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Freitag, 17. April 2015

16 Prozent aller Apps sind Maleware

Laut der Firma Symantec sind 16 Prozent aller Apps für Mobile Betriebsysteme als Maleware einzustufen. Symantec hat dazu 6.3 Millionen Apps untersucht und definiert eine Million davon in ihrem Internet Security Threat Report als Maleware, was ein Anstieg von 43% ausmacht zum Vorjahr ausmacht

Ebenfalls hat Symantec die bekannte gewordenen Schwachstellen der Mobilen Betriebsysteme gezählt, demnach gibt es 168 neu bekannt gewordene Schwachstellen, von denen 84% auf iOS Geräten zu finden sind, 11% bei Android, 4% bei Blackberry und 1% bei Windows Phone.

Quelle: itespresso

Samstag, 28. März 2015

Snap (Google Play Store) für Blackberry 10 Installieren mit dem Chrome Browser

Snap ist eine App, die einen einfachen Zugang zum Google Play Store für Blackberry 10 Geräte ermöglicht. Man kann über Snap alle kostenlosen Apps aus dem Playstore installieren sowie Apps, die man zuvor schon über einen Google Play Store gekauft hat. Was nicht möglich ist, ist, neue Apps zu kaufen. Nichts desto trotz kriegt man so Zugang auf unzählige Androidapps. Die Methode mit Snap hat zudem den Vorteil, dass sie ohne weitere Googledienste auskommt, dies mag für das Privatsphärenempfinden etwas beruhigend wirken.

Man kann Snap auch über Sachesi installieren, jedoch ist die Methode über den Chromiumbrowser weniger aufwändig, funktioniert mit allen Betriebsystemen und bedarf weniger technischer Kenntnisse.

Als erstes brauchts dazu natürlich den Google Chrome Browser, oder die Googlefreie Version Chromium, bzw. ein anderer, auch Chrome basierender Webbrowser. Hat man diesen, muss man die Chrome Extention "BB-10/Playbook Manager" installieren

als nächstes braucht man Snap (Direkter Downlaodstart der Snap.bar)

Den Blackberry muss man nun in den Entwicklungsmodus versetzen, Dazu geht man unter Einstellungen -> Sicherheit und Datenschutz -> Entwicklungsmodus und aktiviert diesen. Dann verbindet man den Blackberry per USB Kabel an den Computer und öffnet den BB10 Manager in Chrome (Die App hat ein Blackberry Icon in die Statusleiste des Browsers hinzugefügt.
In diesem muss man nun zuerst die IP des Blackberrys eingegene, diese steht auch im Menü für den Entwicklermodus. Hernach muss man noch sein Blackberrypasswort eingegeben und der Browser startet die Verbindung. Es wird nun wohl eine Meldung kommen, dass es sich hierbei um eine ungeschützte Verbindung handelt, man muss akzeptieren und weitermachen,

Einmal gestartet sieht man all die Apps die sich auf dem Blackberry befinden. oben rechts hats ein Button für Install Apps, diesen klickt man, sucht die Snap.bar die man heruntergeladen hat und klickt auf öffnen.

und schon hat man Snap installiert und Zugriff auf den Google Play Store

Freitag, 27. März 2015

Play on Blackberry 10: Slenderman, Chapter One: Alone

Horrorspieletittel, das heisst, wie so oft auch bei den Horrorfilmen auch: Splatter, Splatter und noch mehr Splatter und oft auch etwas Gore, vorallem viel Blut, aktuell vorzugsweise sehr viele Zombies und die eine oder andere Folter- oder Gewaltszene. Horror also wird meist mit sehr viel Gewalt in Verbindung gebracht und der expliziten Darstellung expliziter Szenen.

Aber ist das Horror? ist nicht jedem King-Leser schon von Anfang an bewusst, dass es dann, wenns um die konkrete Darstellung dessen geht, wovon man sich fürchtet schnell einfach nur stinklangweilig wird? Ist denn Horror wirklich das Darstellen von Gewalt? Verwechselt man da schlussendlich Ekel nicht mit Horror und sind Filme wie Saw schlussendlich nicht Horrorfilme sondern befriedigen nur den Genuss an Gewalt. 
Ich liebe das Horrorgenere: Horror heisst für mich vorallem: Angst - Angst vor dem Unbekannten, und diese Angst über lange Zeit aufrecht zu erhalten, das ist Kunst. Die besten Horrorwerke leben diese Angst aus durch das Weglassen dessen, was Angst macht: es ist im Hintergrund, es ist, um einen Fachausdruck zu bemühen: Numinos. Das Numinöse an sich, das ängstigt, das steigert die Spannung, den Nerfenkitzel.

Nehmen wir Psycho vom Meister Hitchcock himself: man weiss wer der Mörder ist, aber das Geheimnis das Norman Bates mit sich rumschleppt und dass den ganzen Film durch nicht gelüftet wird bis zum Schluss, dass macht den Nerfenkitzel aus: man weiss, das irgend etwas nicht stimmt, man kann es sich nicht ausmalen was, also fantasiert man darüber, und so wird die Spannung gesteigert. Oder Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere: das Grauen wird am Anfang angedeutet, nur Kurz und dann geht die Geschichte fast ganz normal weiter, nur dass Wissen des Lesers, dass hier etwas passieren muss, dass es passieren wird, steigert den Nerfenkitzel ins unermessliche. 

Noch deutlicher zeigt dies der Film "The Blair Witch Projekt", ein Film der das, wovor man sich ängstig nicht ein einziges Mal zeigt und gerade dadurch zu wirklichem Horror wird, es wird Spannung erzeugt, einzig durch die Stimmung. Die Abwesenheit dessen, wovor man sich fürchtet, macht hier den Nerfenkitzel au, eben: das Numinose.

Was also ist, um guten Horror zu erzeugen, naheliegender als dass, was man fürchtet nicht zu zeigen oder, um genau dieses Phänomen zu steigern: immer dann zu verlieren, wenn man dass, wovor man sich fürchtet eben in Erscheinung tritt. Und damit währen wir beim Slenderman. Denn das Spielprinzip von Slenderman ist ziemlich simpel: sieht man Slendy, dann hat man mehr oder weniger verloren, und solange man ihn nicht sieht, hat man Angst, dass er irgendwo direkt um die Ecke auftauchen könnte.
Ich hab schon verschiedenste Slendermann Spiele gespielt: die meisten sind Schrott, weil sie dem ursprünglichen Spielprinzip Elemente hinzufügen, die zwar augenscheinlich dem Spiel neue Elemente hinzufügen, dabei aber die Schlichtheit und die Effektivität des Spieles zerstören. Zunächst einmal gibts das klassische Slenderman spiel "Slender" und das damit eingeführte Spielprinzip:
Man spielt aus der Egoperspektive, man kann gehen und rennen und man hat (im Original) eine Taschenlampe (mit begrenzter Kapazität) dabei. Man muss acht Seiten suchen und möglichst nicht dem Slenderman begegnen. Das ist alles: man kann nicht schiessen, man muss keine Hebel bewegen, es gibt keine Hintergrundstory, nichts: suche die Zettel und begegne nicht dem Slenderman. Klingt langweilig: ist es aber nicht.
 Das liegt am Setting des Spieles: erstens ist es, natürlich, Nacht, alles ist also Dunkel, es gibt Wälder, Häuser, Autos, viele Ecken, vieles was scheint als könnte es sich bewegen, war da was im Schatten oder doch nicht? lieber mal davon Rennen. Und dazu kommt der Sound: im Orginal einfach nur der Atem und die Schritte im die man macht und die Geräusche der Nacht (war das ein Uhu?) - genau so funktioniert ein ganz langsam, Stück für Stück immer angsteinflössenderes Setting.
Meiner Meinung noch viel besser Umgesetzt hat das das Spiel um dass es nun hier geht: Slenderman Chapter one: Alone, das meiner Meinung nach am besten umgesetzteste Slendermanspiel überhaupt. Hier ist das Spielprinzip noch einmal vereinfacht worden: man kann nur gehen: es gibt keine Taschenlampe und man kann nicht rennen: nur Gehen und Zettel sammeln. Langweilig oder? ganz im Gegenteil: Zum einen ist die Grafik grandios: nicht auf eine Blockbuster Art, denn die Grafik ist relativ einfach: sondern auf eine klassische Horrorart. Sie ist in Schwarz/Weiss gehalten, sehr harte Kontraste, wenig das sich tut, ein paar Häuser, etwas Wald, ein paar Autos, je nach Karte die man Spielt ein paar Strassenlaternen oder Scheinwerfer. Das alles sagt schon: hier stimmt etwas nicht, genau so, wie die ersten paar Sekunden von "Night of the Living Death" oder "Shining" das Unheil ankündigen.

Man kann hier Tag oder Nacht wählen, wobei das keinen grossen Unterschied macht, aber jeder ernsthafte Horrorfan natürlich Nachts spielen will: sehr Stimmungsfvoll ist auch dieser Videoeffekt den man hinzuschalten kann, der fast so wirkt wie diese alten Rot/Grünen 3 D Filme.
 Was aber die Stimmung, die Suspence des Spieles wirklich ins unermessliche steigert ist der Soundtrack.. Man hört irgend was Murmeln im Hintergund, es gibt rar gesähte Soundeffekte, nicht mal all zu laut, aber perfekt gesetzt um die Stimmung Stück für Stück zu steigern. Und jedesmal, wenn man eine der acht Seiten gefunden hat, kommt ein so typischer Hitchcocksound und die Hintergrundssoundkulisse wird unmerklich bedrohlicher.

Was Slenderman Chapter 1: Alone vom Orginial "Slender" auch noch unterscheidet ist die Penetranz mit der Slenderman einen verfolgt. Ist im Orginial die Begegnung mit Slendy, wie ich ihn liebevoll nenne eine Sache des Zufalls, so besitzt Slendy in Chapter 1 eine intelligenz und Hartnäckigkeit. Diese steigert sich von Steite zu Seite die man findet. Hat er einmal Spur aufgenommen, klebt er an einem.
 So: und nun kommen wir zu dem, was aus dem Spiel ein Horrorspiel macht durch das Numinose, dass ich anfangs erwähnt habe: Man darf Slenderman nicht anschauen, weil man sonst den Verstand verliehrt und Game Over geht. Je nach dem wie weit Slendy von einem entfernt ist, dauert es ein paar Sekunden und man kann noch fliehen: nicht aber ohne das sich ein Rauschen über das Bild legt, dass je nach dem wie lange und wie nahe man Slendy angeschaut hat einige Sekunden bleibt. Hat man nun schon einige Seiten, hört dieses Raunen, und ist gerade am davonrennen weil man den Slenderman aus den Augenwinkeln wahrgenommen hat: wie gerne würde man sich nur kurz umdrehen um zu schauen ob er einen verfolgt, wie nahe er ist aber: genau das darf man nicht. Ist er noch hinter einem? ist er es nicht? muss man noch flüchten oder kann man ausweichen und wieder nach Seiten suchen: genau das macht der Nerfenkitzel dieses Spiels aus.

Kommt noch hinzu, dass die Seiten manchmal an Orten sind, die sich als Sackgasse herausstellen und man notgedrungen Umkehren muss, wenn man weiterspielen muss und Päng: steht der Slenderman in der Türe. Ich liebe Horror, ich hab schon einiges an Horror gesehen, gelesen, gespielt, aber bei keinem Spiel ist mir bisher das Herz so in die Hose gerutscht wie bei diesen ungewollten Begegnungen mit Slendy... durch die Musik und die Grafik wird eh schon diese Stimmung erzeugt, diesen Horrornerfenkitzel und dann steht der Leibhaftige doch noch vor einem, da kann man schon mal richtig böse Erschrecken - und genau das macht doch guten Horror aus, das ist es doch, was man sich von einem Trip auf der Geisterbahn erhofft und das kann Slenderman Chapter 1: Alone mit Bravour.

Fazit? dieses Spiel ist ein Kleinod: kein Blockbuster, kein Cashual Game, es geht seinen eigenen Weg in dem es das The Blair Witch Project Flair einfängt und Horror nicht durch Action oder Gewalt, sondern durch Suspence in bester Hitchcock Manier erzeugt. in dem Sinne also: don't look back - he's behind you - he's coming

ACHTUNG: Auch wenn es das Spiel in der Blackberry World, gibt, Ladet es euch unbedingt aus dem Google Play Store: die Version in der Blackberryworld hat einen Bug, so dass man nicht über Türschwellen kommt, was es unmöglich macht, das Spiel zu gewinnen. Es gibt auch eine kostenlose Demo, in der man das erste der beiden Level spielen kann.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht.

TechnoBuffalo, Mobile Madness 2015 - Update

Wie schon erwähnt, veranstaltet TechnoBuffalo ein grosses Messen der besten Smartphones 2014/2015 und nun steht der erste Finalteilnehmer fest, es ist, wen wunderts (alle): Der Blackberry Passport.. Dieser hat im Halbfinale das Android Flagschiff HTC One M9 haushoch mit 77,53% der Stimmen vom Platz verwiesen.

Aktuell steht das zweite Halbfinale an, den Blackberry Classic gegen das One Plus One. Inzwischen sind auch die Votebedingungen massiver verschärft worden, war es vor dem Halbfinal möglich, ohne Restriktionen zu wählen, muss man nun eine Email hinterlegen umd doppeltes Voten auszuschliessen. Böse Zungen mögen behaupten, dass diese Restriktion nicht vorhanden währe, wenn sich die Blackberries nicht so hoch in den Rängen befinden würden, zumal die Kommentatoren im Forum ganz schön sauer sind und weiter behaupten, dass die Firma Blackberry Tod sei.

Doppeltes Voten hin oder her, man kennt das von anderen grossen Wettbewerben, bei denen das Publikum Abstimmen kann, die Fans rufen, mailen, schrieben, klicken für Ihren Wunschkandidaten immer vermehrt an und mobilisieren die Mitfans. Also selbst wenn die Stimmen für den Passport und das Classic durch mehrfachvotes und Aufrufe zum Voten in Mobilen Netzwerken zustande gekommen sind, heisst das nur, dass die Blackberry Fans sich besser organisieren und mobilisieren, als die Marktplatzschirsche Samsung und Apple, was doch sehr dafür spricht, dass Blackberry alles ist, nur nicht tod.

Donnerstag, 26. März 2015

Twitter, der IS und dessen Smartphonegewohnheiten

Der ISIS, oder der IS, wie man auch immer diese menschenverachtenden Terroristen nennen will, die im Namen von Allah die Menschen in die Steinzeit zurückversetzen wollen, ist ja nicht nur im Nahen Osten und im Kampf erfolgreich (mehr oder weniger), viel mehr noch lebt er von Propaganda, vorallem übers Internet, und das teilweise leider auch sehr erfolgreich. Es ist auf eine traurige Art Ironisch, dass gerade diejenigen, die das moderne System so verachten, sehr genau wissen, wie sie mit den Medien dieses Systems umzugehen haben, was wohl auch daran liegt, dass sich der IS ja zu einem grossen Teil aus jungen Menschen am Ende der Teenagerzeit besteht, die mit diesen Medien aufgewachsen sind.

Vorallem ist der IS auf Twitter speziallisert und lanciert mit Bot uns an die 46000 aktiven Accounts an die 1000 Tweets pro Minute, was über eine Million Tweets im Tag macht, bei ungefähr 90000 Followern. Dies haben J.M Berger und Jonathon Morgan in Ihrer Studie "The ISIS Twitter Census" dargelegt.

In dieser Studie ist auch aufgeführt, dass die Propagandatweets der IS hauptsächlich von Mobilen Geräten stammen. Sie haben ausserdem ermittelt, von wo die Twitterapps heruntergeladen wurden. 69% der Twitterapps, die der IS verwendet wurden vom Google Play Store heruntergeladen, laufen also auf Android Smartphones, 30% stammen aus dem App Store von Apple, jedoch nur 1% aus der Blackberry World.

Im Grunde genommen sagt das nur aus, dass die menschenverachtenden IS Mörder dieselben Interessen und Marktausrichtung haben, wie der Rest der Menschheit, da sich ja deren Betriebsystemverteilung mit dem der Rest der Weltbevölkerung ziemlich deckt.

Weiter stellt es, gerade in Bezug auf Twitter eine sehr unangenehme Frage: Twitter ist bekannt (und berüchtigt) für sein sehr grosses Mass an Meinungsfreiheit, was immer auch wieder zu negativen Erscheinungen führt, wie z.b. Shittstorms oder eben den Missbrauch von Twitter als Propagandaplattform für den Terrorismus. Die Frage ist, wie weit Twitter diese Kultur der Meinungsfreiheit einschränken muss, damit solchen Auswüchsen keine Plattform mehr gegeben wird, ohne die Twittereigene Kultur der Offenheit einzuschränken.

Statistik zum Smartphonegebrauch in Deutschland durch BITKOM

Das Marktforschungsinstitut Bitkom Research GMBH hat eine Studie zum Smartphonegebrauch 2014/2015 in Deutschland veröffentlicht.

Laut dieser Studie nutzen 63% aller Deutschen über 14 Jahren ein Smartphone , effektiv sind das 44 Millionen Menschen, was einen Anstieg von 2 Millionen in den letzten 6 Monaten bedeutet.

83% der Smartphoneuser benützen ihr Smartphone, neben dem telefonieren auch als Terminplaner, 74% laden zusätzliche Apps auf das Smartphone, 71% benützen Kurznachrichtendienste, 70% greifen auf ein Soziales Netzwerk mit dem Smartphone zu.
Weiter nutzen 68% der Smartphoneuser ihr Smartphone zum Musik hören, 67% lesen darauf Nachrichten, 64% nutzen Spiele und 58% zweckentfremden ihr Smartphone als Wecker.
55% nutzen ihr Smartphone zum Lesen und Schreiben von Emails (erstaunlich wenig meiner Meinung nach), und ebenfalls 55% nutzen die Navigationsfunktionen. Weniger überraschend: 100% der Smartphoneuser telefonieren mit dem Smartphone, 98% nutzen die Kamera und 97% surfen mit dem Smartphone im Internet.

Interessant auch, dass das Smartphone auch bei den Usern über 65 Jahren ähnlich gebraucht wird, 83% der Senioren machen damit Fotos, 57% surfen damit im Internet, 50% Nuten es als Terminplaner. 36% laden zusätzliche Apps auf die Geräte und 31% nutzen Soziale Netzwerke. Laut Johannes Weickels von der BITKOM liegt dieses Nutzungsverhalten bei Senioren vorallem an den immer grösseren Bildschirmen, da dies zu einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit führt.

In einer weiteren Studie von Kantar World Panel werden folgende Betriebsysteme verwendet

- Android: 71%
- iOS:  18,7%
- Windows Phone: 6,9%
- Blackberry: weniger als 1%

Quellen: zdnet und Bitcom Research GmbH

Mittwoch, 25. März 2015

Mobil Madness 2015 - Techno Buffalo

Technobuffalo, ein Name der zumindest all jenen auch hierzulande bekannt ist, die sich per Youtube über neue Smartphones und sonstige Mobilegeräte interessieren, veranstalten auf ihrem Blog eine Grosse Meisterschaft zwischen den Smartphones, bei dem die User jeweils für ein Gerät voten können und der Sieger dann in die nächste Runde kommt.

Das mag nicht allzu spektakulär klicken, denn immerhin veranstalten viele Websites solche Votes, jedoch nur wenige so umfangreich wie TechnoBuffalo, und noch weniger mit einem so grossen Einflussbereich, immerhin ist Technobuffalo einer der wichtigsten Techsites in den USA.

Mit von der Partie sind, bzw. waren alle wichtigen Smartphones von 2014 und 2015, also:

- HTC One M9
- LG G3 (in einer Vorrunde gegen das HTC One M9 ausgeschieden)
- LG G Flex 2)
- Apple iPhone 6 & 6 Plus
- Motorola Moto X (2014)
- Motorola Droid Turbo (welches leider nur in den USA erhältlich ist)
- Sony Xperia Z3
- Nokia/Microsoft Lumia 930
- One Plus One
- Samsung Galaxy S6
- Samsung Galaxy Note 4
- Samsung Galaxy Note Edge
- Google Nexus 6

sowie

- Blackberry Passport
- Blackberry Classic

Das die Leser die iphones schon in der ersten Runde abgestraft haben ist sicher nicht allzu verwunderlich (oder doch), die Gegner hatten es auch in sich (HTC One M9 & One Plus One), Das alle Samsunggeräte die erste Runde überlebt haben sicher auch. nein, verwunderlich, gerade für die USA, in denen die Blackberrys Stück für Stück von den Providern Vernachlässigt wurden ist der durchschlagende Erfolg der beiben Blackberry Flagschiffe. Das der Passport das Motorola Droid Turbo ausgestochen hat, mag velleicht noch daran liegen, dass es den Droid Turbo nur im Vertrag mit Verizon gibt. Dass aber der Classic schon in der ersten Runde Googles Flagschiff und Prozmaschine Nexus 6 aus dem Weg räumt ist dann schon ein ganz schöner Schlag ins Gesicht von Google (Yey).

Viel Interessanter wurde es dann in der zweiten Runde, dem viertel Finale, als der Passport seinem direkten Konkurenten, dem Samsung Galaxy Note 4 gegenüberstand. In diesem Kamp der Giganten, der Productivity Schlacht hat der Passport das Note 4 massiv abgestraft und ist somit triumpfal ins Halbfinale eingezogen.

Das dann auch noch der Classic das Sony Xperia X3 ausgebootet hat ist ein klares Zeichen dafür, dass die Leser genug von Sonys Langweiligkeit haben und dass der Classic, obwohl noch frisch, und mit eher Midrangespecs doch Nutzerfreundlicher ist als grosse, glasige Knäckebrote.

Und nun stehen Sie da, zwei Blackberrys im Halbfinale, als einziger Hersteller noch mit 2 Geräten im Rennen und haben es mit den am meisten gefeierten Androiden 2014/2015 zu tun, der Passport steht gegen das HTC One M9, der Classic gegen das One Plus One.

Unanbhängig wie dieser Kampf ausgeht, laut Meinung der Leser von TechnoBuffalo gehören die beiden Blackberries also zu den Top 4 Geräten in diesem Jahr, sie haben mächtige Konkurenten weit hinter sich gelassen. Von wegen also Blackberry ist tot, oder es gibt keine Blackberry Fans - Die Mobile Madness von TechnoBuffalo zeigt das pure Gegenteil. Und hoffentlich wird dann am erste April einer der beiden Blackberries den Titel von sich tragen. Wobei auch ein Finale dieser beiden Tastendrücker seinen Reiz hätte. Ich bin gespannt

und wenn Ihr das auch seit, dann votet hier aktuell für den Passport.





über den Tellerrand geblickt: Cyanogenmod will Google eine Kugel in den Kopf jagen (Android)

Cyanogenmod, dass ist, oder war zumindest, diese symaptische Customfirmware, die geschaffen wurde, um Geräte, die nicht mehr mit offiziellen Updates vom Hersteller oder von Google versorgt wurden, weiter aktuell zu halten. Entstanden ist Cyanogenmod vom XDA Developer Cyanogen und er hat damit dafür gesorgt, dass ein eigenes HTC Dream (auch als T-mobil g1), das allererste kommerziell erhätliche Androidhandy auch noch mit Android 2.0 betrieben werden kann (ganz abgesehen davon, dass Cyanogen auch noch Multiitouch aktiviert hat).
Cyanogenmod wurde dann auf immer mehr Geräte portiert und mit immer mehr Funktionen angereichert (bis Android 2.3 mit Praktischen Lockscreengesten, die nun aktuell z.b. der Z Launcher von Nokia wieder einführt) und vorallem einer sehr ausgefeilten Theme Engin, mit der sich Cyanogenmod extrem anpassen lässt.

Seit 2013 ist das Hobbyprojekt, das von fast allen unabhängigen XDA Developers getragen wurde und wird zu einer Firma angewachsen und hat inzwischen mit in Zusammenarbeit mit dem Hersteller OPPO und der Firma One Plus auch schon zwei offizielle Cyanogenmod Smartphones gelauncht, ein weiteres wird von der Firma Micromax kommen. Auch der hierzulande etwas bekanntere Hersteller Alcatel wird ein Cyanogenmod Smartphone launchen

Nun will der Amerikanische Smartphonehersteller Blue, dessen Smartphones doch schon einigen Achtungserfolg verzeichnen können und an der CES durch interessante Geräte im Low und Midrangebereich positiv aufgefallen ist, ein Cyanogenmod Smartphone gänzlich ohne Googledienste veröffentlichen. Cyanogenmod wird zwar standartmässig ohne Googledienste ausgeliefert, nichts desto trotz beinhaltet Cyanogenmod einige Googlecodes, so ist die Suche immer die Googlesuche, der Browser loggt sich automatisch auf Google ein und der Kalender ist, zumindest bis Android 4.4 nicht Ohne Googlekonto verwendbar. Das will Blue in Zusammenarbeit mit Cyanogenmod ändern.

Der CEO von Blue, Samuel Ohev-Zion denkt darüber nach, Opera als Standartbrowser einzusetzen, Microsofts Cortana als Suchasistent, sowie Onedrive als Cloudanbieter und Spotify als Musikdienst. Ohev-Zion meint dazu: "Wenn diese oder andere Apps tief in das System integriert werden, funktionieren sie meistens besser als die Google-Apps" (Zitat laut Heise.de)

Der CEO von Cyanogenmod, Kirt McMaster, will unterdessen Cyanogenmod als ernstzunehmende Alternative zu Googles Android und iOS platzieren und hat dazu, neben den schon genannten Herstellern auch vom SOC Hersteller, aber auch von Twitter und dem Medienmogul Rupperd Murdoch ingesammt 80 Millionen US Doller als Finanzierung bekommen und gibt sich im Interview mit Forbes angriffslustig: "We’re putting a bullet through Google’s head."

und meine Meinung?:

Cyanogenmod ist sicher die erfolgreichste und rein technisch gesehen die mächstigste Alternative zum Google eigenen Android, seine Kraft liegt aber vorallem darin, dass Cyanogenmod wo es nur geht auf Open Source setzt und die geballte Kraft der Freien Entwickler, die sich im XDA Forum treffen hinter sich hat. Diese Kraft könnte verlohren gehn, wenn Cyanogenmod, wie Googles Android vermehrt auf proprietäre Dienste setzt und diese tief im System verankern will. Schlussendlich ist es ja unerheblich, ob der Sprachasistent nun die Daten nach Mounten View California oder nach Redmont, Washington sendet.
Natürlich ist es toll, dass Hersteller vermehrt auf Cyanogenmod setzen, und so Androidgeräte fernab von den Googlekontrollen veröffentlichen können, was zu sicher sehr viel spannenden Anpassungen führt, jedoch finde ich, sollte Cyanogenmod möglichst frei von solchen Anpassungen bleiben, da die Freiheit von Cyanogenmod, sowohl hinsichtlich des Codes und der Verwendung durch die User an sich, als auch in Hinsicht als Firma arg gefährten könnte. Es währe schade, wenn Cyanogenmod sich allzusehr vom Community Background entfernt.
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Samstag, 21. März 2015

mal über den Tellerrand geblickt: was ist Cyanogenmod (Android)

Was ist Cyanogenmod?

Cyanogenmod ist eine alternative Android Version, die auf dem originalen Code von Android aufbaut, aber dazu eigene Anpassungen vornimmt, die das Betriebsystem etwas aufwerten. Etwas technisches Verständnis vorausgesetzt, lässt sich Cyanogenmod auf sehr viele, auch ältere Smartphones installieren. Der grösste Vorteil von Cyanogenmod ist, das damit auch ältere Smartphones noch mit aktueller Androidversionen unterstützt werden können.

Um Cyanogenmod auf sein Smartphone (oder Tablet) zu bringen, ist ein minimum an technischem Verständnis notwendig: grundsätzlich beinhaltet der Prozess für alles Smartphones dieselben Schritte:
1. man muss die sogenannten Android Tools auf seinem Computer installieren. Das geht für Windows, Mac und Linux. Englischkenntnisse sind dafür auf jedenfall vorausgesetzt
2. Man muss den Bootloader unlocken, damit man überhaupt die Möglichkeit hat, alternative Software zu installieren. Die meisten Smartphonehersteller bieten dazu offizielle Unterstützung und Webtools an. Durch diesen Prozess verliehrt man für sein Gerät allerdings die Garantie (Achtung! Die gesetzliche Gewährleistung ist davon nicht betroffen).
3. Man muss ein sogenanntes Custom Recovery auf seinem Smartphone installieren, damit man Software installieren kann, die nicht offiziell durch den hersteller signiert wurde. Im falle von Cyanogenmod ist das meist das Clockworkmod Recovery.

Diese Schritte sind in den meisten Fällen relativ einfach, allerding muss man etwas Geduld haben und die ganzen Anleitungen, speziell für sein eigenes Gerät aufmerksam und schritt für schritt durchführen. Da hier sehr viele Fachbegriffe aus der Informatik und speziell aus dem Bereich Android verwendet werden, kann das etwas abschreckend wirken. Ebenso abschreckend wirken die meist gross und rot hinterlegten Warnungen, das man dadurch das Gerät zerstöhren kann, Wenn man jedoch keine Panik hat und sich bewusst ist das es unheimlich schwer ist, ein Android Gerät so sehr kaput zu machen, dass gar nichts mehr geht, und nach mehrmaligen lesen der anleitungen und nochmals lesen und noch mals lesen wird der prozess so einfach, dass mans im schlaf kann.
 Protipp: wenn man vorhat, sein gerät zu entsperren lohnt sich ein Ubuntu Linux auf dem Desktop, da dort der prozess sehr viel einfacher ist.
hat man sein Handy nun entsperrt und das custom Recovery installiert, muss man eigentlich nur noch die Cyanogenmod version für sein Gerät herunterladen, auf sein Smartphone kopiere und aus dem Recovery heraus installieren. aber was bietet nun Cyangenmod?

Grundsätzlich bietet Cyanogen ein pures Android, so wie man es von Nexus Geräten her kennt, ohne Herstelleranpassungen - aber auch ohne Googledienste, also ohne Play Store, Maps, Gmail usw (die Googledienste lassen sich nachträglich installieren). Neben dem Puren Android erlebniss beitet Cyanogenmod aber auch noch ein paar extras:
 - Die Androidversion von Cyanogenmod ist gerootet, das heisst,, man hat als User vollzugriff auf das System und kann auch Systemdateien verändern: dies hat vorallem den effekt, dass man die Prozessoreinstellung verändern kann, also dafür sorgen das das Handy schneller ist, oder aber sparsamer und daher der akku länger hält
- es ist möglich durch die integrierte App Theme Chooser das Aussehen des gesammten Systems anzupassen: man kann dazu unzählige Themes herunterladen und so sein Smartphone extrem individualisieren - die Schnelleinstellungen in der Statusleiste sind editierbar, so das man Ihr Verhalten und ihre Anordung den eigenen wünschen anpassen kann. Ebenfalls kann man anpassen, wie man in die schnelleinstellungen kommt (mit zwei fingern die statusleiste herunterziehen, rechts die startleiste herunterziehen oder links die Startleiste herunterziehen)
- es lassen sich Schnellstarter auf dem Lockscreen hinzufügen, so dass man das handy direkt in eine bestimmte App entsperren kann
 welchen konkreten Vorteil hat man nun von Cyanogenmod?

der konkreteste Vorteil ist der, dass man durch Cyanogenmod auch für Smartphones und Tablets, für die der Hersteller keine Updates mehr liefert immer aktuelle Android versionen bekommt. Aktuell werden über 270!!! Geräte offiziell von Cyanogenmod unterstützt, dazu gibt sehr viel inoffizelle ports. und die haken?
die beiden grössten Haken, bzw die grössten Schwierigkeitenm gerade in bezug auf die homepage ist die übersichtlichkeit. Denn Cyanogenmod verwendet für die einzelnen Geräte Codenamen - und sehr oft weichen diese Codenamen von den Codenamen der Hersteller ab. Um sein Gerät zu finden muss man also oft recht umständlich suchen, welches das nun ist um auf der Cyanogenmod seite die entsprechenden Downloads zu finden. und Cyanogenmods sind niemals fertig: es heisst zwar, dass Cyanogenmod immer die aktuellste Androidversion unterstützt. das Stimmt zwar, aber diese bleiben ewig im Betastaatus. Die Aktuellste Stabile Cyanogenmod version ist die mit Android 4.3. Auch da ist Cyanogenmod etwas unübersichtlich, was die Versionen anbelangt, denn es gibt immer 3 Versionen

- nightlies
- Snapschots
- Stable
nigthlies sind die aktuellen entwicklungsversionen, die jeden tag geupdatet werden - diese sind nicht als tägliche Software geeignet, da diese sehr oft nicht richtig laufen. Die Snapshots werden einmal im monat geupdatet, sind aber eigentlich auch nur nightlies, und eignen sich nicht als standart Version  - und schliesslich die Stable, die üblicherweise wöchentlich geupdatet werden, diese sind die einzigen die wiriklich als gebrauchssoftware taugen, aber diese sind im vergleich eben nicht die aktuellste Androidversion, sondern halt auch schon etwas veraltet.

Fazit:
Wenn man sich auf Cyanogenmod einlässt, kann man den Lebens und Aktualitätszyklus seines Gerätes oft um jahre verlängern, die Stabilen Cyanogenversionen bringen sehr viel praktische Features mit, die teilwiese später auch von google übernommen werden, allerdings ist die Seite von Cyanogenmod und das vorbereiten für das installieren von Cyanogenmod nicht immer das leichteste und kann anfänger etwas abschrecken: hier müsste Cyanogenmod für viel mehr klarheit und einfachheit sorgen.

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Donnerstag, 19. März 2015

Android in Blackberry OS 10.x

Wenn man ehrlich und nüchtern ist, die Blackberry App World ist eine Wüste. Da gibts zwar wunderbare Wüstenblumen an Apps, die rar gesäht ihre Pracht präsentieren, jedoch sind diese Apps leider kaum sichtbar in der weiten weiten leeren Welt der Appworld.

oh, nicht dass es keine Apps gäbe in der Blackberry App World, nur: die meisten sind Schrott, und zwar auf eine ganz Blackberry Art und Weise Schrott: ich mein diese unzähligen Radio Stationen Apps, die billig mit einem Onlineappgenerator gepfefferte mobile Websites sind - und nichts anderes. Das braucht kein Mensch (genau so wenig wie die Furzkissenapps bei Google).

Nun war Blackberry so schlau und hat Android in das Blackberry OS 10 integriert, als Argument, dass die User ja dann unzählige Apps haben, eben auch die schon besagten Furzkissenapps die niemand will. Und mit 10.3 ging Blackberry ein Deal mit Amazon ein, so dass der Amazon App Store nun standartmässig auf den Blackberrys vorinstalliert ist. Tolle Sache oder? oder? ODER?

Auf kurze Sicht gesehen und für den User: ja, auf jedenfall, denn Amazon hat tolle Apps, teilweise auch recht günstig und überrascht immer wieder mit unglaublichen Verschenkaktionen. Für den User, hier und jetzt, ist das wirklich ein ganz gutes Angebot. Auch wenn der App Store von Amazon natürlich nicht mit dem Google Play Store mithalten kann - was aber im Endefekt auch heisst, dass es bei Amazon weniger Müll gibt. Eine feine Sache.

Aber wie sieht es auf lange Sicht gesehen aus? Da könnte sich diese Android und Amazoneinbindung als Bumerang erweisen. Denn so toll es auch ist, dass Blackberry Androidapps ausführen kann: sie sind ein Fremdkörper im System, genau so wie die Android Runtime insgesammt ein Fremdkörper ist.
Und warum sollten Developper sich noch die Mühe machen, Native Blackberry Apps zu entwickeln, wenn die Apps ja sowieso als Android apps auf den Blackberrys landen?
Das Problem dabei, jetzt abgesehen davon, dass Android Apps auf den Blackberry Geräten naturgemäss nicht so performant laufen, wie Native Blackberry Anwendungen ist, dass dadurch die Wüste in der Blackberry Appworld eben nicht weiter bepflanzt wird und es da immer und immer wieder an wichtigen und notwendigen Apps fehlen wird. Und schlussendlich wird sich der User doch auch denken: hm, ich nutze Android Apps und fast nur Android apps, warum sollte mein nächsten Gerät ein Blackberry sein, wo ich doch Android Apps viel besser auf einem Android Gerät ausführen kann.

D.h. die Android Integration in Blackberry mag kurzfristig ein sehr nützliches Goodie für die Anwender sein, kann sich jedoch im Umkehrschluss als Bumerang für Blackberry erweisen. Viel wichtiger und Interessanter währe es, dass Blackberry die Developer von Apps an sich zieht, ihnen zeigt, dass es ein Vorteil, auch Martechnisch sein kann, Apps direkt nativ für Blackberry zu entwickeln, durch sinnvolle Monetarisierungsmöglichkeiten, durch gute Unterstützung, auch durch Werbung.

Ich sträube mich immer, Android Apps zu installieren, und ausser ein paar Spielen habe ich auch nur 2 oder 3 Android Apps auf meinem Blackberry. Es währ mir jedoch viel lieber, wenn diese Spiele und vorallem die Anwendungen Nativ währen, denn ich hab ein Blackberry Gerät, kein Android und ich will auch ein Blackberry Gerät und kein Blackberry Android Klon.

Wobei, Amazon: es währ natürlich auch toll, wenn Amazon native Blackberry Apps anbieten könnte, was aber wohl eher nicht geschehen wird, leider.

Super Hexagon - eines meiner Lieblingsspiele (auf jeder Plattform)

Wie lange sind 60 Sekunden? bei Super Hexagon eine verzweifelte Ewigkeit,

Es gibt diese Blockbuster Games, gigantomanische Grafik, epische Story, hochkomplexe Steuerung mit reiner Gameplayzeit von mehreren Tagen. Diese Spiele werden mit grossem Budget prodiziert und dann auch teuer Verkauft. Da in solchen Spielen sehr viel Investition steckt gehen diese Spiele oft auf Nummer sicher und bleiben im Mainstream, man muss ja die Kosten wieder einspielen und möglichst auch noch Gewinn erwirtschaften.
Was im Kino der Autorenfilm ist, dass ist der Spielebranche das Indygame, die werden oft mit wenig Budget, vielfach nur von einer Person produziert und meist weniger mit der Absicht, gross Geld zu verdienen, sondern um eine Idee umzusetzen. Da werden auch mal neue Spielideen ausprobiert. Das bekannteste Indygame dürfte wohl Minecraft sein, das das Legospielprinzip perfekt in die digitale Welt umgesetzt hat.

Super Hexagon nun, der Star dieses Reviews ist vom Spielprogrammierer Terry Cavanagh, der seine Spiele eher als Kunstprojekt versteht. Einige seiner Spiele gehen in Richtung Antigame, sind also nicht richtig spielbar, bzw. unterwandern die Erwartungen des Spielers, in dem Sie entweder kein wirkliches Ziel haben, fast unlösbar schwer sind, oder die geläufigen Spielmechaniken unterlaufen. Zu den letzteren gehört das sehr poetische Nayas Quest, zu den unsagbar schweren Spielen gehört Super Hexagon.
Super Hexagon ist ein klassisches Arcadespiel, das heisst: es hat keine Story, keine Komplexität, es ist ein Spiel, das man so schnell zwischendurch Spielen kann (denkt man). Optisch wirkt es wie ein Spielhallenspiel aus den 80ger Jahren. Das Spielfeld ist ein Hexagon, die Spielfigur ist ein Dreieck, das man nach Links oder nach rechts bewegen kann. Von aussen her fliegen geometrische Formationen auf einen Zu und das Ziel des Spieles ist es, den Balken auzuweichen und so 60 Sekunden lang zu überleben. Trifft man auf einen Balken, hat man verlohren.

Simpelstes Spielprinzip also und man denkt sich: Kleinigkeit - denkste. Nicht ohne Grund gibt es drei Level: Hard, Harder und Hardest, und das ist ungelogen: Selbst wenn das Spiel nur schnell währe, was es ist, nämlich sehr schnell, währe das noch eine lösbare Aufgabe, nur: die ganze Spielebene dreht sich, in unterschiedlichen Tempis, was die Hand-Augen Koordination massiv durcheinanderbringt.. Dieses Tempo und die Rotation machen das Spiel teilweise zu einer extrem frustrierenden Aufgabe und man ist schneller tot, als man sich das vorstellen kann.
Zur Imagination: spielt man das Spiel das erste mal auf Level Hardest ist man garantiert nach 2 Sekunden Spielzeit tot und man hört dieses "Game Over" das einen, solange man dieses Spiel spielt auch in den Träumen verfolgen wird.
Man könnte nun meinen, dass es ein ziemlich ödes Spiel ist, nun, falsch gedacht: zum einen ist die Herausforderung des Spieles süchtig machend: man wills diesesm Spiel einfach mal zeigen, dass man es packen kann, dass man es schafft, das man schnell genug ist, dass man es besiegen kann. Zum anderen, durch die wechselnden Farben, die Rotation und die Musik (die ich gleich noch erwähnen werd) kommt hier ein extrem psychedelisches Feeling auf - ganz ungelogen hat das Spiel etwas sehr hypnotisches (Epileptiker sollten das Spiel mit Vorsicht geniessen).
Wie schon erwähnt noch ein paar Worte zur Musik: diese stammt von der Japanischen Chiptune Musikerin Chipzel und ist genau das, was man sich von einem Arcadetitel vorstellt: Technoid, extrem eingängig, perfekt zum Spiel passend, Laut und teilweise etwas abgdreht. Es gibt auch eine EP mit den Songs zum Spiel zu kaufen, und das lohnt sich auf jeden Fall: zumindest wenn man auf Technoiden Chiptune Sound steht.

Das Spiel gibt es für iOS, Android und Blackberry für mobile Geräte, über Steam für alle Betriebsysteme und bei Ubuntu über das Ubuntu Software Center zum Downloaden, jeweils für 2,99 € . Meiner Erfahrung nach geht es mit Touchscreen am besten zu steuern, wobei aber das 16:9 Format der meisten Mobilen Geräte das ganze etwas schwerer macht. 
Fazit? Spielt das Spiel auf keinen Fall im Zug, es könnte euch dasselbe passieren wie mir, nämlich dass ihr die Station verpasst.. Allerdings hab ich dann auch das Level Hardest endlich mal geknackt, hat sich also gelohnt hehe.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht

Super Hexagon für Android & Blackberry
Super Hexagon - Sountrack EP von Chipzel