Werbung


Samstag, 18. April 2015

OS 10.3.2 für ausgewählte User über die Betazone erhältlich

Wie Blackberry Central berichtet, ist eine Betaversion von Blackberry OS 10.3.2 für ausgewählte User über die Blackberry Beta Zone erhältlich. Das Update erscheint in der Betazone und man kann es darüber herunterladen (wenn man denn zu den ausgewählten Usern gehört).
Um das Update zu installieren benötigt man 4 GB freien Speicher - die Downloadgrösse beträgt c.a. 1,3 GB.

Es gibt auch eine Änderung bei Blackberry Protect: ist Blackberry Protect eingeschaltet, kann man niemand anderes das Gerät neu aufsetzen, selbst wenn man eine Sicherheitslöschung vornimmt. Es ist daher wichtig, das man seine Blackberry Zugangsdaten inklusive Sicherheitsfrage merkt, bevor man sein Gerät löscht. Für den Weiterverkauf heisst das, das man Blackberry Protect ausschalten muss, bevor man das Gerät weiterverkauft, da sonst der Käufer nicht in der Lage ist, ein neues Konto auf dem Gerät anzumelden.

Freitag, 17. April 2015

Blackberry Playbook - Review

Ein Tablet von 2011 an den heutigen technischen Standarts zu messen ist nicht fair, darum will ich das auch gar nicht und geh auch gar nicht allzugross auf die Technik des Tablets ein: 1 Ghz Dualcore Prozessor? Geschenkt! 1 GB Arbeitsspreicher? Schwamm drüber! Eine Auflösung von 120x600 Pixel? da schaun wir drüber hinweg (oder zählen die Pixel) - denn Anfangs 2011 waren das sicher ziemlich respektable Specs, aber die technische Entwicklung für mobile Engeräte mit Begrabschbildschirm hat in den letzten Jahren einen so massiven Entwicklungsschub genommen, dass heute selbst nachgeworfene Werbegeschenktablets mit mindestens ebenso guten nackten Zahlen aufwarten können. Nein, das wär nicht Fair.
Interessant ist am Playbook eher, dass es sehr symptomanisch ist für eine Firma, damals noch RIM, die Ihren Platz am Olymp des Mobile Computing verloren hat und verzweifelt versucht Anschluss zu finden, aber damals noch absolut hilflos herumruderte und den iPhone/iPad Impact einfach nur verschlafen hat. Symptomatisch für den Versuch einer eher konservativen Firma, zum neuen aufzuschliessen. Und was soll ich sagen? Sie ist mit dem Playbook grandios gescheitert.
Der eigentliche Sturz des Playbooks aber war nicht so sehr seine Technik oder seine Software, sondern die nicht eingehaltenen Versprechen die RIM damit machte:
Versprechen Nummer 1: es wird ein Update auf Blackberry OS 10 geben - das Versprechen wurde gebrochen
Versprechen Nummer 2: Entwickler die eine kostenpflichte Blackberry OS 10 App entwickeln, kriegen ein Playbooks geschenkt - und schob dann nachträglich irgendwelche vorher nicht genannten Bedingungen nach, um das Versprechen nicht einhalten zu müssen.
Ja liebe RIM, so vergrault man Kunden und Fans, und zwar massiv.
Aber nun von vorne:
als gestern die Post mein neues (altes) Spielzeug lieferte, war ich, wie immer wenn der Weinachtsmann von ebay oder Amazon seine Bescherung bei mir abliefert natürlich extrem hibbelig: also gleich ein Unboxing im Beastmode. Und schon da Begann dieses Feeling, das sich bisher nicht ändern konnte: durchwachsen
Die Kartoneinpackung ist Blackberry like, also dezent, schwarz, irgendwie edel, ohne blingbling und schnick schnack, verschwenderisch gross: Firmen, die was auf sich halten verpacken Ihre Geräte edel und minimal (Blackberry in Schwarz, Apple in Weiss) also freudig auf den Weg gemacht, das Innere zu erkunden und da: billig wirkender, billig seiender dünner, extrem hässlicher Kunststoff auf den das Playbook gebettet wurde - viel mehr Schlag in die Fresse und Zerstörung von edler Anmutung geht nun wirklich nicht. Unter dem geschmacksbefreiten Kunststoff war dann wieder das typsche schwarze, liebevolle Kartongedöhns, wie man das eigentlich gewohnt ist - Unboxingerlebnis: durchwachsen.
Eingetütet ist das gute Stück dann in ein recht schön wirkendes Sleeve, das sich aber unweigerlich zu einem Staubmagneten entwickeln wird bei mir, aber: nice to have: ansonsten ist in der Packung noch der übliche Papierkram, ein USB zu Mikro USB kabel und ein Ladegerät - die üblichen Verdächtigen also. Weg damit und den Star der Show ausgepackt: das Spielbuch selber.
Das erste was da auffällt ist das Gewicht. Für ein 7'' Tablet ist das Teil wirklich schwer (um die 426 Gramm rum) und das macht sich dann in der Einhandbedienung auch gleich bemerkbar.. das teil wird sehr, sehr, sehr schwer mit der Zeit: unangenehm schwer. Konterkariert wird dieses unangenehme Schweregefühlt durch eine sehr gut gummierte Rückseite und den breiten Rahmen, die gerade zu einladen, das Gerät als Buch zweckzuenfremden, also auch hier: durchwachsen
Das Tablet bietet auch die üblichen Anschluss- und Drückdingen, also eine Mikro-usbanschluss, ein Mini-HDMI Ausgang, noppen für eine Dokingstation, ein Powerbutton, Laut/Leise Wippe und seltsamerweise ein Play/Pause Button. also so Standart.. Dabei ist der Powerbutten im wahrsten Sinne des Wortes ein Fliegenschiss, bei dem man fast eine Pinsette braucht um ihn zu treffen, und recht schwerfällig, wohingegen der USB dann doch etwas zu leicht sitzt, Fazit: durchwachsen.
Aber mir gehts ja um die inneren Werte, also das Teil gleich einmal hochgefahren und die Blackberry typische Gemächlichkeit des Hochfahrens bewundert um dann alles schön einzustellen: Blackberry ID hatte ich schon, Sprache, Uhrzeit, WLan ist schnell durch um dann im Assistenten zu landen, der einem die Steuerung des Tablets erklärt.
Okay, 2011 war konsequente Gestensteuerung vielleicht noch neu, und so eine kurze Einführung schadet nichts, nein, passt scho, aber dass dann jeweils eine Geste gefühlt 2 Minuten demonstriert wird, ohne dass man den Anschauungsunterricht abkürzen kann, weil mans ja eh schon verstanden hat, das war dann doch etwas arg nerfig. aber gut, man will ja durch. und so landet man dann schlussendlich, irgendwann, auf dem Homescreen.
Und da sind wir dann nun in einem seltsamen Zwitterwesen, einem Screen, der von oben nach unten aufgebaut ist und sich auch von oben nach unten erweitern lässt: in der Statusleiste kann man das Einstellungsmenü öffnen sowie Benachrichtigungen und Applets zur Steuerung z.b. des Musikplayers oder Systembenachrichtigungen öffnen. Das erinnert irgendwie stark an den Gnome Desktop und gefällt. In der Mitte ist dann das Multitasking Menü, das jedem freudige Erinnerungen an Web OS hervorruft, der Web OS kannte. Unten sind dann erst mal 5 Icons, was etwas an Android erinnert, nebenher ein Pfeil, klickt man darauf, öffnet sich ein Appdrawer. Soweit so gut. der Homescreen ist so schlecht schon mal nicht, auch irgendwie durchdacht. Nur: er ist extrem inkonsistent, wenns um die Geschwindigkeit geht: Animationen sind mal butterweich und manchmal unendlich, gerade einschläfernd träge: ein Phänomen, dass sich durch das gesamte System zieht: das booten von Apps dauert oft Schaltjahre, während offene Apps in Lichtgeschwindigkeit reagieren. Beim Verlassen einer App in den Homescreen kann man einschlafen, beim wechseln zwischen den Apps über eine Swipegeste von rechts oder links wird der Turbo gezündet.. ich weiss nicht, ob ich das Wort schon verwendet hab, aber: durchwachsen.
Wo das Tablet wirklich restlos begeistert sind die Stereolautsprecher. Zum einen haben die richtig guten Bass, der sich auch nicht vor dem HTC One verstecken muss, sie klingen Voluminös und es kommt tatsächlich ein Stereogefühl auf - Musikhören macht damit wirklich Spass (abgesehen von der extrem Trägen Musikapp)
was auch sehr gefällt, ist die doch recht akkurate Farbwiedergabe, die, abgesehen von der veralteten Auflösung und den, nun ja, halt 2010/2011 angesiedelten Blickwinkelstabilität FIlme und Videos doch recht geniessbar machen - da kann ich nicht meckern.
soweit so gut.
Blackberry: das steht für Produktivität, für Professonalität, dafür das man Dinge machen kann - irgendwie ist es da ironisch, ein Gerät Playbook zu benennen. Aber es trifft den Nagel auf den Kopf, denn mit dem Tablet produktiv Arbeiten.. ne, das is nicht.. warum?
beginnen wir beim Dateimanager - was heisst Dateimanager? ich seh einen Dateibaum, hierarchisch geglieder vom Rootverzeichnis durch verschiedene Ordner mit Zugang zu allen Dateien, egal welchen Types nicht? Nein, nicht beim Playbook.. der Dateimanager hat 4 Kategorien: Bilder, Videos, Musik und Dokumente, nicht hierarchisch dargestellt: andere Dateien kommen in diesem gar nicht vor - das ist nicht einmal durchwachsen: das ist ein Versagen.
und dann kommen wir z Blackberry Bridge: denn die hat mich wirklich enttäuscht: laut dem Gedöhns von Blackberry soll die sozusagen das Handy auf das Tablet "Streamen" aber alles was passiert ist, dass der Blackberry Messanger und SMS über das Tablet zugänglich werden, wobei es sowieso fraglich ist, warum ein Blackberry Gerät ohne Blackberry Messanger ausgeliefert wird.
Und wie schauts mit Produktivapps in der Blackberryworld zum downloaden aus? ganz ehrlich; fragt lieber nicht. Und über Kameras bei einem Tablet ein Wort zu verliehren wäre sowieso Verschwendung: wer fotografiert denn schon mit einem Tablet? ohne Blitz? mit 5 megapixel
Tja, was soll ich sagen: ein Tablet mit Stärken; ich werd meine Spiele die ich in der Blackberry World gekauft hab, darauf zocken, denn die machen wirklich Spass, auch dank dem richtig guten Sound, aber damit Arbeiten, kann man nicht - irgendwie erscheint das Playbook teilweise fast schon wie ein zynischer Kommentar von Blackberry um all jenen, die glauben, mit einem Tablet produktiv Arbeiten zu können den Spiegel vorzuhalten, denn das Playbook ist, wie die meisten anderen Tablet auch: einfach Spielzeug - das Playbook aber extrem durchwachsenes Spielzeug.

16 Prozent aller Apps sind Maleware

Laut der Firma Symantec sind 16 Prozent aller Apps für Mobile Betriebsysteme als Maleware einzustufen. Symantec hat dazu 6.3 Millionen Apps untersucht und definiert eine Million davon in ihrem Internet Security Threat Report als Maleware, was ein Anstieg von 43% ausmacht zum Vorjahr ausmacht

Ebenfalls hat Symantec die bekannte gewordenen Schwachstellen der Mobilen Betriebsysteme gezählt, demnach gibt es 168 neu bekannt gewordene Schwachstellen, von denen 84% auf iOS Geräten zu finden sind, 11% bei Android, 4% bei Blackberry und 1% bei Windows Phone.

Quelle: itespresso

Apps im Wert von über 100 Euro Gratis bei Amazon vom 16 - 18 April

Amazon ist mal wieder in Geberlaune und verschenkt im Zeitraum vom 16.4 bis zum 18.4 Apps im Wert von über 100 Euro. Dazu gehören, wie immer, nicht blos eher unbekannte Titel, sondern auch sehr bekannte App Klassiker, unter anderem gehören zu den Highlights dieses Give Aways:

- Der Appklassiker Plants & Zombies
- Runtastic Pro
- Prince of Persia Classic
- Osmos HD

Es lohnt sich also auf jedenfalls mal vorbei zu schauen und die eine oder andere App abzugreiffen.

Blackberry Advertising Service wird am 16. Juni abgeschaltet

Der Blackberry Advertising Service, der es ermöglicht, Apps mit Werbung zu finanzieren, wird am 16 Juni 2015 eingestellt, das berichtet Crackberry. Es wird also künftig nicht mehr möglich sein, kostenfreie Apps mit Werbung direkt über Blackberry geschaltet zu Monetarisieren. Blackberry empfiehlt den Entwicklern das Einbinden von Drittanbieter Werbeservices (Blackberry empfiehlt Smaato). Ebenfalls empfiehlt Blackberry den Entwicklern, die Advertising Service API aus den Apps zu entfernen bis zum 16. Juni. Es werden aber noch bis 90 Tage nach dem End-of-Life Termin Einnahmen an die Entwickler ausbezahlt.

Das Abschalten des Advertising Services, der seit 2010 bei Blackberry besteht, ist Teil der Strategie von Blackberry, sich konzentriert auf professionelle Anwender und deren Bedürfnisse auszurichten, wobei dafür Werbeeinblendungen in Apps eher unpassend wirken. Damit wird wohl stärker darauf gehofft, dass "Private User Apps" vermehrt über den Amazon Appstore bezogen werden.

Auf lange Zeit gesehen, wir das wohl dafür sorgen, dass die Apps in der Blackberry World nur langsam zunehmen werden, dafür aber auch sehr viele Anwendungen gar nicht erst in die Blackberry World gelangen werden, deren einziger Nutzen bisher das einblenden von Apps war. Gegebenenfalls wird dadurch der Durchschnittspreis von Apps in der Blackberry World steigen, damit aber sicher auch die Qualität.

Bild des Blackberry Oslo aufgetaucht

Bei Blackberry Central ist ein Bild eines neuen Blackberrygerätes aufgetaucht, dass auf den Codenamen Oslo hört. Das Oslo sieht auf dem Bild aus, wie ein Blackberry Passport (AT&T Version) in einem Metallgehäuse. Alles weitere zum Gerät ist jedoch noch Spekulation

Es wird vermutet, dass es sich hierbei um ein neues Porsche Design Gerät handeln könnte ( www.Blackberrybase.net ), was ich jedoch aufgrund des Bildes bezweifel. Optisch wirkt das Gerät auf mich nicht sehr ansprechend, es könnte sich hierbei ggf. auch um eine Einsteigervariante des Passports handeln, also sozusagen die Q5 Version des Passports. dafür würde das, in meinen Augen, eher etwas billig wirkende Design passen. Aber, wie gesagt, es handelt sich hierbei um blose Gerüchte und Vermutungen. Sobald mehr bekannt ist, werd ich das natürlich berichten. 

Dienstag, 14. April 2015

John Chen Interview mit dem Handelsblatt

Das Handelsblatt hat ein Interview mit dem Blackberry CEO John Chen geführt. Darin erörtert Chen, die künftige Strategie bei Blackberry und beantwortet Fragen zur Zukunft der Blackberry Geräten. Die wichtigsten Punkte die Chen anspricht:

- Blackberry muss ca. 8 bis 10 Millionen Smartphones verkaufen, damit das Hardwaregeschäft profitabel ist
- Chen gibt als Zielkonsument den "Power Professional" an, also Menschen die Ihr Smartphone als Werkzeug  und nicht als Spielzeug brauchen.
- Blackberry Geräte setzen sich von der Konkurenz durch besseren Akku, besseren Empfang und Kommunikationstools ab
- ein Comback von Blackberry dauert zwei Jahre (Chen kritisiert da die Medien, dass Sie diesen Zeitrahmen nicht berücksichtigen)
- Blackberry wird keine Nonameprodukte mit dem Namen Blackberry als Handelsmarke verkaufen (wie das z.b. Alcatel oä tun - Anmerkung von Noob), weil dies zwar zu mehr Abverkäufen, aber auch Reputationsverlust führen würde
- Investitionsschwerpunkt bleibt die Software
- Chen äussert Unsicherheit darüber, ob es Sinnvoll ist, Geräte anderer Hersteller und Software mit Blackberry Software zu verkaufen (mit Hinweis auf die Kooperation mit Samsung)
- Chen deutet an, dass Blackberry auch künftig weitere Firmen kaufen wird (wie das mit Secusmart geschehen ist)
- Als wichtigen künftigen Partner nennt Chen die Netzbetreiber die Blackberrys Sicherheitslösungen anbieten (mit Hinweis auf Vodafone Deutschland)

Das vollständige Interview im Handelsblatt.

Montag, 13. April 2015

mal ein anderes Smartwatchkonzept: digitocks

Smartwatches: wer mich kennt, weiss, dass ich diese Gattung elektronischer Gadgets eher kritisch sehe (siehe hier), zum einen bieten Smartwatches eher wenig Mehrwert, zum anderen sind sie relativ Teuer, ziemlich schnell outdatet und ihre Akkulaufzeit grenzt meist ans misserable Akkulaufzeit. Das Problem dabei: sobald der Akku aufgrund der Smartfunktionen den Geist aufgibt, kann eine Smartwatch nicht einmal mehr das nötigste, was eine Uhr machen muss: die Uhr anzeigen.



Natürlich machen Smartwatches rein vom technischen ganz schön was her, sie sind ein extrem guter Showcase für das, was aktuell technisch, vorallem in punkto Minimalisierung möglich ist, allerdings fehlt in meinen Augen aktuell der wirkliche praktische Nutzen, den eine Smartwatch bietet, bzw. überwiegen die Nachteile (Akkulaufzeit, unbequemes Zeitablesen, kurzer Lebenszyklus) die Vorteile.

Das haben sich wohl auch die Entwickler von digitocks gedacht, die nun ein völlig neues Konzept anbieten: digitocks ist keine Uhr an sich, sondern eine kleine Scheibe mit Vibrationsalarm und Bluetooth die man sich unter jede Uhr kleben kann und mit seinem Smartphone verbinden. Über eine App stellt man dann ein, für welche Nachrichten, von welchem Absender und ggf mit welchen Keywords man informiert werden will. Es gibt keinen Bildschirm, nur ein Vibrationsalarm. Das heisst, diese keine Scheibe vereint akutell alles, was an einer Smartwatch wirklich nützlich ist (Notifications) und lässt alles weg, was blos Gadget ist und die Funktion einer Uhr sogar einschränkt. Und selbst wenn digitocks mit seiner Leistung mal am Ende ist, läuft die Uhr ja ganz normal weiter.

Aktuell handelt es sich dabei nur um ein Konzept, allerdings um eines, von dem ich glaube, dass es viel Smarter ist, als jede aktuelle Smartwatch, weil es vorallem durch seine Unauffälligkeit auffällt. Ob das Konzept Erfolg haben wird? Schwer zu sagen, jetzt wo Apple und Google der ganzen Welt weiss machen wollen, dass eine Smartwatch nach Ihren Vorstellungen das Mass aller Dinge sei.


Sonntag, 12. April 2015

Über den Tellerrand geblickt: Samsung Galaxy S6 & S6 Edge: Freaklücke immer noch nicht gepatcht

Die Freak-Lücke im SSL hat ja letzten Monat ganz schön für Aufsehen gesorgt, auch wenn viele nicht verstanden haben, was diese Sicherheitslücke bewirkt und was nötig ist, sie auszunutzen. Das gefährliche der Lücke war, dass sie so lange vorhanden blieb und das sie absichtlich geschaffen wurde in den Cyberwars der 1990ger Jahre.



Inzwischen haben sich die meisten Softwarehersteller der Lücke angenommen und diese gepatcht, unter anderem ist der Standartbrowser von Android, iOS und Blackberry mit den neusten Updates nun sicher. Damit dürfen eigentlich die meisten Geräte abgedeckt sein, vorausgesetzt natürlich, die verwendeten Smartphones werden noch mit Updates versorgt (was natürlich gerade im Androidbereich eher seltener der Fall ist.)

Soweit so gut, denkt man sich, aber wie nun ZDNet berichtet, ist die Sicherheitslücke bei den neusten Samsung Smartphones, dem Galaxy S6 und dem S6 Edge die Lücke im Standartbrowser immer noch vorhanden: und das obwohl die zugrundeliegende Androidversion die Lücke gepatcht hat. Dies liegt daran, dass Samsung einen eigenen Browser implementiert und nicht den Standartbrowser von Android verwendet. Erschreckend auch, dass beim Browser von Samsung auch die noch ältere Poodlelücke nicht gefixt wurde, also gerade zwei kritische Lücken die zur Komprimitierung einer verschlüsselten Verbindung führen.

Für Besitzer eines Samsungs Smartphones, egal welcher Generation, empfiehlt es sich also, den Standartbrowser nicht zu verwenden sondern auf Google Chrome oder Firefox auszuweichen.

Selbiges empfiehlt sich übrigens für alle Smartphones mit Microsofts Windows Mobile, da Microsoft die FREAK Lücke auch noch nicht gefixt hat.


Samsung Galaxy S6 bei Amazon

Auf den Roten Punkt gebracht, auch diesmal

Blackberry, der schon öfters totgesagte, irgendwie unsterbliche Highlander aus Kanada ist nicht nur nicht Tod zu kriegen, sondern wird im Gegenteil auch immer mal wieder ausgezeichnet. Wurde der Passport noch am 1. April von den Technobuffalolesern zum besten Smartphone gekührt, hat der Wide Worker nun den renomierten Red Dot Design Award des Design Zentrum Nordrhein Westfalen abgesahnt mit der Auszeichnung "Best of the Best", also die höchste aller Auszeichnungen.



Was dabei das aussergewöhnliche ist? Es ist das nächste Blackberry 10 Gerät, das mit dem Red Dot Award gekührt wird: letzes Jahr wurden das Blackberry Z30, Q10 und Q5 ausgezeichnet und 2013 das Blackberry Z10 und ebenfalls wurde 2014 das Blackberry Porsche Design P'9983 zum Best of the Best gekührt.

Damit haben alle bisher (weltweit) erschienenen Blackberry 10 Geräte, mit Ausnahme des P'9982 und dem noch frischen Classic (wobei sich dies ja noch nächstes Jahr ändern kann) einen Red Dot Award bekommen, was für einen immer mal wieder todgesagten wie Blackberry doch ein ziemlich massives Lebenszeichen ist - vorallem für das PRodukt Design Team.

In dem Sinne gratuliere ich Blackberry natürlich zu dem Award und drück für die kommenden Jahre ebenso die Daumen.

Mittwoch, 8. April 2015

Die Monetarisierung des Blackberry Messangers

Der Blackberry Messanger ist ja mitunter eines der beliebtesten Gadgets, die Blackberry zu bieten hat, und wohl auch das, was unter Endkunden am weitesten Verbreitet ist, seit der Messanger auf auf anderen Betriebsystemen verwendet werden kann. Und das Blackberry versucht, darauf Kapital zu schlagen ist nur verständlich, immerhin leben wir in einer kapitalistischen Gesellschaft, in der Firmen vorallem eins müssen: Geld verdienen.

Allerdings ist es ein sehr schmaler Grad zwischen Monetarisierung und die User blos als reiner Geldhahn zu sehen, und mit dem Blackberry Messanger balanciert Blackberry auf einem sehr sehr schmalen Grat, leider mit der Tendenz ins nerfige abzufallen.

Das man Sticker kaufen kann: geschenkt, das ist kein Zwang, passt schon und wer das will.

Das hin und wieder ein paar Werbungen da sind? ebenfalls geschenkt, hält sich ja noch massiv in Grenzen und ist durchaus im Bereich des Vernünftigen. Und das man sich Werbefrei kaufen kann: eine ganz übliche Geschäftspraxis.

Das man sich eine ganz besodere Pin mieten kann? Passt doch, wer sich damit profilieren will, soll das dürfen, und es ist vielleicht sogar für Firmen durchaus eine interessante Angelegenheit.

 Das man allerdings für die Rücknahme von Nachrichen und einen Nachrichten Timer bezahlen muss, und das in einem Abonement, dass geht meiner Meinung nach zu weit. Klar, Blackberry hat von Anfang an gesagt, dass das kostenpflichtige Features sind. Nur: inzwischen hat Blackberry dies ja über 4 Moante kostenfrei angeboten und für alle zugänglich gemacht, und nun soll dies Kostenpflichtig werden? Das hat ein Geschmäckle, wie man das so schön sagt und ich bin da ehrlich gesagt "not amused".

Ich find, Blackberry sollte sich andere Möglichkeiten suchen, den Blackberry Messanger zu Monetarisieren, Möglichkeiten die nicht schon vorhandene Features einschränken. Nein, Blackberry, das ist nicht den Weg, den ich mir wünsche von euch

Samstag, 4. April 2015

Über den Tellerrand... gelächelt? Gigaset will in den Smartphonemarkt einsteigen

Gigaset.. wir alle kennen dieses Begriff, er ist, wie Tesa oder Walkmann ein Gattungsbegriff. Kein Mensch kauft ein Festnetztelefon mit schnurlosem Hörer der über den DECT Standart mit der Basisstation verbunden ist, nein, man kauft ein Gigaset und es gibt wohl sehr viele Haushalte in Deutschland in denen tatsächlich genau ein solches Telefon von der ehemaligen Siemenstochter steht. Ein Gigaset, das ist so Deutsch, wie ein Opinel französisch ist: es gehört einfach dazu, ohne dass man sich gross Gedanken macht. Soweit so gut.

Gigaset hat es ja schon einmal versucht, also das mit dem Haus verlassen und in die freie Wildbahn als mobiles Gerät entlassen zu werden, dooferweise erstmal als Tablet. Natürlich ist Gigaset mit dem Tablet voll auf die Schnauze gefallen, denn wer will schon ein durchschnittliches Androidtablet für einen etwas überdurchschnittlichen Preis von einer Firma die so sexy ist wie lange Unterwäsche und soviel Glamour verspricht wie das Wort zum Sonntag. Aber vielleicht lags auch nur an den sehr erotischen Namen wie Gigaset QV1030 und QV830, da kommt iPad, Galaxy Tab, Iconia, oder Playbook gar nicht erst ran mit... nun ja, mit deutsch sein.
Inzwischen werden die Tablets von Gigaset verramscht und schon um die 90 Euro Neupreis angeboten, als wollten sie alle noch schnell los werden und die Firma Gigaset hat die Tablets sicher alle schon abgeschrieben.

Nun, man könnte meinen, Gigaset hätte aus dem Desaster gelernt und will sich wieder auf den Markt konzentrieren, auf dem Gigaset, zumindest in Deutschland, eine Macht, die Macht, der unangefochtete Regal um Regalreihe im Media Markt dauerbefüllende Meister ist: das Festnetztelefon, das über den DECT Standart, wahlweise auch Bluetooth losgelöst von der Basisstation das telefonieren im ganzen Wohnraum ermöglicht. Aber nein, natürlich nicht.

Darum will nun Gigaset, dieser King of Uncool, ins Smartphonebuissnes einsteigen und will noch dieses Jahr Smartphones auf den Markt schmeissen, hergestellt in Zusammenarbeit mit Chinesischen Produzenten, oder anders ausgedrückt: Chinesische Smartphones in Lizens kaufen und blos das eigene Logo draufpampen um in der gesichtslosen Reihe all die Alcatels und Simvalleys zu duelieren.

Ich will ja nun nicht grossartig Unkenrufen, aber, Liebe Firma Gigaset: tolle Idee, ganz grosses Kino, das kann ja nur... absolut Misslingen, darum: Schuster bleib bei deinen Leisten und Gigaset, bleib bei deinem Festnetztelefon.

Freitag, 3. April 2015

Über den Tellerrand geblickt: John's Phone, das Antismartphone

Kennen wir das nicht alle? wir nennen zwar unser Smartphone noch immer Smartphone, aber immer mehr rückt das Telefonieren damit in den Hintergrund. Wir texten, mailen, Simsen, BBMen immer mehr auf den Geräten, spielen Spiele, Surfen im Web, hören Musik, schauen Filme, lesen News und wenn dann mal ein Telefongespräch kommt ist gegebenenfalls der Akku auch schon leer.

Dabei wurde der Bildschirm immer grösser, die Handies immer unhandlicher und die Funktionen immer verwirrender - und gerade in Notsituationen versagen die Smartphones sehr leicht, weil eben der Akku flöten geht, sie nicht viel Aushalten oder alle unsere wichtigen Kontakte nur über irgendwelche Netzdienste erreichbar sind, während die Notsituation in Edgeland geschieht. Ausserdem wünschen wir uns nicht hin und wieder die Einfachheit zurück? keine ständigen Whatsapp Nachrichten? keine ständigen Email eingänge? Einfach mal ein Schritt zurück, zur Schlichtheit: zum Telefon.



Wie wäre es mit einem Telefon, das keine Smartfunktionen, hat, keine zweimillionen Klingeltöne, keine Apps, kein Kalender, kein SMS, keine Emails, ja nicht einmal Softwarekontakte, ganz zu schweigen von Internet? schlicht ein Ziffernfeld, eine Taste zum Telefone annehmen, ein Schalter für das Ausschalten des Telefons, ein Lautstärken Regler, ein kleiner Screen zum Anzeigen der Nummer die gerade anruft und mehr nicht? Dafür 3 Wochen Akkulauftzeit.

Gibts nicht? Gibts, das John's Phone, das dezidierte Antismartphone bietet genau diese Features, dazu ein kleines Notizbüchlein mit Stift zum eintragen von Telefonnummern, sowie zum spielen von Tic Tac Toe (auch ein Antismartphone bracht eine Spiele "App" xD).

Das perfekte Handy, für alle, die aus dem Smartphoneuniversum aussteigen wollen, einfach mal nicht immer eine eigene Cloud um sich herummtragen wollen und einfach nur telefonieren wollen - oder für all jene, die einfach ein Backup Telefon brauchen, sollte ihr Smartphone mal den Geist aufgeben.


John's Phone bei Amazon

Donnerstag, 2. April 2015

BES 12 nun als Cloud Service

BES 12, die Mobile Management Lösung von Blackberry, die ein Grossteil dessen ausmacht, wofür Blackberry bekannt ist, ist ab sofort auch als Cloud Service erhältlich und muss daher nicht mehr auf einem eigenen Server gehostet werden.
Dies macht BES 12 vorallem für kleine und mittelständische Firmen interessant, die keinen eigenen Server betreiben wollen oder können. Interessant an der Cloudlösung ist, dass sie, im Vergleich zur Standart BES 12 Lösung keine zusätzichen Kosten verursacht, d.H. die Lizenzpreise pro Gerät bleiben dieselben, was die Cloudlösung noch interessanter machen dürfte, da sich dadurch die Gesammtkosten gegebenenfalls verringern lassen, dadurch, dass die Kosten für den Betrieb eines eigenen Servers wegfallen.

BES 12 ist die neuste Itteration der Mobil Management Lösung von Blackberry, durch die sich sehr dezidiert die einzelnen Sicherheitseinstellungen von Firmeneigenen oder für Firmenzwecke genutzen Mobilgeräten einstellen lassen und die gesicherte und vom Normalbetrieb getrennte Workspaces zur Verfügung stellt. BES kann nicht nur Blackberry Smartphones Managen, sondern auch Android, iOS und, noch in etwas abgespeckter Form Windows Phones. Damit ist BES auch für den BYOD (Bring your own Device) Hype gerüstet, in dessen Zuge einige Enterprise Mobility Managementlösungen an ihre Grenzen stossen

TechnoBuffalo: Mobil Madness 2015, and the Winner is: Balckberry Passport

Wie schon mehrfach berichtet (hier, hier und hier), veranstaltete die Techblogging Seite TechnoBuffalo einen grossen Wettbewerb, genannt Mobil Madness 2015, bei dem die User über das beste Smartphone abstimmen konnten. Gekämpft wurde im Cup System, d.H. Es traten immer zwei Smartphones gegeneinander an und der Sieger kam eine Runde weiter.

Im Kampf standen sich alle grossen Smartphones der bekannten Herstellern gegenüber: Apple, Samsung, Sony, HTC, Motorola, Microsoft, One und eben auch zwei Geräte von Blackberry: das Classic und der Passport.

Gegen Ende des Wettbewerbes artete der Kampf dahingehend aus, dass es darum ging, welche Fanbase konnte mehr Wähler Mobilisieren: Blackberry oder Android Fans. Am Ende aber steht nun der Gewinner fest, es ist nicht das One Plus One, dass als eines der besten Smartphones von 2014 gehandelt wird und einen grossen Impact, vorallem bei den Kritikern hatte, nein, es ist unser aller geliebter Blackberry Passport, der sich am Ende durchsetzen konnte und nun den Titel "Best Readers Choice Winner Mobil Madness 2015" davon tragen kann.