seinen eigenen Weg in dem es das The Blair Witch Project Flair einfängt und Horror nicht durch Action oder Gewalt, sondern durch Suspence in bester Hitchcock Manier erzeugt. in dem Sinne also: don't look back - he's behind you - he's coming

ACHTUNG: Auch wenn es das Spiel in der Blackberry World, gibt, Ladet es euch unbedingt aus dem Google Play Store: die Version in der Blackberryworld hat einen Bug, so dass man nicht über Türschwellen kommt, was es unmöglich macht, das Spiel zu gewinnen. Es gibt auch eine kostenlose Demo, in der man das erste der beiden Level spielen kann.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht.

Blackberry hat die Quartalszahlen veröffentlicht

Blackberry hat wie angekündig, heute die Quartalszahlen für das 4 Geschäftsquartal veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat Blackberry im 4 Quartal einen Gewinn von 28 Millionen US Dollar erwirtschaftet, ist also wieder in den schwarzen Zahlen angekommen.

Der Gesammtumsatz viel unterdessen auf 660 Millionen US Doller, was ein Minus von 17% beinhaltet. Dies beinhaltet jedoch auch die negativen Auswirkungen der weltweiten Kursschwankungen, die sich auf 12% belaufen. Der Umsatz verteilt sich wiefolgt auf die verschiedenen Sparten:

- Hardware: 42%
- Service: 47%
- Software: 10%

Verkauft wurden dabei 1,6 Millionen Smartphones, was ein Rückgang von 0,3 Millionen zum Vorquartal bedeutet, jedoch ist der Durchschnitspreis der verkauften Geräte vn 180 Dollar auf 211 Dollar gestiegen.

weiterhin hat sich der Kurs der Blackberryaktie in dem Quartal auf ein Plus von 0,04 Dollar verbessert. Im letzten Quartal des Vorjahres gab es noch einen Verlust von 0,08 Dollar pro Aktie.

Quellen: die Süddeutsche Zeitung & Crackberry.com

Tablets: vom Hype zum Ramsch

Ich hab schon immer gesagt, dass sich Tablets nicht durchsetzen werden, da sie eine recht unnötige Gerätekategorie sind. Die letzten Jahre scheinen mit die Verkaufszahlen unrecht zu geben, und ebenso der Hype mit dem Tablets promotet wurden und jeder, wirklich jeder sein eigenes Tablet auf dem Markt geworfen hat.
Natürlich kam zuerst Apple, bzw war es Apple die behauptet haben, das Tablets für den Consumermarkt ein Must have sind - ungedachtet davon das Microsoft und diverse Hardwarehersteller schon längst Tabletcomputer für den professionellen Markt produzierten, wenn auch eher schlecht als recht - zu Microsoft dann später nocht mehr.

Und dann ging der Run los, selbst marktferne Unternehmen glaubten im Tabletmarkt, verbunden mit darauf installierten Schops für ihre Produkte den Markt gefunden zu haben, den Gordischen Knoten um Geld zu verdienen: Vorallem grosse Verlagshäuser sprangen auf den Zug auf, aber es gab auch so kuriosa wie das Gigaset Tablet.
Und zuerst fanden dass die Kunden ja scheinbar auch ganz toll, so sprechen zumindest die Verkaufszahlen der letzen Jahre, bald hatte fast jeder so ein grosses Smartphone ohne Telefonfunktion.
Aber mit der Zeit stellte sich Ernüchterung ein, man kann ja mit den Tablets sowieso nicht soviel, bequem auf dem Sofa lesen? da greift man doch lieber zum Ebookreader, der hat ein angenehmeres Lesebild, ist leichter und muss auch nicht schon nach ein paar Stunden wieder aufgeladen werden. Games? dazu sind die Tablet zu unhandlich und diese ganzen Steuerungen über den Bewegungssensor klappen mit dem Smartphone auch viel besser, man ist sich ja immerhin jahrelanges Zocken mit den Handheldkonsoloen gewöhnt (danke Nintendo). Filme schauen? Zuhause hat man sowieso den Fernseher und unterwegs ist das Filme schauen auch nicht immer prikelnd. Als Mobiles Büro? da wurde schnell die Limitierung der Smartphonebetriebsysteme zum Problem, ganz zu schweigen von dem unangenehmen langen Schreiben auf einer Bildschirmtastatur. Ob da vielleicht eine Bluetooth-Tastatur eine Lösung ist? aber warum dann nicht gleich zum Laptop oder zum Subnotebook greiffen? Zumal gerade diese Gerätekategorie vor den Tablets als DIE mobile Lösung angeboten wurde (und ja, man kann auch darauf Filme schauen).

Und so blieben die gekauften Tablets immer mehr einfach in er Ecke liegen, unbeachtet und staubten vor sich hin, aber davon ungeachtet hauten die Hersteller immer mehr und noch mehr Tablets auf den Markt, Tablets die auch immer kleiner wurden, um sie handlich und mobil zu halten, während die Smartphones immer Grösser wurden, und so blieben auch diese kleinen Tablets ungeliebt. So ungeliebt, das sie inzwischen verramscht und einem nachgeschmissen werden. Macht man bei einer Firefox Umfrage mit, kriegt man ein Tablet für 7 Euro, schliesst man bei Base ein Mobilfunkvertrag ab, kriegt man ein Tablet für einen Euro zusätzlich nachgeschmissen, Amazon kann seine Tablets nur noch verkaufen, weil da ein Jahr Prime Mitgliedschaft mit dabei ist, bei Vertragsverlängerungen beim Spiegel, bei 1&1, bei weiss Gott wem alles noch kriegt man garantiert ein Tablet geschenkt.

Und inzwischen ist auch der Tabletmarkt rückläufig, denn weil diese Geräte eh selten benutzt werden, hat auch niemand grossartiges Interesse, sein Tablet jedes Jahr zu erneuern - und haben nicht die meisten eh schon 2 oder sogar 3 Tablets rumliegen, die Staub ansammeln.
Nein, was Apple mit der Präsentation des iPad damals losgetretten hat, war ein kurzzeitiger Hype, auf den nun die Ernüchterung folgt, das auch das Jammern an den Märkten beweisst: und längst hat sich eine neue Produktkategorie etabliert, bei der weder Apple noch Android mitmischen können oder dürfen: dem Tablet/Laptop Hybriden. Und damit wären wir wieder bei Microsoft.

Microsoft bliebt lange dem Consumertablet Bereich fern, und als dann das Surface kam, war es von Anfang an als Kombigerät gedacht, Tastaturbetrieb von im Vorhinein vorgesehen, Anfangs zwar auch noch in einer RT Variante, die aber nun auch schon Geschichte ist, also nur noch mit einem Voll ausgerüsteten Produktivsystem, dass, das das normale Installieren von Programmen, Treibern, Tools und so weiter zulässt: es sind Laptops die auch als Tablet zweckentfremdet werden können. Und nun ist es nicht mehr nur Microsoft, die das anbieten, schon stehen die Lenovos (auch als Thinkpad), die Asus, die Acers und all die anderen mit Ihren Hybriden da.. mal mit abdockbarer Tastatur, mal mit umklappbarer, sie alle haben eins gemeinsam: sie interpretieren den Tabletcomputer genau so, wie er von Microsoft definiert wurde, bevor Apple mit dem iPad kam.

Und so stell ich mir die Zukunft der Tablets auch vor: nicht als weitere Produktkategorie zwischen Laptop und Handy, sondern als vollwertiger Laptop, der, wenn gewünscht, seiner Tastatur entledigt werden kann um als Tablet seinen Dienst zu tätigen.

Was heisst das für Blackberry, sollten sie tatsächlich ein Tablet auf den Markt bringen? Es heisst, dass Blackberry tunlichst ihr grösstes Potential dabei nicht vergessen soll: die Tastatur, und dass sie es nicht mit einem Smartphone OS, wie das OS 10 ausstatten dürfen oder, nocht schlimmer, mit einer Neuauflage des Playbook OS. Wenn Blackberry ein Tablet auf den Markt bringen, will, der auch den Buissnessanforderungen gerecht wird, dann muss dies ein Hybrid sein, und er sollte auf Windows, besser noch auf ein GNU System mit dem Hauseigenen QNX Kernel aufbauen, um auch die Installation von wirklicher Produktivsoftware zu bewerkstelligen.

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TechnoBuffalo, Mobile Madness 2015 - Update

Wie schon erwähnt, veranstaltet TechnoBuffalo ein grosses Messen der besten Smartphones 2014/2015 und nun steht der erste Finalteilnehmer fest, es ist, wen wunderts (alle): Der Blackberry Passport.. Dieser hat im Halbfinale das Android Flagschiff HTC One M9 haushoch mit 77,53% der Stimmen vom Platz verwiesen.

Aktuell steht das zweite Halbfinale an, den Blackberry Classic gegen das One Plus One. Inzwischen sind auch die Votebedingungen massiver verschärft worden, war es vor dem Halbfinal möglich, ohne Restriktionen zu wählen, muss man nun eine Email hinterlegen umd doppeltes Voten auszuschliessen. Böse Zungen mögen behaupten, dass diese Restriktion nicht vorhanden währe, wenn sich die Blackberries nicht so hoch in den Rängen befinden würden, zumal die Kommentatoren im Forum ganz schön sauer sind und weiter behaupten, dass die Firma Blackberry Tod sei.

Doppeltes Voten hin oder her, man kennt das von anderen grossen Wettbewerben, bei denen das Publikum Abstimmen kann, die Fans rufen, mailen, schrieben, klicken für Ihren Wunschkandidaten immer vermehrt an und mobilisieren die Mitfans. Also selbst wenn die Stimmen für den Passport und das Classic durch mehrfachvotes und Aufrufe zum Voten in Mobilen Netzwerken zustande gekommen sind, heisst das nur, dass die Blackberry Fans sich besser organisieren und mobilisieren, als die Marktplatzschirsche Samsung und Apple, was doch sehr dafür spricht, dass Blackberry alles ist, nur nicht tod.

Donnerstag, 26. März 2015

Twitter, der IS und dessen Smartphonegewohnheiten

Der ISIS, oder der IS, wie man auch immer diese menschenverachtenden Terroristen nennen will, die im Namen von Allah die Menschen in die Steinzeit zurückversetzen wollen, ist ja nicht nur im Nahen Osten und im Kampf erfolgreich (mehr oder weniger), viel mehr noch lebt er von Propaganda, vorallem übers Internet, und das teilweise leider auch sehr erfolgreich. Es ist auf eine traurige Art Ironisch, dass gerade diejenigen, die das moderne System so verachten, sehr genau wissen, wie sie mit den Medien dieses Systems umzugehen haben, was wohl auch daran liegt, dass sich der IS ja zu einem grossen Teil aus jungen Menschen am Ende der Teenagerzeit besteht, die mit diesen Medien aufgewachsen sind.

Vorallem ist der IS auf Twitter speziallisert und lanciert mit Bot uns an die 46000 aktiven Accounts an die 1000 Tweets pro Minute, was über eine Million Tweets im Tag macht, bei ungefähr 90000 Followern. Dies haben J.M Berger und Jonathon Morgan in Ihrer Studie "The ISIS Twitter Census" dargelegt.

In dieser Studie ist auch aufgeführt, dass die Propagandatweets der IS hauptsächlich von Mobilen Geräten stammen. Sie haben ausserdem ermittelt, von wo die Twitterapps heruntergeladen wurden. 69% der Twitterapps, die der IS verwendet wurden vom Google Play Store heruntergeladen, laufen also auf Android Smartphones, 30% stammen aus dem App Store von Apple, jedoch nur 1% aus der Blackberry World.

Im Grunde genommen sagt das nur aus, dass die menschenverachtenden IS Mörder dieselben Interessen und Marktausrichtung haben, wie der Rest der Menschheit, da sich ja deren Betriebsystemverteilung mit dem der Rest der Weltbevölkerung ziemlich deckt.

Weiter stellt es, gerade in Bezug auf Twitter eine sehr unangenehme Frage: Twitter ist bekannt (und berüchtigt) für sein sehr grosses Mass an Meinungsfreiheit, was immer auch wieder zu negativen Erscheinungen führt, wie z.b. Shittstorms oder eben den Missbrauch von Twitter als Propagandaplattform für den Terrorismus. Die Frage ist, wie weit Twitter diese Kultur der Meinungsfreiheit einschränken muss, damit solchen Auswüchsen keine Plattform mehr gegeben wird, ohne die Twittereigene Kultur der Offenheit einzuschränken.

Nützliches zur Steuerung des Blackberry OS 10

okay, wie man ein Blackberry bedient, dürfte den meisten die hier lesen klar sein. Trotzdem gibts vielleicht den einen oder anderen Trick, den man noch nicht kennt. Daher liste ich hier ein paar nützliche Tricks & Tipps auf, vielleicht kennt ihr ja noch weitere:

Der Hub hängt? einfach von der rechten Bidschirmkante 3 mal nach schräg unten wischen, dadurch wird der Hub neu initialisiert

Der Barcodescanner aus der App World nerft euch mit Popups und die Androidports von Barcoo und Barcodescanner funktionieren nicht richtig? einfach die App Smart Tags verwenden, die hat einen integrierten Barcodescanner

Klickt man im Dateimanager auf die drei Punkte unten Rechts, kann man zwischen Listen und Rasteransicht wählen

Egal in welcher App man ist, zieht man mit zwei Fingern vom oberen Bildschirmrand nach unten, öffnet sich die Statusleiste mit den Schnelleinstellungen.

Seit Blackberry 10.3 kann man die Einträge in den Einstellungen nach dem eigenen Gusto arangieren, einfach mit einem Finger von der Bildschirmkante nach unten wischen und Neuanordung auswählen und die Einstellungen verschieben, wies einem beliebt.

Wenn man viele Bildschirme voll Apps hat, muss man nicht durch alle hindurch wischen, wenn man weis, auf welcher Seite sich eine App befindet, muss man einfach auf den entsprechenden Punkt in der in der Bildschirmansicht klicken.

Wenn man einen Androidlauncher (Homescreen) installiert, kann man über diesen auf das Androideinstellungsmenü zurückgreiffen

Klickt man im Androidmenü im untersten Menü (Telefon) 7 mal auf die Build Nummer wird das Entwicklermenü für Android freigeschaltet, dort kann man z.b. die Android Bildschirmanimationen ausschalten, und so Android etwas beschläunigen

Unter Apps im Android Menü kann man einige Androidapps deaktivieren.

In den Einstellungen der Bilder App kann man die automatischen Storys ausschalten.

Will man nicht, dass sich euer Blackberry mit einem Computer verbindet, wenn ihr es läd, könnt ihr unter dem Punkt Speicher und Zugriff und dann Zugriff über USB den Modus "Nur laden" Aktivieren. Es wird dann keine Datenverbindung zu einem Computer erstellt.

Unter Sprache und Eingabe und dann Eingabehilfe und Korrektur unter Wortersetzungen könnt ihr eigene Abkürzungen definieren, z.b. für eure Adresse oder eure Telefonnummer.

Wenn ihr die Lauter und die Leiser Taste gleichzeitg drückt, wird euer Bildschirm fotografiert.

Wisst ihr noch weitere nützliche kleine Kniffe?

Statistik zum Smartphonegebrauch in Deutschland durch BITKOM

Das Marktforschungsinstitut Bitkom Research GMBH hat eine Studie zum Smartphonegebrauch 2014/2015 in Deutschland veröffentlicht.

Laut dieser Studie nutzen 63% aller Deutschen über 14 Jahren ein Smartphone , effektiv sind das 44 Millionen Menschen, was einen Anstieg von 2 Millionen in den letzten 6 Monaten bedeutet.

83% der Smartphoneuser benützen ihr Smartphone, neben dem telefonieren auch als Terminplaner, 74% laden zusätzliche Apps auf das Smartphone, 71% benützen Kurznachrichtendienste, 70% greifen auf ein Soziales Netzwerk mit dem Smartphone zu.
Weiter nutzen 68% der Smartphoneuser ihr Smartphone zum Musik hören, 67% lesen darauf Nachrichten, 64% nutzen Spiele und 58% zweckentfremden ihr Smartphone als Wecker.
55% nutzen ihr Smartphone zum Lesen und Schreiben von Emails (erstaunlich wenig meiner Meinung nach), und ebenfalls 55% nutzen die Navigationsfunktionen. Weniger überraschend: 100% der Smartphoneuser telefonieren mit dem Smartphone, 98% nutzen die Kamera und 97% surfen mit dem Smartphone im Internet.

Interessant auch, dass das Smartphone auch bei den Usern über 65 Jahren ähnlich gebraucht wird, 83% der Senioren machen damit Fotos, 57% surfen damit im Internet, 50% Nuten es als Terminplaner. 36% laden zusätzliche Apps auf die Geräte und 31% nutzen Soziale Netzwerke. Laut Johannes Weickels von der BITKOM liegt dieses Nutzungsverhalten bei Senioren vorallem an den immer grösseren Bildschirmen, da dies zu einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit führt.

In einer weiteren Studie von Kantar World Panel werden folgende Betriebsysteme verwendet

- Android: 71%
- iOS:  18,7%
- Windows Phone: 6,9%
- Blackberry: weniger als 1%

Quellen: zdnet und Bitcom Research GmbH

Donnerstag, 19. März 2015

Super Hexagon - eines meiner Lieblingsspiele (auf jeder Plattform)

Wie lange sind 60 Sekunden? bei Super Hexagon eine verzweifelte Ewigkeit,

Es gibt diese Blockbuster Games, gigantomanische Grafik, epische Story, hochkomplexe Steuerung mit reiner Gameplayzeit von mehreren Tagen. Diese Spiele werden mit grossem Budget prodiziert und dann auch teuer Verkauft. Da in solchen Spielen sehr viel Investition steckt gehen diese Spiele oft auf Nummer sicher und bleiben im Mainstream, man muss ja die Kosten wieder einspielen und möglichst auch noch Gewinn erwirtschaften.
Was im Kino der Autorenfilm ist, dass ist der Spielebranche das Indygame, die werden oft mit wenig Budget, vielfach nur von einer Person produziert und meist weniger mit der Absicht, gross Geld zu verdienen, sondern um eine Idee umzusetzen. Da werden auch mal neue Spielideen ausprobiert. Das bekannteste Indygame dürfte wohl Minecraft sein, das das Legospielprinzip perfekt in die digitale Welt umgesetzt hat.

Super Hexagon nun, der Star dieses Reviews ist vom Spielprogrammierer Terry Cavanagh, der seine Spiele eher als Kunstprojekt versteht. Einige seiner Spiele gehen in Richtung Antigame, sind also nicht richtig spielbar, bzw. unterwandern die Erwartungen des Spielers, in dem Sie entweder kein wirkliches Ziel haben, fast unlösbar schwer sind, oder die geläufigen Spielmechaniken unterlaufen. Zu den letzteren gehört das sehr poetische Nayas Quest, zu den unsagbar schweren Spielen gehört Super Hexagon.
Super Hexagon ist ein klassisches Arcadespiel, das heisst: es hat keine Story, keine Komplexität, es ist ein Spiel, das man so schnell zwischendurch Spielen kann (denkt man). Optisch wirkt es wie ein Spielhallenspiel aus den 80ger Jahren. Das Spielfeld ist ein Hexagon, die Spielfigur ist ein Dreieck, das man nach Links oder nach rechts bewegen kann. Von aussen her fliegen geometrische Formationen auf einen Zu und das Ziel des Spieles ist es, den Balken auzuweichen und so 60 Sekunden lang zu überleben. Trifft man auf einen Balken, hat man verlohren.

Simpelstes Spielprinzip also und man denkt sich: Kleinigkeit - denkste. Nicht ohne Grund gibt es drei Level: Hard, Harder und Hardest, und das ist ungelogen: Selbst wenn das Spiel nur schnell währe, was es ist, nämlich sehr schnell, währe das noch eine lösbare Aufgabe, nur: die ganze Spielebene dreht sich, in unterschiedlichen Tempis, was die Hand-Augen Koordination massiv durcheinanderbringt.. Dieses Tempo und die Rotation machen das Spiel teilweise zu einer extrem frustrierenden Aufgabe und man ist schneller tot, als man sich das vorstellen kann.
Zur Imagination: spielt man das Spiel das erste mal auf Level Hardest ist man garantiert nach 2 Sekunden Spielzeit tot und man hört dieses "Game Over" das einen, solange man dieses Spiel spielt auch in den Träumen verfolgen wird.
Man könnte nun meinen, dass es ein ziemlich ödes Spiel ist, nun, falsch gedacht: zum einen ist die Herausforderung des Spieles süchtig machend: man wills diesesm Spiel einfach mal zeigen, dass man es packen kann, dass man es schafft, das man schnell genug ist, dass man es besiegen kann. Zum anderen, durch die wechselnden Farben, die Rotation und die Musik (die ich gleich noch erwähnen werd) kommt hier ein extrem psychedelisches Feeling auf - ganz ungelogen hat das Spiel etwas sehr hypnotisches (Epileptiker sollten das Spiel mit Vorsicht geniessen).
Wie schon erwähnt noch ein paar Worte zur Musik: diese stammt von der Japanischen Chiptune Musikerin Chipzel und ist genau das, was man sich von einem Arcadetitel vorstellt: Technoid, extrem eingängig, perfekt zum Spiel passend, Laut und teilweise etwas abgdreht. Es gibt auch eine EP mit den Songs zum Spiel zu kaufen, und das lohnt sich auf jeden Fall: zumindest wenn man auf Technoiden Chiptune Sound steht.

Das Spiel gibt es für iOS, Android und Blackberry für mobile Geräte, über Steam für alle Betriebsysteme und bei Ubuntu über das Ubuntu Software Center zum Downloaden, jeweils für 2,99 € . Meiner Erfahrung nach geht es mit Touchscreen am besten zu steuern, wobei aber das 16:9 Format der meisten Mobilen Geräte das ganze etwas schwerer macht. 
Fazit? Spielt das Spiel auf keinen Fall im Zug, es könnte euch dasselbe passieren wie mir, nämlich dass ihr die Station verpasst.. Allerdings hab ich dann auch das Level Hardest endlich mal geknackt, hat sich also gelohnt hehe.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht

Super Hexagon für Android & Blackberry
Super Hexagon - Sountrack EP von Chipzel