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Dienstag, 31. März 2015

Was ich an Blackberry bemängele (und noch mehr bei Ubuntu Phone)

ja, wir lieben sie, diese kongeniale Hubgeste: swipe ub, swipe nach rechts.. das ist der Hammer.. zumindest wenn man Rechtshändert ist (bin ich). Aber wie schauts als Linkshänder aus? da verdeckt der Handballen nicht nur die Sneak Peak Funktion, nein, der Wisch nach Rechts ist auch eine viel unnatürlicherer Fingerbewegung, als es für einen Rechtshänder ist, diesen natürlichen Fluss kommt da nicht so stark zum tragen.
Im Gegensatz zu anderen Betriebsystemen, allen voran Ubuntu Touch ist das jedoch der einzige Punkt, an dem Blackberry OS nicht fair gegenüber Linkshändern ist. Ubuntu Touch zum Beispiel, das das gesammte Menü an den linken Seitenrand legt und mit all seinen Swipegesten ist zu 100 Prozent auf Rechtshändige Bedienung ausgelegt, ich könnte mir gar nicht vorstellen, wie ich so etwas als Linkshänder wirkich bedienen würde.

Andere Smartphones haben dieses Problem weniger, da sie viel mehr auf Point & Click und nicht auf Gesten ausgelegt sind, und bei Blackberry ist es Tatsächlich nur der Hub, der dieses Problem hat. Nichts desto trotz währ es eine unglaublich praktische Funktion, im Sinne der Gleichbehandlung, wenn Blackberry ein Schalter einführen würde, der den Display in seiner Funktion einfach spiegeln würde, also

- Hub auf der rechten Seite, mit Swipe nach Links aufrufbar
- Apps und der ganze recht auf der linken Seite

wie seht ihr das?

Warum eigentlich Blackberry?

ja warum eigentlich? warum nutzen wir und viele andere eigentlich Blackberry? wo wir doch soviel über den Service, über Bugs und fehlende Apps fluchen? da könnten wir doch grad so gut bei Apple, Android oder Windows über den Service, die Bugs oder die fehlenden Apps fluchen. Warum so ein "uncooles" System verwenden, das den Ruf eines Altherresmartphones hat, eine halbtote Firma, die von allen belächelt und als tod angesehen werden. Warum eigentlich nutzen wir Smartphones von einem Hersteller, dessen Geräte entweder unsagbar unförmig (Passport) unsagbar klein (q10, q5) unsagbar altmodisch (Classic) unsagbar kurzatmig (Z10) unsagbar hässlich (Z30) oder unsagbar untermotorisiert (Z3, Leap) sind? sind wir etwa Massochisten? Sind wir nur Blackberry Loyalist, weil wir Markenheinies und Markenmariechen sind? Weil wir statt der Apple Church der Kirche Blackberry der Letzten Tage angehören? Oder mag das sonst einen Grund haben?

Wir wollen schreiben, kommunizieren, uns vernetzten. Das kann man sicher auch mit anderen, kein thema, aber wer kann schon einfach auf eine tastatur einhämmern zu beginnen, ohne zu überlegen, wo er ist und schon am schreiben sein? vom Homescreen einfach mal "tw ich schreib jetzt diesen doofen tweet" eingegen und schon ist ein tweet abgesetzt, wer kann das schon, oder mit einem Wisch an einem ort gleich twitter, facebook, whatsapp und BBM mit seinen ergüssen belasten, ohne sich zu überlegen, wo man nun diese doofen apps hinverschoben hat.
Und wir wollen emailen, drölfzig Email Accounts einrichten und diese nicht notgedrungen über Gmail schlaufen oder zwanzig verschiedene Email apps auf dem Gerät haben - nein, wir wollen sogar keine Email app, denn wir brauchen das nicht. Wir wollen uns nicht mit für jeden Textkanal eine app mit deren ganz bestimmten einstellungen auseinander setzen, wir wollen die kanäle einfach nutzen, alle auf dieselbe Art, ohne Appwirrwar und durcheinander.. wer kann das schon?.. niemand, richtig, niemand ausser Blackberry und der Hub.. DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, all diese unsäglichen autokorrigierten Ergüsse von anderen Smartphones, die sogar den erstellern peinlich sind, dieses frickelige tippseln auf unergonomischen und teilweise arg hässlichen Tastaturen, die Krampfhaft von Drittherstellerapps ersetzt werden, die auch nicht viel machen als ein schmieriges Gewische, wer will das schon? wir jedenfalls nicht, wir wollen auf Tasten hauen, präzise, zielgerichtet, akkurat, ja sogar blind - und wenn wir keine Tasten haben, dann wollen wir eine Tastatur, die mitdenkt, die so dimensioniert ist, dass man sie auch trifft, die so akkurat und präzise ist, dass alle anderen neidisch erblassen, DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, wir wollen nicht auf lahmarschige Webdienste setzen, bei denen wir uns zigmillonen Passworte merken müssen und die beim ersten Edge Loch in Edgeland gleich den Geist aufgeben, nein, wir wollen einen Messanger, der auch bei mieser Verbinung noch schnell läuft, der mit unserem Handy verknüpft ist, so dass wir uns nichts weiter merken müssen, mit dem wir in sekundenschnelle mit der gesammten Welt kommunizieren können, ja in dem wir sogar einen kanal unterhalten können und der Grenzen überschreitet, seit neustem sogar Betriebsysteme, wer kann das schon, ausser BBM? DARUM Nutzen wir Blackberry

Und egal wie sehr und sie Leute verlachen, weil wir so altmodisch sind, und Tastaturen haben, wir lächeln und wischen unsere Apps in den minimierten Zustand, während sich andere um Knöpfe ärgern.
Und wir lächeln müde, wenn uns jemand was von Multitasking erzählt und über versteckte Menüs unübersichtliche Karten von Menüs zeigt.

Deswegen nutzen wir Blackberry, weil Blackberrys zulassen, das man Dinge tun kann, schnell, ohne gross nachzudenken, ohne komplizierte Einstellungen, ohne den Fluss zu unterbrechen, weil jeder Kommunikationsweg gleichwertig gehandhabt wird.... und natürlich auch um anders zu sein als die anderen xD

Dieser Beitrag habe ich auf Blackberrybase.net - DEM deutschsprachigen Blackberry Forum erstveröffentlicht

Blackberry Leap ab heute bei Blackberry vorbestellbar, Liefertermin ist der 24.April

Der Blackberry Leap ist ab sofort bei Blackberry für 289 € vorbestellbar, als Versanddatum wird der 24. April angegeben. Es gibt aktuell nur die graue Version zum Vorbestellen.

Blackberry Leap bei Blackberry für 289 € vorbestellen

Mit dem Einsteigersmartphone Blackberry Leap versucht Blackberry vorallem Jungunternehmer anzusprechen, die einen günstigen Einstieg in das Blackberry Universum suchen.
Technisch bietet der Blackberry Leap ein Update zum Z10, der besitzt denselben Qualcom Snapdragon S4, ein Dualcoreprozessor der mit 1,5 Ghz getaktet ist, dieselben 2 Gb Ram, 16 Gb internen Speicher, der mit einer Micro-SD Karte erweitert werden kann, wobei der Leap bis zu 128 GB Micro-SD Karten unterstützt. Als Display kommt ein 5 Zoll grosses LCD Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel zum Einsatz, dies ist HD Auflösung mit einer Pixeldichte von 294 ppi (Pixel per Inch). Die Rückkammera löst mit 8 Megapixel auf, die Frontkamera mit 2 Megapixel. Für den Power sorgt ein 2800 mAh grosser Akku, der laut Angaben von Blackberry auch bei Heavy Use einen ganzen Tag halten soll.
Der Leap ist 144 mm hoch, 72,8 mm breit und 9,5 mm dick und hat ein Gewicht von 170 Gramm.

Damit ist der Blackberry Leap in keiner nur erdenlicher Form ein Flagschiff Gerät, und meiner Meinung nach, ist der Einstiegspreis mit knapp 300 € für das Gebotene etwas zu hoch. Aber das ist fast bei jedem Smartphone der Fall und ich gehe davon aus, dass sich der Strassenpreis nach Einführung schnell auf um die 200 Euro einpendeln wird, was dann der Leap auch für all jene interessant machen kann, die vom Z10 auf etwas grösseres und vorallem, etwas ausdauendernes umsteigen wollen.

Montag, 30. März 2015

In eigener Sache: Noobzeugs als App nun in der Blackberry World erhältlich

Endlich gibts Noobzeugs auch als App in der Blackberryworld zum Downloaden

Noobzeugs - die App

die App läuft auf allen Blackberry 10 Geräten (nicht jedoch auf dem Passport und dem Classic), sowie dem Playbook und den Blackberry 7.x Geräten

Viel Spass beim regen Downloaden

BlackBerry OS 10.3.1.2708 Update, offiziell nur bei Kanadischen Providern, bei Crackberry als Leak erhältlich

Für einige Kanadische Provider gabs am 28.03. ein Softwareupdate auf OS 10.3.1.2708. Laut Diskussionsthread auf dem Crackberryforum hat sich an den Apps nichts geändert, nur das Core OS ist geupdatet worden. Die User berichten generell, dass sich die Geschwindigkeit des OS, vorallem in der Android Runtime verbessert hat. In Sachen Netwerk und vorallem Wifi gehen die Meinungen weit auseinander, so berichten einige User von starken Verbesserungen, während andere über sehr schlechten Empfang klagen.

Auch nicht verändert hat sich die Tatsache, das sich das Klickgeräuch für die onscreen Tastatur nicht ganz abschalten lässt. So ist man also immernoch auf den Workarround über das Lautlos Profil angewiesen, welches aber auch die Tastaturtöne für das Telefon mutet. Bleibt zu hoffen, dass sich Blackberry dieses Problems noch annimmt

Downloadlinks für das Update sowie Installationsanweisung bei Crackberry.com

Sonntag, 29. März 2015

Manipuliert TechnoBuffalo ihren MobileMadness Wettbewerb?

Wie schon mehrfach berichtet (hier und hier), veranstaltet TechnoBuffalo, eine der grossen Techblogger Sites ein grosses Duell zwischen den Smartphones. Inzwischen steht der Blackberry Passport gegen das One Plus One im Finale.

Auf dem Weg zum Finale haben sich die Votebedingungen einigemale geändert. So war es anfangs noch möglich, ohne Anmeldung zu Voten und das Resulstat wurde angezeigt. Inzwischen ist es nicht mehr möglich, ohne Anmeldung seine Stimme abzugeben und das Voteresultat wird nicht mehr angezeigt. Laut Stellungnahme dient dies dazu, Mehrfachvotes zu unterbinden.

Inzwischen beklagen sich immer mehr Blackberry User, dass das Voten von Blackberrysmartphones aus nicht geht, das dann immer angezeigt wird, dass sie schon eine Stimme abgegeben hätten, während sie, mit derselben Emailadresse von Ihren Computern aus ohne weiteres wählen können.

Da bleiben natürlich Fragen offen:

- Warum wird das Mehrfachvoten erst dann untersagt, als schon 2 Blackberry Smartphones im Halbfinale standen?

- Warum waren die Mehrfachvotes für andere Smartphones kein Problem?

- Warum ist es ausgerechnet von Blackberrysmartphones aus nicht möglich, einen Vote abzugeben?

Der Verdacht liegt nahe, dass das TechnoBuffalo verhindern will, das ein Blackberry Smartphone die Trophäe holt und durch undurchsichtige Methoden Blackberry User vom Voten abhalten will. Was aber sagt dies über eine so grosse Techbloggingsite wie TechnoBuffalo aus?

nichts desto Trotz könnt ihr hier für den Blackberry Passport voten, nur halt nicht von euren Blackberrygeräten aus

Samstag, 28. März 2015

Snap (Google Play Store) für Blackberry 10 Installieren mit dem Chrome Browser

Snap ist eine App, die einen einfachen Zugang zum Google Play Store für Blackberry 10 Geräte ermöglicht. Man kann über Snap alle kostenlosen Apps aus dem Playstore installieren sowie Apps, die man zuvor schon über einen Google Play Store gekauft hat. Was nicht möglich ist, ist, neue Apps zu kaufen. Nichts desto trotz kriegt man so Zugang auf unzählige Androidapps. Die Methode mit Snap hat zudem den Vorteil, dass sie ohne weitere Googledienste auskommt, dies mag für das Privatsphärenempfinden etwas beruhigend wirken.

Man kann Snap auch über Sachesi installieren, jedoch ist die Methode über den Chromiumbrowser weniger aufwändig, funktioniert mit allen Betriebsystemen und bedarf weniger technischer Kenntnisse.

Als erstes brauchts dazu natürlich den Google Chrome Browser, oder die Googlefreie Version Chromium, bzw. ein anderer, auch Chrome basierender Webbrowser. Hat man diesen, muss man die Chrome Extention "BB-10/Playbook Manager" installieren

als nächstes braucht man Snap (Direkter Downlaodstart der Snap.bar)

Den Blackberry muss man nun in den Entwicklungsmodus versetzen, Dazu geht man unter Einstellungen -> Sicherheit und Datenschutz -> Entwicklungsmodus und aktiviert diesen. Dann verbindet man den Blackberry per USB Kabel an den Computer und öffnet den BB10 Manager in Chrome (Die App hat ein Blackberry Icon in die Statusleiste des Browsers hinzugefügt.
In diesem muss man nun zuerst die IP des Blackberrys eingegene, diese steht auch im Menü für den Entwicklermodus. Hernach muss man noch sein Blackberrypasswort eingegeben und der Browser startet die Verbindung. Es wird nun wohl eine Meldung kommen, dass es sich hierbei um eine ungeschützte Verbindung handelt, man muss akzeptieren und weitermachen,

Einmal gestartet sieht man all die Apps die sich auf dem Blackberry befinden. oben rechts hats ein Button für Install Apps, diesen klickt man, sucht die Snap.bar die man heruntergeladen hat und klickt auf öffnen.

und schon hat man Snap installiert und Zugriff auf den Google Play Store

Freitag, 27. März 2015

Play on Blackberry 10: Slenderman, Chapter One: Alone

Horrorspieletittel, das heisst, wie so oft auch bei den Horrorfilmen auch: Splatter, Splatter und noch mehr Splatter und oft auch etwas Gore, vorallem viel Blut, aktuell vorzugsweise sehr viele Zombies und die eine oder andere Folter- oder Gewaltszene. Horror also wird meist mit sehr viel Gewalt in Verbindung gebracht und der expliziten Darstellung expliziter Szenen.

Aber ist das Horror? ist nicht jedem King-Leser schon von Anfang an bewusst, dass es dann, wenns um die konkrete Darstellung dessen geht, wovon man sich fürchtet schnell einfach nur stinklangweilig wird? Ist denn Horror wirklich das Darstellen von Gewalt? Verwechselt man da schlussendlich Ekel nicht mit Horror und sind Filme wie Saw schlussendlich nicht Horrorfilme sondern befriedigen nur den Genuss an Gewalt. 
Ich liebe das Horrorgenere: Horror heisst für mich vorallem: Angst - Angst vor dem Unbekannten, und diese Angst über lange Zeit aufrecht zu erhalten, das ist Kunst. Die besten Horrorwerke leben diese Angst aus durch das Weglassen dessen, was Angst macht: es ist im Hintergrund, es ist, um einen Fachausdruck zu bemühen: Numinos. Das Numinöse an sich, das ängstigt, das steigert die Spannung, den Nerfenkitzel.

Nehmen wir Psycho vom Meister Hitchcock himself: man weiss wer der Mörder ist, aber das Geheimnis das Norman Bates mit sich rumschleppt und dass den ganzen Film durch nicht gelüftet wird bis zum Schluss, dass macht den Nerfenkitzel aus: man weiss, das irgend etwas nicht stimmt, man kann es sich nicht ausmalen was, also fantasiert man darüber, und so wird die Spannung gesteigert. Oder Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere: das Grauen wird am Anfang angedeutet, nur Kurz und dann geht die Geschichte fast ganz normal weiter, nur dass Wissen des Lesers, dass hier etwas passieren muss, dass es passieren wird, steigert den Nerfenkitzel ins unermessliche. 

Noch deutlicher zeigt dies der Film "The Blair Witch Projekt", ein Film der das, wovor man sich ängstig nicht ein einziges Mal zeigt und gerade dadurch zu wirklichem Horror wird, es wird Spannung erzeugt, einzig durch die Stimmung. Die Abwesenheit dessen, wovor man sich fürchtet, macht hier den Nerfenkitzel au, eben: das Numinose.

Was also ist, um guten Horror zu erzeugen, naheliegender als dass, was man fürchtet nicht zu zeigen oder, um genau dieses Phänomen zu steigern: immer dann zu verlieren, wenn man dass, wovor man sich fürchtet eben in Erscheinung tritt. Und damit währen wir beim Slenderman. Denn das Spielprinzip von Slenderman ist ziemlich simpel: sieht man Slendy, dann hat man mehr oder weniger verloren, und solange man ihn nicht sieht, hat man Angst, dass er irgendwo direkt um die Ecke auftauchen könnte.
Ich hab schon verschiedenste Slendermann Spiele gespielt: die meisten sind Schrott, weil sie dem ursprünglichen Spielprinzip Elemente hinzufügen, die zwar augenscheinlich dem Spiel neue Elemente hinzufügen, dabei aber die Schlichtheit und die Effektivität des Spieles zerstören. Zunächst einmal gibts das klassische Slenderman spiel "Slender" und das damit eingeführte Spielprinzip:
Man spielt aus der Egoperspektive, man kann gehen und rennen und man hat (im Original) eine Taschenlampe (mit begrenzter Kapazität) dabei. Man muss acht Seiten suchen und möglichst nicht dem Slenderman begegnen. Das ist alles: man kann nicht schiessen, man muss keine Hebel bewegen, es gibt keine Hintergrundstory, nichts: suche die Zettel und begegne nicht dem Slenderman. Klingt langweilig: ist es aber nicht.
 Das liegt am Setting des Spieles: erstens ist es, natürlich, Nacht, alles ist also Dunkel, es gibt Wälder, Häuser, Autos, viele Ecken, vieles was scheint als könnte es sich bewegen, war da was im Schatten oder doch nicht? lieber mal davon Rennen. Und dazu kommt der Sound: im Orginal einfach nur der Atem und die Schritte im die man macht und die Geräusche der Nacht (war das ein Uhu?) - genau so funktioniert ein ganz langsam, Stück für Stück immer angsteinflössenderes Setting.
Meiner Meinung noch viel besser Umgesetzt hat das das Spiel um dass es nun hier geht: Slenderman Chapter one: Alone, das meiner Meinung nach am besten umgesetzteste Slendermanspiel überhaupt. Hier ist das Spielprinzip noch einmal vereinfacht worden: man kann nur gehen: es gibt keine Taschenlampe und man kann nicht rennen: nur Gehen und Zettel sammeln. Langweilig oder? ganz im Gegenteil: Zum einen ist die Grafik grandios: nicht auf eine Blockbuster Art, denn die Grafik ist relativ einfach: sondern auf eine klassische Horrorart. Sie ist in Schwarz/Weiss gehalten, sehr harte Kontraste, wenig das sich tut, ein paar Häuser, etwas Wald, ein paar Autos, je nach Karte die man Spielt ein paar Strassenlaternen oder Scheinwerfer. Das alles sagt schon: hier stimmt etwas nicht, genau so, wie die ersten paar Sekunden von "Night of the Living Death" oder "Shining" das Unheil ankündigen.

Man kann hier Tag oder Nacht wählen, wobei das keinen grossen Unterschied macht, aber jeder ernsthafte Horrorfan natürlich Nachts spielen will: sehr Stimmungsfvoll ist auch dieser Videoeffekt den man hinzuschalten kann, der fast so wirkt wie diese alten Rot/Grünen 3 D Filme.
 Was aber die Stimmung, die Suspence des Spieles wirklich ins unermessliche steigert ist der Soundtrack.. Man hört irgend was Murmeln im Hintergund, es gibt rar gesähte Soundeffekte, nicht mal all zu laut, aber perfekt gesetzt um die Stimmung Stück für Stück zu steigern. Und jedesmal, wenn man eine der acht Seiten gefunden hat, kommt ein so typischer Hitchcocksound und die Hintergrundssoundkulisse wird unmerklich bedrohlicher.

Was Slenderman Chapter 1: Alone vom Orginial "Slender" auch noch unterscheidet ist die Penetranz mit der Slenderman einen verfolgt. Ist im Orginial die Begegnung mit Slendy, wie ich ihn liebevoll nenne eine Sache des Zufalls, so besitzt Slendy in Chapter 1 eine intelligenz und Hartnäckigkeit. Diese steigert sich von Steite zu Seite die man findet. Hat er einmal Spur aufgenommen, klebt er an einem.
 So: und nun kommen wir zu dem, was aus dem Spiel ein Horrorspiel macht durch das Numinose, dass ich anfangs erwähnt habe: Man darf Slenderman nicht anschauen, weil man sonst den Verstand verliehrt und Game Over geht. Je nach dem wie weit Slendy von einem entfernt ist, dauert es ein paar Sekunden und man kann noch fliehen: nicht aber ohne das sich ein Rauschen über das Bild legt, dass je nach dem wie lange und wie nahe man Slendy angeschaut hat einige Sekunden bleibt. Hat man nun schon einige Seiten, hört dieses Raunen, und ist gerade am davonrennen weil man den Slenderman aus den Augenwinkeln wahrgenommen hat: wie gerne würde man sich nur kurz umdrehen um zu schauen ob er einen verfolgt, wie nahe er ist aber: genau das darf man nicht. Ist er noch hinter einem? ist er es nicht? muss man noch flüchten oder kann man ausweichen und wieder nach Seiten suchen: genau das macht der Nerfenkitzel dieses Spiels aus.

Kommt noch hinzu, dass die Seiten manchmal an Orten sind, die sich als Sackgasse herausstellen und man notgedrungen Umkehren muss, wenn man weiterspielen muss und Päng: steht der Slenderman in der Türe. Ich liebe Horror, ich hab schon einiges an Horror gesehen, gelesen, gespielt, aber bei keinem Spiel ist mir bisher das Herz so in die Hose gerutscht wie bei diesen ungewollten Begegnungen mit Slendy... durch die Musik und die Grafik wird eh schon diese Stimmung erzeugt, diesen Horrornerfenkitzel und dann steht der Leibhaftige doch noch vor einem, da kann man schon mal richtig böse Erschrecken - und genau das macht doch guten Horror aus, das ist es doch, was man sich von einem Trip auf der Geisterbahn erhofft und das kann Slenderman Chapter 1: Alone mit Bravour.

Fazit? dieses Spiel ist ein Kleinod: kein Blockbuster, kein Cashual Game, es geht seinen eigenen Weg in dem es das The Blair Witch Project Flair einfängt und Horror nicht durch Action oder Gewalt, sondern durch Suspence in bester Hitchcock Manier erzeugt. in dem Sinne also: don't look back - he's behind you - he's coming

ACHTUNG: Auch wenn es das Spiel in der Blackberry World, gibt, Ladet es euch unbedingt aus dem Google Play Store: die Version in der Blackberryworld hat einen Bug, so dass man nicht über Türschwellen kommt, was es unmöglich macht, das Spiel zu gewinnen. Es gibt auch eine kostenlose Demo, in der man das erste der beiden Level spielen kann.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht.

Blackberry Z10 - Erfahrungsbericht

Ich bin ja recht spät ein Blackberry Fan geworden, ich war bis vor kurzem ein recht narrischer Android Fan: aber wie schon des öffteren erwähnt, wurde mir Android einfach langweilig mit der Zeit. Und da hatt es sich ergeben, dass das Balckberry Z10 recht günstig von Amazon zu erhalten war, also hab ich mir gedacht: was solls, und hab zugelangt. Und es war kein Fehler.

Ich werde mich hier nicht über die Specs auslassen, die kann man sich zu genüge ergooglen, gemessen am Stand heute ist es wohl ein unteres Mittelklassegerät und als solches sollte man es auch sehen. Für ein solches bietet das Z10 dann aber doch wieder einen erstaunlich brillianten Bildschirm, der allerdings leider ziemlich anfällig ist für Fingerabdrücke. Weiter ist die Audioqualität nicht zu verachten, weder für Audiowiedergabe, noch für Gespräche, auch wenn der Lautsprecher unten ein ziemlicher Staubmagnet ist.

Was beim Z10 auffälllt ist, wie gut, wie ausserordendlich gut das Gerät in der Hand liegt, was an seinen Dimensionen ebenso liegt, wie an der sehr griffigen Rückseite. Die, so muss man leider sagen, nicht gerade sehr hochwertig wirkt. Aber das Gerät will keine Schönheit sein, es ist ein Arbeitstier, und genau so beginnt man das Gerät auch zu verwenden: man arbeitet damit.

Als Android Fan war ich ein Costumizer, ich hab mit dem System rumgebastelt, aber eben: nicht damit gearbeitet - mit dem Z10 kann man nicht grossartig was rumbasteln, also arbeitet man damit.

Richtig erstaunt war ich über die Präzision der Tastatur, ich hätte nie gedacht, dass man mit einer Bildschirmtastatur so gut schreiben kann. Aber diese einzigartigem Wortvorschläge, direkt über den Buchstaben war eine Offenbarung (ich bin dann doch zu den Tastaturblackberrys gewechselt ;) ), ebenso der Blackberry Hub.
Der Hub, man kann den gar nicht so wirklich erklären, wenn man den nicht selber gesehen hat, Android und auch iOS Nutzer verwechseln den sehr gerne mit dem Notifiacation Center, aber sie könnten sich nicht mehr irren. Das beste Wort, den Hub zu beschreiben ist: verdammt praktisch, oder, um es mit einem Applewerbespruch zu sagen: everyting is just a swipe away.

Das Z10 eigent sich auch wunderbar zum Spielen (wegen Colin McRae Rally bin ich vom Q10 zurück auf das Z10 ;) ), was man einem Blackberry gar nicht zutraut (es gibt auch wirklich gute Titel in der Blackberry App World, vorallem von EA).

Was mich dann schlussendlich doch vom Z10 weg zum Passport gebracht hat ist die wirklich unterirdische Akkulaufzeit. Für heavy User ist der akku echt eine Enttäuschung. Ich hab zwar immer einen Ersatzakku dabei gehabt, aber das war nicht sehr, nun ja, praktisch. Das Z10 ist ein ungewöhnlich gutes Smartphone, bei dem ich auch gerne noch länger geblieben währe, wenn es mein heavy Usage auch unterstützt hätte.

Trotzalledem, und auch wenn das Gerät nun schon etwas älter ist, wer ein günstiges Einsteigergerät in handlicher Grösse sucht, sich nicht vor einem Zweitakku scheut und gerne ein Fulltouch Smartphone hat, der sollte sich das Z10 einmal anschauen. Es währe schön, wenn Blackberry mal wieder ein Gerät im gleichen Format auf den Markt bringt (der Bildschirm könnte grösser sein, ohne dass das Gerät grösser wird, denn das Blackberry Z10 verschwendet etwas Platz auf der Vorderseite), das währe dann sicher ein Gerät, dass ich mir anschauen würde.


BlackBerry Z10 bei Amazon

Blackberry hat die Quartalszahlen veröffentlicht

Blackberry hat wie angekündig, heute die Quartalszahlen für das 4 Geschäftsquartal veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat Blackberry im 4 Quartal einen Gewinn von 28 Millionen US Dollar erwirtschaftet, ist also wieder in den schwarzen Zahlen angekommen.

Der Gesammtumsatz viel unterdessen auf 660 Millionen US Doller, was ein Minus von 17% beinhaltet. Dies beinhaltet jedoch auch die negativen Auswirkungen der weltweiten Kursschwankungen, die sich auf 12% belaufen. Der Umsatz verteilt sich wiefolgt auf die verschiedenen Sparten:

- Hardware: 42%
- Service: 47%
- Software: 10%

Verkauft wurden dabei 1,6 Millionen Smartphones, was ein Rückgang von 0,3 Millionen zum Vorquartal bedeutet, jedoch ist der Durchschnitspreis der verkauften Geräte vn 180 Dollar auf 211 Dollar gestiegen.

weiterhin hat sich der Kurs der Blackberryaktie in dem Quartal auf ein Plus von 0,04 Dollar verbessert. Im letzten Quartal des Vorjahres gab es noch einen Verlust von 0,08 Dollar pro Aktie.

Quellen: die Süddeutsche Zeitung & Crackberry.com

Tablets: vom Hype zum Ramsch

Ich hab schon immer gesagt, dass sich Tablets nicht durchsetzen werden, da sie eine recht unnötige Gerätekategorie sind. Die letzten Jahre scheinen mit die Verkaufszahlen unrecht zu geben, und ebenso der Hype mit dem Tablets promotet wurden und jeder, wirklich jeder sein eigenes Tablet auf dem Markt geworfen hat.
Natürlich kam zuerst Apple, bzw war es Apple die behauptet haben, das Tablets für den Consumermarkt ein Must have sind - ungedachtet davon das Microsoft und diverse Hardwarehersteller schon längst Tabletcomputer für den professionellen Markt produzierten, wenn auch eher schlecht als recht - zu Microsoft dann später nocht mehr.

Und dann ging der Run los, selbst marktferne Unternehmen glaubten im Tabletmarkt, verbunden mit darauf installierten Schops für ihre Produkte den Markt gefunden zu haben, den Gordischen Knoten um Geld zu verdienen: Vorallem grosse Verlagshäuser sprangen auf den Zug auf, aber es gab auch so kuriosa wie das Gigaset Tablet.
Und zuerst fanden dass die Kunden ja scheinbar auch ganz toll, so sprechen zumindest die Verkaufszahlen der letzen Jahre, bald hatte fast jeder so ein grosses Smartphone ohne Telefonfunktion.
Aber mit der Zeit stellte sich Ernüchterung ein, man kann ja mit den Tablets sowieso nicht soviel, bequem auf dem Sofa lesen? da greift man doch lieber zum Ebookreader, der hat ein angenehmeres Lesebild, ist leichter und muss auch nicht schon nach ein paar Stunden wieder aufgeladen werden. Games? dazu sind die Tablet zu unhandlich und diese ganzen Steuerungen über den Bewegungssensor klappen mit dem Smartphone auch viel besser, man ist sich ja immerhin jahrelanges Zocken mit den Handheldkonsoloen gewöhnt (danke Nintendo). Filme schauen? Zuhause hat man sowieso den Fernseher und unterwegs ist das Filme schauen auch nicht immer prikelnd. Als Mobiles Büro? da wurde schnell die Limitierung der Smartphonebetriebsysteme zum Problem, ganz zu schweigen von dem unangenehmen langen Schreiben auf einer Bildschirmtastatur. Ob da vielleicht eine Bluetooth-Tastatur eine Lösung ist? aber warum dann nicht gleich zum Laptop oder zum Subnotebook greiffen? Zumal gerade diese Gerätekategorie vor den Tablets als DIE mobile Lösung angeboten wurde (und ja, man kann auch darauf Filme schauen).

Und so blieben die gekauften Tablets immer mehr einfach in er Ecke liegen, unbeachtet und staubten vor sich hin, aber davon ungeachtet hauten die Hersteller immer mehr und noch mehr Tablets auf den Markt, Tablets die auch immer kleiner wurden, um sie handlich und mobil zu halten, während die Smartphones immer Grösser wurden, und so blieben auch diese kleinen Tablets ungeliebt. So ungeliebt, das sie inzwischen verramscht und einem nachgeschmissen werden. Macht man bei einer Firefox Umfrage mit, kriegt man ein Tablet für 7 Euro, schliesst man bei Base ein Mobilfunkvertrag ab, kriegt man ein Tablet für einen Euro zusätzlich nachgeschmissen, Amazon kann seine Tablets nur noch verkaufen, weil da ein Jahr Prime Mitgliedschaft mit dabei ist, bei Vertragsverlängerungen beim Spiegel, bei 1&1, bei weiss Gott wem alles noch kriegt man garantiert ein Tablet geschenkt.

Und inzwischen ist auch der Tabletmarkt rückläufig, denn weil diese Geräte eh selten benutzt werden, hat auch niemand grossartiges Interesse, sein Tablet jedes Jahr zu erneuern - und haben nicht die meisten eh schon 2 oder sogar 3 Tablets rumliegen, die Staub ansammeln.
Nein, was Apple mit der Präsentation des iPad damals losgetretten hat, war ein kurzzeitiger Hype, auf den nun die Ernüchterung folgt, das auch das Jammern an den Märkten beweisst: und längst hat sich eine neue Produktkategorie etabliert, bei der weder Apple noch Android mitmischen können oder dürfen: dem Tablet/Laptop Hybriden. Und damit wären wir wieder bei Microsoft.

Microsoft bliebt lange dem Consumertablet Bereich fern, und als dann das Surface kam, war es von Anfang an als Kombigerät gedacht, Tastaturbetrieb von im Vorhinein vorgesehen, Anfangs zwar auch noch in einer RT Variante, die aber nun auch schon Geschichte ist, also nur noch mit einem Voll ausgerüsteten Produktivsystem, dass, das das normale Installieren von Programmen, Treibern, Tools und so weiter zulässt: es sind Laptops die auch als Tablet zweckentfremdet werden können. Und nun ist es nicht mehr nur Microsoft, die das anbieten, schon stehen die Lenovos (auch als Thinkpad), die Asus, die Acers und all die anderen mit Ihren Hybriden da.. mal mit abdockbarer Tastatur, mal mit umklappbarer, sie alle haben eins gemeinsam: sie interpretieren den Tabletcomputer genau so, wie er von Microsoft definiert wurde, bevor Apple mit dem iPad kam.

Und so stell ich mir die Zukunft der Tablets auch vor: nicht als weitere Produktkategorie zwischen Laptop und Handy, sondern als vollwertiger Laptop, der, wenn gewünscht, seiner Tastatur entledigt werden kann um als Tablet seinen Dienst zu tätigen.

Was heisst das für Blackberry, sollten sie tatsächlich ein Tablet auf den Markt bringen? Es heisst, dass Blackberry tunlichst ihr grösstes Potential dabei nicht vergessen soll: die Tastatur, und dass sie es nicht mit einem Smartphone OS, wie das OS 10 ausstatten dürfen oder, nocht schlimmer, mit einer Neuauflage des Playbook OS. Wenn Blackberry ein Tablet auf den Markt bringen, will, der auch den Buissnessanforderungen gerecht wird, dann muss dies ein Hybrid sein, und er sollte auf Windows, besser noch auf ein GNU System mit dem Hauseigenen QNX Kernel aufbauen, um auch die Installation von wirklicher Produktivsoftware zu bewerkstelligen.

Notebooks bei Amazon

Welche Blackberry 10 Smartphones besitzt ihr?

TechnoBuffalo, Mobile Madness 2015 - Update

Wie schon erwähnt, veranstaltet TechnoBuffalo ein grosses Messen der besten Smartphones 2014/2015 und nun steht der erste Finalteilnehmer fest, es ist, wen wunderts (alle): Der Blackberry Passport.. Dieser hat im Halbfinale das Android Flagschiff HTC One M9 haushoch mit 77,53% der Stimmen vom Platz verwiesen.

Aktuell steht das zweite Halbfinale an, den Blackberry Classic gegen das One Plus One. Inzwischen sind auch die Votebedingungen massiver verschärft worden, war es vor dem Halbfinal möglich, ohne Restriktionen zu wählen, muss man nun eine Email hinterlegen umd doppeltes Voten auszuschliessen. Böse Zungen mögen behaupten, dass diese Restriktion nicht vorhanden währe, wenn sich die Blackberries nicht so hoch in den Rängen befinden würden, zumal die Kommentatoren im Forum ganz schön sauer sind und weiter behaupten, dass die Firma Blackberry Tod sei.

Doppeltes Voten hin oder her, man kennt das von anderen grossen Wettbewerben, bei denen das Publikum Abstimmen kann, die Fans rufen, mailen, schrieben, klicken für Ihren Wunschkandidaten immer vermehrt an und mobilisieren die Mitfans. Also selbst wenn die Stimmen für den Passport und das Classic durch mehrfachvotes und Aufrufe zum Voten in Mobilen Netzwerken zustande gekommen sind, heisst das nur, dass die Blackberry Fans sich besser organisieren und mobilisieren, als die Marktplatzschirsche Samsung und Apple, was doch sehr dafür spricht, dass Blackberry alles ist, nur nicht tod.

Donnerstag, 26. März 2015

Twitter, der IS und dessen Smartphonegewohnheiten

Der ISIS, oder der IS, wie man auch immer diese menschenverachtenden Terroristen nennen will, die im Namen von Allah die Menschen in die Steinzeit zurückversetzen wollen, ist ja nicht nur im Nahen Osten und im Kampf erfolgreich (mehr oder weniger), viel mehr noch lebt er von Propaganda, vorallem übers Internet, und das teilweise leider auch sehr erfolgreich. Es ist auf eine traurige Art Ironisch, dass gerade diejenigen, die das moderne System so verachten, sehr genau wissen, wie sie mit den Medien dieses Systems umzugehen haben, was wohl auch daran liegt, dass sich der IS ja zu einem grossen Teil aus jungen Menschen am Ende der Teenagerzeit besteht, die mit diesen Medien aufgewachsen sind.

Vorallem ist der IS auf Twitter speziallisert und lanciert mit Bot uns an die 46000 aktiven Accounts an die 1000 Tweets pro Minute, was über eine Million Tweets im Tag macht, bei ungefähr 90000 Followern. Dies haben J.M Berger und Jonathon Morgan in Ihrer Studie "The ISIS Twitter Census" dargelegt.

In dieser Studie ist auch aufgeführt, dass die Propagandatweets der IS hauptsächlich von Mobilen Geräten stammen. Sie haben ausserdem ermittelt, von wo die Twitterapps heruntergeladen wurden. 69% der Twitterapps, die der IS verwendet wurden vom Google Play Store heruntergeladen, laufen also auf Android Smartphones, 30% stammen aus dem App Store von Apple, jedoch nur 1% aus der Blackberry World.

Im Grunde genommen sagt das nur aus, dass die menschenverachtenden IS Mörder dieselben Interessen und Marktausrichtung haben, wie der Rest der Menschheit, da sich ja deren Betriebsystemverteilung mit dem der Rest der Weltbevölkerung ziemlich deckt.

Weiter stellt es, gerade in Bezug auf Twitter eine sehr unangenehme Frage: Twitter ist bekannt (und berüchtigt) für sein sehr grosses Mass an Meinungsfreiheit, was immer auch wieder zu negativen Erscheinungen führt, wie z.b. Shittstorms oder eben den Missbrauch von Twitter als Propagandaplattform für den Terrorismus. Die Frage ist, wie weit Twitter diese Kultur der Meinungsfreiheit einschränken muss, damit solchen Auswüchsen keine Plattform mehr gegeben wird, ohne die Twittereigene Kultur der Offenheit einzuschränken.

Nützliches zur Steuerung des Blackberry OS 10

okay, wie man ein Blackberry bedient, dürfte den meisten die hier lesen klar sein. Trotzdem gibts vielleicht den einen oder anderen Trick, den man noch nicht kennt. Daher liste ich hier ein paar nützliche Tricks & Tipps auf, vielleicht kennt ihr ja noch weitere:

Der Hub hängt? einfach von der rechten Bidschirmkante 3 mal nach schräg unten wischen, dadurch wird der Hub neu initialisiert

Der Barcodescanner aus der App World nerft euch mit Popups und die Androidports von Barcoo und Barcodescanner funktionieren nicht richtig? einfach die App Smart Tags verwenden, die hat einen integrierten Barcodescanner

Klickt man im Dateimanager auf die drei Punkte unten Rechts, kann man zwischen Listen und Rasteransicht wählen

Egal in welcher App man ist, zieht man mit zwei Fingern vom oberen Bildschirmrand nach unten, öffnet sich die Statusleiste mit den Schnelleinstellungen.

Seit Blackberry 10.3 kann man die Einträge in den Einstellungen nach dem eigenen Gusto arangieren, einfach mit einem Finger von der Bildschirmkante nach unten wischen und Neuanordung auswählen und die Einstellungen verschieben, wies einem beliebt.

Wenn man viele Bildschirme voll Apps hat, muss man nicht durch alle hindurch wischen, wenn man weis, auf welcher Seite sich eine App befindet, muss man einfach auf den entsprechenden Punkt in der in der Bildschirmansicht klicken.

Wenn man einen Androidlauncher (Homescreen) installiert, kann man über diesen auf das Androideinstellungsmenü zurückgreiffen

Klickt man im Androidmenü im untersten Menü (Telefon) 7 mal auf die Build Nummer wird das Entwicklermenü für Android freigeschaltet, dort kann man z.b. die Android Bildschirmanimationen ausschalten, und so Android etwas beschläunigen

Unter Apps im Android Menü kann man einige Androidapps deaktivieren.

In den Einstellungen der Bilder App kann man die automatischen Storys ausschalten.

Will man nicht, dass sich euer Blackberry mit einem Computer verbindet, wenn ihr es läd, könnt ihr unter dem Punkt Speicher und Zugriff und dann Zugriff über USB den Modus "Nur laden" Aktivieren. Es wird dann keine Datenverbindung zu einem Computer erstellt.

Unter Sprache und Eingabe und dann Eingabehilfe und Korrektur unter Wortersetzungen könnt ihr eigene Abkürzungen definieren, z.b. für eure Adresse oder eure Telefonnummer.

Wenn ihr die Lauter und die Leiser Taste gleichzeitg drückt, wird euer Bildschirm fotografiert.

Wisst ihr noch weitere nützliche kleine Kniffe?

Aus der Welt des Kuriosen: Zwangsabstieg wegen Windowsupdate

Man kennt das: bitte den Computer nicht ausschalten, Updates werden installiert. Jeder Windowsuser kennt diese Meldung und ist, meistens wegen der Dauer, die das benötigt alles andere als begeistert. Nun sorgt genau das für einen Zwangsabstieg, und zwar in der zweiten Deutschen Basketballliga

Und zwar spielten die Paderborn Baskets am 13. März gegen die Chemnitz 99ers. Das Spiel sollte um 19:30 angepfiffen werden. Nun, sollte, denn wegen dem schon erwähten Update konnte die Anzeigetatel nicht, bzw nicht rechtzeitig zum Laufen gebracht werden. Es dauerte 25 Minuten, bis sich das Windows entschied, wieder zu funktionieren.
Das Spiel wurde dann auch Angepfiffen und Paderborn gewann mit 69:62.

Blöd nur, dass laut Ligaverordnung ein Spiel als verlohren anzusehen ist (für die Heimmanschaft), wenn es zu mehr als 15 Minuten Spielverzögerung kommt. Chemnitz hat dann auch Einspruch eingelegt und dem Einspruch wurde von der Spielleitung stattgegeben und die Partie mit 0:20 für Chemnitz gewertet. Paderborn kann dadurch einen Abstieg nicht mehr verhindern.

in dem Sinne:


Renderbilder des Blackberry Slide - von Dylan Habkirk

Blackberry hat es ja an der MWC verstanden, die Gerüchteküche anzukurbeln durch das kurze zeigen eines Smartphones mit Gebogenem Display und ausschiebbarer Tastatur. John Chen sprach vom Blackberry Slide. Nun hat Dylan Habkirk anhand der paar Bilder die es vom Slide gibt sowie anhand der Gerüchteküche ein paar Renderbilder des Blackberry Slide erstellt, aber schaut selbst




Tastatur Schortcut für den Blackberry Hub geht nicht? Hier ist die Lösung

Mit Blackberry OS 10.3.1 ist ja die Möglichkeit für Tastaturshortcuts zum Blackberry Passport (und anderen Tastaturblackberries) hinzugekommen, ein Feature, das vorallem alteingesessene Blackberry Users ja schmerzlich vermisst haben.

Nun kann man in den Einstellungen für die Shortcutbelegung auch den Blackberry Hub belegen (den ich Logischerweise auf die Taste H gelegt habe), aber das scheint nicht bei allen zu funktionieren. Wieso?

Nun, wenn ihr so drauf seit wie ich, dann löscht ihr bei jedem Gerät alle Apps und Icons, die ihr nicht benötigt, dazu gehören neben Facebook meist auch reine Icons und Shortcuts, wie z.b. das Icon für den Blackberry Hub oder den Browsershortcut für Youtube. Und genau das ist das Problem: der Shortcut für den Blackberry Hub funktioniert nur dann, wenn auch das Icon für den Hub auf dem Display ist (was ironischerweise nicht für andere Funktionen des Hubs gilt).

Nun ist das Icon gelöscht und nun was? nicht verzagen.. einfach die Blackberry World aufmachen, nach Blackberry Hub Icon suchen, installieren und schon klappts wieder mit dem Tastaturshortcut um in den Blackberry Hub zu gelangen.

Die besten Apple Mitarbeiter

endlich mal ehrliche Mitarbeiter

Blackberry Leap - Verzweiflungstat oder zielen auf die richtigen Märkte?

Der Blackberry Leap steht ja nun in den Startlöchern, ein 5 Zoll all-Touchgerät für einen doch recht annehmbaren Preis von 275 US Dollar. Und doch bleiben Fragen offen.

Denn immerhin beinhaltet der Blackberry Leap, nun ja, recht veraltete Technik, im Grunde genommen dieselbe wie der Blackberry Z10 - ist das ein richtiges Zeichen? Viele haben sich ja ein neues Highend all-Touch Gerät erhofft, und dass ist der Leap auf keinen Fall, auch der Preis sag nichts anderes aus. Selbst die Bezeichnung Midrange scheint etwas übertrieben, man kann hier fast von einem Low-End Gerät sprechen.

Laut Blackberry Werbung zielt der Leap auf Start Up Unternehmen, aber kann das funktionieren? Die meisten Startups werden ja von sehr Technoaffinen Menschen gegründet, die durchaus auch mal gerne zu High End Geräten greiffen, und es ist auch eher weniger der Fall, dass ein neues Startup gleich einen Fuhrpark an Geräten anschafft, um eine ganze Belegschaft damit zu versorgen, zumal die Belegschaft bei Start Ups eher klein sein dürfte.

Ist also der Leap ein Sprung vorwärts, oder eher einer Rückwärts? Nun, ich sehe beim Leap in den Europäischen und Amerikanischen Märkten eher weniger Chance, zumal man dieselbe Technik auch viel günstiger kriegt bei anderen Anbietern, neue Kunden wird man damit für Blackberry sicher nicht reissen können. Vielleicht gibt es Umsteiger vom Z10 auf den Leap, aber die kaufen sich dann eigentlich nur ein Z10 mit grösserem Bildschirm und stärkerem Akku.

Aber Europa und Amerika ist schon lange nicht mehr der Markt, an dem wirklich Geld gemacht wird mit Smartphones, es ist der Asiatische Raum, es sind die Emergin Markets, Märkte, die stark im kommen sind, und wo auch immer wieder etwas mehr Kaptial auszugeben ist: Indonesien, Indien, Malaysia usw. Und dort kann der Leap sicher funktionieren als, im Verhältniss gesehen, High-End Ablösung für den Blackberry Z3. So entspricht ja auch das Design sehr genau dem des Z3, mit leichten, dezenten Verschönerungen, etwas solider gearbeitet.

Und bei uns? Nun, wohl kaum zum Einführungspreis, dieser ist dann doch recht hoch für die gebotene Technik, zumal man ein Blackberry Z30 für denselben Preis, wenn nicht günstiger kaufen kann. Sobald sich der Preis jedoch senkt, oder der Leap mit einem guten Angebot eines Providers vermarktet wird, kann der Leap durchaus zu einem Interssanten Einsteigergerät, nicht nur in den Smartphonegebrauch, sondern auch ins Blackberryuniversum an sich sein. Sollte der Preis unter 200 Euro sinken, was sicher anzunehmen ist, das dies geschieht, dann dürfte der Leap sicher einen Blick wert sein, selbst wenn er dann, vergleichsweise alte Technik bietet. Wobei hier vorallem die weisse Version auch die Ansprechen dürfte, die gerne ein schickes Smartphone wollen.

Es bleibt also abzuwarten, ein Grosses Risiko wird Blackberry mit dem Leap sicher nicht eingehen, da die Produktionskosten wohl eher gering gewesen sind.

Statistik zum Smartphonegebrauch in Deutschland durch BITKOM

Das Marktforschungsinstitut Bitkom Research GMBH hat eine Studie zum Smartphonegebrauch 2014/2015 in Deutschland veröffentlicht.

Laut dieser Studie nutzen 63% aller Deutschen über 14 Jahren ein Smartphone , effektiv sind das 44 Millionen Menschen, was einen Anstieg von 2 Millionen in den letzten 6 Monaten bedeutet.

83% der Smartphoneuser benützen ihr Smartphone, neben dem telefonieren auch als Terminplaner, 74% laden zusätzliche Apps auf das Smartphone, 71% benützen Kurznachrichtendienste, 70% greifen auf ein Soziales Netzwerk mit dem Smartphone zu.
Weiter nutzen 68% der Smartphoneuser ihr Smartphone zum Musik hören, 67% lesen darauf Nachrichten, 64% nutzen Spiele und 58% zweckentfremden ihr Smartphone als Wecker.
55% nutzen ihr Smartphone zum Lesen und Schreiben von Emails (erstaunlich wenig meiner Meinung nach), und ebenfalls 55% nutzen die Navigationsfunktionen. Weniger überraschend: 100% der Smartphoneuser telefonieren mit dem Smartphone, 98% nutzen die Kamera und 97% surfen mit dem Smartphone im Internet.

Interessant auch, dass das Smartphone auch bei den Usern über 65 Jahren ähnlich gebraucht wird, 83% der Senioren machen damit Fotos, 57% surfen damit im Internet, 50% Nuten es als Terminplaner. 36% laden zusätzliche Apps auf die Geräte und 31% nutzen Soziale Netzwerke. Laut Johannes Weickels von der BITKOM liegt dieses Nutzungsverhalten bei Senioren vorallem an den immer grösseren Bildschirmen, da dies zu einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit führt.

In einer weiteren Studie von Kantar World Panel werden folgende Betriebsysteme verwendet

- Android: 71%
- iOS:  18,7%
- Windows Phone: 6,9%
- Blackberry: weniger als 1%

Quellen: zdnet und Bitcom Research GmbH

Mittwoch, 25. März 2015

Mobil Madness 2015 - Techno Buffalo

Technobuffalo, ein Name der zumindest all jenen auch hierzulande bekannt ist, die sich per Youtube über neue Smartphones und sonstige Mobilegeräte interessieren, veranstalten auf ihrem Blog eine Grosse Meisterschaft zwischen den Smartphones, bei dem die User jeweils für ein Gerät voten können und der Sieger dann in die nächste Runde kommt.

Das mag nicht allzu spektakulär klicken, denn immerhin veranstalten viele Websites solche Votes, jedoch nur wenige so umfangreich wie TechnoBuffalo, und noch weniger mit einem so grossen Einflussbereich, immerhin ist Technobuffalo einer der wichtigsten Techsites in den USA.

Mit von der Partie sind, bzw. waren alle wichtigen Smartphones von 2014 und 2015, also:

- HTC One M9
- LG G3 (in einer Vorrunde gegen das HTC One M9 ausgeschieden)
- LG G Flex 2)
- Apple iPhone 6 & 6 Plus
- Motorola Moto X (2014)
- Motorola Droid Turbo (welches leider nur in den USA erhältlich ist)
- Sony Xperia Z3
- Nokia/Microsoft Lumia 930
- One Plus One
- Samsung Galaxy S6
- Samsung Galaxy Note 4
- Samsung Galaxy Note Edge
- Google Nexus 6

sowie

- Blackberry Passport
- Blackberry Classic

Das die Leser die iphones schon in der ersten Runde abgestraft haben ist sicher nicht allzu verwunderlich (oder doch), die Gegner hatten es auch in sich (HTC One M9 & One Plus One), Das alle Samsunggeräte die erste Runde überlebt haben sicher auch. nein, verwunderlich, gerade für die USA, in denen die Blackberrys Stück für Stück von den Providern Vernachlässigt wurden ist der durchschlagende Erfolg der beiben Blackberry Flagschiffe. Das der Passport das Motorola Droid Turbo ausgestochen hat, mag velleicht noch daran liegen, dass es den Droid Turbo nur im Vertrag mit Verizon gibt. Dass aber der Classic schon in der ersten Runde Googles Flagschiff und Prozmaschine Nexus 6 aus dem Weg räumt ist dann schon ein ganz schöner Schlag ins Gesicht von Google (Yey).

Viel Interessanter wurde es dann in der zweiten Runde, dem viertel Finale, als der Passport seinem direkten Konkurenten, dem Samsung Galaxy Note 4 gegenüberstand. In diesem Kamp der Giganten, der Productivity Schlacht hat der Passport das Note 4 massiv abgestraft und ist somit triumpfal ins Halbfinale eingezogen.

Das dann auch noch der Classic das Sony Xperia X3 ausgebootet hat ist ein klares Zeichen dafür, dass die Leser genug von Sonys Langweiligkeit haben und dass der Classic, obwohl noch frisch, und mit eher Midrangespecs doch Nutzerfreundlicher ist als grosse, glasige Knäckebrote.

Und nun stehen Sie da, zwei Blackberrys im Halbfinale, als einziger Hersteller noch mit 2 Geräten im Rennen und haben es mit den am meisten gefeierten Androiden 2014/2015 zu tun, der Passport steht gegen das HTC One M9, der Classic gegen das One Plus One.

Unanbhängig wie dieser Kampf ausgeht, laut Meinung der Leser von TechnoBuffalo gehören die beiden Blackberries also zu den Top 4 Geräten in diesem Jahr, sie haben mächtige Konkurenten weit hinter sich gelassen. Von wegen also Blackberry ist tot, oder es gibt keine Blackberry Fans - Die Mobile Madness von TechnoBuffalo zeigt das pure Gegenteil. Und hoffentlich wird dann am erste April einer der beiden Blackberries den Titel von sich tragen. Wobei auch ein Finale dieser beiden Tastendrücker seinen Reiz hätte. Ich bin gespannt

und wenn Ihr das auch seit, dann votet hier aktuell für den Passport.





Warum sichere Kommunikation nicht sicher ist

Blackberrys hinzugekaufte Tochter Secusmart ist ziemlich flink im Vermarkten von Hochsicherheitslösungen, vorallem an die Deutsche Regierung, die damit freundliche und feindliche Regierungen vom Zuhören ausschliessen will. Scheinbar schafft das die Firma Secusmart auch relativ gut. So ist ja erst kürzlich der Versuch, vermutlich von der NSA aufgefallen, ein Kryptohandy der Marke Blackberry zu manipulieren, als es sich auf dem versiegelten Postweg zur Reparatur befand. Man kann davon ausgehen, dass die NSA, oder welcher Geheimdienst auch immer, es nicht nötig hätte, ein Smartphone mechanisch zu Manipulieren, wenn man sonst Zugriff auf die Daten erlangen könnte. Kurzum: Secusmart, in Zusammenarbeit mit Blackberry, und künftig, dank dem Secutablet auch mit Samsung und IBM schaffen es wohl, einen sehr hohen Sicherheitsstandart zu etablieren. Soweit so gut.

Warum ist den sichere Kommunikation trotzdem nicht sicher? nun, weil sie niemand gebraucht. Es ist ja nicht nur Hillary Clinton, die Ihre Mails über einen privaten Server abwickelt, es ist das Gro der Politiker weltweit, die gerne mal Zugunsten der Bequemlichkeit auf die Sicherheit verzichtet. Die Menschen, und nichts anderes sind ja Politiker mögen es halt nicht, immer wieder Pins einzugeben, Passworte, auf Schlüsselaustausche zu warten und dann ggf auch noch eine geminderte Gesprächsqualität hinzunehmen. Das ist halt eben nicht bequem. Man ist sich durch den Gebrauch mit Technologie so sehr ans einfache, Problemlose gewöhnt, da schleichen sich Sicherheitslayer wie Störfaktoren ein, und vermindern die Usability. Das führt dann eben oft dazu, dass brisante Kommunikation eben nicht über gesicherte Wege abgewickelt wird, sondern der Bequemlichkeitshalber eben auf dem konventionellen, bequemen, schnellen weg. Ausserdem benötigt z.b. ein verschlüsseltes Telefongespräch immer eine Datenleitung, da es sich hier technisch um eine IP Telefonie handelt.

Nun, man kennt das, sehr oft in Deutschland und auch anderswoh befindet man sich Funklöchern, die einen stabilen Zugriff auf ein Datennetz nicht zulassen (das EDGE Land), was macht man also, wenn man gerade in einer solchen Region was besprechen muss? richtig, man greift zum normalen, sprich ungesicherten Gespräch. Aber selbst wenn, selbst wenn ein Anwender sich kryptisch an die Sicherheitsvorkehrungen hält: hat er oder das Gegenüber oder sonstwer im ggf. demselben Raum nicht vielleicht noch ein ganz privates Smartphone mit dabei? Man will ja erreichbar sein, falls die Kinder oder die Ehepartner einen Notfall haben. Und bei solchen Privat genutzen und Privat gekauften Geräten kann niemand garantieren, dass sie sicher sind, ja nicht einmal, dass sie nicht manipuliert wurden, und so als Wanze für einen befreundeten Geheimdienst dienen.

So sehr also Sicherheits und Hochsicherheitslösungen für die Kommunikation wichtig sind, sie geifen viel zu kurz, wenn sie nur auf wenige Geräte beschränkt sind, kompliziert in der Handhabung und ggf mit Einbussen der Kommunikationsqualität verbunden sind. Und diese Probleme kann man nicht umgehen, wenn man Sicherheit als zusätzliches Feature "on top" auf ein System aufsetzt, sondern nur, wenn sie per default in die Geräte und die Anwendungen impelentiert sind. So seltsam wie das klingt, Whatsapp zeigt da vor, wie das geht, mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung, von der der Nutzer nicht einmal etwas mitbekommt.

über den Tellerrand geblickt: Cyanogenmod will Google eine Kugel in den Kopf jagen (Android)

Cyanogenmod, dass ist, oder war zumindest, diese symaptische Customfirmware, die geschaffen wurde, um Geräte, die nicht mehr mit offiziellen Updates vom Hersteller oder von Google versorgt wurden, weiter aktuell zu halten. Entstanden ist Cyanogenmod vom XDA Developer Cyanogen und er hat damit dafür gesorgt, dass ein eigenes HTC Dream (auch als T-mobil g1), das allererste kommerziell erhätliche Androidhandy auch noch mit Android 2.0 betrieben werden kann (ganz abgesehen davon, dass Cyanogen auch noch Multiitouch aktiviert hat).
Cyanogenmod wurde dann auf immer mehr Geräte portiert und mit immer mehr Funktionen angereichert (bis Android 2.3 mit Praktischen Lockscreengesten, die nun aktuell z.b. der Z Launcher von Nokia wieder einführt) und vorallem einer sehr ausgefeilten Theme Engin, mit der sich Cyanogenmod extrem anpassen lässt.

Seit 2013 ist das Hobbyprojekt, das von fast allen unabhängigen XDA Developers getragen wurde und wird zu einer Firma angewachsen und hat inzwischen mit in Zusammenarbeit mit dem Hersteller OPPO und der Firma One Plus auch schon zwei offizielle Cyanogenmod Smartphones gelauncht, ein weiteres wird von der Firma Micromax kommen. Auch der hierzulande etwas bekanntere Hersteller Alcatel wird ein Cyanogenmod Smartphone launchen

Nun will der Amerikanische Smartphonehersteller Blue, dessen Smartphones doch schon einigen Achtungserfolg verzeichnen können und an der CES durch interessante Geräte im Low und Midrangebereich positiv aufgefallen ist, ein Cyanogenmod Smartphone gänzlich ohne Googledienste veröffentlichen. Cyanogenmod wird zwar standartmässig ohne Googledienste ausgeliefert, nichts desto trotz beinhaltet Cyanogenmod einige Googlecodes, so ist die Suche immer die Googlesuche, der Browser loggt sich automatisch auf Google ein und der Kalender ist, zumindest bis Android 4.4 nicht Ohne Googlekonto verwendbar. Das will Blue in Zusammenarbeit mit Cyanogenmod ändern.

Der CEO von Blue, Samuel Ohev-Zion denkt darüber nach, Opera als Standartbrowser einzusetzen, Microsofts Cortana als Suchasistent, sowie Onedrive als Cloudanbieter und Spotify als Musikdienst. Ohev-Zion meint dazu: "Wenn diese oder andere Apps tief in das System integriert werden, funktionieren sie meistens besser als die Google-Apps" (Zitat laut Heise.de)

Der CEO von Cyanogenmod, Kirt McMaster, will unterdessen Cyanogenmod als ernstzunehmende Alternative zu Googles Android und iOS platzieren und hat dazu, neben den schon genannten Herstellern auch vom SOC Hersteller, aber auch von Twitter und dem Medienmogul Rupperd Murdoch ingesammt 80 Millionen US Doller als Finanzierung bekommen und gibt sich im Interview mit Forbes angriffslustig: "We’re putting a bullet through Google’s head."

und meine Meinung?:

Cyanogenmod ist sicher die erfolgreichste und rein technisch gesehen die mächstigste Alternative zum Google eigenen Android, seine Kraft liegt aber vorallem darin, dass Cyanogenmod wo es nur geht auf Open Source setzt und die geballte Kraft der Freien Entwickler, die sich im XDA Forum treffen hinter sich hat. Diese Kraft könnte verlohren gehn, wenn Cyanogenmod, wie Googles Android vermehrt auf proprietäre Dienste setzt und diese tief im System verankern will. Schlussendlich ist es ja unerheblich, ob der Sprachasistent nun die Daten nach Mounten View California oder nach Redmont, Washington sendet.
Natürlich ist es toll, dass Hersteller vermehrt auf Cyanogenmod setzen, und so Androidgeräte fernab von den Googlekontrollen veröffentlichen können, was zu sicher sehr viel spannenden Anpassungen führt, jedoch finde ich, sollte Cyanogenmod möglichst frei von solchen Anpassungen bleiben, da die Freiheit von Cyanogenmod, sowohl hinsichtlich des Codes und der Verwendung durch die User an sich, als auch in Hinsicht als Firma arg gefährten könnte. Es währe schade, wenn Cyanogenmod sich allzusehr vom Community Background entfernt.
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Dienstag, 24. März 2015

der Leak für das OS 10.3.1.2582 seht nun als Blitz-OS für alle Blackberry 10 Geräte zur Verfügung

Nachdem zuerst den Leak für den Passport und dann für das Z30 und das Classic veröffentlicht wurde, steht der Leak OS 10.3.1.2582 nun für alle Blackberry 10 Geräte als Blitz OS zur Verfügung und kann per Sachesi installiert werden.

Blitz-OS für alle Blackberry 10 Geräte

Bitte beachtet, dass sich das Update in einer sehr frühen Phase befindet, und daher Fehler durchaus wahrscheinlich sind. Es ist nicht zu empfehlen, der Leak auf ein Produktivgerät zu flashen. Es sollte Vorher auch ein Backup gemacht werden, falls etwas schief läuft. Und das flaschen geschieht wie immer auf eigenen Gefahr.

Super Graviton auf dem Blackberry Passport

Ich hab ja ein Faible für Spiele die so unsagbar schwer sind, dass man kaum länger als ein paar Sekunden überlebt, Games denen man es einfach mal zeigen will, so ultimative Arcadeherausforderungen. Und niemand kann besser solche Spiele machen, als Terry Cavenagh, von dem auch mein Lieblingsspiel Super Hexagon ist.
Bekannt geworden ist Cavenagh durch das Platformspiel VVVVVV (ich hoffe die Anzahl der Vs ist richtig), in dem es um das Spiel mit der Gravitation geht. In diesem Game gibt es ein kleines Minispiel, das nun als Super Graviton kostenlos veröffentlich wurde. Und das Spiel kann ich allen wärmstens empfehlen, zumindest all den jenigen, die Angry Birds zu leicht finden und die ggf. eine etwas massochistische Ader haben.
Das Game kann man über Snap oder den Playstore auf sein OS 10 Gerät herunterladen. Auf den Geräten mit Quadratischem Bildschirm ist es noch etwas schwerer, weil jeweils links und rechts etwas von der Grafik abgeschnitten wird, aber, seht selbst:


Blackberry OS 10.3.2 Preview für den Passport (update: nun auch für Classic und z30)

Kaum dass das ofizielle Update für Blackberry 10.3.1.1779 komplett (und fehlerfrei *sic*) über die Bühne ist, verteilt Blackberry schon Leaks für das nächste Update, zumindest für den Passport an ausgewählte User, die natürlich nichts andere taten, als dieses Preview direkt zu leaken, so dass es sich nun jeder, der es will mit Hilfe von Sachesi und Co. auf seinen Passport flashen kann.

zu den schon bekannten neuen Features gehören unter anderem

Neue Features in 10.3.2
S/MIME Unterstützung für Active Sync - Importieren Sie ihre S/MIME Zertifikate in den Zertifikatsreicher und verwalten Sie die Einstellungen für sichere E-Mails im Hub
Verbesserte Performance und neue Protokolle für 'Behind-Firewall-Access' bei BES 12.2

BlackBerry Protect
Diebstahlschutz: Möglichkeit das Gerät aus der Ferne zu sperren, löschen und freizuschalten durch einen Login bei BB Protect. Dies ist der einzige Weg, dass Gerät wieder frei zu schalten

Browser-Verbesserungen
Anti-Phishing Massnahmen
Verbesserter Privater Modus

Hub-Verbesserungen
Option zugehörige E-Mail beim betrachten eines Anhangs aufzurufen
Liste der Kürzlich aufgerufenen Kontakte auf einmal löschen

Kalender-Verbesserungen
Adaptieren der Monatsansicht abhängig von Terminanzahl
Zeitzonen-Vorschau beim editieren oder erstellen eines Termins

BlackBerry Assistant
Assistant bekommt Zugriff auf den Timer

.

(Quelle: Blackberrybase.net)

wie für ein Preview von Blackberry üblich, wird die Pin den vier Ecken angezeigt.

Interessierte können sich den Leak HIER herunterladen und ausgibig testen. Da es sich um eine sehr frühe Vorabversion handelt, sind Fehler nicht auszuschliessen, eine Installation auf ein Produktivgerät ist daher eher weniger ratsam. Sowieso geschieht das flashen von Previews und Leaks immer auf eigene Gefahr.

und meine Meinung dazu?

Ganz ehrlich, Ich fänds besser, wenn Blackberry sich erst darum kümmern würde, die Probleme mit dem Blackberry OS 10.3.1. wirklich zu fixen (z.b. den Umstand, dass man die Tastaturtöne nicht komplett abschalten kann), bevor schon wieder an neuem gearbeitet wird. Es nützt nichts, die Updatezahlen hochzuschrauben, blos damit man sie hochgeschraubt hat, wenn die Basis, auf dem das Update aufsetzt noch einige Bugs hat. Gerade bei Professionellen Geräten wie den Blackberrys sollte man mit Softwareupdates viel vorsichtigerer umgehen, als das zum Beispiel Google oder Apple tun, bevor noch ganze Geräte unbrauchbar werden, was ja teilweise beim Update auf 10.3.1 auch wirklich geschehen ist. User sollten ein fertiges und auch fertig getestetes Produkt bekommen, und nicht blos eine höhere Versionsnummer.

Aber vielleicht schafft das ja Blackberry mit dem 10.3.2.x - ich lass mich gerne positiv überraschen 

UPDATE: auf Crackberry.com gibts nun auch Leaks für das Classic und das z30

 

Smartwatches?

Ich habe keine Uhr mehr getragen seit? nun, seit ich ständig ein Handy mit mir rumtrage, das mir die Zeit anzeigen kann, und ich bin froh darum. Ich stosse eh gerne an Zeugs an, bleibe hängen, bin tolpatschig, und so ist wenigsten mein Unterarm frei für wirklich wichtige Dinge wie zum Beispiel Armbänder. Und so Uhren sind ja meistens auch klobig, und vorallem find ich nie die richtige Grösse. Entweder sitzen sie dann zu eng, oder sie schloddern rum. Nein, ich bin froh keine Uhr haben zu müssen und dass das Handy, spätestens das Smartphone es ermöglicht, ohne Uhr durchs Leben zu gehen.

Und nun wollen mir alle Hersteller eine Smartwatch verkaufen und tun so, als häts die Casio Night Rider Erinnerungsuhren nie gegeben und preisen mir das als den heissesten Scheiss an für.. nun für was eigentlich?

Selbst wenn ich persönlich ein Uhrenmensch wäre, was ist das praktische an einer Uhr? richtig, man schaut kurz drauf und man weiss die Zeit. Aber nun soll man erst den Display einschalten, mal mit einer doofen ruckartigen Handbewegung oder durch das drücken eines Knopfes? blos um die Zeit zu sehen? Mal ganz abgesehen davon, dass es dann mit einem Smartphone genau so schnell geht, ist das doch einfach nur doof.

Ja, klar, man kann Notifiactions sehen, ohne das man das Smartphone herausnimmt und dann entscheiden, ob eine Nachricht so wichtig ist, dass man eben doch das Smartphone herausnimmt, aber sind wir doch mal wieder ehrlich, wir nehmen das Smartphone sowieso wieder heraus, denn irgend eine Nachricht die wir bekommen, ist uns sowieso immer eine Reaktion wert oder?

Klar, die Hersteller wollen uns weis machen, dass es möglich wäre, direkt über die Uhr zu reagieren, aber mal Butter bei die Fische: wenn eine Smartwatch den Störfaktor, sagen wir mal bei der Arbeit minimieren will, dann soll ich in eine Uhr Quatschen? den darauf rumtipseln geht ja eher schlecht, nicht nur vom Grössenfaktor her, sondern auch von der verwendeten Software.

Oh, und Gesundheitstrakingtools, tolle Sache, zur Selbstmotivation, zumindest laut Marketing, vorallem aber zum Hochladen von sehr intimen Daten zu den Servern von Google, Apple und Co? Und wenn nicht, dann doch um einem ein schlechtes Gewissen einzureden mit diesem Selbstoptimierungswahn

Nein, sind schon alles tolle Sachen, blöd dann blos, dass der Akku meistens gegen Abend dann in die Knie geht und man dann nicht einmal mehr die Uhrzeit sehen kann, da der Bildschirm aus ist, also den Griff zum Handy... Das dann dummerweise leider auch keinen Akku mehr hat, weil es den ganzen Tag über Bluethoot mit der Uhr gekoppelt war, und man ja doch bei jeder Nachricht dann doch das Handy herausgenommen hat und damit zum üblichen Akkugesauge eben noch eine weitere Datenverbindung kommt.

Wobei das mit dem Laden ja sowieso ganz lustig ist, vorallem bei Smartwatches, die Funktionen zur Schlafüberwachung mit sich bringen, die man dann leider kaum jemals gebrauchen kann, da so eine Smartwatch ja auf der Ladestation schlafen muss, wenn man am Tag danach noch eine Uhr haben will, die Ihre Grundfunktion, also das Anzeigen von Zeit erfüllen kann.

Was sind Smartwatches eigentlich? Im Grunde doch nur eins: eine Demonstration der Entwickler, wie arg sie Technologie minimieren können, so dass ein kompletter Computer ans Armgelenk passt. Nein, das ist wirklich grandios sowas, ungelogen, und ich kann mir sehr wohl nütziche Anwendungssenarien für so einen Minimalisierungsgrad vorstellen (stellt euch mal vor, wie viel Akku neben so einem Computerwinzling Platz hat, wenn man den in eine Smartphone, ein Tablet oder gar einen Laptop einbaut). Und nun versucht die Industrie diesen technischen Vortschritt irgendwie zu vermarkten und erfindet dazu diese Produktkategorie "Wearables" - also an den Körper angebrachte Elektronik - der Cyborg lässt Grüssen.

Möchte ich so ein Technogadget um mein Handgelenk? ganz bestimmt nicht.

Montag, 23. März 2015

Bist du ein Blackberry Experte

Auf Silicon.de gibt es einen Quiz über Blackberry. Na, seit ihr Experten?

Was wissen Sie über Blackberry?

ich hab übrigens 10 von 15 Fragen richtig beantwortet.

Grösser, Leichter, Dünner

Die letzten Jahre, vorallem 2014 war unter den Smartphonehersteller ein Rennen um die Poleposition, die Geräte mussten immer grösser, leichter, dünner werden, das war fast das einzige Merkmal, dass alle immer propagiert haben. In zwischen ist es schon so weit, das Smartphones teilweise so dünn sind, dass nicht einmal mehr ein 3,5 mm Klinkenanschluss Platz hat und die Kammera extrem störend herausguckt. Nebenher so gross, dass man beinahe eine seperate Tasche braucht um sie zu transportieren und dabei so leicht, dass man gar nicht mehr merkt, dass man sie dabei hat - und dabei oft noch aus Materialien deren Eigenschaften man wie folgt zusammenfassen kann: bruchanfälllig, krazteranfällig, rutschanfällig, verbieganfällig.

Um das hin zu bekommen, werden die Akkus immer kleiner, schlimmer noch, die Geräte müssen, um mit diesem Run mithalten zu können, so verbaut werden, dass sie nicht mehr zu Öffnen und damit auch nicht mehr zu Reparieren sind.

nun mal ganz ehrlich: GEHTS NOCH?

Was nützt mir ein grosses, dünnes, aus Glas gefertigtes Smartphone, das ich nicht transportieren, nicht reparieren und nicht richtig halten kann, bei dem der Akku nach einem halben Tag leer ist, blos damit ich das grösste, dünnste, leichteste, sprich dümmste Smartphone habe? Was nützt mir gebürstetes Aluminum, das sich zerkratzt, wenn man es anschaut und verbiegt, wenn man es festhält, ganz zu schweigen davon, das Metallunibodygehäuse eine Katastrophe für die Empfangsfähigkeit ist.

Ist mir schon klar, Smartphonehersteller müssen bei diesem Run mitmachen, um aufzufallen, in die Medien zu kommen, bei den Techbloggern und Vloggern überhaupt wahrgenommen zu werden, man muss mit Superlativen glänzen, man will Zahlen, Zahlen und noch mals Zahlen, die man dann wie bei Apple schön prozentual präsentieren kann (50% schneller, 20% Leichter usw etc pp) oder, wenn um Displayauflösung geht mit ppi und Megapixel zu prozen (ganz unabhängig davon, dass Unterschiede in einer Auflösung die höher als 300 ppi sind gar nicht mehr festgestellt werden können vom menschlichen Auge).

Das gleiche mit den inneren Specs, ja, toll, Snapdragon 810, 64bit Technologie, das Protzt schön (wenn man verschweigt dass die meisten Apps 64 bit gar noch nicht unterstützen, der Prozessor Überhitzungsprobleme hat und dadurch drosselt und dass Android schon im Leerlauf ziemlich viel Leistung verschwendet).

Das alles nützt doch rein gar nichts.

Was aber nützt ist ein schnelles Handy, das einen guten Display hat, handlich ist, mit einem Gewicht, das nicht aufträgt, aber spürbar ist, das aus Materialien geformt ist, die bei etwas schweisigeren Händen nicht zur Rutschpartie werden, das auch die Unbill des Alltags ohne hässliche Kratzer übersteht, dass eine Akkuleistung hat, die einen ohne Schwierigkeiten über den Tag bringt, das auf einer glatten Fläche aufliegt, ohne zur wackeln oder gar zu rutschen.

Da kümmert es doch auch nicht, ob das Gerät dann nun 130 oder 150 Gramm schwer ist, dass es vielleicht aus gummiertem Policarbonat gefertigt ist, dass es vielleicht 9,8 und nicht 6,5 Millimeter dick ist.

Und ganz ehrlich, fordern das nicht die Leute? jetzt abgesehen von ein paar Techblogger, die aber spätestens mit dem Nexus 6 gemerkt haben, dass mit 6 Zoll endgültig das Mass überschritten ist? Ich mein die normalsterblichen Menschen, die ein Gadget zum Gebrauch haben, die ihr Handy nutzen, damit spielen, Telefonieren, SMS und Emails schreiben, Kontakte und Kalender verwalten, die Menschen, die ein Handy am Morgen vom Stecker ziehen wollen und erst wieder Abends oder in der Nacht, vor dem Schlafen legen Ihr Gerät wieder anstöpseln wollen.
Und fordern nicht gerade die Leute, die sich vielleicht alle 2 oder 3 Jahre ein neues Gerät kaufen wollen, wenn überhaupt, dass das Gerät reparierbar ist? der Akku tauschbar, wenn der alte den Geist aufgibt, dass sie ihre Investition wirklich pflegen können (denn gibt man für ein Smartphone in zwischen nicht viel mehr aus, als für einen Computer?)

Und ja, natürlich gibt es einen Platz für diese Riesenschinken wie das Blackberry Passport (mein Lieblingsgerät) oder das Samsung Galaxy Note 4. Aber nicht für jeden 6 Zoll Schinken.

Warum nicht?

wie die beiden genannten Todschläger ihre Grösse mit Funktionen legitimieren, ihnen einen Grund geben: die Tastatur auf der einen, der Stylus und das Multiwindowing auf der anderen. Aber das heisst noch lange nicht, dass jedes Standartandroid und jedes Standartiphone mit Standartoberfläche auch so gross sein muss, denn: sie bieten keine Funktionen dafür, es sind einfach nur aufgeblasene Geräte, die, ausser dass sie gross sind nichts zu bieten haben.

Also, liebe Smartphone Hersteller, denkt mal etwas weniger in reinen Zahlen, sondern an Menschen, die ein Gerät haben wollen, dass einfach in die Tasche und die Hand passt, dem es wurscht ist, wenn der Schlüssel daran klappert, das auch Vielbenützer über den Tag bringt, und das griffig gearbeitet ist.

Oh, aber ich weiss schon, eure neusten, nun nur noch 3 Milliemter dünnen, dafür 7 Zoll grossen, mit 20 facher HD Auflösung bestückten Geräten sind schon in den Startlöchern,  und ihr werdet behaupten, dass die User das ja so wollen.

Immortall für das Playbook

Computerspiele stehen ja oft und gerne im Verruf, Gewalt zu verherrlichen und die kritischen Seiten z.b. von Krieg auszuschliessen. Gerade Egoschooter oder auch Strategiespiele setzen meisten voll auf einen Kriegsschauplatz und das Töten wird zum Spielinhalt.
Natürlich ist sich der gewöhnliche User bewusst, dass es sich hierbei um Fiktion handelt und natürlich wird ein begeisterter Egoshooter kaum zum Amokläufer blos weil er hin und wieder gerne Call of Duty zockt, genauso wenig übrigens, wie ein Schachspieler zum mörderischen Kriegsstratege wird, nur weil er ein Kriegsspiel spielt.
Nichts desto trotz, sind Spiele gerne recht oberflächlich, müssen sie ja auch sein, denn sie sollen ja auch Spass machen und nicht belehren. Die meisten jedenfalls.

Auf der anderen Seite gibt es auch Spieleentwickler, die in ihren Spielen durchaus ethische, philosophische und manchmal auch belehrende Ansätze haben, und dass muss nicht immer nur schlecht sein.
Und dann gibt es Spiele, die ansich gar nicht Spiele sind, aber ihre Spielmechanik dazu verwenden, etwas auszulösen, und dann kann man sogar beginnen von Kunst zu sprechen

Ein solches Kunstwerk an Spiel, ist z.b. Immortall für den Blackberry Playbook von Evan Miller, ein Spiel in dem man als kleiner Ausserirdischer auf der Erde landet, von einer Familie aufgenommen wird, und dann versucht, diese durch ein Kriegsgebiet zu begleiten. Man beschützt die Famile, in dem man sich zwischen die Famile und die Geschosse der Angreifer stellt als Schutzwall. Je mehr man getroffen wird, desto Schwächer und gebeugter wird man, bis man schliesslich Tod zusammenbricht.



Vorneweg: es ist nicht möglich, das Spiel zu gewinnen, man kann nur auf zwei Arten verliehren: entweder sterben alle Familienmitglieder, oder man selber.
Das ganze ist in einer sehr schlichten Schwarz/Weiss Grafik umgesetzt und alle Soundeffekte stammen von einer akustischen Gitarre.

Ein Spiel das man nicht gewinnen kann, warum sollte man das Spielen? nun, wie schon angedeutet, es handelt sich hier eher um ein Kunstwerk, dass das Medium Computerspiel blos als Mittel zum Zweck verwendet Es geht bei dem Spiel, oder dem Kunstwerk um die gleiche Erkenntnis, die der Computer Joshua schon im Film "War Games" über den Krieg lernen musste: Ein seltsames Spiel. Der einzige gewinnbringende Zug ist es, das Spiel nicht zu spielen.
Immortall setzt daher ein Gegengewicht gegen all die Kriegsspiele, in denen der Sieg meistens in möglichst hohen Abschussquoten gerechnet wird, in dem es auf sehr emotionale, wirklich zu Tränen rührender Weise die brutale Realität eines Krieges nachempfindbar macht: man kann einen Krieg nicht gewinnen.

Von der Aufmachung und der Abstraktion des Spieles her, halte ich dieses Kleinod für ein Kunstwerk, dass ohne weiteres mit Pablo Picassos Guernica verglichen werden kann

Sonntag, 22. März 2015

BlackBerry Passport PureBlack Special Edition

Den Blackberry Passport in komplet Schwarz. Das sieht so unendlich krass aus. Viel stylischer als all die Goldvarianten und selbst die Porsche Design Blackberry wirken dagegen ja dann doch etwas.. nun ja, langweilg. Haben will, jetzt, sofort






Jolla Erfahrungsbericht - auf Blackberrybase.net

Okay, dieser Blog ist ein Blackberryblog, aber wie man schon anhand des einen oder anderen Posts sehen kann, bin ich nicht sehr dogmatisch und ich mag immer mal wieder den Blick über den Tellerrand. Leider kann ich natürlich nicht alle Geräte selber testen und in die Hand nehmen und daran rumspielen, so gern ich das auch tun würde (denn ich will sie alle haben hehe).

Eines dieser Smartphones, bzw. Betriebsysteme, dass mich schon immer interessiert hat ist Jolla, bzw. Sailfish OS. Ich hab zwar eine Developer Preview von Sailfish auf dem Nexus 7, aber wie der Name schon sagt, es ist eine Preview und als solche, nun ja, läuft sie halt eben nicht so toll.

aber nun hat ragalthar auf Blackberrybase.net einen tollen Erfahrungsbericht zum Jolla Smartphone geschrieben, der sehr lesenswert ist. Und bevor ich nun in Neid verfalle, weil ich kein Jolla habe, verlinke ich lieber den Erfahrungsbericht, weil ich den doch Lesenswert halte

Mein Jolla-Phone. Ein Erfahrungsbericht von ragalthar auf Blackberrybase.net

Next Blackberry? The Irregular Heptagon xD

dieses Gerät MUSS man haben

4 Neue Blackberry Geräte bis Ende 2015 - laut Mobile News

wie die Mobile News berichtet, will Blackberry dieses Jahr noch 4 weitere Geräte veröffentlichen. Dies beinhaltet das sich nun in den Startlöchern befindliche Blackberry Leap sowie ein Fulltouchgerät mit Sliderkeybord.

Die weiteren beiden Geräte sollen ein Gerät mit Keyboard sein, sowie ein weiteres Porsche Design Gerät, bei dem die Gerüchteküche ja auf ein Passport hofft, da es sich um ein High End Gerät handeln soll. Das Porsche Design Gerät hört auf den Codename Keian.

Weiter soll John Chen, in Vorwegnahme des Quartalberichts angedeutet haben, dass sich der Reingewinn der Firma Blackberry auf 6 Milllonen Dollar beläuft. Dies ist Notabene weit weg von den früheren Einnahmen, jedoch ist jeder Gewinn besser als Verlust.

Jedenfalls lässt dies hoffen, vorallem die Ankündigung dreier neuer Geräte, da ja die Gerätesparte immer mal wieder auf der Kippe zu stehen schien, und sich Blackberry als reines Softwareunternehmen profilieren will. Dem scheint also, zumindest bis Ende 2015 nicht so.

Die Herkunft des Playbook OS und des OS 10

Mit dem OS 10 und mehr noch mit dem Playbook OS hat ja Blackberry, damals noch RIM einen kompletten Neustart gewagt. Ein herausstechendes Merkmal, wenn nicht das Alleinstellungsmerkmal des OS 10 und des Playbook OS ist ja, dass das Multitasking, wie man auf englisch so schön sagt "in front and center" vorliegend ist. Man muss nicht über Behelfsknöpfe ein verstecktes Multitaskingmenü aufrufen: es ist alles da.

Wer im Iphone und Android Zeitalter aufgewachsen ist und vorher ggf mal ein Windows Mobil Phone in der Hand hatte, oder ewig stehts nur bei Blackberry war, der fand das revolutionär. Multitasking, so offensiv auf mobilen Geräten.. das geht? Und man lag Blackberry zu Füssen, dass die das hinbekommen haben als erste

Als erste? Moment, da war doch was.

es war 2009, die Iphones waren gerade stark im kommen, Android war noch eher ein Gerücht, Blackberry noch immer eine Macht, da kam dieser alterwürdige PDA Hersteller mit einem kleinen unförmigen Ding um die Ecke: dem Palm Pre. Der Pre zeichnete sich aus durch: keine Tasten (ausser einer QWERTZ Tastatur in Sliderform) und reiner Gestensteuerung, mehr noch aber durch sein Betriebsystem: Webos.

Neben dem WebOS, wie der Name schon verlautbaren lässt, vorallem auf Webdienste abzielte hatte er noch ein anderes Feature: Multitasking, wie man im Englischen so schön sagt: in front and center.

wie sehr Blackberry vorallem mit dem Playbook OS bei WebOS abgekuppfert hat zeigen die nächsten paar Bilder. Das Webos auf dem Nexus 7 ist ein Open Source Nachbau, genannt LuneOS. Es handelt sich hier um einen early Build: leider geht der erst im Portraitformat, so dass die Fotos im Portrait sind.. und leider sind sie auch nicht bester Qualität. Auch kann ich leider keine Fotos vom originalen Palm Pre posten, da der WebOS Dienst von Palm eingestellt wurde und WebOS sich nur mit einer funktonierenden Datenverbindung zum WebOS dienst ersteinrichten lässt.



der Homescreen ohne geöffnete Anwendungen. Man sieht, dass die Dreiteilung des Bildschirm mehr oder weniger identisch ist, also oben eine Statusleiste, dann ein Leerer Bildschirm und unten ein Dock.




Das Dock verhällt sich identisch, die Appliste wird auf die gleiche Art geöffnet und kommt auf die gleiche Art von unten in den Bildschirm hinein



Am offensichtlichsten ist es jedoch mit den offenen Anwendungen auf dem Homescreen. Anwendungen minimiert man übrigens mit einem wisch von unten in den Bildschirm hinein, und schliessen tut man sie, wenn man die minimiertan Anwendungen nach oben weiterwischt. Ich denk, ihr kennt dieses Anweundgsprinzip ;)


Mit dem Blackberry OS 10 ist dann zwar die Optik des Systems etwas angepasst worden, so dass die Ursprünge nicht mehr ganz so offensichtlich sind, aber das Grundkonzept, die offenen Anwendungen als Karten direkt auf dem Homescreen zu platzieren ist geblieben.

Aber wie heisst es so schön: ein Plagiat ist die höchste Form der Anerkennung. Und WebOS war extrem wegweisend, schade dass es so wenig Liebe bekommen hat.

Samstag, 21. März 2015

mal über den Tellerrand geblickt: was ist Cyanogenmod (Android)

Was ist Cyanogenmod?

Cyanogenmod ist eine alternative Android Version, die auf dem originalen Code von Android aufbaut, aber dazu eigene Anpassungen vornimmt, die das Betriebsystem etwas aufwerten. Etwas technisches Verständnis vorausgesetzt, lässt sich Cyanogenmod auf sehr viele, auch ältere Smartphones installieren. Der grösste Vorteil von Cyanogenmod ist, das damit auch ältere Smartphones noch mit aktueller Androidversionen unterstützt werden können.

Um Cyanogenmod auf sein Smartphone (oder Tablet) zu bringen, ist ein minimum an technischem Verständnis notwendig: grundsätzlich beinhaltet der Prozess für alles Smartphones dieselben Schritte:
1. man muss die sogenannten Android Tools auf seinem Computer installieren. Das geht für Windows, Mac und Linux. Englischkenntnisse sind dafür auf jedenfall vorausgesetzt
2. Man muss den Bootloader unlocken, damit man überhaupt die Möglichkeit hat, alternative Software zu installieren. Die meisten Smartphonehersteller bieten dazu offizielle Unterstützung und Webtools an. Durch diesen Prozess verliehrt man für sein Gerät allerdings die Garantie (Achtung! Die gesetzliche Gewährleistung ist davon nicht betroffen).
3. Man muss ein sogenanntes Custom Recovery auf seinem Smartphone installieren, damit man Software installieren kann, die nicht offiziell durch den hersteller signiert wurde. Im falle von Cyanogenmod ist das meist das Clockworkmod Recovery.

Diese Schritte sind in den meisten Fällen relativ einfach, allerding muss man etwas Geduld haben und die ganzen Anleitungen, speziell für sein eigenes Gerät aufmerksam und schritt für schritt durchführen. Da hier sehr viele Fachbegriffe aus der Informatik und speziell aus dem Bereich Android verwendet werden, kann das etwas abschreckend wirken. Ebenso abschreckend wirken die meist gross und rot hinterlegten Warnungen, das man dadurch das Gerät zerstöhren kann, Wenn man jedoch keine Panik hat und sich bewusst ist das es unheimlich schwer ist, ein Android Gerät so sehr kaput zu machen, dass gar nichts mehr geht, und nach mehrmaligen lesen der anleitungen und nochmals lesen und noch mals lesen wird der prozess so einfach, dass mans im schlaf kann.
 Protipp: wenn man vorhat, sein gerät zu entsperren lohnt sich ein Ubuntu Linux auf dem Desktop, da dort der prozess sehr viel einfacher ist.
hat man sein Handy nun entsperrt und das custom Recovery installiert, muss man eigentlich nur noch die Cyanogenmod version für sein Gerät herunterladen, auf sein Smartphone kopiere und aus dem Recovery heraus installieren. aber was bietet nun Cyangenmod?

Grundsätzlich bietet Cyanogen ein pures Android, so wie man es von Nexus Geräten her kennt, ohne Herstelleranpassungen - aber auch ohne Googledienste, also ohne Play Store, Maps, Gmail usw (die Googledienste lassen sich nachträglich installieren). Neben dem Puren Android erlebniss beitet Cyanogenmod aber auch noch ein paar extras:
 - Die Androidversion von Cyanogenmod ist gerootet, das heisst,, man hat als User vollzugriff auf das System und kann auch Systemdateien verändern: dies hat vorallem den effekt, dass man die Prozessoreinstellung verändern kann, also dafür sorgen das das Handy schneller ist, oder aber sparsamer und daher der akku länger hält
- es ist möglich durch die integrierte App Theme Chooser das Aussehen des gesammten Systems anzupassen: man kann dazu unzählige Themes herunterladen und so sein Smartphone extrem individualisieren - die Schnelleinstellungen in der Statusleiste sind editierbar, so das man Ihr Verhalten und ihre Anordung den eigenen wünschen anpassen kann. Ebenfalls kann man anpassen, wie man in die schnelleinstellungen kommt (mit zwei fingern die statusleiste herunterziehen, rechts die startleiste herunterziehen oder links die Startleiste herunterziehen)
- es lassen sich Schnellstarter auf dem Lockscreen hinzufügen, so dass man das handy direkt in eine bestimmte App entsperren kann
 welchen konkreten Vorteil hat man nun von Cyanogenmod?

der konkreteste Vorteil ist der, dass man durch Cyanogenmod auch für Smartphones und Tablets, für die der Hersteller keine Updates mehr liefert immer aktuelle Android versionen bekommt. Aktuell werden über 270!!! Geräte offiziell von Cyanogenmod unterstützt, dazu gibt sehr viel inoffizelle ports. und die haken?
die beiden grössten Haken, bzw die grössten Schwierigkeitenm gerade in bezug auf die homepage ist die übersichtlichkeit. Denn Cyanogenmod verwendet für die einzelnen Geräte Codenamen - und sehr oft weichen diese Codenamen von den Codenamen der Hersteller ab. Um sein Gerät zu finden muss man also oft recht umständlich suchen, welches das nun ist um auf der Cyanogenmod seite die entsprechenden Downloads zu finden. und Cyanogenmods sind niemals fertig: es heisst zwar, dass Cyanogenmod immer die aktuellste Androidversion unterstützt. das Stimmt zwar, aber diese bleiben ewig im Betastaatus. Die Aktuellste Stabile Cyanogenmod version ist die mit Android 4.3. Auch da ist Cyanogenmod etwas unübersichtlich, was die Versionen anbelangt, denn es gibt immer 3 Versionen

- nightlies
- Snapschots
- Stable
nigthlies sind die aktuellen entwicklungsversionen, die jeden tag geupdatet werden - diese sind nicht als tägliche Software geeignet, da diese sehr oft nicht richtig laufen. Die Snapshots werden einmal im monat geupdatet, sind aber eigentlich auch nur nightlies, und eignen sich nicht als standart Version  - und schliesslich die Stable, die üblicherweise wöchentlich geupdatet werden, diese sind die einzigen die wiriklich als gebrauchssoftware taugen, aber diese sind im vergleich eben nicht die aktuellste Androidversion, sondern halt auch schon etwas veraltet.

Fazit:
Wenn man sich auf Cyanogenmod einlässt, kann man den Lebens und Aktualitätszyklus seines Gerätes oft um jahre verlängern, die Stabilen Cyanogenversionen bringen sehr viel praktische Features mit, die teilwiese später auch von google übernommen werden, allerdings ist die Seite von Cyanogenmod und das vorbereiten für das installieren von Cyanogenmod nicht immer das leichteste und kann anfänger etwas abschrecken: hier müsste Cyanogenmod für viel mehr klarheit und einfachheit sorgen.

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Z10 - Datenverlust beim Update

verschiedene User berichten, dass es beim z10 während des Updates zu einem Datenverlust kommt. Dies scheint vorallem Fotos zu betreffen, die sich auf dem internen Speicher befinden. Das Problem scheint sporadisch aufzutreten und nicht bei allen.
Um auf Nummer sicher zu gehen empfiehlt es sich jedoch, vor einem Update die Daten zu sichern oder besser noch, die Fotos direkt auf eine SD Karte zu sichern.
Bei anderen Geräten ist bisher noch nichts dergleichen aufgefallen.

Seit ihr von diesem Datenverlust betroffen?

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