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Samstag, 18. April 2015

OS 10.3.2 für ausgewählte User über die Betazone erhältlich

Wie Blackberry Central berichtet, ist eine Betaversion von Blackberry OS 10.3.2 für ausgewählte User über die Blackberry Beta Zone erhältlich. Das Update erscheint in der Betazone und man kann es darüber herunterladen (wenn man denn zu den ausgewählten Usern gehört).
Um das Update zu installieren benötigt man 4 GB freien Speicher - die Downloadgrösse beträgt c.a. 1,3 GB.

Es gibt auch eine Änderung bei Blackberry Protect: ist Blackberry Protect eingeschaltet, kann man niemand anderes das Gerät neu aufsetzen, selbst wenn man eine Sicherheitslöschung vornimmt. Es ist daher wichtig, das man seine Blackberry Zugangsdaten inklusive Sicherheitsfrage merkt, bevor man sein Gerät löscht. Für den Weiterverkauf heisst das, das man Blackberry Protect ausschalten muss, bevor man das Gerät weiterverkauft, da sonst der Käufer nicht in der Lage ist, ein neues Konto auf dem Gerät anzumelden.

Freitag, 17. April 2015

Blackberry Playbook - Review

Ein Tablet von 2011 an den heutigen technischen Standarts zu messen ist nicht fair, darum will ich das auch gar nicht und geh auch gar nicht allzugross auf die Technik des Tablets ein: 1 Ghz Dualcore Prozessor? Geschenkt! 1 GB Arbeitsspreicher? Schwamm drüber! Eine Auflösung von 120x600 Pixel? da schaun wir drüber hinweg (oder zählen die Pixel) - denn Anfangs 2011 waren das sicher ziemlich respektable Specs, aber die technische Entwicklung für mobile Engeräte mit Begrabschbildschirm hat in den letzten Jahren einen so massiven Entwicklungsschub genommen, dass heute selbst nachgeworfene Werbegeschenktablets mit mindestens ebenso guten nackten Zahlen aufwarten können. Nein, das wär nicht Fair.
Interessant ist am Playbook eher, dass es sehr symptomanisch ist für eine Firma, damals noch RIM, die Ihren Platz am Olymp des Mobile Computing verloren hat und verzweifelt versucht Anschluss zu finden, aber damals noch absolut hilflos herumruderte und den iPhone/iPad Impact einfach nur verschlafen hat. Symptomatisch für den Versuch einer eher konservativen Firma, zum neuen aufzuschliessen. Und was soll ich sagen? Sie ist mit dem Playbook grandios gescheitert.
Der eigentliche Sturz des Playbooks aber war nicht so sehr seine Technik oder seine Software, sondern die nicht eingehaltenen Versprechen die RIM damit machte:
Versprechen Nummer 1: es wird ein Update auf Blackberry OS 10 geben - das Versprechen wurde gebrochen
Versprechen Nummer 2: Entwickler die eine kostenpflichte Blackberry OS 10 App entwickeln, kriegen ein Playbooks geschenkt - und schob dann nachträglich irgendwelche vorher nicht genannten Bedingungen nach, um das Versprechen nicht einhalten zu müssen.
Ja liebe RIM, so vergrault man Kunden und Fans, und zwar massiv.
Aber nun von vorne:
als gestern die Post mein neues (altes) Spielzeug lieferte, war ich, wie immer wenn der Weinachtsmann von ebay oder Amazon seine Bescherung bei mir abliefert natürlich extrem hibbelig: also gleich ein Unboxing im Beastmode. Und schon da Begann dieses Feeling, das sich bisher nicht ändern konnte: durchwachsen
Die Kartoneinpackung ist Blackberry like, also dezent, schwarz, irgendwie edel, ohne blingbling und schnick schnack, verschwenderisch gross: Firmen, die was auf sich halten verpacken Ihre Geräte edel und minimal (Blackberry in Schwarz, Apple in Weiss) also freudig auf den Weg gemacht, das Innere zu erkunden und da: billig wirkender, billig seiender dünner, extrem hässlicher Kunststoff auf den das Playbook gebettet wurde - viel mehr Schlag in die Fresse und Zerstörung von edler Anmutung geht nun wirklich nicht. Unter dem geschmacksbefreiten Kunststoff war dann wieder das typsche schwarze, liebevolle Kartongedöhns, wie man das eigentlich gewohnt ist - Unboxingerlebnis: durchwachsen.
Eingetütet ist das gute Stück dann in ein recht schön wirkendes Sleeve, das sich aber unweigerlich zu einem Staubmagneten entwickeln wird bei mir, aber: nice to have: ansonsten ist in der Packung noch der übliche Papierkram, ein USB zu Mikro USB kabel und ein Ladegerät - die üblichen Verdächtigen also. Weg damit und den Star der Show ausgepackt: das Spielbuch selber.
Das erste was da auffällt ist das Gewicht. Für ein 7'' Tablet ist das Teil wirklich schwer (um die 426 Gramm rum) und das macht sich dann in der Einhandbedienung auch gleich bemerkbar.. das teil wird sehr, sehr, sehr schwer mit der Zeit: unangenehm schwer. Konterkariert wird dieses unangenehme Schweregefühlt durch eine sehr gut gummierte Rückseite und den breiten Rahmen, die gerade zu einladen, das Gerät als Buch zweckzuenfremden, also auch hier: durchwachsen
Das Tablet bietet auch die üblichen Anschluss- und Drückdingen, also eine Mikro-usbanschluss, ein Mini-HDMI Ausgang, noppen für eine Dokingstation, ein Powerbutton, Laut/Leise Wippe und seltsamerweise ein Play/Pause Button. also so Standart.. Dabei ist der Powerbutten im wahrsten Sinne des Wortes ein Fliegenschiss, bei dem man fast eine Pinsette braucht um ihn zu treffen, und recht schwerfällig, wohingegen der USB dann doch etwas zu leicht sitzt, Fazit: durchwachsen.
Aber mir gehts ja um die inneren Werte, also das Teil gleich einmal hochgefahren und die Blackberry typische Gemächlichkeit des Hochfahrens bewundert um dann alles schön einzustellen: Blackberry ID hatte ich schon, Sprache, Uhrzeit, WLan ist schnell durch um dann im Assistenten zu landen, der einem die Steuerung des Tablets erklärt.
Okay, 2011 war konsequente Gestensteuerung vielleicht noch neu, und so eine kurze Einführung schadet nichts, nein, passt scho, aber dass dann jeweils eine Geste gefühlt 2 Minuten demonstriert wird, ohne dass man den Anschauungsunterricht abkürzen kann, weil mans ja eh schon verstanden hat, das war dann doch etwas arg nerfig. aber gut, man will ja durch. und so landet man dann schlussendlich, irgendwann, auf dem Homescreen.
Und da sind wir dann nun in einem seltsamen Zwitterwesen, einem Screen, der von oben nach unten aufgebaut ist und sich auch von oben nach unten erweitern lässt: in der Statusleiste kann man das Einstellungsmenü öffnen sowie Benachrichtigungen und Applets zur Steuerung z.b. des Musikplayers oder Systembenachrichtigungen öffnen. Das erinnert irgendwie stark an den Gnome Desktop und gefällt. In der Mitte ist dann das Multitasking Menü, das jedem freudige Erinnerungen an Web OS hervorruft, der Web OS kannte. Unten sind dann erst mal 5 Icons, was etwas an Android erinnert, nebenher ein Pfeil, klickt man darauf, öffnet sich ein Appdrawer. Soweit so gut. der Homescreen ist so schlecht schon mal nicht, auch irgendwie durchdacht. Nur: er ist extrem inkonsistent, wenns um die Geschwindigkeit geht: Animationen sind mal butterweich und manchmal unendlich, gerade einschläfernd träge: ein Phänomen, dass sich durch das gesamte System zieht: das booten von Apps dauert oft Schaltjahre, während offene Apps in Lichtgeschwindigkeit reagieren. Beim Verlassen einer App in den Homescreen kann man einschlafen, beim wechseln zwischen den Apps über eine Swipegeste von rechts oder links wird der Turbo gezündet.. ich weiss nicht, ob ich das Wort schon verwendet hab, aber: durchwachsen.
Wo das Tablet wirklich restlos begeistert sind die Stereolautsprecher. Zum einen haben die richtig guten Bass, der sich auch nicht vor dem HTC One verstecken muss, sie klingen Voluminös und es kommt tatsächlich ein Stereogefühl auf - Musikhören macht damit wirklich Spass (abgesehen von der extrem Trägen Musikapp)
was auch sehr gefällt, ist die doch recht akkurate Farbwiedergabe, die, abgesehen von der veralteten Auflösung und den, nun ja, halt 2010/2011 angesiedelten Blickwinkelstabilität FIlme und Videos doch recht geniessbar machen - da kann ich nicht meckern.
soweit so gut.
Blackberry: das steht für Produktivität, für Professonalität, dafür das man Dinge machen kann - irgendwie ist es da ironisch, ein Gerät Playbook zu benennen. Aber es trifft den Nagel auf den Kopf, denn mit dem Tablet produktiv Arbeiten.. ne, das is nicht.. warum?
beginnen wir beim Dateimanager - was heisst Dateimanager? ich seh einen Dateibaum, hierarchisch geglieder vom Rootverzeichnis durch verschiedene Ordner mit Zugang zu allen Dateien, egal welchen Types nicht? Nein, nicht beim Playbook.. der Dateimanager hat 4 Kategorien: Bilder, Videos, Musik und Dokumente, nicht hierarchisch dargestellt: andere Dateien kommen in diesem gar nicht vor - das ist nicht einmal durchwachsen: das ist ein Versagen.
und dann kommen wir z Blackberry Bridge: denn die hat mich wirklich enttäuscht: laut dem Gedöhns von Blackberry soll die sozusagen das Handy auf das Tablet "Streamen" aber alles was passiert ist, dass der Blackberry Messanger und SMS über das Tablet zugänglich werden, wobei es sowieso fraglich ist, warum ein Blackberry Gerät ohne Blackberry Messanger ausgeliefert wird.
Und wie schauts mit Produktivapps in der Blackberryworld zum downloaden aus? ganz ehrlich; fragt lieber nicht. Und über Kameras bei einem Tablet ein Wort zu verliehren wäre sowieso Verschwendung: wer fotografiert denn schon mit einem Tablet? ohne Blitz? mit 5 megapixel
Tja, was soll ich sagen: ein Tablet mit Stärken; ich werd meine Spiele die ich in der Blackberry World gekauft hab, darauf zocken, denn die machen wirklich Spass, auch dank dem richtig guten Sound, aber damit Arbeiten, kann man nicht - irgendwie erscheint das Playbook teilweise fast schon wie ein zynischer Kommentar von Blackberry um all jenen, die glauben, mit einem Tablet produktiv Arbeiten zu können den Spiegel vorzuhalten, denn das Playbook ist, wie die meisten anderen Tablet auch: einfach Spielzeug - das Playbook aber extrem durchwachsenes Spielzeug.

16 Prozent aller Apps sind Maleware

Laut der Firma Symantec sind 16 Prozent aller Apps für Mobile Betriebsysteme als Maleware einzustufen. Symantec hat dazu 6.3 Millionen Apps untersucht und definiert eine Million davon in ihrem Internet Security Threat Report als Maleware, was ein Anstieg von 43% ausmacht zum Vorjahr ausmacht

Ebenfalls hat Symantec die bekannte gewordenen Schwachstellen der Mobilen Betriebsysteme gezählt, demnach gibt es 168 neu bekannt gewordene Schwachstellen, von denen 84% auf iOS Geräten zu finden sind, 11% bei Android, 4% bei Blackberry und 1% bei Windows Phone.

Quelle: itespresso

Apps im Wert von über 100 Euro Gratis bei Amazon vom 16 - 18 April

Amazon ist mal wieder in Geberlaune und verschenkt im Zeitraum vom 16.4 bis zum 18.4 Apps im Wert von über 100 Euro. Dazu gehören, wie immer, nicht blos eher unbekannte Titel, sondern auch sehr bekannte App Klassiker, unter anderem gehören zu den Highlights dieses Give Aways:

- Der Appklassiker Plants & Zombies
- Runtastic Pro
- Prince of Persia Classic
- Osmos HD

Es lohnt sich also auf jedenfalls mal vorbei zu schauen und die eine oder andere App abzugreiffen.

Blackberry Advertising Service wird am 16. Juni abgeschaltet

Der Blackberry Advertising Service, der es ermöglicht, Apps mit Werbung zu finanzieren, wird am 16 Juni 2015 eingestellt, das berichtet Crackberry. Es wird also künftig nicht mehr möglich sein, kostenfreie Apps mit Werbung direkt über Blackberry geschaltet zu Monetarisieren. Blackberry empfiehlt den Entwicklern das Einbinden von Drittanbieter Werbeservices (Blackberry empfiehlt Smaato). Ebenfalls empfiehlt Blackberry den Entwicklern, die Advertising Service API aus den Apps zu entfernen bis zum 16. Juni. Es werden aber noch bis 90 Tage nach dem End-of-Life Termin Einnahmen an die Entwickler ausbezahlt.

Das Abschalten des Advertising Services, der seit 2010 bei Blackberry besteht, ist Teil der Strategie von Blackberry, sich konzentriert auf professionelle Anwender und deren Bedürfnisse auszurichten, wobei dafür Werbeeinblendungen in Apps eher unpassend wirken. Damit wird wohl stärker darauf gehofft, dass "Private User Apps" vermehrt über den Amazon Appstore bezogen werden.

Auf lange Zeit gesehen, wir das wohl dafür sorgen, dass die Apps in der Blackberry World nur langsam zunehmen werden, dafür aber auch sehr viele Anwendungen gar nicht erst in die Blackberry World gelangen werden, deren einziger Nutzen bisher das einblenden von Apps war. Gegebenenfalls wird dadurch der Durchschnittspreis von Apps in der Blackberry World steigen, damit aber sicher auch die Qualität.

Bild des Blackberry Oslo aufgetaucht

Bei Blackberry Central ist ein Bild eines neuen Blackberrygerätes aufgetaucht, dass auf den Codenamen Oslo hört. Das Oslo sieht auf dem Bild aus, wie ein Blackberry Passport (AT&T Version) in einem Metallgehäuse. Alles weitere zum Gerät ist jedoch noch Spekulation

Es wird vermutet, dass es sich hierbei um ein neues Porsche Design Gerät handeln könnte ( www.Blackberrybase.net ), was ich jedoch aufgrund des Bildes bezweifel. Optisch wirkt das Gerät auf mich nicht sehr ansprechend, es könnte sich hierbei ggf. auch um eine Einsteigervariante des Passports handeln, also sozusagen die Q5 Version des Passports. dafür würde das, in meinen Augen, eher etwas billig wirkende Design passen. Aber, wie gesagt, es handelt sich hierbei um blose Gerüchte und Vermutungen. Sobald mehr bekannt ist, werd ich das natürlich berichten. 

Dienstag, 14. April 2015

John Chen Interview mit dem Handelsblatt

Das Handelsblatt hat ein Interview mit dem Blackberry CEO John Chen geführt. Darin erörtert Chen, die künftige Strategie bei Blackberry und beantwortet Fragen zur Zukunft der Blackberry Geräten. Die wichtigsten Punkte die Chen anspricht:

- Blackberry muss ca. 8 bis 10 Millionen Smartphones verkaufen, damit das Hardwaregeschäft profitabel ist
- Chen gibt als Zielkonsument den "Power Professional" an, also Menschen die Ihr Smartphone als Werkzeug  und nicht als Spielzeug brauchen.
- Blackberry Geräte setzen sich von der Konkurenz durch besseren Akku, besseren Empfang und Kommunikationstools ab
- ein Comback von Blackberry dauert zwei Jahre (Chen kritisiert da die Medien, dass Sie diesen Zeitrahmen nicht berücksichtigen)
- Blackberry wird keine Nonameprodukte mit dem Namen Blackberry als Handelsmarke verkaufen (wie das z.b. Alcatel oä tun - Anmerkung von Noob), weil dies zwar zu mehr Abverkäufen, aber auch Reputationsverlust führen würde
- Investitionsschwerpunkt bleibt die Software
- Chen äussert Unsicherheit darüber, ob es Sinnvoll ist, Geräte anderer Hersteller und Software mit Blackberry Software zu verkaufen (mit Hinweis auf die Kooperation mit Samsung)
- Chen deutet an, dass Blackberry auch künftig weitere Firmen kaufen wird (wie das mit Secusmart geschehen ist)
- Als wichtigen künftigen Partner nennt Chen die Netzbetreiber die Blackberrys Sicherheitslösungen anbieten (mit Hinweis auf Vodafone Deutschland)

Das vollständige Interview im Handelsblatt.

Montag, 13. April 2015

mal ein anderes Smartwatchkonzept: digitocks

Smartwatches: wer mich kennt, weiss, dass ich diese Gattung elektronischer Gadgets eher kritisch sehe (siehe hier), zum einen bieten Smartwatches eher wenig Mehrwert, zum anderen sind sie relativ Teuer, ziemlich schnell outdatet und ihre Akkulaufzeit grenzt meist ans misserable Akkulaufzeit. Das Problem dabei: sobald der Akku aufgrund der Smartfunktionen den Geist aufgibt, kann eine Smartwatch nicht einmal mehr das nötigste, was eine Uhr machen muss: die Uhr anzeigen.



Natürlich machen Smartwatches rein vom technischen ganz schön was her, sie sind ein extrem guter Showcase für das, was aktuell technisch, vorallem in punkto Minimalisierung möglich ist, allerdings fehlt in meinen Augen aktuell der wirkliche praktische Nutzen, den eine Smartwatch bietet, bzw. überwiegen die Nachteile (Akkulaufzeit, unbequemes Zeitablesen, kurzer Lebenszyklus) die Vorteile.

Das haben sich wohl auch die Entwickler von digitocks gedacht, die nun ein völlig neues Konzept anbieten: digitocks ist keine Uhr an sich, sondern eine kleine Scheibe mit Vibrationsalarm und Bluetooth die man sich unter jede Uhr kleben kann und mit seinem Smartphone verbinden. Über eine App stellt man dann ein, für welche Nachrichten, von welchem Absender und ggf mit welchen Keywords man informiert werden will. Es gibt keinen Bildschirm, nur ein Vibrationsalarm. Das heisst, diese keine Scheibe vereint akutell alles, was an einer Smartwatch wirklich nützlich ist (Notifications) und lässt alles weg, was blos Gadget ist und die Funktion einer Uhr sogar einschränkt. Und selbst wenn digitocks mit seiner Leistung mal am Ende ist, läuft die Uhr ja ganz normal weiter.

Aktuell handelt es sich dabei nur um ein Konzept, allerdings um eines, von dem ich glaube, dass es viel Smarter ist, als jede aktuelle Smartwatch, weil es vorallem durch seine Unauffälligkeit auffällt. Ob das Konzept Erfolg haben wird? Schwer zu sagen, jetzt wo Apple und Google der ganzen Welt weiss machen wollen, dass eine Smartwatch nach Ihren Vorstellungen das Mass aller Dinge sei.


Sonntag, 12. April 2015

Über den Tellerrand geblickt: Samsung Galaxy S6 & S6 Edge: Freaklücke immer noch nicht gepatcht

Die Freak-Lücke im SSL hat ja letzten Monat ganz schön für Aufsehen gesorgt, auch wenn viele nicht verstanden haben, was diese Sicherheitslücke bewirkt und was nötig ist, sie auszunutzen. Das gefährliche der Lücke war, dass sie so lange vorhanden blieb und das sie absichtlich geschaffen wurde in den Cyberwars der 1990ger Jahre.



Inzwischen haben sich die meisten Softwarehersteller der Lücke angenommen und diese gepatcht, unter anderem ist der Standartbrowser von Android, iOS und Blackberry mit den neusten Updates nun sicher. Damit dürfen eigentlich die meisten Geräte abgedeckt sein, vorausgesetzt natürlich, die verwendeten Smartphones werden noch mit Updates versorgt (was natürlich gerade im Androidbereich eher seltener der Fall ist.)

Soweit so gut, denkt man sich, aber wie nun ZDNet berichtet, ist die Sicherheitslücke bei den neusten Samsung Smartphones, dem Galaxy S6 und dem S6 Edge die Lücke im Standartbrowser immer noch vorhanden: und das obwohl die zugrundeliegende Androidversion die Lücke gepatcht hat. Dies liegt daran, dass Samsung einen eigenen Browser implementiert und nicht den Standartbrowser von Android verwendet. Erschreckend auch, dass beim Browser von Samsung auch die noch ältere Poodlelücke nicht gefixt wurde, also gerade zwei kritische Lücken die zur Komprimitierung einer verschlüsselten Verbindung führen.

Für Besitzer eines Samsungs Smartphones, egal welcher Generation, empfiehlt es sich also, den Standartbrowser nicht zu verwenden sondern auf Google Chrome oder Firefox auszuweichen.

Selbiges empfiehlt sich übrigens für alle Smartphones mit Microsofts Windows Mobile, da Microsoft die FREAK Lücke auch noch nicht gefixt hat.


Samsung Galaxy S6 bei Amazon

Auf den Roten Punkt gebracht, auch diesmal

Blackberry, der schon öfters totgesagte, irgendwie unsterbliche Highlander aus Kanada ist nicht nur nicht Tod zu kriegen, sondern wird im Gegenteil auch immer mal wieder ausgezeichnet. Wurde der Passport noch am 1. April von den Technobuffalolesern zum besten Smartphone gekührt, hat der Wide Worker nun den renomierten Red Dot Design Award des Design Zentrum Nordrhein Westfalen abgesahnt mit der Auszeichnung "Best of the Best", also die höchste aller Auszeichnungen.



Was dabei das aussergewöhnliche ist? Es ist das nächste Blackberry 10 Gerät, das mit dem Red Dot Award gekührt wird: letzes Jahr wurden das Blackberry Z30, Q10 und Q5 ausgezeichnet und 2013 das Blackberry Z10 und ebenfalls wurde 2014 das Blackberry Porsche Design P'9983 zum Best of the Best gekührt.

Damit haben alle bisher (weltweit) erschienenen Blackberry 10 Geräte, mit Ausnahme des P'9982 und dem noch frischen Classic (wobei sich dies ja noch nächstes Jahr ändern kann) einen Red Dot Award bekommen, was für einen immer mal wieder todgesagten wie Blackberry doch ein ziemlich massives Lebenszeichen ist - vorallem für das PRodukt Design Team.

In dem Sinne gratuliere ich Blackberry natürlich zu dem Award und drück für die kommenden Jahre ebenso die Daumen.

Mittwoch, 8. April 2015

Die Monetarisierung des Blackberry Messangers

Der Blackberry Messanger ist ja mitunter eines der beliebtesten Gadgets, die Blackberry zu bieten hat, und wohl auch das, was unter Endkunden am weitesten Verbreitet ist, seit der Messanger auf auf anderen Betriebsystemen verwendet werden kann. Und das Blackberry versucht, darauf Kapital zu schlagen ist nur verständlich, immerhin leben wir in einer kapitalistischen Gesellschaft, in der Firmen vorallem eins müssen: Geld verdienen.

Allerdings ist es ein sehr schmaler Grad zwischen Monetarisierung und die User blos als reiner Geldhahn zu sehen, und mit dem Blackberry Messanger balanciert Blackberry auf einem sehr sehr schmalen Grat, leider mit der Tendenz ins nerfige abzufallen.

Das man Sticker kaufen kann: geschenkt, das ist kein Zwang, passt schon und wer das will.

Das hin und wieder ein paar Werbungen da sind? ebenfalls geschenkt, hält sich ja noch massiv in Grenzen und ist durchaus im Bereich des Vernünftigen. Und das man sich Werbefrei kaufen kann: eine ganz übliche Geschäftspraxis.

Das man sich eine ganz besodere Pin mieten kann? Passt doch, wer sich damit profilieren will, soll das dürfen, und es ist vielleicht sogar für Firmen durchaus eine interessante Angelegenheit.

 Das man allerdings für die Rücknahme von Nachrichen und einen Nachrichten Timer bezahlen muss, und das in einem Abonement, dass geht meiner Meinung nach zu weit. Klar, Blackberry hat von Anfang an gesagt, dass das kostenpflichtige Features sind. Nur: inzwischen hat Blackberry dies ja über 4 Moante kostenfrei angeboten und für alle zugänglich gemacht, und nun soll dies Kostenpflichtig werden? Das hat ein Geschmäckle, wie man das so schön sagt und ich bin da ehrlich gesagt "not amused".

Ich find, Blackberry sollte sich andere Möglichkeiten suchen, den Blackberry Messanger zu Monetarisieren, Möglichkeiten die nicht schon vorhandene Features einschränken. Nein, Blackberry, das ist nicht den Weg, den ich mir wünsche von euch

Samstag, 4. April 2015

Über den Tellerrand... gelächelt? Gigaset will in den Smartphonemarkt einsteigen

Gigaset.. wir alle kennen dieses Begriff, er ist, wie Tesa oder Walkmann ein Gattungsbegriff. Kein Mensch kauft ein Festnetztelefon mit schnurlosem Hörer der über den DECT Standart mit der Basisstation verbunden ist, nein, man kauft ein Gigaset und es gibt wohl sehr viele Haushalte in Deutschland in denen tatsächlich genau ein solches Telefon von der ehemaligen Siemenstochter steht. Ein Gigaset, das ist so Deutsch, wie ein Opinel französisch ist: es gehört einfach dazu, ohne dass man sich gross Gedanken macht. Soweit so gut.

Gigaset hat es ja schon einmal versucht, also das mit dem Haus verlassen und in die freie Wildbahn als mobiles Gerät entlassen zu werden, dooferweise erstmal als Tablet. Natürlich ist Gigaset mit dem Tablet voll auf die Schnauze gefallen, denn wer will schon ein durchschnittliches Androidtablet für einen etwas überdurchschnittlichen Preis von einer Firma die so sexy ist wie lange Unterwäsche und soviel Glamour verspricht wie das Wort zum Sonntag. Aber vielleicht lags auch nur an den sehr erotischen Namen wie Gigaset QV1030 und QV830, da kommt iPad, Galaxy Tab, Iconia, oder Playbook gar nicht erst ran mit... nun ja, mit deutsch sein.
Inzwischen werden die Tablets von Gigaset verramscht und schon um die 90 Euro Neupreis angeboten, als wollten sie alle noch schnell los werden und die Firma Gigaset hat die Tablets sicher alle schon abgeschrieben.

Nun, man könnte meinen, Gigaset hätte aus dem Desaster gelernt und will sich wieder auf den Markt konzentrieren, auf dem Gigaset, zumindest in Deutschland, eine Macht, die Macht, der unangefochtete Regal um Regalreihe im Media Markt dauerbefüllende Meister ist: das Festnetztelefon, das über den DECT Standart, wahlweise auch Bluetooth losgelöst von der Basisstation das telefonieren im ganzen Wohnraum ermöglicht. Aber nein, natürlich nicht.

Darum will nun Gigaset, dieser King of Uncool, ins Smartphonebuissnes einsteigen und will noch dieses Jahr Smartphones auf den Markt schmeissen, hergestellt in Zusammenarbeit mit Chinesischen Produzenten, oder anders ausgedrückt: Chinesische Smartphones in Lizens kaufen und blos das eigene Logo draufpampen um in der gesichtslosen Reihe all die Alcatels und Simvalleys zu duelieren.

Ich will ja nun nicht grossartig Unkenrufen, aber, Liebe Firma Gigaset: tolle Idee, ganz grosses Kino, das kann ja nur... absolut Misslingen, darum: Schuster bleib bei deinen Leisten und Gigaset, bleib bei deinem Festnetztelefon.

Freitag, 3. April 2015

Über den Tellerrand geblickt: John's Phone, das Antismartphone

Kennen wir das nicht alle? wir nennen zwar unser Smartphone noch immer Smartphone, aber immer mehr rückt das Telefonieren damit in den Hintergrund. Wir texten, mailen, Simsen, BBMen immer mehr auf den Geräten, spielen Spiele, Surfen im Web, hören Musik, schauen Filme, lesen News und wenn dann mal ein Telefongespräch kommt ist gegebenenfalls der Akku auch schon leer.

Dabei wurde der Bildschirm immer grösser, die Handies immer unhandlicher und die Funktionen immer verwirrender - und gerade in Notsituationen versagen die Smartphones sehr leicht, weil eben der Akku flöten geht, sie nicht viel Aushalten oder alle unsere wichtigen Kontakte nur über irgendwelche Netzdienste erreichbar sind, während die Notsituation in Edgeland geschieht. Ausserdem wünschen wir uns nicht hin und wieder die Einfachheit zurück? keine ständigen Whatsapp Nachrichten? keine ständigen Email eingänge? Einfach mal ein Schritt zurück, zur Schlichtheit: zum Telefon.



Wie wäre es mit einem Telefon, das keine Smartfunktionen, hat, keine zweimillionen Klingeltöne, keine Apps, kein Kalender, kein SMS, keine Emails, ja nicht einmal Softwarekontakte, ganz zu schweigen von Internet? schlicht ein Ziffernfeld, eine Taste zum Telefone annehmen, ein Schalter für das Ausschalten des Telefons, ein Lautstärken Regler, ein kleiner Screen zum Anzeigen der Nummer die gerade anruft und mehr nicht? Dafür 3 Wochen Akkulauftzeit.

Gibts nicht? Gibts, das John's Phone, das dezidierte Antismartphone bietet genau diese Features, dazu ein kleines Notizbüchlein mit Stift zum eintragen von Telefonnummern, sowie zum spielen von Tic Tac Toe (auch ein Antismartphone bracht eine Spiele "App" xD).

Das perfekte Handy, für alle, die aus dem Smartphoneuniversum aussteigen wollen, einfach mal nicht immer eine eigene Cloud um sich herummtragen wollen und einfach nur telefonieren wollen - oder für all jene, die einfach ein Backup Telefon brauchen, sollte ihr Smartphone mal den Geist aufgeben.


John's Phone bei Amazon

Donnerstag, 2. April 2015

BES 12 nun als Cloud Service

BES 12, die Mobile Management Lösung von Blackberry, die ein Grossteil dessen ausmacht, wofür Blackberry bekannt ist, ist ab sofort auch als Cloud Service erhältlich und muss daher nicht mehr auf einem eigenen Server gehostet werden.
Dies macht BES 12 vorallem für kleine und mittelständische Firmen interessant, die keinen eigenen Server betreiben wollen oder können. Interessant an der Cloudlösung ist, dass sie, im Vergleich zur Standart BES 12 Lösung keine zusätzichen Kosten verursacht, d.H. die Lizenzpreise pro Gerät bleiben dieselben, was die Cloudlösung noch interessanter machen dürfte, da sich dadurch die Gesammtkosten gegebenenfalls verringern lassen, dadurch, dass die Kosten für den Betrieb eines eigenen Servers wegfallen.

BES 12 ist die neuste Itteration der Mobil Management Lösung von Blackberry, durch die sich sehr dezidiert die einzelnen Sicherheitseinstellungen von Firmeneigenen oder für Firmenzwecke genutzen Mobilgeräten einstellen lassen und die gesicherte und vom Normalbetrieb getrennte Workspaces zur Verfügung stellt. BES kann nicht nur Blackberry Smartphones Managen, sondern auch Android, iOS und, noch in etwas abgespeckter Form Windows Phones. Damit ist BES auch für den BYOD (Bring your own Device) Hype gerüstet, in dessen Zuge einige Enterprise Mobility Managementlösungen an ihre Grenzen stossen

TechnoBuffalo: Mobil Madness 2015, and the Winner is: Balckberry Passport

Wie schon mehrfach berichtet (hier, hier und hier), veranstaltete die Techblogging Seite TechnoBuffalo einen grossen Wettbewerb, genannt Mobil Madness 2015, bei dem die User über das beste Smartphone abstimmen konnten. Gekämpft wurde im Cup System, d.H. Es traten immer zwei Smartphones gegeneinander an und der Sieger kam eine Runde weiter.

Im Kampf standen sich alle grossen Smartphones der bekannten Herstellern gegenüber: Apple, Samsung, Sony, HTC, Motorola, Microsoft, One und eben auch zwei Geräte von Blackberry: das Classic und der Passport.

Gegen Ende des Wettbewerbes artete der Kampf dahingehend aus, dass es darum ging, welche Fanbase konnte mehr Wähler Mobilisieren: Blackberry oder Android Fans. Am Ende aber steht nun der Gewinner fest, es ist nicht das One Plus One, dass als eines der besten Smartphones von 2014 gehandelt wird und einen grossen Impact, vorallem bei den Kritikern hatte, nein, es ist unser aller geliebter Blackberry Passport, der sich am Ende durchsetzen konnte und nun den Titel "Best Readers Choice Winner Mobil Madness 2015" davon tragen kann.

Dienstag, 31. März 2015

Was ich an Blackberry bemängele (und noch mehr bei Ubuntu Phone)

ja, wir lieben sie, diese kongeniale Hubgeste: swipe ub, swipe nach rechts.. das ist der Hammer.. zumindest wenn man Rechtshändert ist (bin ich). Aber wie schauts als Linkshänder aus? da verdeckt der Handballen nicht nur die Sneak Peak Funktion, nein, der Wisch nach Rechts ist auch eine viel unnatürlicherer Fingerbewegung, als es für einen Rechtshänder ist, diesen natürlichen Fluss kommt da nicht so stark zum tragen.
Im Gegensatz zu anderen Betriebsystemen, allen voran Ubuntu Touch ist das jedoch der einzige Punkt, an dem Blackberry OS nicht fair gegenüber Linkshändern ist. Ubuntu Touch zum Beispiel, das das gesammte Menü an den linken Seitenrand legt und mit all seinen Swipegesten ist zu 100 Prozent auf Rechtshändige Bedienung ausgelegt, ich könnte mir gar nicht vorstellen, wie ich so etwas als Linkshänder wirkich bedienen würde.

Andere Smartphones haben dieses Problem weniger, da sie viel mehr auf Point & Click und nicht auf Gesten ausgelegt sind, und bei Blackberry ist es Tatsächlich nur der Hub, der dieses Problem hat. Nichts desto trotz währ es eine unglaublich praktische Funktion, im Sinne der Gleichbehandlung, wenn Blackberry ein Schalter einführen würde, der den Display in seiner Funktion einfach spiegeln würde, also

- Hub auf der rechten Seite, mit Swipe nach Links aufrufbar
- Apps und der ganze recht auf der linken Seite

wie seht ihr das?

Warum eigentlich Blackberry?

ja warum eigentlich? warum nutzen wir und viele andere eigentlich Blackberry? wo wir doch soviel über den Service, über Bugs und fehlende Apps fluchen? da könnten wir doch grad so gut bei Apple, Android oder Windows über den Service, die Bugs oder die fehlenden Apps fluchen. Warum so ein "uncooles" System verwenden, das den Ruf eines Altherresmartphones hat, eine halbtote Firma, die von allen belächelt und als tod angesehen werden. Warum eigentlich nutzen wir Smartphones von einem Hersteller, dessen Geräte entweder unsagbar unförmig (Passport) unsagbar klein (q10, q5) unsagbar altmodisch (Classic) unsagbar kurzatmig (Z10) unsagbar hässlich (Z30) oder unsagbar untermotorisiert (Z3, Leap) sind? sind wir etwa Massochisten? Sind wir nur Blackberry Loyalist, weil wir Markenheinies und Markenmariechen sind? Weil wir statt der Apple Church der Kirche Blackberry der Letzten Tage angehören? Oder mag das sonst einen Grund haben?

Wir wollen schreiben, kommunizieren, uns vernetzten. Das kann man sicher auch mit anderen, kein thema, aber wer kann schon einfach auf eine tastatur einhämmern zu beginnen, ohne zu überlegen, wo er ist und schon am schreiben sein? vom Homescreen einfach mal "tw ich schreib jetzt diesen doofen tweet" eingegen und schon ist ein tweet abgesetzt, wer kann das schon, oder mit einem Wisch an einem ort gleich twitter, facebook, whatsapp und BBM mit seinen ergüssen belasten, ohne sich zu überlegen, wo man nun diese doofen apps hinverschoben hat.
Und wir wollen emailen, drölfzig Email Accounts einrichten und diese nicht notgedrungen über Gmail schlaufen oder zwanzig verschiedene Email apps auf dem Gerät haben - nein, wir wollen sogar keine Email app, denn wir brauchen das nicht. Wir wollen uns nicht mit für jeden Textkanal eine app mit deren ganz bestimmten einstellungen auseinander setzen, wir wollen die kanäle einfach nutzen, alle auf dieselbe Art, ohne Appwirrwar und durcheinander.. wer kann das schon?.. niemand, richtig, niemand ausser Blackberry und der Hub.. DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, all diese unsäglichen autokorrigierten Ergüsse von anderen Smartphones, die sogar den erstellern peinlich sind, dieses frickelige tippseln auf unergonomischen und teilweise arg hässlichen Tastaturen, die Krampfhaft von Drittherstellerapps ersetzt werden, die auch nicht viel machen als ein schmieriges Gewische, wer will das schon? wir jedenfalls nicht, wir wollen auf Tasten hauen, präzise, zielgerichtet, akkurat, ja sogar blind - und wenn wir keine Tasten haben, dann wollen wir eine Tastatur, die mitdenkt, die so dimensioniert ist, dass man sie auch trifft, die so akkurat und präzise ist, dass alle anderen neidisch erblassen, DARUM nutzen wir Blackberry.

Und wo wir schon beim Schreiben sind, wir wollen nicht auf lahmarschige Webdienste setzen, bei denen wir uns zigmillonen Passworte merken müssen und die beim ersten Edge Loch in Edgeland gleich den Geist aufgeben, nein, wir wollen einen Messanger, der auch bei mieser Verbinung noch schnell läuft, der mit unserem Handy verknüpft ist, so dass wir uns nichts weiter merken müssen, mit dem wir in sekundenschnelle mit der gesammten Welt kommunizieren können, ja in dem wir sogar einen kanal unterhalten können und der Grenzen überschreitet, seit neustem sogar Betriebsysteme, wer kann das schon, ausser BBM? DARUM Nutzen wir Blackberry

Und egal wie sehr und sie Leute verlachen, weil wir so altmodisch sind, und Tastaturen haben, wir lächeln und wischen unsere Apps in den minimierten Zustand, während sich andere um Knöpfe ärgern.
Und wir lächeln müde, wenn uns jemand was von Multitasking erzählt und über versteckte Menüs unübersichtliche Karten von Menüs zeigt.

Deswegen nutzen wir Blackberry, weil Blackberrys zulassen, das man Dinge tun kann, schnell, ohne gross nachzudenken, ohne komplizierte Einstellungen, ohne den Fluss zu unterbrechen, weil jeder Kommunikationsweg gleichwertig gehandhabt wird.... und natürlich auch um anders zu sein als die anderen xD

Dieser Beitrag habe ich auf Blackberrybase.net - DEM deutschsprachigen Blackberry Forum erstveröffentlicht

Blackberry Leap ab heute bei Blackberry vorbestellbar, Liefertermin ist der 24.April

Der Blackberry Leap ist ab sofort bei Blackberry für 289 € vorbestellbar, als Versanddatum wird der 24. April angegeben. Es gibt aktuell nur die graue Version zum Vorbestellen.

Blackberry Leap bei Blackberry für 289 € vorbestellen

Mit dem Einsteigersmartphone Blackberry Leap versucht Blackberry vorallem Jungunternehmer anzusprechen, die einen günstigen Einstieg in das Blackberry Universum suchen.
Technisch bietet der Blackberry Leap ein Update zum Z10, der besitzt denselben Qualcom Snapdragon S4, ein Dualcoreprozessor der mit 1,5 Ghz getaktet ist, dieselben 2 Gb Ram, 16 Gb internen Speicher, der mit einer Micro-SD Karte erweitert werden kann, wobei der Leap bis zu 128 GB Micro-SD Karten unterstützt. Als Display kommt ein 5 Zoll grosses LCD Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel zum Einsatz, dies ist HD Auflösung mit einer Pixeldichte von 294 ppi (Pixel per Inch). Die Rückkammera löst mit 8 Megapixel auf, die Frontkamera mit 2 Megapixel. Für den Power sorgt ein 2800 mAh grosser Akku, der laut Angaben von Blackberry auch bei Heavy Use einen ganzen Tag halten soll.
Der Leap ist 144 mm hoch, 72,8 mm breit und 9,5 mm dick und hat ein Gewicht von 170 Gramm.

Damit ist der Blackberry Leap in keiner nur erdenlicher Form ein Flagschiff Gerät, und meiner Meinung nach, ist der Einstiegspreis mit knapp 300 € für das Gebotene etwas zu hoch. Aber das ist fast bei jedem Smartphone der Fall und ich gehe davon aus, dass sich der Strassenpreis nach Einführung schnell auf um die 200 Euro einpendeln wird, was dann der Leap auch für all jene interessant machen kann, die vom Z10 auf etwas grösseres und vorallem, etwas ausdauendernes umsteigen wollen.

Montag, 30. März 2015

In eigener Sache: Noobzeugs als App nun in der Blackberry World erhältlich

Endlich gibts Noobzeugs auch als App in der Blackberryworld zum Downloaden

Noobzeugs - die App

die App läuft auf allen Blackberry 10 Geräten (nicht jedoch auf dem Passport und dem Classic), sowie dem Playbook und den Blackberry 7.x Geräten

Viel Spass beim regen Downloaden

BlackBerry OS 10.3.1.2708 Update, offiziell nur bei Kanadischen Providern, bei Crackberry als Leak erhältlich

Für einige Kanadische Provider gabs am 28.03. ein Softwareupdate auf OS 10.3.1.2708. Laut Diskussionsthread auf dem Crackberryforum hat sich an den Apps nichts geändert, nur das Core OS ist geupdatet worden. Die User berichten generell, dass sich die Geschwindigkeit des OS, vorallem in der Android Runtime verbessert hat. In Sachen Netwerk und vorallem Wifi gehen die Meinungen weit auseinander, so berichten einige User von starken Verbesserungen, während andere über sehr schlechten Empfang klagen.

Auch nicht verändert hat sich die Tatsache, das sich das Klickgeräuch für die onscreen Tastatur nicht ganz abschalten lässt. So ist man also immernoch auf den Workarround über das Lautlos Profil angewiesen, welches aber auch die Tastaturtöne für das Telefon mutet. Bleibt zu hoffen, dass sich Blackberry dieses Problems noch annimmt

Downloadlinks für das Update sowie Installationsanweisung bei Crackberry.com

Sonntag, 29. März 2015

Manipuliert TechnoBuffalo ihren MobileMadness Wettbewerb?

Wie schon mehrfach berichtet (hier und hier), veranstaltet TechnoBuffalo, eine der grossen Techblogger Sites ein grosses Duell zwischen den Smartphones. Inzwischen steht der Blackberry Passport gegen das One Plus One im Finale.

Auf dem Weg zum Finale haben sich die Votebedingungen einigemale geändert. So war es anfangs noch möglich, ohne Anmeldung zu Voten und das Resulstat wurde angezeigt. Inzwischen ist es nicht mehr möglich, ohne Anmeldung seine Stimme abzugeben und das Voteresultat wird nicht mehr angezeigt. Laut Stellungnahme dient dies dazu, Mehrfachvotes zu unterbinden.

Inzwischen beklagen sich immer mehr Blackberry User, dass das Voten von Blackberrysmartphones aus nicht geht, das dann immer angezeigt wird, dass sie schon eine Stimme abgegeben hätten, während sie, mit derselben Emailadresse von Ihren Computern aus ohne weiteres wählen können.

Da bleiben natürlich Fragen offen:

- Warum wird das Mehrfachvoten erst dann untersagt, als schon 2 Blackberry Smartphones im Halbfinale standen?

- Warum waren die Mehrfachvotes für andere Smartphones kein Problem?

- Warum ist es ausgerechnet von Blackberrysmartphones aus nicht möglich, einen Vote abzugeben?

Der Verdacht liegt nahe, dass das TechnoBuffalo verhindern will, das ein Blackberry Smartphone die Trophäe holt und durch undurchsichtige Methoden Blackberry User vom Voten abhalten will. Was aber sagt dies über eine so grosse Techbloggingsite wie TechnoBuffalo aus?

nichts desto Trotz könnt ihr hier für den Blackberry Passport voten, nur halt nicht von euren Blackberrygeräten aus

Samstag, 28. März 2015

Snap (Google Play Store) für Blackberry 10 Installieren mit dem Chrome Browser

Snap ist eine App, die einen einfachen Zugang zum Google Play Store für Blackberry 10 Geräte ermöglicht. Man kann über Snap alle kostenlosen Apps aus dem Playstore installieren sowie Apps, die man zuvor schon über einen Google Play Store gekauft hat. Was nicht möglich ist, ist, neue Apps zu kaufen. Nichts desto trotz kriegt man so Zugang auf unzählige Androidapps. Die Methode mit Snap hat zudem den Vorteil, dass sie ohne weitere Googledienste auskommt, dies mag für das Privatsphärenempfinden etwas beruhigend wirken.

Man kann Snap auch über Sachesi installieren, jedoch ist die Methode über den Chromiumbrowser weniger aufwändig, funktioniert mit allen Betriebsystemen und bedarf weniger technischer Kenntnisse.

Als erstes brauchts dazu natürlich den Google Chrome Browser, oder die Googlefreie Version Chromium, bzw. ein anderer, auch Chrome basierender Webbrowser. Hat man diesen, muss man die Chrome Extention "BB-10/Playbook Manager" installieren

als nächstes braucht man Snap (Direkter Downlaodstart der Snap.bar)

Den Blackberry muss man nun in den Entwicklungsmodus versetzen, Dazu geht man unter Einstellungen -> Sicherheit und Datenschutz -> Entwicklungsmodus und aktiviert diesen. Dann verbindet man den Blackberry per USB Kabel an den Computer und öffnet den BB10 Manager in Chrome (Die App hat ein Blackberry Icon in die Statusleiste des Browsers hinzugefügt.
In diesem muss man nun zuerst die IP des Blackberrys eingegene, diese steht auch im Menü für den Entwicklermodus. Hernach muss man noch sein Blackberrypasswort eingegeben und der Browser startet die Verbindung. Es wird nun wohl eine Meldung kommen, dass es sich hierbei um eine ungeschützte Verbindung handelt, man muss akzeptieren und weitermachen,

Einmal gestartet sieht man all die Apps die sich auf dem Blackberry befinden. oben rechts hats ein Button für Install Apps, diesen klickt man, sucht die Snap.bar die man heruntergeladen hat und klickt auf öffnen.

und schon hat man Snap installiert und Zugriff auf den Google Play Store

Freitag, 27. März 2015

Play on Blackberry 10: Slenderman, Chapter One: Alone

Horrorspieletittel, das heisst, wie so oft auch bei den Horrorfilmen auch: Splatter, Splatter und noch mehr Splatter und oft auch etwas Gore, vorallem viel Blut, aktuell vorzugsweise sehr viele Zombies und die eine oder andere Folter- oder Gewaltszene. Horror also wird meist mit sehr viel Gewalt in Verbindung gebracht und der expliziten Darstellung expliziter Szenen.

Aber ist das Horror? ist nicht jedem King-Leser schon von Anfang an bewusst, dass es dann, wenns um die konkrete Darstellung dessen geht, wovon man sich fürchtet schnell einfach nur stinklangweilig wird? Ist denn Horror wirklich das Darstellen von Gewalt? Verwechselt man da schlussendlich Ekel nicht mit Horror und sind Filme wie Saw schlussendlich nicht Horrorfilme sondern befriedigen nur den Genuss an Gewalt. 
Ich liebe das Horrorgenere: Horror heisst für mich vorallem: Angst - Angst vor dem Unbekannten, und diese Angst über lange Zeit aufrecht zu erhalten, das ist Kunst. Die besten Horrorwerke leben diese Angst aus durch das Weglassen dessen, was Angst macht: es ist im Hintergrund, es ist, um einen Fachausdruck zu bemühen: Numinos. Das Numinöse an sich, das ängstigt, das steigert die Spannung, den Nerfenkitzel.

Nehmen wir Psycho vom Meister Hitchcock himself: man weiss wer der Mörder ist, aber das Geheimnis das Norman Bates mit sich rumschleppt und dass den ganzen Film durch nicht gelüftet wird bis zum Schluss, dass macht den Nerfenkitzel aus: man weiss, das irgend etwas nicht stimmt, man kann es sich nicht ausmalen was, also fantasiert man darüber, und so wird die Spannung gesteigert. Oder Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere: das Grauen wird am Anfang angedeutet, nur Kurz und dann geht die Geschichte fast ganz normal weiter, nur dass Wissen des Lesers, dass hier etwas passieren muss, dass es passieren wird, steigert den Nerfenkitzel ins unermessliche. 

Noch deutlicher zeigt dies der Film "The Blair Witch Projekt", ein Film der das, wovor man sich ängstig nicht ein einziges Mal zeigt und gerade dadurch zu wirklichem Horror wird, es wird Spannung erzeugt, einzig durch die Stimmung. Die Abwesenheit dessen, wovor man sich fürchtet, macht hier den Nerfenkitzel au, eben: das Numinose.

Was also ist, um guten Horror zu erzeugen, naheliegender als dass, was man fürchtet nicht zu zeigen oder, um genau dieses Phänomen zu steigern: immer dann zu verlieren, wenn man dass, wovor man sich fürchtet eben in Erscheinung tritt. Und damit währen wir beim Slenderman. Denn das Spielprinzip von Slenderman ist ziemlich simpel: sieht man Slendy, dann hat man mehr oder weniger verloren, und solange man ihn nicht sieht, hat man Angst, dass er irgendwo direkt um die Ecke auftauchen könnte.
Ich hab schon verschiedenste Slendermann Spiele gespielt: die meisten sind Schrott, weil sie dem ursprünglichen Spielprinzip Elemente hinzufügen, die zwar augenscheinlich dem Spiel neue Elemente hinzufügen, dabei aber die Schlichtheit und die Effektivität des Spieles zerstören. Zunächst einmal gibts das klassische Slenderman spiel "Slender" und das damit eingeführte Spielprinzip:
Man spielt aus der Egoperspektive, man kann gehen und rennen und man hat (im Original) eine Taschenlampe (mit begrenzter Kapazität) dabei. Man muss acht Seiten suchen und möglichst nicht dem Slenderman begegnen. Das ist alles: man kann nicht schiessen, man muss keine Hebel bewegen, es gibt keine Hintergrundstory, nichts: suche die Zettel und begegne nicht dem Slenderman. Klingt langweilig: ist es aber nicht.
 Das liegt am Setting des Spieles: erstens ist es, natürlich, Nacht, alles ist also Dunkel, es gibt Wälder, Häuser, Autos, viele Ecken, vieles was scheint als könnte es sich bewegen, war da was im Schatten oder doch nicht? lieber mal davon Rennen. Und dazu kommt der Sound: im Orginal einfach nur der Atem und die Schritte im die man macht und die Geräusche der Nacht (war das ein Uhu?) - genau so funktioniert ein ganz langsam, Stück für Stück immer angsteinflössenderes Setting.
Meiner Meinung noch viel besser Umgesetzt hat das das Spiel um dass es nun hier geht: Slenderman Chapter one: Alone, das meiner Meinung nach am besten umgesetzteste Slendermanspiel überhaupt. Hier ist das Spielprinzip noch einmal vereinfacht worden: man kann nur gehen: es gibt keine Taschenlampe und man kann nicht rennen: nur Gehen und Zettel sammeln. Langweilig oder? ganz im Gegenteil: Zum einen ist die Grafik grandios: nicht auf eine Blockbuster Art, denn die Grafik ist relativ einfach: sondern auf eine klassische Horrorart. Sie ist in Schwarz/Weiss gehalten, sehr harte Kontraste, wenig das sich tut, ein paar Häuser, etwas Wald, ein paar Autos, je nach Karte die man Spielt ein paar Strassenlaternen oder Scheinwerfer. Das alles sagt schon: hier stimmt etwas nicht, genau so, wie die ersten paar Sekunden von "Night of the Living Death" oder "Shining" das Unheil ankündigen.

Man kann hier Tag oder Nacht wählen, wobei das keinen grossen Unterschied macht, aber jeder ernsthafte Horrorfan natürlich Nachts spielen will: sehr Stimmungsfvoll ist auch dieser Videoeffekt den man hinzuschalten kann, der fast so wirkt wie diese alten Rot/Grünen 3 D Filme.
 Was aber die Stimmung, die Suspence des Spieles wirklich ins unermessliche steigert ist der Soundtrack.. Man hört irgend was Murmeln im Hintergund, es gibt rar gesähte Soundeffekte, nicht mal all zu laut, aber perfekt gesetzt um die Stimmung Stück für Stück zu steigern. Und jedesmal, wenn man eine der acht Seiten gefunden hat, kommt ein so typischer Hitchcocksound und die Hintergrundssoundkulisse wird unmerklich bedrohlicher.

Was Slenderman Chapter 1: Alone vom Orginial "Slender" auch noch unterscheidet ist die Penetranz mit der Slenderman einen verfolgt. Ist im Orginial die Begegnung mit Slendy, wie ich ihn liebevoll nenne eine Sache des Zufalls, so besitzt Slendy in Chapter 1 eine intelligenz und Hartnäckigkeit. Diese steigert sich von Steite zu Seite die man findet. Hat er einmal Spur aufgenommen, klebt er an einem.
 So: und nun kommen wir zu dem, was aus dem Spiel ein Horrorspiel macht durch das Numinose, dass ich anfangs erwähnt habe: Man darf Slenderman nicht anschauen, weil man sonst den Verstand verliehrt und Game Over geht. Je nach dem wie weit Slendy von einem entfernt ist, dauert es ein paar Sekunden und man kann noch fliehen: nicht aber ohne das sich ein Rauschen über das Bild legt, dass je nach dem wie lange und wie nahe man Slendy angeschaut hat einige Sekunden bleibt. Hat man nun schon einige Seiten, hört dieses Raunen, und ist gerade am davonrennen weil man den Slenderman aus den Augenwinkeln wahrgenommen hat: wie gerne würde man sich nur kurz umdrehen um zu schauen ob er einen verfolgt, wie nahe er ist aber: genau das darf man nicht. Ist er noch hinter einem? ist er es nicht? muss man noch flüchten oder kann man ausweichen und wieder nach Seiten suchen: genau das macht der Nerfenkitzel dieses Spiels aus.

Kommt noch hinzu, dass die Seiten manchmal an Orten sind, die sich als Sackgasse herausstellen und man notgedrungen Umkehren muss, wenn man weiterspielen muss und Päng: steht der Slenderman in der Türe. Ich liebe Horror, ich hab schon einiges an Horror gesehen, gelesen, gespielt, aber bei keinem Spiel ist mir bisher das Herz so in die Hose gerutscht wie bei diesen ungewollten Begegnungen mit Slendy... durch die Musik und die Grafik wird eh schon diese Stimmung erzeugt, diesen Horrornerfenkitzel und dann steht der Leibhaftige doch noch vor einem, da kann man schon mal richtig böse Erschrecken - und genau das macht doch guten Horror aus, das ist es doch, was man sich von einem Trip auf der Geisterbahn erhofft und das kann Slenderman Chapter 1: Alone mit Bravour.

Fazit? dieses Spiel ist ein Kleinod: kein Blockbuster, kein Cashual Game, es geht seinen eigenen Weg in dem es das The Blair Witch Project Flair einfängt und Horror nicht durch Action oder Gewalt, sondern durch Suspence in bester Hitchcock Manier erzeugt. in dem Sinne also: don't look back - he's behind you - he's coming

ACHTUNG: Auch wenn es das Spiel in der Blackberry World, gibt, Ladet es euch unbedingt aus dem Google Play Store: die Version in der Blackberryworld hat einen Bug, so dass man nicht über Türschwellen kommt, was es unmöglich macht, das Spiel zu gewinnen. Es gibt auch eine kostenlose Demo, in der man das erste der beiden Level spielen kann.

Dieser Bericht wurde von mir auf Ciao.de erstveröffentlicht.

Blackberry Z10 - Erfahrungsbericht

Ich bin ja recht spät ein Blackberry Fan geworden, ich war bis vor kurzem ein recht narrischer Android Fan: aber wie schon des öffteren erwähnt, wurde mir Android einfach langweilig mit der Zeit. Und da hatt es sich ergeben, dass das Balckberry Z10 recht günstig von Amazon zu erhalten war, also hab ich mir gedacht: was solls, und hab zugelangt. Und es war kein Fehler.

Ich werde mich hier nicht über die Specs auslassen, die kann man sich zu genüge ergooglen, gemessen am Stand heute ist es wohl ein unteres Mittelklassegerät und als solches sollte man es auch sehen. Für ein solches bietet das Z10 dann aber doch wieder einen erstaunlich brillianten Bildschirm, der allerdings leider ziemlich anfällig ist für Fingerabdrücke. Weiter ist die Audioqualität nicht zu verachten, weder für Audiowiedergabe, noch für Gespräche, auch wenn der Lautsprecher unten ein ziemlicher Staubmagnet ist.

Was beim Z10 auffälllt ist, wie gut, wie ausserordendlich gut das Gerät in der Hand liegt, was an seinen Dimensionen ebenso liegt, wie an der sehr griffigen Rückseite. Die, so muss man leider sagen, nicht gerade sehr hochwertig wirkt. Aber das Gerät will keine Schönheit sein, es ist ein Arbeitstier, und genau so beginnt man das Gerät auch zu verwenden: man arbeitet damit.

Als Android Fan war ich ein Costumizer, ich hab mit dem System rumgebastelt, aber eben: nicht damit gearbeitet - mit dem Z10 kann man nicht grossartig was rumbasteln, also arbeitet man damit.

Richtig erstaunt war ich über die Präzision der Tastatur, ich hätte nie gedacht, dass man mit einer Bildschirmtastatur so gut schreiben kann. Aber diese einzigartigem Wortvorschläge, direkt über den Buchstaben war eine Offenbarung (ich bin dann doch zu den Tastaturblackberrys gewechselt ;) ), ebenso der Blackberry Hub.
Der Hub, man kann den gar nicht so wirklich erklären, wenn man den nicht selber gesehen hat, Android und auch iOS Nutzer verwechseln den sehr gerne mit dem Notifiacation Center, aber sie könnten sich nicht mehr irren. Das beste Wort, den Hub zu beschreiben ist: verdammt praktisch, oder, um es mit einem Applewerbespruch zu sagen: everyting is just a swipe away.

Das Z10 eigent sich auch wunderbar zum Spielen (wegen Colin McRae Rally bin ich vom Q10 zurück auf das Z10 ;) ), was man einem Blackberry gar nicht zutraut (es gibt auch wirklich gute Titel in der Blackberry App World, vorallem von EA).

Was mich dann schlussendlich doch vom Z10 weg zum Passport gebracht hat ist die wirklich unterirdische Akkulaufzeit. Für heavy User ist der akku echt eine Enttäuschung. Ich hab zwar immer einen Ersatzakku dabei gehabt, aber das war nicht sehr, nun ja, praktisch. Das Z10 ist ein ungewöhnlich gutes Smartphone, bei dem ich auch gerne noch länger geblieben währe, wenn es mein heavy Usage auch unterstützt hätte.

Trotzalledem, und auch wenn das Gerät nun schon etwas älter ist, wer ein günstiges Einsteigergerät in handlicher Grösse sucht, sich nicht vor einem Zweitakku scheut und gerne ein Fulltouch Smartphone hat, der sollte sich das Z10 einmal anschauen. Es währe schön, wenn Blackberry mal wieder ein Gerät im gleichen Format auf den Markt bringt (der Bildschirm könnte grösser sein, ohne dass das Gerät grösser wird, denn das Blackberry Z10 verschwendet etwas Platz auf der Vorderseite), das währe dann sicher ein Gerät, dass ich mir anschauen würde.


BlackBerry Z10 bei Amazon

Blackberry hat die Quartalszahlen veröffentlicht

Blackberry hat wie angekündig, heute die Quartalszahlen für das 4 Geschäftsquartal veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat Blackberry im 4 Quartal einen Gewinn von 28 Millionen US Dollar erwirtschaftet, ist also wieder in den schwarzen Zahlen angekommen.

Der Gesammtumsatz viel unterdessen auf 660 Millionen US Doller, was ein Minus von 17% beinhaltet. Dies beinhaltet jedoch auch die negativen Auswirkungen der weltweiten Kursschwankungen, die sich auf 12% belaufen. Der Umsatz verteilt sich wiefolgt auf die verschiedenen Sparten:

- Hardware: 42%
- Service: 47%
- Software: 10%

Verkauft wurden dabei 1,6 Millionen Smartphones, was ein Rückgang von 0,3 Millionen zum Vorquartal bedeutet, jedoch ist der Durchschnitspreis der verkauften Geräte vn 180 Dollar auf 211 Dollar gestiegen.

weiterhin hat sich der Kurs der Blackberryaktie in dem Quartal auf ein Plus von 0,04 Dollar verbessert. Im letzten Quartal des Vorjahres gab es noch einen Verlust von 0,08 Dollar pro Aktie.

Quellen: die Süddeutsche Zeitung & Crackberry.com

Tablets: vom Hype zum Ramsch

Ich hab schon immer gesagt, dass sich Tablets nicht durchsetzen werden, da sie eine recht unnötige Gerätekategorie sind. Die letzten Jahre scheinen mit die Verkaufszahlen unrecht zu geben, und ebenso der Hype mit dem Tablets promotet wurden und jeder, wirklich jeder sein eigenes Tablet auf dem Markt geworfen hat.
Natürlich kam zuerst Apple, bzw war es Apple die behauptet haben, das Tablets für den Consumermarkt ein Must have sind - ungedachtet davon das Microsoft und diverse Hardwarehersteller schon längst Tabletcomputer für den professionellen Markt produzierten, wenn auch eher schlecht als recht - zu Microsoft dann später nocht mehr.

Und dann ging der Run los, selbst marktferne Unternehmen glaubten im Tabletmarkt, verbunden mit darauf installierten Schops für ihre Produkte den Markt gefunden zu haben, den Gordischen Knoten um Geld zu verdienen: Vorallem grosse Verlagshäuser sprangen auf den Zug auf, aber es gab auch so kuriosa wie das Gigaset Tablet.
Und zuerst fanden dass die Kunden ja scheinbar auch ganz toll, so sprechen zumindest die Verkaufszahlen der letzen Jahre, bald hatte fast jeder so ein grosses Smartphone ohne Telefonfunktion.
Aber mit der Zeit stellte sich Ernüchterung ein, man kann ja mit den Tablets sowieso nicht soviel, bequem auf dem Sofa lesen? da greift man doch lieber zum Ebookreader, der hat ein angenehmeres Lesebild, ist leichter und muss auch nicht schon nach ein paar Stunden wieder aufgeladen werden. Games? dazu sind die Tablet zu unhandlich und diese ganzen Steuerungen über den Bewegungssensor klappen mit dem Smartphone auch viel besser, man ist sich ja immerhin jahrelanges Zocken mit den Handheldkonsoloen gewöhnt (danke Nintendo). Filme schauen? Zuhause hat man sowieso den Fernseher und unterwegs ist das Filme schauen auch nicht immer prikelnd. Als Mobiles Büro? da wurde schnell die Limitierung der Smartphonebetriebsysteme zum Problem, ganz zu schweigen von dem unangenehmen langen Schreiben auf einer Bildschirmtastatur. Ob da vielleicht eine Bluetooth-Tastatur eine Lösung ist? aber warum dann nicht gleich zum Laptop oder zum Subnotebook greiffen? Zumal gerade diese Gerätekategorie vor den Tablets als DIE mobile Lösung angeboten wurde (und ja, man kann auch darauf Filme schauen).

Und so blieben die gekauften Tablets immer mehr einfach in er Ecke liegen, unbeachtet und staubten vor sich hin, aber davon ungeachtet hauten die Hersteller immer mehr und noch mehr Tablets auf den Markt, Tablets die auch immer kleiner wurden, um sie handlich und mobil zu halten, während die Smartphones immer Grösser wurden, und so blieben auch diese kleinen Tablets ungeliebt. So ungeliebt, das sie inzwischen verramscht und einem nachgeschmissen werden. Macht man bei einer Firefox Umfrage mit, kriegt man ein Tablet für 7 Euro, schliesst man bei Base ein Mobilfunkvertrag ab, kriegt man ein Tablet für einen Euro zusätzlich nachgeschmissen, Amazon kann seine Tablets nur noch verkaufen, weil da ein Jahr Prime Mitgliedschaft mit dabei ist, bei Vertragsverlängerungen beim Spiegel, bei 1&1, bei weiss Gott wem alles noch kriegt man garantiert ein Tablet geschenkt.

Und inzwischen ist auch der Tabletmarkt rückläufig, denn weil diese Geräte eh selten benutzt werden, hat auch niemand grossartiges Interesse, sein Tablet jedes Jahr zu erneuern - und haben nicht die meisten eh schon 2 oder sogar 3 Tablets rumliegen, die Staub ansammeln.
Nein, was Apple mit der Präsentation des iPad damals losgetretten hat, war ein kurzzeitiger Hype, auf den nun die Ernüchterung folgt, das auch das Jammern an den Märkten beweisst: und längst hat sich eine neue Produktkategorie etabliert, bei der weder Apple noch Android mitmischen können oder dürfen: dem Tablet/Laptop Hybriden. Und damit wären wir wieder bei Microsoft.

Microsoft bliebt lange dem Consumertablet Bereich fern, und als dann das Surface kam, war es von Anfang an als Kombigerät gedacht, Tastaturbetrieb von im Vorhinein vorgesehen, Anfangs zwar auch noch in einer RT Variante, die aber nun auch schon Geschichte ist, also nur noch mit einem Voll ausgerüsteten Produktivsystem, dass, das das normale Installieren von Programmen, Treibern, Tools und so weiter zulässt: es sind Laptops die auch als Tablet zweckentfremdet werden können. Und nun ist es nicht mehr nur Microsoft, die das anbieten, schon stehen die Lenovos (auch als Thinkpad), die Asus, die Acers und all die anderen mit Ihren Hybriden da.. mal mit abdockbarer Tastatur, mal mit umklappbarer, sie alle haben eins gemeinsam: sie interpretieren den Tabletcomputer genau so, wie er von Microsoft definiert wurde, bevor Apple mit dem iPad kam.

Und so stell ich mir die Zukunft der Tablets auch vor: nicht als weitere Produktkategorie zwischen Laptop und Handy, sondern als vollwertiger Laptop, der, wenn gewünscht, seiner Tastatur entledigt werden kann um als Tablet seinen Dienst zu tätigen.

Was heisst das für Blackberry, sollten sie tatsächlich ein Tablet auf den Markt bringen? Es heisst, dass Blackberry tunlichst ihr grösstes Potential dabei nicht vergessen soll: die Tastatur, und dass sie es nicht mit einem Smartphone OS, wie das OS 10 ausstatten dürfen oder, nocht schlimmer, mit einer Neuauflage des Playbook OS. Wenn Blackberry ein Tablet auf den Markt bringen, will, der auch den Buissnessanforderungen gerecht wird, dann muss dies ein Hybrid sein, und er sollte auf Windows, besser noch auf ein GNU System mit dem Hauseigenen QNX Kernel aufbauen, um auch die Installation von wirklicher Produktivsoftware zu bewerkstelligen.

Notebooks bei Amazon

Welche Blackberry 10 Smartphones besitzt ihr?

TechnoBuffalo, Mobile Madness 2015 - Update

Wie schon erwähnt, veranstaltet TechnoBuffalo ein grosses Messen der besten Smartphones 2014/2015 und nun steht der erste Finalteilnehmer fest, es ist, wen wunderts (alle): Der Blackberry Passport.. Dieser hat im Halbfinale das Android Flagschiff HTC One M9 haushoch mit 77,53% der Stimmen vom Platz verwiesen.

Aktuell steht das zweite Halbfinale an, den Blackberry Classic gegen das One Plus One. Inzwischen sind auch die Votebedingungen massiver verschärft worden, war es vor dem Halbfinal möglich, ohne Restriktionen zu wählen, muss man nun eine Email hinterlegen umd doppeltes Voten auszuschliessen. Böse Zungen mögen behaupten, dass diese Restriktion nicht vorhanden währe, wenn sich die Blackberries nicht so hoch in den Rängen befinden würden, zumal die Kommentatoren im Forum ganz schön sauer sind und weiter behaupten, dass die Firma Blackberry Tod sei.

Doppeltes Voten hin oder her, man kennt das von anderen grossen Wettbewerben, bei denen das Publikum Abstimmen kann, die Fans rufen, mailen, schrieben, klicken für Ihren Wunschkandidaten immer vermehrt an und mobilisieren die Mitfans. Also selbst wenn die Stimmen für den Passport und das Classic durch mehrfachvotes und Aufrufe zum Voten in Mobilen Netzwerken zustande gekommen sind, heisst das nur, dass die Blackberry Fans sich besser organisieren und mobilisieren, als die Marktplatzschirsche Samsung und Apple, was doch sehr dafür spricht, dass Blackberry alles ist, nur nicht tod.

Donnerstag, 26. März 2015

Twitter, der IS und dessen Smartphonegewohnheiten

Der ISIS, oder der IS, wie man auch immer diese menschenverachtenden Terroristen nennen will, die im Namen von Allah die Menschen in die Steinzeit zurückversetzen wollen, ist ja nicht nur im Nahen Osten und im Kampf erfolgreich (mehr oder weniger), viel mehr noch lebt er von Propaganda, vorallem übers Internet, und das teilweise leider auch sehr erfolgreich. Es ist auf eine traurige Art Ironisch, dass gerade diejenigen, die das moderne System so verachten, sehr genau wissen, wie sie mit den Medien dieses Systems umzugehen haben, was wohl auch daran liegt, dass sich der IS ja zu einem grossen Teil aus jungen Menschen am Ende der Teenagerzeit besteht, die mit diesen Medien aufgewachsen sind.

Vorallem ist der IS auf Twitter speziallisert und lanciert mit Bot uns an die 46000 aktiven Accounts an die 1000 Tweets pro Minute, was über eine Million Tweets im Tag macht, bei ungefähr 90000 Followern. Dies haben J.M Berger und Jonathon Morgan in Ihrer Studie "The ISIS Twitter Census" dargelegt.

In dieser Studie ist auch aufgeführt, dass die Propagandatweets der IS hauptsächlich von Mobilen Geräten stammen. Sie haben ausserdem ermittelt, von wo die Twitterapps heruntergeladen wurden. 69% der Twitterapps, die der IS verwendet wurden vom Google Play Store heruntergeladen, laufen also auf Android Smartphones, 30% stammen aus dem App Store von Apple, jedoch nur 1% aus der Blackberry World.

Im Grunde genommen sagt das nur aus, dass die menschenverachtenden IS Mörder dieselben Interessen und Marktausrichtung haben, wie der Rest der Menschheit, da sich ja deren Betriebsystemverteilung mit dem der Rest der Weltbevölkerung ziemlich deckt.

Weiter stellt es, gerade in Bezug auf Twitter eine sehr unangenehme Frage: Twitter ist bekannt (und berüchtigt) für sein sehr grosses Mass an Meinungsfreiheit, was immer auch wieder zu negativen Erscheinungen führt, wie z.b. Shittstorms oder eben den Missbrauch von Twitter als Propagandaplattform für den Terrorismus. Die Frage ist, wie weit Twitter diese Kultur der Meinungsfreiheit einschränken muss, damit solchen Auswüchsen keine Plattform mehr gegeben wird, ohne die Twittereigene Kultur der Offenheit einzuschränken.

Nützliches zur Steuerung des Blackberry OS 10

okay, wie man ein Blackberry bedient, dürfte den meisten die hier lesen klar sein. Trotzdem gibts vielleicht den einen oder anderen Trick, den man noch nicht kennt. Daher liste ich hier ein paar nützliche Tricks & Tipps auf, vielleicht kennt ihr ja noch weitere:

Der Hub hängt? einfach von der rechten Bidschirmkante 3 mal nach schräg unten wischen, dadurch wird der Hub neu initialisiert

Der Barcodescanner aus der App World nerft euch mit Popups und die Androidports von Barcoo und Barcodescanner funktionieren nicht richtig? einfach die App Smart Tags verwenden, die hat einen integrierten Barcodescanner

Klickt man im Dateimanager auf die drei Punkte unten Rechts, kann man zwischen Listen und Rasteransicht wählen

Egal in welcher App man ist, zieht man mit zwei Fingern vom oberen Bildschirmrand nach unten, öffnet sich die Statusleiste mit den Schnelleinstellungen.

Seit Blackberry 10.3 kann man die Einträge in den Einstellungen nach dem eigenen Gusto arangieren, einfach mit einem Finger von der Bildschirmkante nach unten wischen und Neuanordung auswählen und die Einstellungen verschieben, wies einem beliebt.

Wenn man viele Bildschirme voll Apps hat, muss man nicht durch alle hindurch wischen, wenn man weis, auf welcher Seite sich eine App befindet, muss man einfach auf den entsprechenden Punkt in der in der Bildschirmansicht klicken.

Wenn man einen Androidlauncher (Homescreen) installiert, kann man über diesen auf das Androideinstellungsmenü zurückgreiffen

Klickt man im Androidmenü im untersten Menü (Telefon) 7 mal auf die Build Nummer wird das Entwicklermenü für Android freigeschaltet, dort kann man z.b. die Android Bildschirmanimationen ausschalten, und so Android etwas beschläunigen

Unter Apps im Android Menü kann man einige Androidapps deaktivieren.

In den Einstellungen der Bilder App kann man die automatischen Storys ausschalten.

Will man nicht, dass sich euer Blackberry mit einem Computer verbindet, wenn ihr es läd, könnt ihr unter dem Punkt Speicher und Zugriff und dann Zugriff über USB den Modus "Nur laden" Aktivieren. Es wird dann keine Datenverbindung zu einem Computer erstellt.

Unter Sprache und Eingabe und dann Eingabehilfe und Korrektur unter Wortersetzungen könnt ihr eigene Abkürzungen definieren, z.b. für eure Adresse oder eure Telefonnummer.

Wenn ihr die Lauter und die Leiser Taste gleichzeitg drückt, wird euer Bildschirm fotografiert.

Wisst ihr noch weitere nützliche kleine Kniffe?

Aus der Welt des Kuriosen: Zwangsabstieg wegen Windowsupdate

Man kennt das: bitte den Computer nicht ausschalten, Updates werden installiert. Jeder Windowsuser kennt diese Meldung und ist, meistens wegen der Dauer, die das benötigt alles andere als begeistert. Nun sorgt genau das für einen Zwangsabstieg, und zwar in der zweiten Deutschen Basketballliga

Und zwar spielten die Paderborn Baskets am 13. März gegen die Chemnitz 99ers. Das Spiel sollte um 19:30 angepfiffen werden. Nun, sollte, denn wegen dem schon erwähten Update konnte die Anzeigetatel nicht, bzw nicht rechtzeitig zum Laufen gebracht werden. Es dauerte 25 Minuten, bis sich das Windows entschied, wieder zu funktionieren.
Das Spiel wurde dann auch Angepfiffen und Paderborn gewann mit 69:62.

Blöd nur, dass laut Ligaverordnung ein Spiel als verlohren anzusehen ist (für die Heimmanschaft), wenn es zu mehr als 15 Minuten Spielverzögerung kommt. Chemnitz hat dann auch Einspruch eingelegt und dem Einspruch wurde von der Spielleitung stattgegeben und die Partie mit 0:20 für Chemnitz gewertet. Paderborn kann dadurch einen Abstieg nicht mehr verhindern.

in dem Sinne:


Renderbilder des Blackberry Slide - von Dylan Habkirk

Blackberry hat es ja an der MWC verstanden, die Gerüchteküche anzukurbeln durch das kurze zeigen eines Smartphones mit Gebogenem Display und ausschiebbarer Tastatur. John Chen sprach vom Blackberry Slide. Nun hat Dylan Habkirk anhand der paar Bilder die es vom Slide gibt sowie anhand der Gerüchteküche ein paar Renderbilder des Blackberry Slide erstellt, aber schaut selbst




Tastatur Schortcut für den Blackberry Hub geht nicht? Hier ist die Lösung

Mit Blackberry OS 10.3.1 ist ja die Möglichkeit für Tastaturshortcuts zum Blackberry Passport (und anderen Tastaturblackberries) hinzugekommen, ein Feature, das vorallem alteingesessene Blackberry Users ja schmerzlich vermisst haben.

Nun kann man in den Einstellungen für die Shortcutbelegung auch den Blackberry Hub belegen (den ich Logischerweise auf die Taste H gelegt habe), aber das scheint nicht bei allen zu funktionieren. Wieso?

Nun, wenn ihr so drauf seit wie ich, dann löscht ihr bei jedem Gerät alle Apps und Icons, die ihr nicht benötigt, dazu gehören neben Facebook meist auch reine Icons und Shortcuts, wie z.b. das Icon für den Blackberry Hub oder den Browsershortcut für Youtube. Und genau das ist das Problem: der Shortcut für den Blackberry Hub funktioniert nur dann, wenn auch das Icon für den Hub auf dem Display ist (was ironischerweise nicht für andere Funktionen des Hubs gilt).

Nun ist das Icon gelöscht und nun was? nicht verzagen.. einfach die Blackberry World aufmachen, nach Blackberry Hub Icon suchen, installieren und schon klappts wieder mit dem Tastaturshortcut um in den Blackberry Hub zu gelangen.

Die besten Apple Mitarbeiter

endlich mal ehrliche Mitarbeiter

Blackberry Leap - Verzweiflungstat oder zielen auf die richtigen Märkte?

Der Blackberry Leap steht ja nun in den Startlöchern, ein 5 Zoll all-Touchgerät für einen doch recht annehmbaren Preis von 275 US Dollar. Und doch bleiben Fragen offen.

Denn immerhin beinhaltet der Blackberry Leap, nun ja, recht veraltete Technik, im Grunde genommen dieselbe wie der Blackberry Z10 - ist das ein richtiges Zeichen? Viele haben sich ja ein neues Highend all-Touch Gerät erhofft, und dass ist der Leap auf keinen Fall, auch der Preis sag nichts anderes aus. Selbst die Bezeichnung Midrange scheint etwas übertrieben, man kann hier fast von einem Low-End Gerät sprechen.

Laut Blackberry Werbung zielt der Leap auf Start Up Unternehmen, aber kann das funktionieren? Die meisten Startups werden ja von sehr Technoaffinen Menschen gegründet, die durchaus auch mal gerne zu High End Geräten greiffen, und es ist auch eher weniger der Fall, dass ein neues Startup gleich einen Fuhrpark an Geräten anschafft, um eine ganze Belegschaft damit zu versorgen, zumal die Belegschaft bei Start Ups eher klein sein dürfte.

Ist also der Leap ein Sprung vorwärts, oder eher einer Rückwärts? Nun, ich sehe beim Leap in den Europäischen und Amerikanischen Märkten eher weniger Chance, zumal man dieselbe Technik auch viel günstiger kriegt bei anderen Anbietern, neue Kunden wird man damit für Blackberry sicher nicht reissen können. Vielleicht gibt es Umsteiger vom Z10 auf den Leap, aber die kaufen sich dann eigentlich nur ein Z10 mit grösserem Bildschirm und stärkerem Akku.

Aber Europa und Amerika ist schon lange nicht mehr der Markt, an dem wirklich Geld gemacht wird mit Smartphones, es ist der Asiatische Raum, es sind die Emergin Markets, Märkte, die stark im kommen sind, und wo auch immer wieder etwas mehr Kaptial auszugeben ist: Indonesien, Indien, Malaysia usw. Und dort kann der Leap sicher funktionieren als, im Verhältniss gesehen, High-End Ablösung für den Blackberry Z3. So entspricht ja auch das Design sehr genau dem des Z3, mit leichten, dezenten Verschönerungen, etwas solider gearbeitet.

Und bei uns? Nun, wohl kaum zum Einführungspreis, dieser ist dann doch recht hoch für die gebotene Technik, zumal man ein Blackberry Z30 für denselben Preis, wenn nicht günstiger kaufen kann. Sobald sich der Preis jedoch senkt, oder der Leap mit einem guten Angebot eines Providers vermarktet wird, kann der Leap durchaus zu einem Interssanten Einsteigergerät, nicht nur in den Smartphonegebrauch, sondern auch ins Blackberryuniversum an sich sein. Sollte der Preis unter 200 Euro sinken, was sicher anzunehmen ist, das dies geschieht, dann dürfte der Leap sicher einen Blick wert sein, selbst wenn er dann, vergleichsweise alte Technik bietet. Wobei hier vorallem die weisse Version auch die Ansprechen dürfte, die gerne ein schickes Smartphone wollen.

Es bleibt also abzuwarten, ein Grosses Risiko wird Blackberry mit dem Leap sicher nicht eingehen, da die Produktionskosten wohl eher gering gewesen sind.

Statistik zum Smartphonegebrauch in Deutschland durch BITKOM

Das Marktforschungsinstitut Bitkom Research GMBH hat eine Studie zum Smartphonegebrauch 2014/2015 in Deutschland veröffentlicht.

Laut dieser Studie nutzen 63% aller Deutschen über 14 Jahren ein Smartphone , effektiv sind das 44 Millionen Menschen, was einen Anstieg von 2 Millionen in den letzten 6 Monaten bedeutet.

83% der Smartphoneuser benützen ihr Smartphone, neben dem telefonieren auch als Terminplaner, 74% laden zusätzliche Apps auf das Smartphone, 71% benützen Kurznachrichtendienste, 70% greifen auf ein Soziales Netzwerk mit dem Smartphone zu.
Weiter nutzen 68% der Smartphoneuser ihr Smartphone zum Musik hören, 67% lesen darauf Nachrichten, 64% nutzen Spiele und 58% zweckentfremden ihr Smartphone als Wecker.
55% nutzen ihr Smartphone zum Lesen und Schreiben von Emails (erstaunlich wenig meiner Meinung nach), und ebenfalls 55% nutzen die Navigationsfunktionen. Weniger überraschend: 100% der Smartphoneuser telefonieren mit dem Smartphone, 98% nutzen die Kamera und 97% surfen mit dem Smartphone im Internet.

Interessant auch, dass das Smartphone auch bei den Usern über 65 Jahren ähnlich gebraucht wird, 83% der Senioren machen damit Fotos, 57% surfen damit im Internet, 50% Nuten es als Terminplaner. 36% laden zusätzliche Apps auf die Geräte und 31% nutzen Soziale Netzwerke. Laut Johannes Weickels von der BITKOM liegt dieses Nutzungsverhalten bei Senioren vorallem an den immer grösseren Bildschirmen, da dies zu einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit führt.

In einer weiteren Studie von Kantar World Panel werden folgende Betriebsysteme verwendet

- Android: 71%
- iOS:  18,7%
- Windows Phone: 6,9%
- Blackberry: weniger als 1%

Quellen: zdnet und Bitcom Research GmbH

Mittwoch, 25. März 2015

Mobil Madness 2015 - Techno Buffalo

Technobuffalo, ein Name der zumindest all jenen auch hierzulande bekannt ist, die sich per Youtube über neue Smartphones und sonstige Mobilegeräte interessieren, veranstalten auf ihrem Blog eine Grosse Meisterschaft zwischen den Smartphones, bei dem die User jeweils für ein Gerät voten können und der Sieger dann in die nächste Runde kommt.

Das mag nicht allzu spektakulär klicken, denn immerhin veranstalten viele Websites solche Votes, jedoch nur wenige so umfangreich wie TechnoBuffalo, und noch weniger mit einem so grossen Einflussbereich, immerhin ist Technobuffalo einer der wichtigsten Techsites in den USA.

Mit von der Partie sind, bzw. waren alle wichtigen Smartphones von 2014 und 2015, also:

- HTC One M9
- LG G3 (in einer Vorrunde gegen das HTC One M9 ausgeschieden)
- LG G Flex 2)
- Apple iPhone 6 & 6 Plus
- Motorola Moto X (2014)
- Motorola Droid Turbo (welches leider nur in den USA erhältlich ist)
- Sony Xperia Z3
- Nokia/Microsoft Lumia 930
- One Plus One
- Samsung Galaxy S6
- Samsung Galaxy Note 4
- Samsung Galaxy Note Edge
- Google Nexus 6

sowie

- Blackberry Passport
- Blackberry Classic

Das die Leser die iphones schon in der ersten Runde abgestraft haben ist sicher nicht allzu verwunderlich (oder doch), die Gegner hatten es auch in sich (HTC One M9 & One Plus One), Das alle Samsunggeräte die erste Runde überlebt haben sicher auch. nein, verwunderlich, gerade für die USA, in denen die Blackberrys Stück für Stück von den Providern Vernachlässigt wurden ist der durchschlagende Erfolg der beiben Blackberry Flagschiffe. Das der Passport das Motorola Droid Turbo ausgestochen hat, mag velleicht noch daran liegen, dass es den Droid Turbo nur im Vertrag mit Verizon gibt. Dass aber der Classic schon in der ersten Runde Googles Flagschiff und Prozmaschine Nexus 6 aus dem Weg räumt ist dann schon ein ganz schöner Schlag ins Gesicht von Google (Yey).

Viel Interessanter wurde es dann in der zweiten Runde, dem viertel Finale, als der Passport seinem direkten Konkurenten, dem Samsung Galaxy Note 4 gegenüberstand. In diesem Kamp der Giganten, der Productivity Schlacht hat der Passport das Note 4 massiv abgestraft und ist somit triumpfal ins Halbfinale eingezogen.

Das dann auch noch der Classic das Sony Xperia X3 ausgebootet hat ist ein klares Zeichen dafür, dass die Leser genug von Sonys Langweiligkeit haben und dass der Classic, obwohl noch frisch, und mit eher Midrangespecs doch Nutzerfreundlicher ist als grosse, glasige Knäckebrote.

Und nun stehen Sie da, zwei Blackberrys im Halbfinale, als einziger Hersteller noch mit 2 Geräten im Rennen und haben es mit den am meisten gefeierten Androiden 2014/2015 zu tun, der Passport steht gegen das HTC One M9, der Classic gegen das One Plus One.

Unanbhängig wie dieser Kampf ausgeht, laut Meinung der Leser von TechnoBuffalo gehören die beiden Blackberries also zu den Top 4 Geräten in diesem Jahr, sie haben mächtige Konkurenten weit hinter sich gelassen. Von wegen also Blackberry ist tot, oder es gibt keine Blackberry Fans - Die Mobile Madness von TechnoBuffalo zeigt das pure Gegenteil. Und hoffentlich wird dann am erste April einer der beiden Blackberries den Titel von sich tragen. Wobei auch ein Finale dieser beiden Tastendrücker seinen Reiz hätte. Ich bin gespannt

und wenn Ihr das auch seit, dann votet hier aktuell für den Passport.





Warum sichere Kommunikation nicht sicher ist

Blackberrys hinzugekaufte Tochter Secusmart ist ziemlich flink im Vermarkten von Hochsicherheitslösungen, vorallem an die Deutsche Regierung, die damit freundliche und feindliche Regierungen vom Zuhören ausschliessen will. Scheinbar schafft das die Firma Secusmart auch relativ gut. So ist ja erst kürzlich der Versuch, vermutlich von der NSA aufgefallen, ein Kryptohandy der Marke Blackberry zu manipulieren, als es sich auf dem versiegelten Postweg zur Reparatur befand. Man kann davon ausgehen, dass die NSA, oder welcher Geheimdienst auch immer, es nicht nötig hätte, ein Smartphone mechanisch zu Manipulieren, wenn man sonst Zugriff auf die Daten erlangen könnte. Kurzum: Secusmart, in Zusammenarbeit mit Blackberry, und künftig, dank dem Secutablet auch mit Samsung und IBM schaffen es wohl, einen sehr hohen Sicherheitsstandart zu etablieren. Soweit so gut.

Warum ist den sichere Kommunikation trotzdem nicht sicher? nun, weil sie niemand gebraucht. Es ist ja nicht nur Hillary Clinton, die Ihre Mails über einen privaten Server abwickelt, es ist das Gro der Politiker weltweit, die gerne mal Zugunsten der Bequemlichkeit auf die Sicherheit verzichtet. Die Menschen, und nichts anderes sind ja Politiker mögen es halt nicht, immer wieder Pins einzugeben, Passworte, auf Schlüsselaustausche zu warten und dann ggf auch noch eine geminderte Gesprächsqualität hinzunehmen. Das ist halt eben nicht bequem. Man ist sich durch den Gebrauch mit Technologie so sehr ans einfache, Problemlose gewöhnt, da schleichen sich Sicherheitslayer wie Störfaktoren ein, und vermindern die Usability. Das führt dann eben oft dazu, dass brisante Kommunikation eben nicht über gesicherte Wege abgewickelt wird, sondern der Bequemlichkeitshalber eben auf dem konventionellen, bequemen, schnellen weg. Ausserdem benötigt z.b. ein verschlüsseltes Telefongespräch immer eine Datenleitung, da es sich hier technisch um eine IP Telefonie handelt.

Nun, man kennt das, sehr oft in Deutschland und auch anderswoh befindet man sich Funklöchern, die einen stabilen Zugriff auf ein Datennetz nicht zulassen (das EDGE Land), was macht man also, wenn man gerade in einer solchen Region was besprechen muss? richtig, man greift zum normalen, sprich ungesicherten Gespräch. Aber selbst wenn, selbst wenn ein Anwender sich kryptisch an die Sicherheitsvorkehrungen hält: hat er oder das Gegenüber oder sonstwer im ggf. demselben Raum nicht vielleicht noch ein ganz privates Smartphone mit dabei? Man will ja erreichbar sein, falls die Kinder oder die Ehepartner einen Notfall haben. Und bei solchen Privat genutzen und Privat gekauften Geräten kann niemand garantieren, dass sie sicher sind, ja nicht einmal, dass sie nicht manipuliert wurden, und so als Wanze für einen befreundeten Geheimdienst dienen.

So sehr also Sicherheits und Hochsicherheitslösungen für die Kommunikation wichtig sind, sie geifen viel zu kurz, wenn sie nur auf wenige Geräte beschränkt sind, kompliziert in der Handhabung und ggf mit Einbussen der Kommunikationsqualität verbunden sind. Und diese Probleme kann man nicht umgehen, wenn man Sicherheit als zusätzliches Feature "on top" auf ein System aufsetzt, sondern nur, wenn sie per default in die Geräte und die Anwendungen impelentiert sind. So seltsam wie das klingt, Whatsapp zeigt da vor, wie das geht, mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung, von der der Nutzer nicht einmal etwas mitbekommt.

über den Tellerrand geblickt: Cyanogenmod will Google eine Kugel in den Kopf jagen (Android)

Cyanogenmod, dass ist, oder war zumindest, diese symaptische Customfirmware, die geschaffen wurde, um Geräte, die nicht mehr mit offiziellen Updates vom Hersteller oder von Google versorgt wurden, weiter aktuell zu halten. Entstanden ist Cyanogenmod vom XDA Developer Cyanogen und er hat damit dafür gesorgt, dass ein eigenes HTC Dream (auch als T-mobil g1), das allererste kommerziell erhätliche Androidhandy auch noch mit Android 2.0 betrieben werden kann (ganz abgesehen davon, dass Cyanogen auch noch Multiitouch aktiviert hat).
Cyanogenmod wurde dann auf immer mehr Geräte portiert und mit immer mehr Funktionen angereichert (bis Android 2.3 mit Praktischen Lockscreengesten, die nun aktuell z.b. der Z Launcher von Nokia wieder einführt) und vorallem einer sehr ausgefeilten Theme Engin, mit der sich Cyanogenmod extrem anpassen lässt.

Seit 2013 ist das Hobbyprojekt, das von fast allen unabhängigen XDA Developers getragen wurde und wird zu einer Firma angewachsen und hat inzwischen mit in Zusammenarbeit mit dem Hersteller OPPO und der Firma One Plus auch schon zwei offizielle Cyanogenmod Smartphones gelauncht, ein weiteres wird von der Firma Micromax kommen. Auch der hierzulande etwas bekanntere Hersteller Alcatel wird ein Cyanogenmod Smartphone launchen

Nun will der Amerikanische Smartphonehersteller Blue, dessen Smartphones doch schon einigen Achtungserfolg verzeichnen können und an der CES durch interessante Geräte im Low und Midrangebereich positiv aufgefallen ist, ein Cyanogenmod Smartphone gänzlich ohne Googledienste veröffentlichen. Cyanogenmod wird zwar standartmässig ohne Googledienste ausgeliefert, nichts desto trotz beinhaltet Cyanogenmod einige Googlecodes, so ist die Suche immer die Googlesuche, der Browser loggt sich automatisch auf Google ein und der Kalender ist, zumindest bis Android 4.4 nicht Ohne Googlekonto verwendbar. Das will Blue in Zusammenarbeit mit Cyanogenmod ändern.

Der CEO von Blue, Samuel Ohev-Zion denkt darüber nach, Opera als Standartbrowser einzusetzen, Microsofts Cortana als Suchasistent, sowie Onedrive als Cloudanbieter und Spotify als Musikdienst. Ohev-Zion meint dazu: "Wenn diese oder andere Apps tief in das System integriert werden, funktionieren sie meistens besser als die Google-Apps" (Zitat laut Heise.de)

Der CEO von Cyanogenmod, Kirt McMaster, will unterdessen Cyanogenmod als ernstzunehmende Alternative zu Googles Android und iOS platzieren und hat dazu, neben den schon genannten Herstellern auch vom SOC Hersteller, aber auch von Twitter und dem Medienmogul Rupperd Murdoch ingesammt 80 Millionen US Doller als Finanzierung bekommen und gibt sich im Interview mit Forbes angriffslustig: "We’re putting a bullet through Google’s head."

und meine Meinung?:

Cyanogenmod ist sicher die erfolgreichste und rein technisch gesehen die mächstigste Alternative zum Google eigenen Android, seine Kraft liegt aber vorallem darin, dass Cyanogenmod wo es nur geht auf Open Source setzt und die geballte Kraft der Freien Entwickler, die sich im XDA Forum treffen hinter sich hat. Diese Kraft könnte verlohren gehn, wenn Cyanogenmod, wie Googles Android vermehrt auf proprietäre Dienste setzt und diese tief im System verankern will. Schlussendlich ist es ja unerheblich, ob der Sprachasistent nun die Daten nach Mounten View California oder nach Redmont, Washington sendet.
Natürlich ist es toll, dass Hersteller vermehrt auf Cyanogenmod setzen, und so Androidgeräte fernab von den Googlekontrollen veröffentlichen können, was zu sicher sehr viel spannenden Anpassungen führt, jedoch finde ich, sollte Cyanogenmod möglichst frei von solchen Anpassungen bleiben, da die Freiheit von Cyanogenmod, sowohl hinsichtlich des Codes und der Verwendung durch die User an sich, als auch in Hinsicht als Firma arg gefährten könnte. Es währe schade, wenn Cyanogenmod sich allzusehr vom Community Background entfernt.
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Dienstag, 24. März 2015

der Leak für das OS 10.3.1.2582 seht nun als Blitz-OS für alle Blackberry 10 Geräte zur Verfügung

Nachdem zuerst den Leak für den Passport und dann für das Z30 und das Classic veröffentlicht wurde, steht der Leak OS 10.3.1.2582 nun für alle Blackberry 10 Geräte als Blitz OS zur Verfügung und kann per Sachesi installiert werden.

Blitz-OS für alle Blackberry 10 Geräte

Bitte beachtet, dass sich das Update in einer sehr frühen Phase befindet, und daher Fehler durchaus wahrscheinlich sind. Es ist nicht zu empfehlen, der Leak auf ein Produktivgerät zu flashen. Es sollte Vorher auch ein Backup gemacht werden, falls etwas schief läuft. Und das flaschen geschieht wie immer auf eigenen Gefahr.